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	<title>Gerda Christian - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerda_Christian&amp;diff=383107&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Entferne Kategorie:Person (Nationalsozialismus)</title>
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		<updated>2025-09-29T18:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(Nationalsozialismus)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Nationalsozialismus)&quot;&gt;Kategorie:Person (Nationalsozialismus)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerda_Christian_signature.png | mini | rechts | Unterschrift von Gerda Christian]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerda Christian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1913]] als &amp;#039;&amp;#039;Gerda Daranowski&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]]; † [[14. April]] [[1997]] in [[Düsseldorf]]) war von 1937 bis 1945 neben [[Christa Schroeder (Sekretärin)|Christa Schroeder]], [[Johanna Wolf (Sekretärin)|Johanna Wolf]] und [[Traudl Junge]] eine der vier Sekretärinnen von [[Adolf Hitler]]. Sie und Traudl Junge blieben bis nach dem Tod Hitlers im [[Führerbunker]] in  Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian-Archiv, Interview zum 60. Geburtstag, 10. Dezember 1973&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere in der Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Vor ihrer Zeit in der &amp;#039;&amp;#039;Persönlichen Adjutantur des Führers&amp;#039;&amp;#039; arbeitete Daranowski als Kontoristin für das [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Kosmetikunternehmen [[Elizabeth Arden]]. Zum 1. April 1932 trat sie der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.067.291).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5461035&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heike B. Görtemaker: Hitler&amp;#039;s Court - The Inner Circle of The Third Reich and After. 2022. Fußnote 209&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitler stellte die junge Frau 1937 ein, nachdem sich seine beiden älteren [[Sekretär]]innen [[Johanna Wolf (Sekretärin)|Johanna Wolf]] und [[Christa Schroeder (Sekretärin)|Christa Schroeder]] lange über den hohen Arbeitsaufwand beklagt hatten, den zwei Frauen unmöglich allein erledigen konnten. Hitler kürzte ihren polnischen Familiennamen ab und nannte sie &amp;#039;&amp;#039;Dara&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde schnell zu Hitlers engster Vertrauten unter den Sekretärinnen; er lobte sie oft für ihre attraktive Erscheinung. Ende 1942 ging Daranowski für längere Zeit in Urlaub, da sie den Major der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] [[Eckhard Christian]] kennengelernt hatte, der als [[Adjutant]] des Chefs des [[Wehrmachtführungsstab]]es im [[Führerhauptquartier]] tätig war. Am 2. Februar 1943 heirateten Daranowski und Eckhard Christian. Die Ehe blieb kinderlos und wurde nach 1945 geschieden. Um die entstandene Lücke in der persönlichen Adjutantur des Führers zu füllen, wurde im Dezember 1942 die junge Münchnerin Traudl Humps (später Junge) eingestellt. Im Sommer 1943 kehrte Daranowski zur Freude Hitlers in den Dienst als Führersekretärin zurück. Sie machte fortan jede Reise in die Führerhauptquartiere und in den [[Berghof (Obersalzberg)|Berghof]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsende ==&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegstagen hielt sie sich im von den sowjetischen Truppen besetzten Berlin im [[Führerbunker]] unter der [[Reichskanzlei]] auf. Nach dem Selbstmord Adolf Hitlers schloss sie sich, wie auch Hitlers letzter persönlicher Adjutant, der 27-jährige [[Otto Günsche]], einer von SS-Brigadeführer [[Wilhelm Mohnke]] geführten Gruppe aus ungefähr zwanzig Personen an, der es noch gelang, die Reichskanzlei in der Nacht vom 1. zum 2. Mai 1945 zu verlassen und in den Morgenstunden einen zum Bunker umfunktionierten Bierkeller der alten [[Schultheiss-Brauerei]] zu erreichen, der jedoch von sowjetischen Soldaten umstellt war. Mit ihrer Kollegin [[Traudl Junge]], Martin Bormanns Sekretärin [[Else Krüger]] und [[Constanze Manziarly]] erhielt sie von Mohnke den Auftrag, sich in ziviler Kleidung weiter durchzuschlagen und einen zuvor von Mohnke verfassten letzten Bericht Hitlers Nachfolger [[Karl Dönitz]] auszuhändigen. Am darauffolgenden Tag verloren sich die vier Frauen in den Wirren der [[Schlacht um Berlin#Kapitulation 2. Mai 1945|kapitulierenden Stadt]] aus den Augen.&amp;lt;ref&amp;gt;Traudl Junge, Melissa Müller: &amp;#039;&amp;#039;Bis zur letzten Stunde – Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben&amp;#039;&amp;#039;, München 2002, S. 213 f. und 234 ff.