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	<title>Gerd Eilers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T19:20:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd_Eilers&amp;diff=770523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Schriften */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-08-21T21:00:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerd Eilers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1788]] in [[Bockhorn (Friesland)|Grabstede]], [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]]; † [[4. Mai]] [[1863]] in [[Saarbrücken]]) war ein deutscher Pädagoge.[[Datei:Gerd Eilers (1788-1863), Schulleiter und bis 1848 preußischer Kultusbeamter.jpg|mini|Gerd Eilers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eilers wuchs als Sohn des Bauern Johann Diedrich Eilers (1732–1807) in einem besonders durch die Mutter stark [[Evangelisch-lutherische Kirchen|christlich-lutherisch]] geprägten Elternhaus auf. Weil sein Berufswunsch [[Advokat]] sich aus finanziellen Gründen nicht verwirklichen ließ, absolvierte er zunächst eine Lehre zum Landgerichtsschreiber und lernte im [[Autodidakt|Selbststudium]] [[Latein]]. Kurz danach wechselte er in den Dienst des Vorsitzenden des [[Neuenburg (Friesland)|Neuenburger]] [[Landgericht]]s und wurde danach in [[Jever]] Schreiber bei [[Rechtsanwalt]] [[Bernhard Garlichs]]. Eilers besuchte mit dessen Unterstützung ab 1806 neben seiner Tätigkeit bei Garlichs das [[Mariengymnasium Jever]], wo er von [[Friedrich Christoph Schlosser]] gefördert wurde, der von 1808 bis 1809 an dem Gymnasium unterrichtete. Auf dessen Anraten entschloss er sich, [[Theologie]] zu studieren. Mit finanzieller Hilfe eines Verwandten studierte er dann von 1810 bis 1812 in [[Heidelberg]] Theologie, [[Sprachwissenschaften|Sprachen]] und [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] und wechselte 1812 nach [[Göttingen]]. Er wurde in Heidelberg Mitglied des [[Corps Hannovera Heidelberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Ferdinand Curschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Blaubuch des Corps Hannovera zu Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1809–1899, Göttingen 2002, S. 274 Nr. 038.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Göttingen Mitglied des [[Corps Hannovera Göttingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Curschmann, &amp;#039;&amp;#039;Blaubuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 59 Nr. 133&amp;lt;/ref&amp;gt; und behielt aus dieser Zeit insbesondere zu [[Karl Ludwig Roeck]] und [[Heinrich Wilhelm Hayen]] lebenslangen Kontakt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Martens: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Wilhelm Hayen: (1791-1854); der Lebensweg eines oldenburgischen Staatsdieners im Biedermeier&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Oldenburgische Familienkunde&amp;#039;&amp;#039; Band 47 (2005) Heft 3, S. 283–380, Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde, Oldenburg 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach beendetem Studium trat er 1813 die Stelle eines Hauslehrers in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] an, wo er 1814 den [[Bremen|Bremer]] [[Gesandter|Gesandten]] beim [[Wiener Kongress]] und später beim [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestag]] des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] und noch späteren [[Bremer Bürgermeister]] [[Johann Smidt]] kennenlernte. Durch dessen Vermittlung wurde Eilers 1817 Lehrer an der neugegründeten [[Handelsschule (Bremen)|Handelsschule Bremen]], die ein [[Gymnasium]], eine [[Handelsschule#Deutschland|Handelsschule]] sowie eine Vorschule für beide einschloss. 1819 wurde Eilers dann Direktor des neu eröffneten [[Gymnasium an der Stadtmauer|Gymnasiums an der Stadtmauer]] in [[Bad Kreuznach|Kreuznach]]. Hier heiratete er im Jahr 1819 Katharina Hofmann.