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	<title>Gerd Gies - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd_Gies&amp;diff=355968&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: Die letzte Textänderung von ~2025-40839-52 wurde verworfen und die Version 257527892 von WalterNeumann wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2026-01-20T11:00:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-40839-52&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-40839-52&quot;&gt;~2025-40839-52&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/257527892&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/257527892&quot;&gt;257527892&lt;/a&gt; von WalterNeumann wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Gies, Gerd-Bild-15355-1.jpg|mini|Gerd Gies, Wahlkampfplakat 1990]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-1202-302, Stendal, Bundestagswahl, Gerd Giese.jpg|mini|Gies bei der Stimmabgabe zur [[Bundestagswahl 1990]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-1024-025, Magdeburg, Koalitionsgespräche CDU - FDP.jpg|mini|Gerd Gies (rechts) mit dem FDP-Landesvorsitzenden [[Gerd Brunner (Politiker)|Gerd Brunner]] bei den Koalitionsgesprächen 1990]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerd Gies&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1943]] in [[Stendal]]) ist ein ehemaliger  [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und war erster [[Ministerpräsident]] des Landes [[Sachsen-Anhalt]] nach dessen Neubildung 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur arbeitete Gies zunächst zwei Jahre als [[Tierpfleger]] auf dem [[Volkseigenes Gut|Volkseigenen Gut]] [[Köllitsch]] und in der Bezirkstierklinik Stendal. Von 1963 bis 1969 absolvierte er ein Studium der [[Veterinärmedizin]] an der [[Karl-Marx-Universität Leipzig]]. Danach arbeitete er als Tierarzt in den staatlichen Tierärztlichen Gemeinschaftspraxen der Kreise [[Kreis Osterburg|Osterburg]] und [[Kreis Stendal|Stendal]], daneben promovierte er 1973 an der Universität Leipzig. Von 1984 bis 1990 war Gies Obertierarzt im Schlachthof Stendal, einem Betriebsteil des VEB Fleischkombinat Magdeburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ll&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf Dr. Gerd Gies (CDU).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt.de&amp;#039;&amp;#039; (tabellarischer Lebenslauf, [https://sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/StK/MP/Dokumente/Vita_Giess.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Tätigkeit in der DDR bis zur Wende ===&lt;br /&gt;
1970 wurde er Mitglied der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU der DDR]] und war von 1975 bis 1979 CDU-Vorsitzender im [[Kreis Osterburg]]. Von 1987 bis 1990 hatte er für die Partei die gleiche Funktion im [[Kreis Stendal]] inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gies berichtete nach der Wiedervereinigung, 1987 habe er sich „vom Sozialismus gelöst“ und versucht, „im Kleinen“ etwas zu ändern. Von Beobachtern seines Wirkens in Stendal vor 1989 wurde Gies jedoch als „treuer Gefolgsmann“ der Staatsmacht charakterisiert und als jemand, vor dem „man sich vor allen Dingen vorsehen musste“. Als Kandidat bei den [[Kommunalwahlen in der DDR 1989|Kommunalwahlen im Mai 1989]] in der Altmark rief er dazu auf, „aus christlicher Verantwortung“ für die „Friedenspolitik der DDR“ zu stimmen. Gies war Mitglied des Organisationsteils der [[Christliche Friedenskonferenz|Christlichen Friedenskonferenz]]. Er versuchte laut dem &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, einen Auftritt von [[Stephan Krawczyk]] und [[Freya Klier]] während eines kirchlichen Friedensseminars mit dem Argument zu verhindern, Kabarett gehöre nicht in die Kirche. Den Slogan der kirchlichen Friedensbewegung „Frieden schaffen ohne Waffen“ habe Gies durch den SED-Slogan „Frieden schaffen ohne Nato-Waffen“ ersetzen wollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sp_5&amp;quot;&amp;gt; {{Der Spiegel |ID=13488310 |Titel=Ministerpräsidenten: Gläubige Kraft |Jahr=1991 |Nr=20 |Seiten=115–118 |Datum=1991-05-13}} {{Der Spiegel |ID=13488929 |Titel=„Die kippen wie Dominosteine“ |Jahr=1991 |Nr=29 |Seiten=78–80 |Datum=1991-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wendezeit und Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Im Februar 1990 wurde als erster CDU-Landesverband in der damaligen DDR die [[CDU Sachsen-Anhalt]] gegründet, deren erster Vorsitzender Gies wurde. Bei der ersten freien [[Volkskammerwahl 1990|Wahl zur Volkskammer]] am 18. März 1990 wurde Gies für die CDU in die [[Volkskammer]] gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er Spitzenkandidat für die [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1990|Landtagswahl in Sachsen-Anhalt]] am 