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	<title>Gerd von Tresckow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:18:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd_von_Tresckow&amp;diff=827528&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung</title>
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		<updated>2025-11-22T07:29:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Robert Jürgen Gerd von Tresckow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1899]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheurig&amp;quot;/&amp;gt; in [[Lubin|Lüben]] (Schlesien); † [[6. September]] [[1944]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Oberstleutnant]] sowie [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerd [[Tresckow (Adelsgeschlecht)|von Tresckow]] stammte aus einer alten preußischen Familie des Uradels. Diese konnte auf eine lange Reihe von [[Offizier]]en in den verschiedensten Heeren zurückblicken. Seine Eltern waren [[Hermann von Tresckow (General, 1849)|Hermann von Tresckow]] (* 1849; † 1933) und dessen zweite Ehefrau Marie-Agnes Gräfin von Zedlitz und Trütschler (* 1869; † 1926), Tochter der Agnes von Rohr-Levetzow und des Gutsherrn und Ministers [[Robert von Zedlitz-Trützschler|Robert Graf von Zedlitz und Trütschler]]. Der Vater war bei der Kaiserkrönung im Spiegelsaal von [[Versailles]] zugegen und hatte es in der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] bis zum [[General der Kavallerie]] gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinem jüngeren Bruder [[Henning von Tresckow]] wuchs Gerd von Tresckow in dieser monarchisch geprägten Umgebung auf dem väterlichen Gut [[Chełm Dolny|Wartenberg]] im [[Kreis Königsberg Nm.|Kreis Königsberg/Neumark]] auf. Er wurde zunächst von einem Privatlehrer, später im Realgymnasium des [[Alumnat]]s des Klosters [[Loccum]], das von 1890 bis 1923 in [[Goslar]] untergebracht war, unterrichtet. Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] trat er in das [[1. Garde-Regiment zu Fuß]] der Preußischen Armee ein, genannt &amp;#039;&amp;#039;Erstes Regiment der Christenheit&amp;#039;&amp;#039;. Dort wurde Gerd von Tresckow Leutnant und Führer der 7. Kompanie. Im August 1918 geriet er in französische Gefangenschaft bei Crezy au Mont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft im Jahr 1920 lernte er bei seinem Verwandten [[Hans von Wedemeyer]] Landwirtschaft auf dessen neumärkischen Gut Pätzig. 1935 bis 1940 besaß er das 233 Hektar große Gut [[Herzberg (Elster)|Osteroda]] bei Herzberg/Elster. In erster Ehe heiratete er am 4. Juni 1925 Cornelia Martha Helene [[Köller (Adelsgeschlecht)|von Köller]]. Aus dieser Verbindung stammten zwei Töchter, Maria Marie-Agnes und Marie-Elisabeth. Die Ehe wurde 1935 geschieden. In zweiter Ehe heiratete er 1936 in [[Wierzchlas (Mieszkowice)|Falkenwalde]] (Kreis Königsberg/Neumark)&amp;lt;!-- dann ! --&amp;gt; Erika Gräfin [[Schlieffen (Adelsgeschlecht)|von Schlieffen]], Tochter der Ada von Witte und des Majors Graf Friedrich Wilhelm von Schlieffen. Aus dieser Ehe stammten drei Töchter, Ingeborg, Mechthild,&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Kammer: [https://www.buecherkammer.de/2019/09/25/heimkehr-nach-osteroda/ Heimkehr nach Osteroda. Ingeborg von Rotenhan, Tochter des Widerständlers Gerd von Tresckow, kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück.]; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lausitzer Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Anna Dorothee.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil A (Uradel). 1941&amp;#039;&amp;#039;. 40. Jg., Justus Perthes, Gotha 1940, S. 551. Siehe: FamilySearch (Kostenfrei).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1934 bezeichnete Gerd von Tresckow den im August 1934 eingeführten [[Führereid]] als „Gewissensknechtung“; er erkannte in dem [[Adolf Hitler#Ausweitung des Hitlerkults|Führerkult]] eine „Menschenvergottung“ und den „antichristlichen Grundton der Bewegung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bodo Scheurig: &amp;#039;&amp;#039;Henning von Tresckow. Ein Preuße gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/Main u. Berlin 1997, S. 55 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1939 brachte er [[Fabian von Schlabrendorff]] (mit Gerds Cousine von Bismarck verheiratet) in Verbindung mit Henning von Tresckow.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eva Madelung]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Heldenkinder, Verräterkinder. Wenn die Eltern im Widerstand waren.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2007, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brachte es von Tresckow bis zum Oberstleutnant. Seine letzte Stellung war in einem Divisionsstab in Italien. Drei Tage nach dem gescheiterten Anschlag auf [[Adolf Hitler]] vom 20. Juli 1944 offenbarte er sich südlich von [[Faenza]] seinem Vorgesetzten General der Infanterie [[Joachim Witthöft]] als Mitwisser der Verschwörung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Günther von Hase]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; WDV, Meckenheim 2010, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 27. Juli in [[Bologna]] verhaftet&amp;lt;ref name=gdv /&amp;gt;, in das [[Zellengefängnis Lehrter Straße]] nach Berlin gebracht und von Mitarbeitern des [[Reichssicherheitshauptamt]]s [[Folter#Nationalsozialismus|gefoltert]] (damals euphemistisch „verschärfte Vernehmungen“ genannt). Am 6. September versuchte er, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Er starb im Staatskrankenhaus der Polizei&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Orth: &amp;#039;&amp;#039;Gestapo im OP: Bericht der Krankenhausärztin Charlotte Pommer&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2012, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Stunde später an [[Plötzlicher Herztod|Herzversagen]] aufgrund einer Vorschädigung.&amp;lt;ref name=gdv&amp;gt;[[Gedenkstätte Deutscher Widerstand|GDW online]]: [https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/gerd-von-tresckow/?no_cache=1 &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Familie wurde die Bestattung des Leichnams verweigert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheurig&amp;quot;&amp;gt;[[Bodo Scheurig]]: &amp;#039;&amp;#039;Henning von Tresckow. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!--- 1. Aufl. 1973---&amp;gt;[[Verlag Gerhard Stalling|Stalling]], Oldenburg und Hamburg, 3., durchgesehene Aufl. 1973, ISBN 3-7979-1344-3. Paperback 1997 (Ullstein, ISBN 3-548-35653-2). &amp;#039;&amp;#039;Henning von Tresckow. Ein Preuße gegen Hitler. Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen, Berlin 2004, ISBN 3-549-07212-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Personen des 20. Juli 1944|Persönlichkeiten des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
* [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
* Gottfried Graf Finck von Finckenstrein, Christoph Franke et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A/B (Uradel/Briefadel). 2015&amp;#039;&amp;#039;. Band XXXVI, Band 158 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 2015, S. 457 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|D.A.G.]] Teil A (Uradel). 1941&amp;#039;&amp;#039;. 40. Jg., Justus Perthes, Gotha 1940, S. 551. Siehe: [[FamilySearch]] (Kostenfrei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|gerd-von-tresckow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tresckow, Gerd von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Attentat vom 20. Juli 1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Henning von Tresckow|Gerd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Tresckow|Gerd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tresckow, Gerd von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tresckow, Hermann Robert Jürgen Gerd von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Oberstleutnant und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lubin|Lüben]], Schlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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