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	<title>Gerd Mingram - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-02-01T07:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerd Mingram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1910]] in [[Hamburg]]; † [[29. Mai]] [[2001]] in [[Hemmoor]]), genannt &amp;#039;&amp;#039;Germin&amp;#039;&amp;#039;, war ein deutscher [[Fotograf]] und Bildreporter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerhard Mingram wuchs im Hamburger Arbeiterviertel [[Hamburg-Barmbek|Barmbek]] auf. Nach dem Tod des Vaters im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zog seine Mutter ihn allein auf. Seine Kindheit war von Entbehrungen geprägt. Die Schulzeit an der [[Realschule]] Osterbekstraße schloss er 1926 mit der Mittleren Reife ab und begann eine Ausbildung als [[Schriftsetzer]] 1928. Früh politisch interessiert, engagierte sich Mingram 1928 zuerst in der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAJ), später war er mit Helmuth Lasch Mitbegründer des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischer Jugendverband]] (KJVD) in [[Hamburg-Winterhude]] und Mitglied bis zum Verbot 1933. Mit der Fotografie begann Mingram nach seiner Schriftsetzerlehre, als er mit einem Freund als 20-Jähriger auf [[Wanderjahre|Walz]] in [[Skandinavien]] war. Mingram war Autodidakt. Um sich weiterzubilden, besuchte er 1932 einen Kurs für Schriftgestaltung an der [[Landeskunstschule Hamburg]]. Dort lernte er den Schriftsetzer und Fotografen [[Erich Andres (Fotograf)|Erich Andres]] kennen, durch dessen Hilfe konnte er noch im selben Jahr sein erstes Pressefoto in den [[Hamburger Nachrichten]] veröffentlichen. Seit 1933 arbeitete er als Fotograf. Trotz seines früheren politischen Engagement fand er eine Anstellung als &amp;quot;Schriftleiter in Ausbildung&amp;quot; und eine Tätigkeit als ständiger Mitarbeiter für die wöchentlich erscheinende [[Kupfertiefdruck]]beilage des [[Hamburger Tageblatt]]es. Seine Fotoserien und Reportagen waren eher unpolitisch und hatten einen Hamburg-Bezug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinke_S264&amp;quot;&amp;gt;Wilfried Weinke: Mingram, Gerhard. In: Franklin Kopitzsch, Dirk Brietzke (Hrsg.): Hamburgische Biografie. Band 5. Wallstein, Göttingen 2010, S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 fotografierte er das [[Kraft durch Freude|Kraft-durch-Freude]]-Treffen in Hamburg sowie den [[Reichsberufswettkampf]], obwohl im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] die offizielle Stellen dem mit der kommunistischen Jugend sympathisierenden Germin den Schriftleiterausweis verweigerten, der zur Ausübung journalistischer Arbeit unabdingbar war. Zu seinen fotografischen Aufträgen zählten Bildberichte von den Programmen der Hamburger Bühnen und [[Varieté]]s sowie den [[UFA]]-Filmstudios in [[Babelsberg]]. Während des Krieges war er 1941 als Soldat an der Ostfront und als Fotograf in der Bildstelle seines [[Division (Militär)|Divisionsstabes]] eingesetzt. Dort versteckte er seine [[Leica Camera|Leica]] im Brotbeutel, um die Grausamkeiten und Schrecken des Krieges heimlich festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Weltkrieges konnte Mingram 1945 zunächst als Porträt- und Theaterfotograf wieder beruflich Fuß fassen.&lt;br /&gt;
Unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Germin&amp;#039;&amp;#039; fotografierte er als freier Bildjournalist für Hamburger Tageszeitungen, für das sozialdemokratische [[Hamburger Echo]], die Gewerkschaftspresse und Magazine wie den [[Stern (Zeitschrift)|Stern]], als Theaterfotograf für Bühnen wie das Hamburger [[Deutsches Schauspielhaus|Schauspielhaus]] und das [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia-Theater]]. Zudem war er als Foto-Journalist für Hauszeitungen der Gas- und Wasserwerke und der [[Konsum-, Bau- und Sparverein „Produktion“|Konsumgenossenschaft &amp;quot;PRO&amp;quot;]] tätig. Zeitweilig