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	<title>Gerda Rodel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerda Rodel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Neuwirth&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Oktober]] [[1914]] in [[Bzenec|Bisenz]], Mähren; † [[3. Februar]] [[1998]] in [[Arbon]] TG), war eine [[Schweiz]]er [[Journalist]]in und [[Sozialismus|Sozialistin]] [[österreich]]ischer Herkunft, die als kommunistischer und jüdischer Flüchtling in die Schweiz gekommen war. Verheiratet war sie mit dem sozialdemokratischen Politiker [[Ernst Rodel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rodel wuchs in Bisenz als ältere von zwei Töchtern von Paul und Elfriede Neuwirth-Pollak auf. Der Vater betrieb dort eine Einlegerei für Sauerkraut und Gurken. Um 1921 zog die Familie nach Wien um, woher die Mutter stammte, und wohnte in der Wohnung der Schwiegereltern in der [[Leopoldstadt]]. Rodel machte eine Lehre als Bankangestellte in einem jüdischen Bankhaus. Es folgten Aktivitäten bei der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend]], später im [[Kommunistische Jugend Österreichs - Junge Linke|Kommunistischen Jugendverband]]. Neuwirth erlebte den [[Österreichischer Bürgerkrieg|Februaraufstand]] 1934 und seine blutige Niederschlagung durch die [[Austrofaschismus|austrofaschistische Diktatur]] als Flugblattverteilerin. Danach arbeitete sie illegal in der Kommunistischen Partei. Sie war mit dem Kommunisten Franz Hreisemnou befreundet, der als [[Spanienkämpfer]] zu Tode kam. Nach dem Anschluss Österreichs ans nationalsozialistische Deutsche Reich emigrierte sie im März 1938 nach Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich fand die 24-jährige Kommunistin Jobs, als Hilfskraft und Redaktionssekretärin für die exilierte &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne|Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Hermann Budzislawski]], für die &amp;#039;&amp;#039;Nouvelles d’Autriche&amp;#039;&amp;#039; oder als «Femme de ménage» und medizinische Masseurin. Nach dem Fall von Paris floh sie nach Südfrankreich und kam mit einer kleinen kommunistischen Gruppe in der Nähe von [[Grisolles (Tarn-et-Garonne)|Grisolles]] bei [[Montauban]] unter. Im Herbst 1940 wurde sie von der Kommunistischen Partei bzw. vom KP-Funktionär [[Alfred Klahr]] in die Schweiz geschickt. Sie sollte eine Fluchtroute auskundschaften. Den Grenzübertritt schaffte sie nach einer Rückweisung über den [[Col de Balme]] aus Savoyen in den [[Kanton Wallis]] und lebte ein Jahr illegal in [[Zürich]], bis sie verhaftet wurde. Danach war sie ein Jahr in Schweizer Gefängnissen und in den Flüchtlingslagern [[Sumiswald]] und [[Langenbruck BL|Langenbruck]]. Als Haushaltskraft arbeitete sie zuerst in [[Murten]], später in [[Arbon]], dort lernte sie [[Ernst Rodel]] kennen, einen sozialistischen Politiker und Redaktor der &amp;#039;&amp;#039;Thurgauer Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kehrte Gerda Neuwirth nach Wien zurück, um ein sozialistisches Österreich aufzubauen. Ihre ganze Familie, Vater, Mutter, Schwester Johanna und Schwager Julius Meisel sowie einige Tanten und Onkel, Cousins und Cousinen, waren von den Nationalsozialisten zuerst in das [[Protektorat Böhmen und Mähren]] geschickt und im Juli 1942 von [[Olmütz]] aus deportiert und vernichtet worden. Gerda Neuwirth arbeitete zunächst bei der kommunistischen [[Volksstimme (Österreich)|Volksstimme]]. 1948 heiratete sie Ernst Rodel aus Arbon und kehrte in die Schweiz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rodel-Neuwirth lebte danach als Journalistin in Arbon. Sie wurde als Kolumnistin («So leben wir alle Tage») der &amp;#039;&amp;#039;Thurgauer Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039; und als vermutlich erste regelmässige Gerichtsreporterin der [[Ostschweiz]] bekannt. Darüber hinaus engagierte sie sich als aktives Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratischen Partei]], suchte aber nie ein Amt. Mit zunehmendem Alter thematisierte sie die Behandlung von alten Menschen. Nach der Einstellung der &amp;#039;&amp;#039;Thurgauer Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039; schrieb sie für andere Regionalblätter und gelegentlich für die linke &amp;#039;&amp;#039;[[WOZ Die Wochenzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mathias Knauer]], [[Jürg Frischknecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Die unterbrochene Spur. Antifaschistische Emigration in der Schweiz von 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Limmat, Zürich 1983.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Keller (Historiker)|Stefan Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Paul Grüninger|Grüningers Fall]]. Geschichten von Flucht und Hilfe.&amp;#039;&amp;#039; Rotpunktverlag, Zürich 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chratz &amp;amp; Quer. Sieben Frauenstadtrundgänge in Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom [[Frauenstadtrundgänge Schweiz#Frauenstadtrundgang Zürich|Verein Frauenstadtrundgang Zürich]]. Zürich 1995.&lt;br /&gt;
* Stefan Keller: &amp;#039;&amp;#039;«Wozu hat sie uns auf die Schule geschickt?» Gerda Rodel-Neuwirth in Arbon ist gestorben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[WOZ Die Wochenzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 12. Februar 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bodenständig und grenzenlos. 200 Jahre Thurgauer Frauengeschichte(n).&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom «Verein Thurgauerinnen gestern – heute – morgen». Huber, Frauenfeld 1998.&lt;br /&gt;
* Stefan Keller: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit der Fabriken. Von Arbeitern und einer roten Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Rotpunktverlag, Zürich 2001.&lt;br /&gt;
* Markus Schär: &amp;#039;&amp;#039;O Thurgau. Ein Kantonsführer für Fortgeschrittene.&amp;#039;&amp;#039; Weinfelden 2002.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerda Rodel-Neuwirth, Arbon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thurgauer Jahrbuch]].&amp;#039;&amp;#039; 74. Jg. 1999, S. 192–193 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=tjb-002:1999:74#185 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1148553584|VIAF=2343151353520352720006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rodel, Gerda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Thurgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rodel, Gerda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neuwirth, Gerda (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Journalistin und Sozialistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Oktober 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bzenec]] (tschechisch [[Bzenec|Bisenz]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Arbon]] TG&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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