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	<title>Gerd Heidemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd_Heidemann&amp;diff=401560&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emmridet: /* Carin II */ typos</title>
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		<updated>2025-09-25T20:04:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Carin II: &lt;/span&gt; typos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerd Heidemann 06 2017.JPG|mini|180px|Gerd Heidemann im Juni 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerd Heidemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Dezember]] [[1931]] in [[Bezirk Altona|Altona]] als &amp;#039;&amp;#039;Gerd Eiternick&amp;#039;&amp;#039;; † [[9. Dezember]] [[2024]] in [[Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marc von Lüpke |url=https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_100549088/gerd-heidemann-journalist-hinter-gefaelschten-hitler-tagebuecher-ist-verstorben.html |titel=Nach Skandal verurteilt: „Entdecker“ der gefälschten „Hitler-Tagebücher“ ist tot |werk=[[t-online.de]] |datum=2024-12-11 |sprache=de |abruf=2025-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Reporter]] und [[Journalist]]. Er kaufte 1983 für das Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039; die „[[Hitler-Tagebücher]]“, die sich bald nach der Publikation als Fälschungen von [[Konrad Kujau]] herausstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerd Heidemann wurde als [[Unehelichkeit|unehelicher]] Sohn des kaufmännischen Angestellten Johannes Schurbohm und von Martha Eiternick geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harris&amp;quot;&amp;gt;[[Robert Harris]]: &amp;#039;&amp;#039;Selling Hitler: The Story of the Hitler Diaries.&amp;#039;&amp;#039; London 2010, S.&amp;amp;nbsp;59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1935 heiratete seine Mutter Rolf Heidemann, einen Beamten der [[Wasserschutzpolizei]], der ihn [[Adoption (Deutschland)|adoptierte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harris&amp;quot; /&amp;gt; Als Kind war Heidemann Mitglied des [[Deutsches Jungvolk|Jungvolks]] in der [[Hitlerjugend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reporter für den &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; berichtete Heidemann von vielen Kriegsschauplätzen ([[Biafra]], [[Angola]], [[Mosambik]], [[Burundi]], [[Guinea-Bissau]], [[Uganda]], [[Volksrepublik Kongo|Kongo]]) und rettete dem Kriegsreporter [[Randy Braumann|Randolph Braumann]] und 16 weiteren Geiseln 1970 beim [[Schwarzer September (Aufstand)|Schwarzen-September-Aufstand]] in [[Amman]] das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jungemedienhamburg.wordpress.com/2007/04/23/gerd-heidemann-der-spurhund-ein-ehemaliger-kriegs-und-starreporter-beim-stern-teil3/ jungemedienhamburg.wordpress.com: &amp;#039;&amp;#039;Gerd Heidemann der Spürhund / Ein ehemaliger Kriegs- und Starreporter beim Stern (Teil 3)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Über seine&amp;amp;nbsp;– mittlerweile umstrittenen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Schnappauf |url=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/wir-wollten-dass-es-echt-ist-1549711.html |titel=„Wir wollten, dass es echt ist“ |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |seiten=40 |datum=2008-04-24 |sprache=de |abruf=2015-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– Recherchen zu [[B. Traven]] publizierte er 1977 das Buch &amp;#039;&amp;#039;Postlagernd Tampico&amp;#039;&amp;#039;. Aus den Recherchen heraus entstand bereits 1967 das fünfteilige Fernseh-[[Doku-Drama]] &amp;#039;&amp;#039;[[Im Busch von Mexiko – Das Rätsel B. Traven]]&amp;#039;&amp;#039; (Regie [[Jürgen Goslar]]), in dem Heidemann sich selbst spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Heidemann durch die Berichterstattung über [[Siegfried Müller (Söldner)|Siegfried Müller]], bekannt als „Kongo-Müller“, während der Operation Tshuapa zusammen mit dem &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039;-Reporter Ernst Petry; die Tonbandaufnahmen wurden zuerst für eine Artikelserie im &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; genutzt und später an den [[DDR]]-Filmemacher [[Walter Heynowski]] verkauft, der aus dem Material den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Kommando 52&amp;#039;&amp;#039; montierte, der am 15.