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	<title>Gerd Albartus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T14:39:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd_Albartus&amp;diff=2273325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-03-28T04:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerhard Heinrich Albartus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerd Albartus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1950]] in [[Papenburg]]; † [[Dezember]] [[1987]]) war ein deutscher  [[Terrorismus|Terrorist]] der [[Revolutionäre Zellen (Deutschland)|Revolutionären Zellen]]. Er wurde von palästinensischen Terroristen ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Polizeibeamten studierte Pädagogik an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] und engagierte sich in der studentischen Gruppe „Sozialistisches Studium“. Gemeinsam mit [[Johannes Weinrich (Terrorist)|Johannes Weinrich]] und [[Gerd-Hinrich Schnepel]] gab er zeitweise die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Erziehung und Klassenkampf&amp;#039;&amp;#039; heraus. Schnepel und Weinrich gewannen Albartus nach der Spaltung der &amp;#039;&amp;#039;Revolutionären Zellen&amp;#039;&amp;#039; für ihre Fraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Schröm: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten des Schakals: Carlos und die Wegbereiter des internationalen Terrorismus.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, 2002, S. 125f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Erste Verhaftung ===&lt;br /&gt;
Albartus legte am 4. Januar 1977 gemeinsam mit [[Enno Schwall]] in dem [[Aachen]]er Kino &amp;#039;&amp;#039;Gloria-Palast&amp;#039;&amp;#039; eine Brandbombe, weil dort der Film [[Unternehmen Entebbe]] über die [[Operation Entebbe|Entebbe-Entführung]] gezeigt wurde. Die &amp;#039;&amp;#039;Revolutionären Zellen&amp;#039;&amp;#039; betrachteten diesen Film als „üblen Hetzfilm“ der „[[Zionismus|Zionisten]]“, der „imperialistische Gewalt verherrliche und rassistische Unterdrückung sowie Mord an Palästinensern und Afrikanern legitimiere.“&amp;lt;ref&amp;gt;Schröm: &amp;#039;&amp;#039;Schatten&amp;#039;&amp;#039;, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zeitzünder der Bombe versagte, detonierte aber bei dem Versuch der Polizei, sie zu entschärfen. Albartus, der bereits seit dem 15. Dezember 1976 von der Polizei überwacht wurde, nachdem er bei einem versuchten Autodiebstahl ertappt worden war, und Schwall wurden am 5. Januar 1977 verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Albartus: [http://www.freilassung.de/div/texte/rz/id347_290880.htm &amp;#039;&amp;#039;Offener Brief an Rudolf Raabe&amp;#039;&amp;#039;.] Website des „Berliner Bündnisses für Freilassung“, abgerufen am 14. Januar 2017 (Von Albartus anlässlich seiner Verhaftung verfasst.).&amp;lt;br /&amp;gt;Schröm: &amp;#039;&amp;#039;Schatten&amp;#039;&amp;#039;, S. 126–135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Albartus wurde wegen versuchter Brandstiftung „in Tateinheit mit [[Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung|mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung]]“ zu vier Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schröm: &amp;#039;&amp;#039;Schatten&amp;#039;&amp;#039;, S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1981 wurde er aus der Haft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Legenden um Entebbe. Ein Akt der Luftpiraterie und seine Dimensionen in der politischen Diskussion.&amp;#039;&amp;#039; Unrast, Münster 2016, ISBN 978-3-89771-587-5, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit als Journalist ===&lt;br /&gt;
Mitte der 80er Jahre arbeitete Albartus als freier [[Journalist]], unter anderem für den [[Westdeutscher Rundfunk|Westdeutschen Rundfunk]] und die [[Die Tageszeitung|taz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Hufelschulte: {{Webarchiv|url=http://www.focus.de/politik/deutschland/terrorismus-kopfschuss-fuer-verraeter_aid_175037.html |wayback=20110422034703 |text=&amp;#039;&amp;#039;Terrorismus: Kopfschuss für Verräter&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-03-28 04:25:47 InternetArchiveBot }} [[Focus]] 38/1998, 14. September 1998, abgerufen am 14. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch hatte er nach seiner Haftentlassung wieder Kontakt zu Johannes Weinrich und [[Magdalena Kopp]] aufgenommen, die er von den &amp;#039;&amp;#039;Revolutionären Zellen&amp;#039;&amp;#039; her kannte und die beide mit [[Ilich Ramírez Sánchez]], genannt Carlos, befreundet waren. Albartus beteiligte sich an den Vorbereitungen zum Anschlag auf das französische Kulturzentrum [[Maison de France]] in Berlin 1983.&amp;lt;ref name=&amp;quot;E1&amp;quot;&amp;gt;Tobias Ebbrecht-Hartmann: [http://humanities1.tau.ac.il/german_history/images/Files/Yearbook_Files/TAJB_2014_Ebbrecht-Hartmann.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kampfplatz Kino. Filme als Gegenstand politischer Gewalt in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 41 (2014), S. 161–180, hier S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anschlag war maßgeblich von Carlos und Weinreich geplant worden, um Carlos’ Lebensgefährtin Kopp aus französischer Haft freizupressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ermordung durch die Carlos-Gruppe ===&lt;br /&gt;
