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	<title>Gerda Bormann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerda_Bormann&amp;diff=484987&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23423-62: Todesdatum und Ort von Gerda Bormann</title>
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		<updated>2026-04-15T21:24:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Todesdatum und Ort von Gerda Bormann&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerda Bormann - portrait.jpg|mini|Gerda Bormann (1938)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerda Bormann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1909]] in [[Konstanz]] als &amp;#039;&amp;#039;Gerda Buch&amp;#039;&amp;#039;; † [[23. März]] [[1946]] in [[Meran]], [[Italien]]) war die Ehefrau des [[NSDAP]]-Politikers [[Martin Bormann]], des Privatsekretärs von [[Adolf Hitler]], und Initiatorin der &amp;#039;&amp;#039;Volksnotehe.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerda Buch wurde als ältestes von vier Kindern des Juristen und Offiziers [[Walter Buch]] und seiner Frau Else geboren. Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] suchte ihr Vater Kontakt zu den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] und wurde 1927 [[Oberstes Parteigericht der NSDAP|oberster Parteirichter der NSDAP]]. Ihre Eltern erzogen die Kinder im Geist der nationalsozialistischen Ideologie und des [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|Antisemitismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Martin Bormann ===&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Abschluss ihrer Ausbildung zur [[Kindergärtner]]in (1927) wurde Walter Buch Vorsitzender des Obersten Parteigerichts der NSDAP ([[USchlA]]), einer internen Einrichtung der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], womit er in die oberste Führungsriege der Partei aufstieg. Knapp ein Jahr später lernte die 19-jährige Gerda Buch den Nationalsozialisten Martin Bormann kennen. Im April 1929 trat auch sie der NSDAP bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 120.112).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/3500344&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. September 1929 heirateten die beiden, wobei Adolf Hitler und [[Rudolf Heß]] als [[Trauzeuge]]n fungierten. Da Bormann [[Parchimer Fememord|vorbestraft]] war, stimmte ihr Vater der Heirat nur widerwillig zu (da die [[Volljährigkeit]] damals erst mit 21 Jahren eintrat, brauchte sie seine Zustimmung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kinder ===&lt;br /&gt;
Gerda und Martin Bormann hatten zehn Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Martin Bormann junior|Adolf Martin Bormann]] (* 14. April 1930, † 11. März 2013; genannt „Krönzi“, benannt nach seinem Paten Adolf Hitler)&lt;br /&gt;
* Ilse Bormann (* 9. Juli 1931–1958; die Zwillingsschwester Ehrengard starb kurz nach der Geburt. Da Ilse nach ihrer Taufpatin [[Ilse Heß]] benannt wurde, änderte man ihren Namen nach Rudolf Heß’ [[Rudolf Heß#Flug nach Großbritannien|Flug nach Großbritannien]] 1941 in „Eike“)&lt;br /&gt;
* Irmgard Bormann (* 25. Juli 1933, † 2. Juli 2023 in Meran; verheiratet Klotz)&lt;br /&gt;
* Rudolf Gerhard Bormann (* 31. August 1934; benannt nach Rudolf Heß, 1941 umbenannt in „Helmut“)&lt;br /&gt;
* Heinrich Hugo Bormann (* 13. Juni 1936; genannt „Heiner“, benannt nach seinem Paten [[Heinrich Himmler]])&lt;br /&gt;
* Eva Ute Bormann (* 4. Mai 1938)&lt;br /&gt;
* Gerda Bormann (* 4. August 1940, † 11. Jänner 2019 in Taisten; verheiratet Eckl)&lt;br /&gt;
* Fritz Hartmut Bormann (* 3. April 1942)&lt;br /&gt;
* Volker Bormann (18. September 1943–1946)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Ansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1943 lebte Gerda Bormann mit ihren Kindern in einer [[Villa Schwarzwald|Villa am Schluchsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerda Bormann teilte die politischen Ansichten ihres Ehemannes und unterstützte ihn. Auf sie geht die Idee der „Volksnotehe“ zurück, mit der die zunehmenden [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsverluste]] des deutschen Volkes ausgeglichen werden sollten. Gerda Bormann vertrat die Überzeugung, dass nur eine radikal neue Gesellschaftsordnung dem Nationalsozialismus helfen könne. So suchte sie nach Möglichkeiten zur Abschaffung der [[Monogamie]] und zur Einführung der „Volksnotehe“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-45139179&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45139179 |Titel=Bormann: Pferd ohne Sonntag |Autor= |Jahr=1962 |Nr=9 |Datum=28.&amp;amp;nbsp;Februar 1962 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1944 plädierte sie im Interesse des Staates für die Schaffung mehrerer paralleler Eheverhältnisse. Jedes männliche, würdige Mitglied der Gesellschaft solle den rechtlichen Anspruch auf mehrere Ehen haben. Die [[Nebenfrau]]en würden unter denselben Bedingungen leben wie die „Erstfrau“ und der Mann würde sie 14-täglich besuchen. Gleichzeitig plädierte sie für die Gleichsetzung [[Unehelichkeit|unehelicher]] Kinder und wollte das Wort „[[Ehebruch]]“ aus dem deutschen Sprachgebrauch verbannen. Die bereits 1943 diskutierten Gesetzesentwürfe sahen unter anderem vor, dass jede deutsche Frau verpflichtet werden sollte, mit einem Mann vier Kinder zu zeugen, während dieser nach dem Erreichen dieser Zahl wieder für eine weitere Frau zur Verfügung hätte stehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war Gerda Bormann eine überzeugte Antisemitin. Die auf ihre Erziehung zurückgehende Haltung wurde durch ihren radikalen Ehemann und eine ebensolche Umgebung noch verstärkt. In den Briefen an ihren Mann legte sie ihre sonstige Zurückhaltung ab und beschimpfte ausdauernd das „[[Weltjudentum|internationale Judentum]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Zusammenbruch des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] floh Gerda Bormann nach [[Südtirol]], während ihr Mann in Berlin im [[Führerbunker]] blieb. Nach einigen Wochen wurde sie ins Militärlazarett gebracht (die Kinder blieben in ihrem Haus zurück), wo man [[Endometriumkarzinom|Gebärmutterkrebs]] diagnostizierte. Am 23. März 1946 starb Gerda Bormann an den Folgen einer [[Quecksilbervergiftung]], die sie sich durch die [[Chemotherapie]] zugezogen hatte. Ihre Kinder überließ sie dem Geistlichen Theodor Schmitz, welcher die Bormann-Kinder später adoptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anna Maria Sigmund]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen der Nazis.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2000, ISBN 3-8000-3777-7 und Heyne Verlag, München 2005, ISBN 3-453-60016-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bormann, Gerda.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]].&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 68f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125005946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101270209X|VIAF=65325033|LCCN=n/81/50849|REMARK=2. personalisierter DNB-Eintrag:125005946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bormann, Gerda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Martin Bormann)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehepartner einer Person des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bormann, Gerda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Buch, Gerda (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Ehefrau von Martin Bormann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Konstanz]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meran]], [[Südtirol]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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