14. Oktober 1990 war, wurde er zunächst Opfer des eigenen Erfolges, weil er nicht Kandidat in einem Wahlkreis war. Die CDU hatte bis auf einen alle Wahlkreise gewonnen. Kein Kandidat der Landesliste kam zum Zuge. Durch den Mandatsverzicht des stasibelasteten [[Armin Kleinau]] rückte Gies jedoch bereits zur konstituierenden Sitzung in den [[Landtag von Sachsen-Anhalt]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 28. Oktober 1990 war Gies Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Am 4. Juli 1991 trat er zurück, nachdem ihm vorgeworfen worden war, er habe Abgeordnete mit [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]]-Vorwürfen zum Verzicht auf ihr Landtagsmandat gedrängt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13490465 |Titel=„Dann stürzt er auch“ |Jahr=1991 |Nr=27 |Seiten=28–30 |Datum=1991-07-01}} {{Der Spiegel |ID=13487428 |Titel=Order vom Dicken. Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Gies, schaltete mit Hilfe der Stasi Parteifreunde aus |Jahr=1991 |Nr=10 |Seiten=44–47 |Datum=1991-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Nachfolge trat der aus Westdeutschland stammende bisherige Finanzminister [[Werner Münch]] an, der Gies Ende November 1991 auch als CDU-Landesvorsitzender ablöste. Gies blieb bis 1998 Mitglied des Landtags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Politik ===&lt;br /&gt;
Anschließend war er Geschäftsführer einer Ingenieur- und Planungsfirma in Magdeburg&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Löblich: [https://www.tagesspiegel.de/politik/was-wurde-aus-gerd-gies/104106.html &amp;#039;&amp;#039;Was wurde aus … Gerd Gies?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. November 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wechselte dann in die Energiewirtschaft. Gies war bis 2003 im Vorstand der [[Electrabel]] Deutschland AG. Dort war er Vorstandsvorsitzender der Vertriebsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Energie SaarLorLux AG&amp;#039;&amp;#039; (2000–2002).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ll&amp;quot; /&amp;gt; 2009 bis 2013 war er Vertreter für das inzwischen als &amp;#039;&amp;#039;GDF Suez Energie Deutschland AG&amp;#039;&amp;#039; firmierende Unternehmen im Vorstand des [[Bundesverband Neuer Energieanbieter|Bundesverbands Neuer Energieanbieter]] und dort stellvertretender Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bne-online.de/de/content/organe |wayback=20121001232022 |text=&amp;#039;&amp;#039;Organe.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Bundesverband Neuer Energieanbieter.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Gies wurde 2014 zum 1. Vorsitzenden des [[Bundesverband Tierschutz|Bundesverbands Tierschutz]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bv-tierschutz.de/uploads/bvt-archiv/1559419520/bvt-archiv.pdf#page=8 |titel=Ein Blick auf den BVT-Vorstand |werk=Der Tierschutz 1/2019 |hrsg=Bundesverband Tierschutz |format=PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB |seiten=8 |abruf=2020-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2019 wurde [[Fred Willitzkat]] zum Nachfolger des inzwischen 75-jährigen Gies gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.instagram.com/p/BzaDxuyCn6K/ |titel=Das sind wir 🙌🏻 – Der Vorstand des Bundesverband Tierschutz |autor=bv_tierschutz |werk=[[Instagram]] |datum=2019-07-02 |abruf=2020-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Gies]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Müller-Enbergs]]: {{WWW-DDR|id=gerd-gies|lemma=Gies, Gerd|autor=|band=1|idNum=991}}&lt;br /&gt;
* Donald Lyko: [https://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/stendal/1446798_Politik-wurde-emotionaler-betrieben.html &amp;#039;&amp;#039;Gerd Gies arbeitete als Volkskammer-Abgeordneter im Ausschuss Deutsche Einheit mit: „Politik wurde emotionaler betrieben“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Volksstimme]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. März 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Volkparl|id=gies-gerd|lemma=Gerd Gies|idNum=940}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Sachsen-Anhalt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1147028737|VIAF=3930151247945044270008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gies, Gerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender der CDU Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stendal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gies, Gerd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdV, MdL, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt (1990–1991)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stendal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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