&amp;amp;nbsp;November 1965 auf dem [[Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm|Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm]] uraufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1976 bis 1981 führte Heidemann eine Beziehung mit [[Edda Göring]], der Tochter [[Hermann Göring]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cellesche-zeitung.de/S91367 |titel=Ehemaliger Celler Chefärztin 12 Tötungen zur Last gelegt |werk=[[Cellesche Zeitung]] |datum=2010-06-02 |sprache=de |abruf=2024-12-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160318000450/http://www.cellesche-zeitung.de/S91367 |archiv-datum=2016-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 hielt sich Heidemann längere Zeit in Südamerika auf, um [[Josef Mengele]] und [[Martin Bormann]] zu finden. Unterstützung erfuhr er durch den ehemaligen SS-General [[Karl Wolff (SS-Mitglied)|Karl Wolff]]. Daraus ergab sich eine Freundschaft. In der Folgezeit war Heidemann Wolffs Sekretär. Wolff sagte, dass er ihm dabei helfen solle, Erinnerungslücken zu schließen, „um seine Memoiren schreiben zu können.“ Heidemann und Wolff reisten zu mehreren NS-Größen, unter anderem zu [[Walther Rauff]] und [[Klaus Barbie]]. Die Reise unternahm Heidemann auch als verdeckte Mission. Wie schon früher übergab er Informationen über NS-Verbrecher an den [[Mossad]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Isa von Heyl, Charlotte Wirth |url=https://www.stern.de/gesellschaft/nachlass-gerd-heidemann-auf-verdeckter-mission-35687374.html |titel=Nachlass: Gerd Heidemann auf verdeckter Mission |werk=stern.de |datum=2025-05-03 |abruf=2025-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden beim &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1983 und der Strafverbüßung (s. nächster Abschnitt) zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück. Seine weiteren Lebensjahre verbrachte er als Rentner und bezog [[Sozialhilfe (Deutschland)|Sozialhilfe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gerd Heidemann |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2008-04-22 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/geschichte/gerd-heidemann-a-946893.html |Abruf=2024-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2008 betrugen Heidemanns Steuerschulden mehrere hunderttausend Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gerd Heidemann |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2008-04-22 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/geschichte/gerd-heidemann-a-946893.html |Abruf=2024-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heidemann führte in seiner Wohnung ein Privatarchiv, mit dem er sich um sein Lebenswerk bemühte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Schneider |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/26-jahre-einsamkeit-6537313.html |titel=Gerd Heidemann: 26 Jahre Einsamkeit |werk=tagesspiegel.de |sprache=de |abruf=2024-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb fünf Tage nach seinem 93. Geburtstag am 9. Dezember 2024 in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hitler-Tagebücher ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hitler-Tagebücher}}&lt;br /&gt;
Gerd Heidemann&amp;amp;nbsp;– er verdiente Anfang der 1980er Jahre beim &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; 10.500 [[Deutsche Mark|DM]] im Monat&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel312002&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=23685498 |Titel=Journalisten: Dann bist Du erledigt |Autor=[[Klaus Brinkbäumer]], Steffen Winter |Jahr=2002 |Nr=31 |Seiten=78–83}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– präsentierte am 25. April 1983 auf einer Pressekonferenz seinen „Sensationsfund“. Drei Tage später begann der &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; mit dem Teilabdruck der Tagebücher. Heidemann hatte die Tagebücher von [[Konrad Kujau]] bekommen. Nach Aufdeckung des Skandals um die gefälschten Hitler-Tagebücher wurde Heidemann vom &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; entlassen und nach einer Strafanzeige des &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039;-Gründers [[Henri Nannen]] unter dem Verdacht des [[Betrug (Deutschland)|Betruges]] verhaftet. Er