<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerd_L%C3%BCpke</id>
	<title>Gerd Lüpke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gerd_L%C3%BCpke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd_L%C3%BCpke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T08:15:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd_L%C3%BCpke&amp;diff=500319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erichsohn: /* Preise und Auszeichnungen */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd_L%C3%BCpke&amp;diff=500319&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-02T19:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Preise und Auszeichnungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerd Lüpke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1920]] in [[Stettin]]; † [[3. Oktober]] [[2002]] in [[Varel]]) war ein deutscher Schriftsteller, [[Hörspielautor|Hörfunkautor]], Übersetzer, Hörfunksprecher und [[Rezitator]], der besonders im [[Plattdeutsch|niederdeutschen]] Sprachraum bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lüpke verlebte Kindheit und Jugend in [[Loitz]], [[Grimmen]] und [[Ribnitz]]. In Loitz und Grimmen besuchte er die [[Volksschule]], in Grimmen weiter die [[Mittelschule]] und in Ribnitz die [[Oberrealschule|Oberschule]]. Ebenfalls in Ribnitz absolvierte er eine Ausbildung zum [[Industriekaufmann]], bevor er zum [[Reichsarbeitsdienst]] in [[Neubrandenburg]]  ging. Von 1939 bis 1945 war er Soldat der [[Wehrmacht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Starsy: &amp;#039;&amp;#039;Gerd Lüpke zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Heimathefte für Mecklenburg und Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;, 2/95, Seite 62&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er Mitglied der NSDAP, was er aber bis zu seinem Tod verschwieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Begerow: [https://www.nwzonline.de/plus-friesland/dangast-varel-blick-in-dokumente-des-bundesarchivs-nazi-vergangenheit-holt-prominente-vareler-ein_a_50,8,3817712686.html &amp;#039;&amp;#039;Nazi-Vergangenheit holt prominente Vareler ein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Nordwest-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juli 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg war er zunächst Sprachlehrer und [[Dolmetscher]], bevor er sich als [[Journalist]] in [[Varel]] niederließ, wo er späterhin als freier Schriftsteller tätig war. Von ihm sind rund 50 Bücher sowie fast 5000 Rundfunksendungen für den [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] und [[Radio Bremen]] veröffentlicht worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kbio&amp;quot;&amp;gt;Kurzbiografie in: Gerd Lüpke: &amp;#039;&amp;#039;Mien schönsten Vertellen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Michael Jung, Kiel 1999, ISBN 3-929596-73-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 heiratete er Irmgard Greiff (29. Juli 1920 – 9. August 2010), die unter ihrem Geburtsnamen selber schrieb und ihm Mitarbeiterin, Ideengeberin und Kritikerin war. Beide lebten sowohl in Varel als auch in der [[Niederlande|niederländischen]] Hafenstadt [[Harlingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kbio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörfunkautor ===&lt;br /&gt;
Seine Bekanntheit als niederdeutscher Hörfunkautor rührt vor allem von der NDR-Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Hör mal ’n beten to]]&amp;#039;&amp;#039; und den Radio Bremen-Sendungen &amp;#039;&amp;#039;Niederdeutscher Hauskalender&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Niederdeutsche Städtebilder&amp;#039;&amp;#039; her sowie von seinen [[Hörspiel]]en.&lt;br /&gt;
;Hörspiele:&lt;br /&gt;
* 1960: Gerd Lüpke: [[Das Köhlschapp]] ([[Dat Köhlschapp]]) - Regie: [[Wolf Rahtjen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/kultur/norddeutsche_sprache/plattdeutsch/Niederdeutsches-Hoerspiel-Das-Koehlschapp,hoerspiel1602.html NDR: Niederdeutsches Hörspiel: Das Köhlschapp]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprecher ===&lt;br /&gt;