Nach Darstellung [[Magdalena Kopp]]s wurde Albartus, der inzwischen für die [[Bündnis 90/Die Grünen| Die Grünen]] in [[Brüssel]] arbeitete, von der palästinensischen Gruppe um Carlos, 1987 nach [[Damaskus]] eingeladen. Albartus konnte der Einladung erst in der Weihnachtszeit folgen, sei dort von Carlos und Weinrich vor ein Tribunal gestellt, zum Tode verurteilt und erschossen worden. Hintergrund sei wohl gewesen, dass man Albartus für einen Spitzel des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schröm: &amp;#039;&amp;#039;Schatten&amp;#039;&amp;#039;, S. 278f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben flog Albartus nach Damaskus, um sich vom Terrorismus loszusagen. Deshalb sei er dort unter dem Vorwurf des Verrats vor ein Femegericht gestellt, zum Tode verurteilt und sofort erschossen worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;E1&amp;quot; /&amp;gt; Andere Vermutungen besagen, dass Albartus’ [[Homosexualität]] der Grund gewesen sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive.org/details/ZeitenDesZorns &amp;#039;&amp;#039;Zeiten des Zorns – Zur Geschichte und Politik der Revolutionären Zellen&amp;#039;&amp;#039;.] Mitschnitt einer Veranstaltung über die RZ am 22. März 2001 im SO 36 in Berlin-Kreuzberg, in der Klaus Viehmann umfangreich über Albartus referiert (1:27 Stunde, mp4, 321 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Roland Kaufhold]] |url=http://www.hagalil.com/2017/02/40-jahre-nach-entebbe/ |titel=40 Jahre nach Entebbe. Deutsche Linke, Erinnerungen an den Holocaust und Antizionismus. |werk=hagalil.com |hrsg=hagalil |datum=2017-02-02 |zugriff=2018-08-25 |sprache=deutsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1991 veröffentlichten die Revolutionären Zellen ein Papier mit dem Titel „Gerd Albartus ist tot“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.freilassung.de/div/texte/rz/zorn/Zorn04.htm | titel=Gerd Albartus ist tot | hrsg=Website des „Berliner Bündnisses für Freilassung“ | datum=1991-12 | zugriff=2017-01-14 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20010725184625/http://www.freilassung.de/div/texte/rz/zorn/Zorn04.htm | archiv-datum=2001-07-25 | kommentar=Nachruf für Gerd Albartus }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das als Wendepunkt in der Geschichte der Gruppe gilt. Zum ersten Mal setzen sich die Revolutionären Zellen darin umfangreich mit dem [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] in den eigenen Reihen im Zusammenhang mit der Entebbe-Entführung auseinander.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Willi Bischof, Irit Neidhardt | Titel=Wir sind die Guten. Antisemitismus in der radikalen Linken | Jahr=2000 | Verlag=Unrast | Ort=Münster | ISBN=3-89771-400-0 | Seiten=159 }}&amp;lt;br /&amp;gt;Johannes Wörle: &amp;#039;&amp;#039;Erdung durch Netzwerkstruktur. Revolutionäre Zellen in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alexander Straßner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sozialrevolutionärer Terrorismus. Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 2008, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oliver Schröm]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten des Schakals: Carlos und die Wegbereiter des internationalen Terrorismus&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links, Berlin 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor=Peter Hillebrand | url=http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/feature/-/id=659934/nid=659934/did=8433972/1ch3u66/index.html | titel=Freiflug in den Tod. Auf den Spuren von Gerd Albartus | hrsg=[[SWR2]]-Sendung „Feature“ | datum=2011-09-14 | zugriff=2017-01-14 | archiv-url=https://archive.is/20130212120247/http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/feature/-/id=659934/nid=659934/did=8433972/1ch3u66/index.html | archiv-datum=2013-02-12 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1162363908|VIAF=200651740}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Albartus, Gerd}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Revolutionären Zellen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Albartus, Gerd&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Albartus, Gerhard Heinrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Terrorist der Revolutionären Zellen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Papenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Dezember 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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