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	<title>Gerbstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerbstedt&amp;diff=391654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pomfuttge: /* Straßen */ Der Abschnitt Siersleben-Helmsdorf ist jetzt die Kreissstraße 2321, siehe den Sachsen-Anhalt-Viewer des Landes</title>
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		<updated>2026-04-04T19:25:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Straßen: &lt;/span&gt; Der Abschnitt Siersleben-Helmsdorf ist jetzt die Kreissstraße 2321, siehe den Sachsen-Anhalt-Viewer des Landes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Stadtgemeinde Gerbstedt im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]]. Zur gleichnamigen Ortschaft in der Stadt siehe [[Gerbstedt (Ortschaft)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Gerbstedt neu.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51.63177&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11.62802&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gerbstedt in MSH.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mansfeld-Südharz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 155&lt;br /&gt;
|PLZ               = 06347&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03476, 034773, 034783&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15087165&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE G5S&lt;br /&gt;
|Gliederung        = Kernstadt und 11 Ortschaften mit 25 [[Ortsteil]]en&lt;br /&gt;
|Adresse           = Markt 1, 06347 Gerbstedt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-gerbstedt.de/ www.stadt-gerbstedt.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ulf Döring&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerbstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kleinstadt im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Gerbstedt liegt im nordöstlichen [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] auf der [[Mansfelder Platte]], einer Landschaft mit vielen niedrigen Hügeln im [[Harz (Mittelgebirge)|Harzvorland]]. Diese fällt nach Norden flach ab. Im Stadtgebiet gibt es zwei Haupteinschnitte: Das Tal der [[Schlenze]] und das des Fleischbaches. Letzteres ist bei Bösenburg besonders steil. Beide Täler münden westlich von Friedeburg ins Tal der Saale. Die dortige Landschaft mit ihren steilen Abhängen ist eindrucksvoll. Im Saaledurchbruch bei [[Rothenburg (Saale)|Rothenburg]] liegt die mit 72&amp;amp;nbsp;m über NN tiefste Stelle im Stadtgebiet. Außerdem gliedern sich diese Einschnitte noch in Untereinschnitte; zumindest nach regenreichen Unwettern fließen durch die meisten von ihnen Rinnsale. Die höchste Erhebung befindet sich am 241 Meter hohen Hügel Sickberg westlich von [[Thondorf (Gerbstedt)|Thondorf]]. Andere Hügel heißen z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Sehringsberg&amp;#039;&amp;#039; (bei [[Helmsdorf (Gerbstedt)|Helmsdorf]]), &amp;#039;&amp;#039;Langer Hu&amp;#039;&amp;#039; (zwischen [[Ihlewitz]] und Gerbstedt), &amp;#039;&amp;#039;Warthe&amp;#039;&amp;#039; (bei Gerbstedt), &amp;#039;&amp;#039;Lauschhügel&amp;#039;&amp;#039; (südlich von Welfesholz) und &amp;#039;&amp;#039;Kuhberg&amp;#039;&amp;#039; (bei [[Adendorf (Gerbstedt)|Adendorf]]). Manche Hügel sind auch nach Gewässerarten benannt, wie der &amp;#039;&amp;#039;Seeberg&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Teichberg&amp;#039;&amp;#039; bei Zabenstedt. Es gibt aber auch Hügel mit demselben Namen, wie den Goldberg, der drei Mal vertreten ist (einmal bei Rottelsdorf und zweimal bei [[Lochwitz]]).{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Arnstein (Sachsen-Anhalt)|Arnstein]], [[Hettstedt]] und [[Mansfeld]] im Westen, [[Könnern]] ([[Salzlandkreis]]) im Norden, [[Salzatal]] und [[Wettin-Löbejün]] (beide [[Saalekreis]]) im Osten sowie das [[Seegebiet Mansfelder Land]] und die [[Lutherstadt Eisleben]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedeburg (Saale) 001.jpg|mini|Luftbild des Ortsteils Friedeburg an der Saale (links im Bild)]]&lt;br /&gt;