Neben seiner Sprechertätigkeit beim Hörfunk wirkte Gerd Lüpke des Öfteren als Sprecher, aber auch beratend an Schallplattenproduktionen in niederdeutscher Sprache mit, wie z.&amp;amp;nbsp;B. an der [[Sprechplatte]]nreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Niederdeutsche Stimmen]]&amp;#039;&amp;#039; u.&amp;amp;nbsp;a. mit Texten [[Fritz Reuter]]s, den er auch einmal im Hörspiel sprach. Auch gestaltete er häufig sowohl hoch- als auch plattdeutsche Vortrags- und Leseabende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Zu Lüpkes bekanntesten Buchveröffentlichungen gehören der Erstling &amp;#039;&amp;#039;Dat vulle Johr&amp;#039;&amp;#039; (1952) und &amp;#039;&amp;#039;Achter Dünen und Diek&amp;#039;&amp;#039; (1975). In seinen literarischen Arbeiten zeigt sich Gerd Lüpke sowohl als niederdeutscher Erzähler als auch als [[Lyriker]]. [[Satire]]n schrieb er häufig auch in [[Missingsch]]. Die Lyrik-Anthologie &amp;#039;&amp;#039;Stadt im Seewind&amp;#039;&amp;#039; (1996), für die Gerd Lüpke in jahrelanger Recherche etwa 180 thematisch auf Varel bezogene Gedichte aus 250 Jahren auswählte und in ihrem historischen Kontext erläuterte, bietet einen ebenso informativen wie unterhaltsamen Einblick in die Epochen der lokalen (Kultur-)Geschichte. In den letzten Lebensjahren widmete er sich zudem mit Herzblut der Aufgabe literaturwissenschaftlicher Darstellungen über klassische Dichter in der heutigen pakistanischen Provinz [[Sindh]]. Es erschienen nach einer allgemeinen Abhandlung über fünf Jahrhunderte [[Poesie]] in der Sprache [[Sindhi]] &amp;#039;&amp;#039;Die Lyrik des Landes Sind oder brich der Laterne dunkles Glas&amp;#039;&amp;#039; (2000) noch [[Monografie]]n über [[Satschal Sarmast]] (2001) und [[Shah Abdul Latif]] (2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Gerd Lüpke wurde für sein literarisches Schaffen und seine kulturellen Leistungen mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er die &amp;#039;&amp;#039;Fritz Reuter-Medaille&amp;#039;&amp;#039; (1965), den &amp;#039;&amp;#039;[[Pommerscher Kulturpreis|Pommerschen Kulturpreis]]&amp;#039;&amp;#039; (1968), den &amp;#039;&amp;#039;[[Mecklenburger Kulturpreis]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Landsmannschaft Mecklenburg]] (1978), einen [[Hörspielpreis]] und den &amp;#039;&amp;#039;Ehrenbrief der [[Fritz Reuter Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, später noch die &amp;#039;&amp;#039;[[Friesland-Medaille]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren ist Lüpke Träger des [[Bundesverdienstkreuz]]es am Bande (1972) und [[Orden von Oranien-Nassau|Ritter des königlich niederländischen Ordens von Oranien-Nassau]] (1974). Die &amp;#039;&amp;#039;Goldene Verdienst-Medaille&amp;#039;&amp;#039; [[Dänemark]]s (1982), die Goldmedaille der &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Gesellschaft des pakistanischen Landes Sind&amp;#039;&amp;#039; (1989) und der [[Bremer Kulturpreis]] (1998) sind weitere internationale Auszeichnungen, die Lüpke erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerd-Lüpke-Preis ==&lt;br /&gt;
2020 wurde erstmals der Gerd-Lüpke-Preis ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden Gewinnerinnen und Gewinner eines im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Vareler Literaturherbstes&amp;#039;&amp;#039; stattfindenden „plattdeutschen“ (niederdeutschen) Schreibwettbewerbs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerd Lüpke&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Landsmannschaft Mecklenburg]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Die Kulturpreisträger der Landsmannschaft Mecklenburg&amp;#039;&amp;#039;, 9./10. Folge der [[Mecklenburger Gedenktage]], Hamburg 1980, S. 18–19.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerd Lüpke (Nachruf).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Oldenburgische Hauskalender 2004.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg 2003, S. 87&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118729594}}&lt;br /&gt;
* [http://www.charly.ping.de/wiw/luepkege.htm Porträt zum 80. Geburtstag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118729594|LCCN=n/84/126095|VIAF=2598607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Lupke, Gerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Niederdeutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunkautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens von Oranien-Nassau (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pommerschen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lüpke, Gerd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Hörfunkautor, Übersetzer, Hörfunksprecher und Rezitator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Varel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erichsohn</name></author>
	</entry>
</feed>