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	<title>Gerd-Rüdiger Hoffmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T21:06:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerd-R%C3%BCdiger_Hoffmann&amp;diff=1521650&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 18. Juni 2025 um 21:00 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-18T21:00:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerd-Rüdiger Hoffmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1952]] in [[Luckau]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]], [[Die Linke]]). Er war von 2004 bis 2014 Abgeordneter im [[Landtag Brandenburg]], seit Dezember 2009 als fraktionsloses Mitglied, und war [[inoffizieller Mitarbeiter]] der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Hoffmann legte 1971 das Abitur in [[Senftenberg]] ab. Im Anschluss an seinen dreijährigen Dienst in der [[Nationale Volksarmee|NVA]] nahm er 1974 an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] das Studium der [[Philosophie]] auf und schloss es 1979 als Diplom-Philosoph und [[Diplomlehrer]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handbuch des Landtages Brandenburg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=http://www.landtag.brandenburg.de/de/Hoffmann_Gerd-Ruediger_Dr/293499.html?referer=293554&lt;br /&gt;
| titel=Handbuch des Landtages Brandenburg&lt;br /&gt;
| archiv-url=https://web.archive.org/web/20070616081804/http://www.landtag.brandenburg.de/de/Hoffmann_Gerd-Ruediger_Dr/293499.html?referer=293554&lt;br /&gt;
| archiv-datum=2007-06-16&lt;br /&gt;
| zugriff=2008-12-15&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend arbeitete er an der Universität Leipzig von 1979 bis 1992 als [[Wissenschaftlicher Assistent]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1984 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Faktoren und gegenwärtige Tendenzen der Entwicklung nichtmarxistischer Philosophie in Afrika&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde er arbeitslos und war danach freiberuflich tätig. Von 1995 bis 2004 arbeitete er als Mitarbeiter eines Landtagsabgeordneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffmann ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Senftenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Hoffmann war ab 1970 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und wurde im Zuge der mehrfachen Umbenennung seiner Partei 1990 Mitglied der [[Partei des demokratischen Sozialismus|PDS]], ab Juli 2005 Linkspartei.PDS und schließlich ab Juni 2007 Mitglied der Partei „Die Linke“.&amp;lt;ref&amp;gt;Präsident des Landtages Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landtag Brandenburg: Namen – Daten – Fakten, 5. Wahlperiode 2009–2014&amp;#039;&amp;#039;, 4., überarbeitete und ergänzte Auflage, Stand März 2013, S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1998 bis zum 30. Januar 2010 bekleidete er für diese das Amt des Kreisvorsitzenden im Landkreis [[Oberspreewald-Lausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Direktkandidat seiner Partei erreichte er bei der [[Bundestagswahl 2002]] im [[Bundestagswahlkreis Elbe-Elster – Oberspreewald-Lausitz II]] 18,6 Prozent und wurde damit nicht in den Bundestag gewählt.&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Brandenburg 2004|Landtagswahl 2004]] wurde er im [[Landtagswahlkreis Oberspreewald-Lausitz II/Spree-Neiße IV]] direkt als Mitglied des Landtages gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| hrsg=Landtag Brandenburg&lt;br /&gt;
| url=http://www.landtag.brandenburg.de/de/Parlament/Abgeordnete/Abgeordnete_gewaehlt_in_den_Wahlkreisen/293554.html&lt;br /&gt;
| titel=Abgeordnete gewählt in den Wahlkreisen&lt;br /&gt;
| archiv-url=https://web.archive.org/web/20070609083545/http://www.landtag.brandenburg.de/de/Parlament/Abgeordnete/Abgeordnete_gewaehlt_in_den_Wahlkreisen/293554.html&lt;br /&gt;
| archiv-datum=2007-06-09&lt;br /&gt;
| zugriff=2015-02-22&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort war er Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kultur und zeitweise stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses. Bis zu seinem Fraktionsaustritt am 4. Dezember 2009 war er zudem Sprecher seiner Partei für Kultur- und Minderheitenpolitik. Nach der [[Landtagswahl in Brandenburg 2014]] schied er aus dem Landtag aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeiter der Staatssicherheit ==&lt;br /&gt;
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins [[Focus]] war Hoffmann zwischen 1970 und 1975 [[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] &amp;#039;&amp;#039;Schwalbe&amp;#039;&amp;#039; des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus_stasi&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=http://www.focus.de/politik/deutschland/linke-politiker-hoffmann-unterschrieb-stasi-verpflichtungserklaerung_aid_456023.html&lt;br /&gt;
| titel=Hoffmann unterschrieb Stasi-Verpflichtungserklärung&lt;br /&gt;
| werk= Focus&lt;br /&gt;
| datum=2009-11-20&lt;br /&gt;
| zugriff=2015-02-22&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So hat Hoffmann unter anderem über Mitschüler, Lehrer und Kameraden bei der NVA&amp;lt;ref name=&amp;quot;pnn_schwalbe&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/hoffmann-war-schwalbe/1636088.html&lt;br /&gt;
| titel=Hoffmann war „Schwalbe“&lt;br /&gt;
| werk=tagesspiegel.de&lt;br /&gt;
