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	<title>Gerd Brunner (Politiker) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert. (So sollte es wohl lauten)</title>
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		<updated>2026-03-20T01:01:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert. (So sollte es wohl lauten)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerd Brunner.jpg|mini|hochkant|Gerd Brunner (1990)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerd Brunner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1928]] in [[Limbach (Limbach-Oberfrohna)|Limbach]], [[Sachsen]]; † [[9. September]] [[2002]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Hochschullehrer]] und [[Politiker]] ([[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]], [[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Er war von 1950 bis 1952 und erneut von 1990 bis 1994 Mitglied des [[Landtag von Sachsen-Anhalt|Landtages von Sachsen-Anhalt]], von 1990 bis 1991 Landesvorsitzender der [[FDP Sachsen-Anhalt]] sowie Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Stellvertretender Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Verwaltungsjuristen und Kommunalpolitikers [[Wilhelm Brunner (Politiker)|Wilhelm Brunner]] studierte nach dem Abitur an der Oberschule Rechtswissenschaft, arbeitete zwischenzeitlich als Holztransportarbeiter und beendete das Studium 1951 mit dem juristischen Staatsexamen. Er wurde 1956 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] zum [[Doktor|Dr.&amp;amp;nbsp;jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]], seine Dissertation befasste sich mit der &amp;#039;&amp;#039;Todesstrafe in der Zeit der Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;. Er habilitierte sich und war ab 1970 als Dozent für sozialistisches Wirtschaftsrecht an der [[Technische Hochschule Magdeburg|Technischen Hochschule Magdeburg]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pathologe [[Peter Brunner (Pathologe)|Peter Brunner]] war sein jüngerer Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Brunner trat im Mai 1947 in die [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands]] (LDP, später LDPD) ein, die in der [[DDR]] die Rolle einer [[Blockpartei]] hatte. Von 1950 bis 1952 war er Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbz-landtag&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Landtages Sachsen-Anhalt. II. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;. Halle 1951.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesen drei Jahren war Brunner Mitglied im Landesvorstand der [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sbz-lavo&amp;quot;&amp;gt;Klaus-J. Holzapfel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landtag von Sachsen-Anhalt. 1. Wahlperiode, 1990–1994.&amp;#039;&amp;#039; [Volkshandbuch]. 2., erw. Auflage. 1992, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Auflösung der Länder in der DDR durch die [[Verwaltungsreform von 1952]] war er Abgeordneter im [[Bezirk (DDR)#Verwaltung eines Bezirks|Bezirkstag]] von [[Bezirk Halle|Halle]]. Zudem war er stellvertretender Chefredakteur und von 1956 bis 1970 Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Liberal-Demokratische Zeitung|Liberal-Demokratischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Halle (Saale)|Halle]]. Bis kurz vor der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende in der DDR]] gehörte er dem Bezirksvorstand Halle der LDPD an.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Philipp: &amp;#039;&amp;#039;Persönlich habe ich mir nichts vorzuwerfen. Politische Rücktritte in Deutschland von 1950 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Zeitung Edition, München 2007, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Wiedervereinigung]] ging die LDPD im August 1990 in der bundesdeutschen FDP auf. Brunner wurde zum ersten Landesvorsitzenden der [[FDP Sachsen-Anhalt]] gewählt. Bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt|Landtagswahl im Oktober 1990]] zog er als Abgeordneter in den [[Landtag von Sachsen-Anhalt]] ein und wurde am 2. November 1990 als Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie als Stellvertretender Ministerpräsident in die von Ministerpräsident [[Gerd Gies]] (CDU) geführte schwarz-gelbe Landesregierung berufen. Auch der von Ministerpräsident [[Werner Münch]] geleiteten Folgeregierung gehörte er noch kurzzeitig an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bei der [[BStU|Gauck-Behörde]] seine nebenamtlichen Kontakte zum ehemaligen [[Ministerium für Staatssicherheit]] der DDR bekannt wurden, trat er am 9. August 1991 von seinen Regierungsämtern zurück, um dem Ansehen der Landesregierung keinen Schaden zuzufügen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ruecktritt&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Plenarprotokoll vom 12. September 1991 |url=http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/cgi-ltg/ltdok05.pl?WP=1&amp;amp;VORGANG=5002102&amp;amp;VA=&amp;amp;FR=&amp;amp;UR=&amp;amp;RE=&amp;amp;D1=&amp;amp;D2=&amp;amp;D3=&amp;amp;D4=&amp;amp;SW1=&amp;amp;AB1=Brunner |wayback=20070930232121 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. September 1991 schied er dann endgültig aus der Regierung aus. Im Anschluss verließ er die FDP und deren Landtagsfraktion. Sein Amt als Landesvorsitzender der FDP übernahm in der Folge [[Peter Kunert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 schloss Brunner sich mit den ehemaligen Mitgliedern der aufgelösten DS-Fraktion (Deutsch Soziale Fraktion, Nachfolgerin der [[Deutsche Soziale Union|DSU]]-Fraktion), der Vorsitzenden der Steuerzahlerpartei [[Bärbel Ballhorn]] und dem fraktionslosen Abgeordneten [[Wilfried Hofmann (Politiker)|Wilfried Hofmann]] (ehemaliger Bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion) zur Fraktion Unabhängiger Abgeordneter (FUA) zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fraktion&amp;quot;&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/namen-und-nachrichten-li.34239 &amp;#039;&amp;#039;Neue Fraktion in Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Februar 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Gies]] – [[Kabinett Münch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gerd Brunner|Gerd Brunner (Politiker)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1097422542|VIAF=63146153195805252787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brunner, Gerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der FDP Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Ministerpräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brunner, Gerd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Hochschullehrer und Politiker (FDP), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Limbach (Limbach-Oberfrohna)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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