wurde im Juli 1985 vom [[Landgericht Hamburg]] zu vier Jahren und acht Monaten [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]] verurteilt. Nach Auffassung des Gerichts hatte er etwa 2 Millionen DM unterschlagen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gerd Heidemann |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2008-04-22 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/geschichte/gerd-heidemann-a-946893.html |Abruf=2024-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Verlag [[Gruner + Jahr]], in dem der &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; erscheint, hatte Heidemann für den Erwerb der Tagebücher 9,3&amp;amp;nbsp;Millionen Mark überlassen. Konrad Kujau behauptete vor Gericht jedoch, nur einen Teil des Geldes von Gerd Heidemann erhalten zu haben. Tonbänder, die Heidemann entlasten sollten, durften vor Gericht nicht abgespielt werden, da für die Telefonmitschnitte keine richterliche Genehmigung vorlag. Sein Antrag auf [[Revision (Recht)|Revision]] wurde 1986 ohne Begründung abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gisela Sonneburg |url=http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2003/06/07/a0167 |titel=Das schwarze Schaf im Wolfspelz |werk=[[die tageszeitung]] |datum=2003-06-07 |abruf=2015-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Strafe verbüßte Heidemann im [[Offener Vollzug|offenen Vollzug]] und beteuerte bis zu seinem Lebensende seine Unschuld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der satirischen Verfilmung &amp;#039;&amp;#039;[[Schtonk!]]&amp;#039;&amp;#039; wird die Heidemann entsprechende Rolle des Skandalreporters Hermann Willié von [[Götz George]] gespielt. Heidemann selbst übernahm zwei Statistenrollen, die jedoch beide nicht in der Kinoversion zu sehen sind. In der britischen Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Hitler zu verkaufen]]&amp;#039;&amp;#039;, die auf dem Sachbuch von [[Robert Harris]] basiert, wird Heidemann von [[Jonathan Pryce]] dargestellt. In der sechsteiligen TV-Adaption &amp;#039;&amp;#039;[[Faking Hitler]]&amp;#039;&amp;#039; (2020) wird Heidemann von [[Lars Eidinger]] verkörpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Carin II ==&lt;br /&gt;
Am 28.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 kaufte Heidemann die Luxusyacht &amp;#039;&amp;#039;[[Carin II]]&amp;#039;&amp;#039; (damals: &amp;#039;&amp;#039;Theresia&amp;#039;&amp;#039;), die früher [[Hermann Göring]] gehört hatte. Heidemann versuchte, sie mit erheblichem finanziellen Aufwand bei gleichzeitiger Modernisierung wieder in ihren ursprünglichen Bauzustand zu versetzen. Bis 1985 investierte Heidemann nach eigenen Angaben gut eine Million Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihr empfing er zahlreiche prominente Künstler, Politiker, Persönlichkeiten der Zeitgeschichte und Journalisten. Die letzten Gäste an Bord waren Anfang April 1981 Vertreter des Verlags [[Gruner + Jahr]] sowie der Ressortleiter des &amp;#039;&amp;#039;Stern&amp;#039;&amp;#039; für Zeitgeschichte, [[Thomas Walde (Journalist, 1941)|Thomas Walde]]. Hintergrund des Treffens war der Fund der angeblichen Hitler-Tagebücher und ihre geplante Veröffentlichung. Nach seiner Verurteilung war Heidemann finanziell nicht mehr in der Lage, die Yacht zu unterhalten. Sie wurde daher im August 1985 von der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] [[Zwangsversteigerung (Deutschland)|zwangsversteigert]] und für 270.000&amp;amp;nbsp;Mark an den [[Ägypten|ägyptischen]] Geschäftsmann Mustafa Karim verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stasi-Beschuldigungen ==&lt;br /&gt;
2002 wurden im Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; gegen Heidemann Vorwürfe erhoben, er sei unter dem Decknamen „Gerhard“ 33&amp;amp;nbsp;Jahre lang Informant des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel312002&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Seufert: &amp;#039;&amp;#039;Der Skandal um die Hitler-Tagebücher.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2008, ISBN 978-3-502-15119-7, S.&amp;amp;nbsp;307.