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	<title>Gerd Suhren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd_Suhren&amp;diff=2302164&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diorit: den modernen Staat gab es damals noch nicht</title>
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		<updated>2024-10-21T06:17:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;den modernen Staat gab es damals noch nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerd Suhren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1914]] in [[Tafaigata]] ([[Deutsch-Samoa]]); † [[6. Mai]] [[1991]]) war ein deutscher [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]] der [[Reichsmarine]] und der [[Kriegsmarine]], zuletzt im Dienstrang eines [[Korvettenkapitän]]s (Ing.). Sein zwei Jahre jüngerer Bruder war der U-Boot-Kommandant und Ritterkreuzträger, [[Reinhard Suhren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Vorkriegsjahre ==&lt;br /&gt;
Suhren trat am 1. April 1933 als [[Offiziersanwärter]] der Reichsmarine bei und wurde der 4. Kompanie der II. Schiffstammdivision der Ostsee in [[Stralsund]] zur infanteristischen Grundausbildung zugeteilt. Anschließend absolvierte er vom 30. Juni bis zum 22. September 1933 an der [[Marineschule Mürwik]] eine Werkstattausbildung, wo er zum 1. September zum [[Kadett (Militär)|Kadetten (Ing.)]] ernannt wurde. Vom 30. September 1933 bis zum 27. Juni 1934 absolvierte Suhren seine Bordausbildung auf dem [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Karlsruhe (Schiff, 1929)|Karlsruhe]]&amp;#039;&amp;#039;. Danach nahm er zum 28. Juni 1934 den Hauptlehrgang für Fähnriche an der Marineschule Mürwik auf, wo er am 1. Juli 1934 seine Beförderung zum [[Fähnrich|Fähnrich (Ing.)]] erhielt. Nach dessen Abschluss absolvierte Suhren vom 19. April bis zum 30. September 1935, unterbrochen von einem weiteren Infanterielehrgang im Juli/August 1935, einen weiteren Werkstattlehrgang. Seine weitere Bordausbildung vom 1. Oktober 1935 bis zum 28. März 1936 erfolgte auf dem [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit besuchte Suhren vom 15. bis 21. Dezember 1935 einen U-Lehrgang für künftige Ingenieure für [[U-Boot]]e. Am 29. März 1936 wurde Suhren von der &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; auf die [[Jacht|Staatsjacht]] &amp;#039;&amp;#039;[[Grille (Schiff, 1935)|Grille]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt, wo er am 1. April 1936 seine Beförderung zum [[Oberfähnrich|Oberfähnrich (Ing.)]] erhielt und seine Bordausbildung am 27. September 1936 beendete. Anschließend besuchte er vom 28. September 1936 bis zum 2. April 1937 den Berufslehrgang für Ingenieuroffiziere an der Marineschule Kiel, wo er am 1. Oktober 1936 zum [[Leutnant|Leutnant (Ing.)]] befördert wurde. Am 3. April 1937 folgte der Qualifizierungslehrgang für Leitende Ingenieure für U-Boote, den Suhren am 26. Juni 1937 abschloss. Noch am selben Tag wurde Suhren zum Leitenden Ingenieur der [[1. U-Flottille|1. U-Flottille Weddingen]] ernannt. Am 1. Oktober 1937 wurde er Leitender Ingenieur auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 21 (U-Boot, 1936)|U 21]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Fritz Frauenheim]]. Während seiner Dienstzeit auf &amp;#039;&amp;#039;U 21&amp;#039;&amp;#039;, die bis zum 2. September 1938 dauerte, erfolgte am 1. Juni 1938 Suhrens Beförderung zum [[Oberleutnant|Oberleutnant (Ing.)]]. Am 3. September 1938 wurde Suhren Leitender Ingenieur auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 31 (U-Boot, 1936)|U 31]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Johannes Habekost]]. Am 22. Mai 1939 wechselte Suhren zu &amp;#039;&amp;#039;[[U 37 (U-Boot, 1938)|U 37]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feindfahrten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 37 als Leitender Ingenieur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# 19. August 1939 bis 15. September 1939&lt;br /&gt;