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Eilers. Nekrolog 1863&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Evangelisches Schulblatt&amp;#039;&amp;#039;, Gütersloh Bd. 7(1863), 10, Seite 308–311. [https://scripta.bbf.dipf.de/viewer/resolver?identifier=100298226X-07-1327083594407-58&amp;amp;field=ALLEGROID Digitalisat] &amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Schülern zählten die Söhne des Diplomaten [[Hans Christoph Ernst von Gagern]] (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Max von Gagern]]) und die Söhne der in Koblenz stationierten preußischen Generale [[Johann Adolf von Thielmann|von Thielmann]] und [[Karl von Müffling genannt Weiß|von Müffling]] sowie der spätere Pädagoge, Schriftsteller und [[St. Petersburg]]er Schulleiter [[Friedrich Lorentz (Pädagoge)|Friedrich Lorentz]], mit denen er teilweise bis zum Lebensende in Kontakt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Maria geb. Eilers (1828–1904) heiratete 1853 den späteren Oberpfarrer und Ehrenbürger von [[Saarbrücken]], [[Gustav Ilse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 wurde er zum Schul- und [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] in [[Koblenz]] ernannt und 1840 als „Hilfsarbeiter“ in das Ministerium für geistliche Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten in [[Berlin]] berufen. [[Friedrich Eichhorn]], dessen besonderes Vertrauen er genoss, war zu dieser Zeit sein vorgesetzter [[Minister]]. 1841 wurde er zum [[Geheimrat|Geheimen Regierungsrat]] und 1843 zum [[Vortragender Rat|Vortragenden Rat]] befördert. Zu seinem Aufgabengebiet gehörte auch die Aufsicht über das [[Schulnote|Zensurwesen]]. Nach dem Ausbruch der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848]] musste Eilers von seinem Amt zurücktreten und gründete auf dem [[Rittergut]] [[Freiimfelde/Kanenaer Weg|Freyimfelde]] bei [[Halle (Saale)|Halle]] eine Erziehungsanstalt für Knaben, auf der insbesondere Söhne von [[Konservatismus|konservativen]], [[Adel|adeligen]] [[Gutsbesitzer]]n erzogen wurden. Die Schule genoss zunächst einen guten Ruf. 1857 musste die Schule allerdings schließen und Eilers zog sich nach Saarbrücken zurück, wo er seinen Lebensabend verbrachte und am 4. Mai 1863 verstarb. Von 1856 an veröffentlichte Eilers seine Lebenserinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wertung ==&lt;br /&gt;
Eilers wurde von seinen Zeitgenossen oft heftig kritisiert und als [[Pietismus|pietistisch]]-[[Reaktion (Politik)|reaktionär]] eingestuft. Seine Schriften weisen ihn jedoch eher als strenggläubigen [[Evangelisch-lutherische Kirchen|Lutheraner]] und seinem Minister ergebenen konservativen [[Beamter (Deutschland)|Beamten]] aus. 1844 holte er den Seminardirektor [[Ferdinand Stiehl]] in das Ministerium Eichhorn, der die Schulen des Landes bereiste und eine Denkschrift verfasste, die zum Teil die Grundlage für die 1854 erlassenen reaktionären &amp;#039;&amp;#039;Regulative&amp;#039;&amp;#039; bildete. Seine Lebenserinnerungen bilden zusammen mit seinen anderen Schriften ein wesentliches Dokument zur Geschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
In [[Schulprogramm (historisch)|Schulprogrammen]]:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bestimmung und Einrichtung des Königlichen Gymnasiums zu Kreuznach&amp;#039;&amp;#039;. Einladungsschrift zu den Feyerlichkeiten mit welchen am 2ten November diese neu organisirte&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; höhere Bildungs-Anstalt eröffnet werden soll. E. J. Henß, Kreuznach 1819 ([http://books.google.de/books?id=xulMAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PP5 Google-Books])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einige Worte über den Unterricht der Geschichte auf Gymnasien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Einladungsschrift zu den … 1820 im Gymnasium zu haltenden öffentlichen Prüfungen&amp;#039;&amp;#039;. E. J. Henß, Kreuznach 1820&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken über das Schulwesen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Einladungsschrift zu den … 1821 im Königlichen Gymnasium zu Creuznach statt findenden öffentlichen Prüfungen&amp;#039;&amp;#039;. Heinrich Ludwig Brönner, Frankfurt am Main 1821, S.