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heidemann räumte ein, dass er 1953 von einem Stasi-Offizier angesprochen wurde, als er in [[Ost-Berlin]] ein [[Visum]] zu den [[Weltjugendfestspiele]]n in [[Bukarest]] beantragte. Nach seiner Rückkehr in Hamburg habe er diesen Vorgang dort sofort dem Verfassungsschutz gemeldet. „Der Präsident des Landesamtes bat mich, die Verbindung zur Stasi zu halten. Auch das [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] wurde hinzugezogen sowie die Engländer.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Förster |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/gerd-heidemann-wehrt-sich-gegen-stasi-vorwuerfe-wessen-spitzel-war-der-spitzel-,10810590,10021538.html |titel=Wessen Spitzel war der Spitzel? Gerd Heidemann wehrt sich gegen Stasi-Vorwürfe |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2002-08-21 |sprache=de |abruf=2015-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Barbie-Bänder ==&lt;br /&gt;
Nach Heidemanns Tod wurde seine Dokumentensammlung zum Zweiten Weltkrieg von der &amp;#039;&amp;#039;Hoover Institution Library and Archives&amp;#039;&amp;#039; der [[Stanford University]] erworben. Sie enthielt unter anderem neun bisher unveröffentlichte Tonbänder eines Treffens zwischen Klaus Barbie und Karl Wolff im Jahr 1979, in dem beide offen über ihr Handeln während der Nazizeit sprachen. Die Tonaufnahmen und Fotos des Treffens stammen von Heidemann. Im Mai 2025 zeigte die niederländische Fernsehdokumentation &amp;#039;&amp;#039;De Barbie Tapes&amp;#039;&amp;#039; die Entstehung der Bänder, das Leben einiger Kriegsverbrecher nach dem Krieg und spielte die wichtigsten Zitate aus dem Treffen zwischen Barbie und Wolff ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://uk.news.yahoo.com/previously-unheard-nazi-tapes-released-190000375.html | titel = Previously unheard Nazi tapes released ahead of WW2 80th anniversary | autor = Craig Williams | datum = 2025-05-02 | abruf = 2025-05-05 | werk = yahoo.com | sprache = en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://www.vprogids.nl/documentaires/lees/artikelen/2025/De-Barbie-tapes-oorlogsmisdadiger-zonder-berouw-spreekt-vrijuit-over-zijn-mooiste-tijd.html | titel = De Barbie tapes: oorlogsmisdadiger zonder berouw spreekt vrijuit over zijn ‘mooiste tijd’ | titelerg = Die Barbie-Bänder: Reueloser Kriegsverbrecher spricht über seine &amp;#039;besten Zeiten&amp;#039; | datum = 2025-04-29 | abruf= 2025-05-05 | werk = www.vprogids.nl | sprache = nl | autor = Hans van Wetering}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url = https://dasneueste.com/2025/05/03/nachlass-der-stern-reporter-der-mossad-und-die-nazis/ | titel = Nachlass: Der stern-Reporter, der Mossad und die Nazis | datum = 2025-05-03 | abruf = 2025-05-05 | werk = dasneueste.com}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1965: [[World Press Photo]], 1. Platz in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Photo Stories&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=1965 Photo Contest |Sammelwerk=World Press Photo von G.H. |Online=https://www.worldpressphoto.org/collection/photo/1965/36025/1/1965-Gerd-Heidemann-GN1 |Abruf=2019-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fotoreportage Kongo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Postlagernd Tampico – Die abenteuerliche Suche nach B. Traven.&amp;#039;&amp;#039; Blanvalet, München 1977, ISBN 3-7645-0591-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Klußmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dieb – Einbrecher – Hochstapler – Lügner – Betrüger – Fälscher. Das wahre Gesicht des Konrad Kujau&amp;#039;&amp;#039;. Klußmeier, Rosengarten 2013, ISBN 978-3-00-043916-2.&lt;br /&gt;
* Peter-Ferdinand Koch: &amp;#039;&amp;#039;Der Fund. Die Skandale des „Stern“. Gerd Heidemann und die Hitler-Tagebücher.&amp;#039;&amp;#039; Facta, Hamburg 1990, ISBN 3-926827-24-6.&lt;br /&gt;
* Ulrich Schnappauff: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/wir-wollten-dass-es-echt-ist-1549711.html &amp;#039;&amp;#039;Wir wollten, dass es echt ist.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[FAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 24. April 2008, S.&amp;amp;nbsp;40.&lt;br /&gt;
* [[Michael Seufert]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Skandal um die Hitler-Tagebücher.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2008, ISBN 978-3-502-15119-7.&lt;br /&gt;