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-kurier.de/flucht-durch-die-u-bahn-schaechte-verlassen-die-bewohner-den-bunker-des-toten-fuehrers-rette-sich--wer-kann--21518848 |titel=Flucht durch die U-Bahn-Schächte verlassen die Bewohner den Bunker des toten Führers Rette sich, wer kann! |werk=[[Berliner Kurier]] |datum=2004-09-17 |abruf=2020-03-16 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerda Christian setzte sich nach [[Bayern]] ab. Dort wurde sie von der [[United States Constabulary|US-Militärpolizei]] verhaftet und verhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1946 befand sie sich in einem Internierungslager in [[Oberursel (Taunus)|Oberursel]] und nutzte einen Urlaub zur Flucht. Deshalb konnte sie nicht wie geplant im [[Nürnberger Prozesse|Nürnberger Prozess]] gegen [[Martin Bormann]] als Zeugin vernommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wku|01|07|1946|8|Entlastungszeugin für Bormann entflohen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerda Christian fand später, genauso wie der aus sowjetischer Gefangenschaft entlassene Günsche, im [[Rheinland]] in Wirtschaftsunternehmen Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterer Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Bank]] bot Christian eine Stelle im Rheinland; zuvor war sie zeitweise [[Rezeption (Betreuung)|Rezeptionistin]] im Eden Hotel Düsseldorf. Sie wurde die Geliebte [[Edmund Veesenmayer]]s und gehörte zum inneren Führungskreis des [[Naumann-Kreis]]es, der eine Wiederherstellung des Nationalsozialismus anstrebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gespräch mit Günsche, 1980; zum Naumann-Klub: [http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000013881/Dissertation_Baldow.pdf 2012]. Beate Baldow, &amp;#039;&amp;#039;Episode oder Gefahr? Die Naumann-Affäre.&amp;#039;&amp;#039; Diss. phil. [[FU Berlin]], 2012, S. 313 &amp;lt;/ref&amp;gt; Günsche wurde Betriebsleiter in einer Arzneimittelfirma. Beide blieben in Kontakt nach dem Wahlspruch „In Treue fest“. Sie pflegten auch die einst in der Neuen Reichskanzlei in Berlin begonnene Duzfreundschaft mit dem Bildhauer [[Arno Breker]], der inzwischen mit seiner Ehefrau Mimina von Bayern nach Düsseldorf übersiedelt war. Sein geräumiges Atelier wurde Begegnungsort für „Freunde von früher“. Gerda Christian war über Jahrzehnte bis zum Tod von Arno Breker im Jahr 1991 dessen ehrenamtliche Sekretärin.&amp;lt;ref&amp;gt;Prometheus, Internet-Bulletin Nr. 197, 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerda Christian starb am 14. April 1997 in einem Krankenhaus in Düsseldorf an Krebs.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerbrief/Todesanzeige, April 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf ihre vorherige Anordnung wurde sie eingeäschert. Es erfolgte eine [[Seebestattung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Fest]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Untergang. Hitler und das Ende des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Alexander Fest, Berlin 2002, ISBN 3-8286-0172-3.&lt;br /&gt;
* Traudl Junge, Melissa Müller: &amp;#039;&amp;#039;Bis zur letzten Stunde. Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben.&amp;#039;&amp;#039; Claassen Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-546-00311-X.&lt;br /&gt;
* Roel Vande Winkel: &amp;#039;&amp;#039;Hitler’s Downfall, a film from Germany (Der Untergang, 2004)&amp;#039;&amp;#039;. In: L. Engelen, R. Vande Winkel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Perspectives on European Film and History.&amp;#039;&amp;#039; Academia Press, Gent 2007, ISBN 978-90-382-1082-7, S. 182–219.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Freytag von Loringhoven]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit Hitler im Bunker. Aufzeichnungen aus dem Führerhauptquartier Juli 1944 – April 1945&amp;#039;&amp;#039;. wjs-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-937989-14-5&lt;br /&gt;
* [[Uwe Bahnsen (Journalist)|Uwe Bahnsen]], James P. O’Donnell: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bunker (1981)|Die Katakombe – das Ende in der Reichskanzlei]].&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlagsanstalt DVA, Stuttgart 1975, ISBN 3-421-01712-3.&amp;lt;!-- ; auf neu 1977, ISBN 3-423-01305-2; Bastei Lübbe, 1982, ISBN 3-404-65037-9; Taschenbuch, Rowohlt, 2003, ISBN 3-499-61696-3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb}} ***IMDb-Kennung weder in der Vorlage noch in Wikidata vorhanden*** --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-01-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christian, Gerda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christian, Gerda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Daranowski, Gerda (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Privatsekretärin von Adolf Hitler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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