| zugriff=2018-02-06&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie über Kirchenversammlungen berichtet und hierfür mehrfach Geld erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus_stasi&amp;quot; /&amp;gt; Ferner war er laut Akte als Informant der Abteilung IV der [[Hauptverwaltung A]] vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=http://www.focus.de/politik/deutschland/linkspartei-neue-stasi-enthuellung-in-brandenburg_aid_454087.html&lt;br /&gt;
| titel=Linkspartei: Neue Stasi-Enthüllung in Brandenburg&lt;br /&gt;
| werk=Focus&lt;br /&gt;
| datum=2009-11-14&lt;br /&gt;
| archiv-url=https://web.archive.org/web/20150222112600/http://www.focus.de/politik/deutschland/linkspartei-neue-stasi-enthuellung-in-brandenburg_aid_454087.html&lt;br /&gt;
| archiv-datum=2015-02-22&lt;br /&gt;
| zugriff=2015-02-22&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die handschriftliche Verpflichtungserklärung vom 5. Juni 1970 war von der [[BStU]] zusammen mit der 200-seitigen&amp;lt;ref name=&amp;quot;hypothek_stasi&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Constanze von Bullion&lt;br /&gt;
 |url=http://www.sueddeutsche.de/politik/brandenburg-linke-wendet-sich-von-eigenem-abgeordneten-ab-1.148023&lt;br /&gt;
 |titel=Linke wendet sich von eigenem Abgeordneten ab&lt;br /&gt;
 |titelerg=Gerd-Rüdiger Hoffmann hat jahrelang seine Spitzeldienste für die Stasi verschwiegen. Jetzt soll er sein Mandat im Potsdamer Landtag niederlegen. &lt;br /&gt;
 |werk= Süddeutsche Zeitung&lt;br /&gt;
 |datum=17. Mai 2010&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150222163236/http://www.sueddeutsche.de/politik/brandenburg-linke-wendet-sich-von-eigenem-abgeordneten-ab-1.148023&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-06-07&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Akte am 20. November 2009 freigegeben worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pnn_schwalbe&amp;quot; /&amp;gt; Hoffmann selbst bestritt anfangs die Vorwürfe und erhielt hierbei zunächst Unterstützung von den ehemaligen IM [[Kerstin Kaiser]] und [[Thomas Nord]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;pnn_schwalbe&amp;quot; /&amp;gt;, sowie von [[Matthias Platzeck]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus_stasi&amp;quot; /&amp;gt; Später gab er an, sich an die Zusammenhänge nicht erinnern zu können. Da er gegen eine innerparteiliche Regelung, Tätigkeiten für das MfS bei einer Kandidatur für ein Mandat offenzulegen, verstieß, wurde er von der eigenen Partei zum Mandatsverzicht aufgefordert&amp;lt;ref name=&amp;quot;hypothek_stasi&amp;quot; /&amp;gt;. Am 3. Dezember 2009 trat er aus der Fraktion der Linken aus, um einem drohenden Ausschluss zuvorzukommen, blieb jedoch Landtagsabgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=https://taz.de/Stasi-Spitzel-Affaere-in-Brandenburg/!5152044/&lt;br /&gt;
| titel=Linkspartei fordert Hoffmanns Rücktritt&lt;br /&gt;
| titelerg=Der brandenburgische Linkspartei-Abgeordnete, Gerd-Rüdiger Hoffmann, will trotz Stasi-Vorwurf im Landtag bleiben. Die Fraktion fordert hingegen, dass er geht.&lt;br /&gt;
| werk=TAZ&lt;br /&gt;
| datum=2009-11-24&lt;br /&gt;
| archiv-url=https://web.archive.org/web/20150222112722/http://www.taz.de/!44358/&lt;br /&gt;
| archiv-datum=2015-02-22&lt;br /&gt;
| zugriff=2015-02-22&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vertreten wird Hoffmann in der Angelegenheit von [[Peter-Michael Diestel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pnn_schwalbe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 8. April 2010 wurde bekannt, dass Gerd-Rüdiger Hoffmann zudem vom 6. Dezember 1981 bis Ende 1989 unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Jürgen&amp;#039;&amp;#039; als Inoffizieller Mitarbeiter für die Abteilung II/5 der Hauptverwaltung Aufklärung geführt wurde und zusammen mit seiner Frau (IM „Bärbel“) Auslandsreisen im Auftrag der Staatssicherheit unternahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=http://www.focus.de/politik/deutschland/brandenburg-linken-politiker-war-bis-zur-wende-stasi-spitzel_aid_496841.html&lt;br /&gt;
| titel=Linken-Politiker war bis zur Wende Stasi-Spitzel&lt;br /&gt;
| werk=Focus Online&lt;br /&gt;
| datum=2010-04-08&lt;br /&gt;
| archiv-url=https://web.archive.org/web/20130721131952/http://www.focus.de/politik/deutschland/brandenburg-linken-politiker-war-bis-zur-wende-stasi-spitzel_aid_496841.html&lt;br /&gt;
| archiv-datum=2013-07-21&lt;br /&gt;
| zugriff=2015-02-22&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.gerd-ruediger-hoffmann.de/ &lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131716662}}&lt;br /&gt;
* [http://www.parldok.brandenburg.de/starweb/LTBB/servlet.starweb?path=LTBB/samt.web Parlamentsdokumentation Brandenburg] (der genaue Datensatz muss mit der Suchfunktion ermittelt werden)&lt;br /&gt;
* [http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/613962/ Wortlaut des Berichts der unabhängigen Expertenkommission zur Überprüfung der Abgeordneten des brandenburgischen Landtags zum Fall Gerd-Rüdiger Hoffmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131716662|LCCN=n/88/113964|VIAF=50367659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoffmann, GerdRudiger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Senftenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoffmann, Gerd-Rüdiger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (PDS, Die Linke), MdL Brandenburg, inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Luckau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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