&amp;amp;nbsp;3–19 ([http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10762659_00003.html Digitalisat] der Bayerischen Staatsbibliothek München)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Anaxagora sententia&amp;#039;&amp;#039;, Kreuznach 1822&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ob man wohlgethan, die Logik als besonderen Unterrichtsgegenstand von den Gymnasien zu verbannen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Einladungsschrift zu den … in dem Gymnasium zu Creuznach anzustellenden öffentlichen Prüfungen&amp;#039;&amp;#039;. Heinrich Ludwig Brönner, Frankfurt am Main 1825, S.&amp;amp;nbsp;1–19 ([http://books.google.de/books?id=MFRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1 Google-Books])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Schlosser&amp;#039;s universalhistorische Übersicht der Geschichte der alten Welt und ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Kreuznach 1830&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Rücktritt aus der Politik schrieb er:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Beurteilung des Ministeriums [[Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn|Eichhorn]]. Von einem Mitglied desselben&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1849). [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/urn/urn:nbn:de:hebis:30:2-19136 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Wanderung durchs Leben. Ein Beitrag zur innern Geschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I-VI. F. A. Brockhaus, Leipzig 1856–61 (Bd. I, 1856 [https://books.google.de/books?id=UbRPAAAAcAAJ Google-Books]; Bd. II, 1857 [http://books.google.de/books?id=Bd8sAQAAIAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR3 Google-Books]; Bd. III, 1858 [https://books.google.de/books?id=L-cnAQAAIAAJ Google-Books]; Bd. IV, 1858 [https://books.google.de/books?id=UBn8AwV2qdgC Google-Books]; Bd. V, 1860 [https://books.google.de/books?id=HegnAQAAIAAJ Google-Books]; Bd. VI, 1861 [https://books.google.de/books?id=HegnAQAAIAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA347 Google-Books]) – Eine kommentierte Neuausgabe der Bände 1 (&amp;quot;Schüler, Student und Lehrer 1788-1819&amp;quot;) und 2 (&amp;quot;Gründungsdirektor des Gymnasiums in Kreuznach 1819-1833&amp;quot;) erschien 2024:&amp;#039;&amp;#039;Neu herausgegeben, orthografisch vorsichtig modernisiert, mit zahlreichen Fußnoten, Abbildungen, Karten, Register und Nachwort versehen von Thomas Kohl. 365 und 310 S., zahlr. sw und farb. Illustrationen. Vollständige Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;. Ingelheim-Wackernheim 2024. ISBN 978-3-00-079194-9 und ISBN 978-3-00-080396-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen und Urteile [[Ernst Ludwig von Aster (General)|Ernst Ludwig von Asters]] über die politischen, kirchlichen und pädagogischen Parteibewegungen unsers Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (Saarbrücken 1858–59, 2 Bde.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|5|756|758|Eilers, Gerd|Jäger.|ADB:Eilers, Gerd}}&lt;br /&gt;
* Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 173 f.&lt;br /&gt;
* [[Franz Stadtmüller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Corps Hannovera zu Göttingen 1809–1959&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1963, S. 48.&lt;br /&gt;
* [[Franz Kössler (Bibliothekar)|Franz Kössler]]: &amp;#039;&amp;#039;Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Ebbecke-Eyth.&amp;#039;&amp;#039; Vorabdruck. Universitätsbibliothek Gießen, Gießen 2008 [http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6111/ Digitalisat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116418982|VIAF=8139044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eilers, Gerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eilers, Gerd &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eilers, Gerhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1788&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grabstede]], Oldenburg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1863&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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