* Felix Schmidt: [http://www.zeit.de/2013/15/hitler-tagebuecher/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;„Der Führer wird immer mitteilsamer.“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit Online]].&amp;#039;&amp;#039; 25. April 2013.&lt;br /&gt;
* Sebastian Barth: &amp;#039;&amp;#039;Umgeschriebene Geschichte? Die Hitler-Tagebücher und ihr Echo&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forum historische Forschung: moderne Welt&amp;#039;&amp;#039;). Kohlhammer, Stuttgart 2023, ISBN 978-3-17-043760-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hitler zu verkaufen]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Selling Hitler&amp;#039;&amp;#039;), fünfteilige britische [[Fernsehserie]] von 1991 auf der Grundlage des gleichnamigen [[Sachbuch]]s von [[Robert Harris]] mit [[Jonathan Pryce]] in der Rolle Heidemanns.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schtonk!]]&amp;#039;&amp;#039;, satirischer Spielfilm von [[Helmut Dietl]] aus dem Jahr 1992 mit Schwerpunkt auf die „Hitler-Tagebücher“. Die Akteure sind dabei namentlich unter [[Pseudonym]] aufgeführt, so auch Heidemann (gespielt von [[Götz George]]). Der Film erreichte eine [[Oscar]]nominierung als bester fremdsprachiger Film.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Faking Hitler]]&amp;#039;&amp;#039;, sechsteilige TV-Serie über die Hitler-Tagebücher aus dem Jahr 2021 von [[RTL+]] mit [[Lars Eidinger]] in der Rolle des Gerd Heidemann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stern.de/faking-hitler/ &amp;#039;&amp;#039;Faking Hitler – der Podcast.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|stern.de]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 10. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Podcast ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Faking Hitler – der Podcast, zehnteiliger Podcast über die Hitler-Tagebücher aus dem Jahr 2019 mit Originaltonbandaufnahmen von Gerd Heidemann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Isa von Heyl, Malte Herwig, Nilz Bokelberg, Maria Lorenz und Frida Morische |url=https://www.stern.de/faking-hitler/ |titel=Faking Hitler – der Podcast |werk=Stern |hrsg=Stern |sprache=de |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118709569}}&lt;br /&gt;
* Ursula Pidun: [https://www.spreezeitung.de/61/ex-stern-reporter-gerd-heidemann-jenseits-der-hitler-tagebuecher-1/ &amp;#039;&amp;#039;Ex-„Stern“-Reporter Gerd Heidemann: Jenseits der Hitler-Tagebücher&amp;#039;&amp;#039;.] Ausführliches Interview mit Gerd Heidemann in der &amp;#039;&amp;#039;Spreezeitung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://behind-media.de/Artikelbilder/gh_dokumente/heidemann_dokumente.htm 1971 Vorschlag für das Bundesverdienstkreuz; 1983 Hausinterne Mitteilung; Gruner + Jahr AG &amp;amp; Co.] Dokumente aus dem Archiv von Gerd Heidemann&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Süß]]: [https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/kujau-konrad-und-gerd-heidemann/ &amp;#039;&amp;#039;Kujau, Konrad und Gerd Heidemann.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Kurt Groenewold]], [[Alexander Ignor]], Arnd Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Politischen Strafprozesse]]&amp;#039;&amp;#039; (Stand: Februar 2019)&lt;br /&gt;
* [https://gerd-heidemann-1.jimdosite.com/ Website über Gerd Heidemann]&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* [https://digitalcollections2.hoover.org/browse/collection/2921609?q=facet,parents,equals,2921609&amp;amp;limit=10&amp;amp;sort=metadata.coll_id_seq_number.en.keyword&amp;amp;sort=-_score Gerd Heidemann Collection]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118709569|LCCN=n84234622|VIAF=67260307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heidemann, Gerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsreporter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stern, Zeitschrift)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hitler-Tagebücher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mossad)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heidemann, Gerd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reporter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bezirk Altona|Altona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Dezember 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emmridet</name></author>
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