# 5. Oktober 1939 bis 8. November 1939&lt;br /&gt;
# 28. Januar 1940 bis 27. Februar 1940&lt;br /&gt;
# 30. März 1940 bis 18. April 1940&lt;br /&gt;
# 15. Mai 1940 bis 9. Juni 1940&lt;br /&gt;
# 1. August 1940 bis 30. August 1940&lt;br /&gt;
# 24. September 1940 bis 22. Oktober 1940&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;U 37&amp;#039;&amp;#039; war Suhren vom 19. August 1939 bis 22. Oktober 1940 an sieben Feindfahrten beteiligt, die überwiegend in den Nordatlantik führten. Für sein technisches Können und Wissen sowie sein Improvisationsvermögen in Krisensituationen erhielt er am 21. Oktober 1940 als erster Leitender Ingenieur von U-Booten und als 17. Angehöriger der U-Boot-Waffe das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]. Es war auch die erste Verleihung des Ritterkreuzes für ausschließlich technische Verdienste.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Die Verleihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes stellt insofern tatsächlich ein Kuriosurium dar, als die Verleihung zumeist nur für militärische Führung und/oder militärische Leistungen erfolgte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Suhren am 22. Oktober 1940 &amp;#039;&amp;#039;U 37&amp;#039;&amp;#039; verlassen hatte, wurde er am 3. Dezember 1940 Ausbildungsoffizier bei der [[25. U-Boot-Flottille]] in [[Halbinsel Hela|Hela]], wo er am 1. September 1941 zum Frontausbildungsoffizier ernannt wurde. Am 1. Februar 1941 hatte er bereits seine Ernennung zum [[Kapitänleutnant|Kapitänleutnant (Ing.)]] erhalten. Am 22. Februar 1943 wechselte er als Ingenieuroffizier in den Stab des [[Befehlshaber der U-Boote]], von wo aus er am 2. März 1943 als Ingenieurreferent in das [[Oberkommando der Marine]] (OKM) wechselte. Dort war er in der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Seekriegsleitung&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Vom 1. April bis zum 6. Juli 1944 war er neben seiner Tätigkeit im OKM nebendienstlich beim Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion [[Albert Speer]] in die dortige Schiffsbaukommission abgeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 1944 erfolgte Suhrens Delegierung zur [[Baubelehrung]] für &amp;#039;&amp;#039;[[U 2511]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Leitender Ingenieur er am 29. September 1944 unter dem Kommando von [[Adalbert Schnee]] wurde. Hier erfolgte am 1. Dezember 1944 seine Beförderung zum [[Korvettenkapitän|Korvettenkapitän (Ing.)]]. Diese Stelle hielt Suhren bis zum Kriegsende am 8. Mai 1945 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er in [[Norwegen]] interniert, kehrte jedoch nur wenige Monate später nach Deutschland zurück. Hier war Suhren anschließend von September 1945 bis Mai 1947 in der 4. Kompanie der 1. Deutschen-Minenräum-Ersatzabteilung des [[Deutscher Minenräumdienst|Deutschen Minenräumdienstes]] tätig. Am 7. Juli 1947 erfolgte seine dortige Entlassung. Seine Eltern und seine Schwester begingen 1945 Selbstmord, nachdem eine Flucht aus dem Sudetenland unmöglich geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[U-Boot-Kriegsabzeichen (1939)|U-Boot-Kriegsabzeichen]] (1939) am 8. November 1939&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse am 8. November 1939 bzw. am 28. Februar 1940&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 21. Oktober 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch und Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945: Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; Mittler und Sohn, 2003, ISBN 3-8132-0515-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suhren, Gerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fähnrich zur See (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutscher Seeverband 1945–1956)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Suhren, Gerd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, Leitender Ingenieur für U-Boote im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tafaigata]] ([[Samoa]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diorit</name></author>
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