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	<title>Gerd Weng - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Politik */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerhard Weng.jpg|miniatur|Weng (Mitte) mit [[Kurt Georg Kiesinger|Kurt Kiesinger]] und [[Ludwig Erhard]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Weng&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1916]] in [[Schömberg (Zollernalbkreis)|Schömberg]]; † [[16. September]] [[1988]] in [[Konstanz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Weng besuchte das [[Uhland-Gymnasium Tübingen]], wo er 1935 das Abitur ablegte. Nach dem Wehrdienst (1936–1938) studierte er [[Rechtswissenschaft]]en und [[Volkswirtschaft]] an den Universitäten in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und Berlin. 1940 bis 1945 stand er als Reserveoffizier im Kriegsdienst und konnte so erst anschließend sein Studium beenden. Bereits 1947 wurde Weng mit der Arbeit „In dubio pro reo – Herkunft und Geltung eines ungeschriebenen Grundsatzes im Strafverfahren“ zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Ab 1948 nach seinem Assessorexamen war er zunächst beim Amtsgericht Tübingen und ab 1949 bei der [[Bistum Rottenburg-Stuttgart|Diözese Rottenburg]] als Justiz- bzw. Oberjustizrat tätig. Von 1960 bis 1964 war Weng dann – zuletzt als Ministerialrat – politisch-publizistischer Referent von Ministerpräsident [[Kurt Georg Kiesinger|Kiesinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Weng von 1934 bis 1936 Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]], von 1938 bis 1940 Mitglied des [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbunds]] und ab dem 1. November 1938 bis 1945 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 7.022.865). Schon seit 1947 engagierte er sich politisch in der CDU. 1964 zog er als Abgeordneter in den [[Landtag von Baden-Württemberg]] ein, dem er bis 1988 ohne Unterbrechung angehörte. Er wurde stets über ein [[Direktmandat]] im [[Landtagswahlkreis Tübingen|Wahlkreis Tübingen]] in den Landtag gewählt. Im Landtag war er unter anderem kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. 1988, im Jahr seines Todes, trat er nicht mehr zur Wahl an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Landtagswahl 1972 holte ihn Ministerpräsident [[Hans Filbinger]] in sein Kabinett und übertrug ihm das Amt eines [[Staatssekretär]]s im [[Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg|Kultusministerium Baden-Württemberg]] unter Minister [[Wilhelm Hahn]]. Er war damit Nachfolger von [[Wolfgang Meckelein]]. Im Jahre 1978 wurde das Kultusministerium aufgeteilt. Weng wechselte somit in gleicher Funktion zum neuen [[Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg|Ministerium für Wissenschaft und Kunst]] und Minister [[Helmut Engler]]. Nach der Landtagswahl 1980 wurde Weng einer der Stellvertreter des Landtagspräsidenten. Er legte daher sein Amt als Staatssekretär nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Weng erhielt unter anderem das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern]], [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]] und die [[Ehrenbürger]]würde der Stadt [[New Orleans]] in den [[Vereinigte Staaten|USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Weng stand jahrelang auf der Payroll von [[Georg von Waldburg zu Zeil und Trauchburg]] mit einem Jahressalär von etwa 100.000 DM – neben seinen Einkünften als Parlamentarier und seinem Ruhegehalt als [[Ministerialrat]]. Im Auftrag von Georg von Waldburg-Zeil setzte er sich dafür ein, dass dieser nicht, wie in der [[Nachkriegs-Bodenreform]] von 1945 festgelegt, 1024 Hektar seiner 9820 Hektar Land abgeben musste. Stattdessen gab das Haus Waldburg-Zeil lediglich 153 Hektar ab und erreichte hierfür mithilfe von Weng eine Entschädigungszahlung von 750.000 DM.&lt;br /&gt;
Nachdem die SPD Tübingen 1969 darauf aufmerksam gemacht hatte, dass Weng von Georg von Waldburg-Zeil bezahlt wurde, drohte dieser dem verantwortlichen SPD-Mann mit der Veröffentlichung von dessen „blutschänderischer Natur“.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Wallraff: &amp;#039;&amp;#039;Fürstenanarchie.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernt Engelmann, Günter Wallraff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ihr da oben, wir da unten.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1973, ISBN 3-462-00937-0. Neuauflage: 1994, ISBN 3-462-02376-4, S. 123–125 (Zitat: S. 125).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Privates ==&lt;br /&gt;
Weng war seit 1943 verheiratet mit Ilse geb. Springer und hatte zwei Söhne und eine Tochter. 1988 starb Weng an einem Nierentumor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] KStV Rechberg Tübingen im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]] fühlte sich Weng sehr verbunden. Sein älterer Bruder Friedrich war einer der Gründer dieser Verbindung. Gerhard Weng konnte ihr als Student nicht beitreten, weil sie nach ihrer Suspendierung im Jahre 1934 erst 1953 reaktiviert wurde. Wengs Mutter Emma hatte ab 1934 die Fahne und alle Unterlagen bis zur Wiedergründung aufbewahrt. Weng wurde dann sofort Ehrenmitglied und ein großzügiger Mäzen des Rechberg, besuchte die Verbindung regelmäßig und hielt dort zahlreiche Vorträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weng war zudem seit 1967 Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung [[AV Cheruskia Tübingen]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. G. Kinzel: in: Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 4. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). SH-Verlag, Schernfeld 1996, ISBN 3-89498-032-X, S. 118 f.&lt;br /&gt;
* G. Wallraff: &amp;#039;&amp;#039;Fürstenanarchie.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernt Engelmann, Günter Wallraff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ihr da oben, wir da unten.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1973, ISBN 3-462-00937-0. Neuauflage: 1994, ISBN 3-462-02376-4, S. 116–129.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|1012387003}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|1109}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012387003/Weng+Gerd+Gerhard Gerd Weng bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012387003|VIAF=171561033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weng, Gerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alterspräsident des Landtags von Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentsvizepräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von New Orleans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schömberg, Zollernalbkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weng, Gerd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weng, Gerhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schömberg (Zollernalbkreis)|Schömberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Konstanz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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