veröffentlichte er seine Arbeiten auch in der in [[Ost-Berlin]] erscheinenden Zeitschrift [[Das Magazin (Deutschland)|Das Magazin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinke_S264&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 beendete er seine Tätigkeit als Fotograf und zog sich mit seiner Frau Elfriede (Fidi) (1935–2013) nach Hemmoor zurück. Er hatte zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Insgesamt sind über hunderttausend Schwarz-Weiß-Aufnahmen von ihm überliefert. Hauptsächlich dokumentierte er Alltagsszenen in Norddeutschland, vor allem Themen der Arbeitswelt. Daneben porträtierte er aber auch Größen aus Film, Theater und Politik. 1961 fotografierte er im Auftrag einer Gewerkschaftszeitung im Hamburger &amp;quot;[[Top Ten Club]]&amp;quot; und machte dabei zufällig frühe Fotos der damals noch unbekannten [[Beatles]]. Einige der Fotos verkaufte er Mitte der siebziger Jahre für 30.000 Pfund an [[Paul McCartney]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil seines Nachlasses befindet sich heute im Landesmedienzentrum Hamburg und im [[Museum der Arbeit]], das ihm mehr als 80.000 Bilder abkaufte. Seine Aufnahmen wurden bereits für mehrere Bücher verwendet. Sein privates Fotoarchiv mit ca. 40.000 Fotos, die sorgfältig beschriftet sind, vererbte er an seinen Freund und Kollegen [[Günter Zint]]. Im Auftrag des [[Institut für Sozialforschung|Instituts für Sozialforschung]] von [[Jan Philipp Reemtsma]] wurden alle Fotos digitalisiert und können bei www.panfoto.de eingesehen werden. Seit 2015 sind seine wichtigsten Fotos auch in der Deutschen Fotothek zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschefotothek.de/documents/kue/70045177 GERMIN], auf deutschefotothek.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1989: Eingangshalle im Hamburger Rathaus&lt;br /&gt;
* 1995: ehemalige staatliche Landesbildstelle in Hamburg&lt;br /&gt;
* 2000: Hemmoor&lt;br /&gt;
== Eigene Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Auf Walze in Skandinavien. Hamburg 1930&lt;br /&gt;
* Improvisierter Neubeginn: Hamburg 1943-1953. Hamburg 1989&lt;br /&gt;
* Rückschau eines Unangepassten - Barmbeker Erinnerungen (1915-1935) des Fotografen Gerd Mingram alias GERMIN,  Geschichtswerkstatt Barmbek 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen über Gerd Mingram ==&lt;br /&gt;
* [[Gernot Krankenhagen]] (Museum der Arbeit) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Foto Germin: Leben und Werk eines Bildjournalisten,&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Galitz, Hamburg 1994, ISBN 9783926174635&lt;br /&gt;
* [[Detlev Peukert]] u.&amp;amp;nbsp;a. Hrsg.: Improvisierter Neubeginn - Hamburg 1943 - 1953. Ansichten des Photographen Germin, Hamburg 1989, Ergebnisse Verlag, ISBN 3925622608&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Mingram, Gerhard|5|263|264|[[Wilfried Weinke]]}}&lt;br /&gt;
* Hrsg.: Stiftung Historische Museen Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;Fofftein&amp;#039;&amp;#039; - Leben und Arbeiten in Hamburg 1930-2014 (mit Fotos von Gerd Mingram), Ausstellungskatalog, Junius-Verlag, Hamburg 2015, ISBN 978-3-88506-056-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/kue70045177.html Gerd Mingram] in der [[Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119152525|LCCN=n/90/689158|VIAF=59887967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mingram, Gerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotojournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestand in der Deutschen Fotothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mingram, Gerd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fotograf und Bildreporter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Mai 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hemmoor]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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