Größtes Gewässer im Stadtgebiet ist die [[Saale]], die das Stadtgebiet über eine Länge von drei Kilometern durchfließt. Wegen eines Saaledurchstichs gehört auch ein kleines Gebiet jenseits der Saale zum Stadtgebiet. Es gibt mehrere Bäche im Stadtgebiet. Die meisten von ihnen werden durch die [[Schlenze]] entwässert. Zu nennen sind unter anderem die Griftbäche &amp;#039;&amp;#039;Rüsterbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Grift&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Apfelborn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wickengraben&amp;#039;&amp;#039; bei [[Siersleben]] im Westen der Stadt &amp;#039;&amp;#039;(siehe [[Griftbach]])&amp;#039;&amp;#039;. Weiterhin gibt es den [[Fleischbach (Schlenze)|Fleischbach]] bei [[Freist]] mit seinen mehreren kurzen, wasserreichen Quellbächen bei [[Bösenburg]], so zum Beispiel dem &amp;#039;&amp;#039;Fleischgraben&amp;#039;&amp;#039; aus [[Rottelsdorf (Gerbstedt)|Rottelsdorf]]. Außerdem gibt es noch den &amp;#039;&amp;#039;Lobach&amp;#039;&amp;#039; zwischen Gerbstedt und [[Zabenstedt]] und den Pfeiffhausener Bach. Es existieren auch mehrere periodisch austrocknende [[Rinnsal]]e im Gebiet der Stadt. Darunter zählen beispielsweise die auch oft &amp;#039;&amp;#039;Regenbeck&amp;#039;&amp;#039; genannte &amp;#039;&amp;#039;Alte Wipper&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Thondorf (Gerbstedt)|Thondorf]] und [[Klostermansfeld]], der seit 1826 nicht mehr durchgehend fließende &amp;#039;&amp;#039;Sohlbach&amp;#039;&amp;#039; bei [[Helmsdorf (Gerbstedt)|Helmsdorf]] und der nach Hettstedt abfließende Bach im Dorf Welfesholz. Einige Rinnsale sind auch bei Freist zu finden.{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte stehende Gewässer ist ein [[Altwasser (Fluss)|Altarm]] der [[Saale]] mit einer Größe von fünf Hektar östlich von [[Friedeburg (Saale)|Friedeburg]] an der Grenze zum [[Saalekreis]]. Das zweitgrößte stehende Gewässer ist ein rechteckiges, circa 200 mal 30 Meter großes künstliches [[Bassin]] im Tal der Schlenze bei Heiligenthal. Nordwestlich von Gerbstedt befinden sich die Lodderstedter Teiche. Ein kleiner Sumpf liegt am südlichen Ortsrand von Augsdorf.{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung und Nutzung des Stadtgebiets ===&lt;br /&gt;
Gerbstedt umfasst insgesamt 102,02 km² mit einer Ost-West-Ausdehnung von 16 und einer Nord-Süd-Ausdehnung von acht Kilometern. Die Flächennutzung wird in der nachfolgenden Tabelle gezeigt. Darin wurden Verkehrswege und Gewässer den Gebieten zugeordnet, die sie umschließen. Das gilt auch für kleinere Wäldchen.&lt;br /&gt;
[[Datei:GerbstedtAufteilungFläche.svg|mini|Flächenaufteilung von Gerbstedt]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Fläche&amp;lt;br /&amp;gt;nach Nutzungsart&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Gesamtfläche in ha&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Anteil an der Fläche der Stadt&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Siedlungsfläche || 750,0 || 7,4 %&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wald und Wiesenfläche || 676,4 || 6,6 %&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Äcker und Felder || 8.775,7 || 86,0 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Webatlas des Geoportals Rheinland-Pfalz, die Informationen sind frei nachmessbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.geoportal.rlp.de/portal/karten?gui_id=WebAtlasDE | title=Mein GeoPortal.rlp | publisher=GeoPortal.rlp | accessdate=2019-04-20 | archiveurl=https://web.archive.org/web/20180719233247/http://www.geoportal.rlp.de/portal/karten?gui_id=WebAtlasDE | archivedate=2018-07-19 | offline=yes | archivebot=2023-05-10 23:22:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Gerbstedt gliedert sich in zwölf Ortschaften (gemeindeähnliche Einheiten); diese lassen sich in 25 Ortsteile, die eigentlichen Orte, unterteilen. Von diesen gehören 23 zu den Dörfern und zwei zu den Siedlungen. Außerdem gibt es noch das Gewerbegebiet Apfelborn, das südlich des Ortes Hübitz zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Ortschaft&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner{{FN|a}}&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Eingemeindung&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;13&amp;quot;| Ortschaften von Gerbstedt&amp;lt;br /&amp;gt;(anklickbare Karte) {{Imagemap Gerbstedt|Districts of Gerbstedt.svg|350px|Gerbstedt}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Gerbstedt (Ortschaft)|Hauptort Gerbstedt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{FN|b}} || 2.885 || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Augsdorf (Gerbstedt)|Augsdorf]] || 573 || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freist]] (mit [[Elben (Gerbstedt)|Elben]], [[Oeste (Gerbstedt)|Oeste]] und Zabitz)|| {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Freist}} || 24. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedeburg (Saale)|Friedeburg]] (mit Neuer- und Thomas-Müntzer-Siedlung)|| {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Friedeburg (Saale)}} || 24. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Friedeburgerhütte]] (mit [[Adendorf (Gerbstedt)|Adendorf]])|| {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Friedeburgerhütte}} || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Heiligenthal (Gerbstedt)|Heiligenthal]] (mit [[Helmsdorf (Gerbstedt)|Helmsdorf]] und [[Lochwitz]])|| {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Heiligenthal (Gerbstedt)}} || 24. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hübitz]] || {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Hübitz}} || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ihlewitz]] (mit Pfeiffhausen, Straußhof und Thaldorf) || {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Ihlewitz}} || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rottelsdorf (Gerbstedt)|Rottelsdorf]] (mit [[Bösenburg]]) || {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Rottelsdorf (Gerbstedt)}} || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Siersleben]] (mit [[Thondorf (Gerbstedt)|Thondorf]]) || {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Siersleben}} || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Welfesholz]] || {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Welfesholz}} || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zabenstedt]] || {{Einwohnerzahlen Gerbstedt|1=Welfesholz}} || 1. Januar 2010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox|&lt;br /&gt;
  {{FNZ|a|Stand: 31. Dezember 2009}}&lt;br /&gt;
  {{FNZ|b|Stadtteile: Kleingerbstedt, Kloppan, Kloster, Marktgerbstedt, Obergerbstedt}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruinen Lodderstedt.JPG|mini|Ruinen der Wüstung Lodderstedt]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Stadt Gerbstedt ist schon sehr lange besiedelt; dies bezeugen viele Funde. Südlich von Siersleben gab es sogar eine [[Kreisgrabenanlage]]. Außerdem wurden [[Grabhügel]] oder ganze [[Gräberfeld]]er ausgegraben. Ein solches existiert am Nordhang der Schlenze zwischen [[Helmsdorf (Gerbstedt)|Helmsdorf]] und [[Polleben]]. Hier wurden sehr viele Steinkistengräber gefunden; die Toten wurden alle mit dem Kopf nach Süden begraben. Einige Gräber wurden nachgebaut; sie befinden sich versteckt am Sehringsberg, zehn Meter vom oberen Feldrand entfernt. Außerdem existierte am Brosowski-Schacht ein [[Fürstengrab von Helmsdorf|Fürstengrab]] der [[Aunjetitzer Kultur]], das 1906 vom Historiker [[Hermann Größler]] untersucht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Größler]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Fürstengrab im großen Galgenhügel am Paulsschachte bei Helmsdorf (im Mansfelder Seekreise).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift für die Vorgeschichte der sächsisch-thüringischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, 1907, S. 1–87 ([https://archive.org/stream/jahresschriftfr01magdgoog#page/n136/mode/1up Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den vor dem Bau des [[Schlüsselstollen]]s viel zahlreicheren Bächen und Rinnsalen existierten viele alte Dörfer. Die meisten davon sind nur noch als [[Wüstung]]en zu finden, allein um die Kernstadt gibt es zehn. Diese heißen: [[Dankendorf]], [[Derlingen]], [[Dresewitz]], [[Lodderstedt]], [[Mummesdorf]], [[Nienstedt (Wüstung)|Nienstedt]], [[Nisselsdorf]], [[Polingen]], [[Reindorf (Wüstung)|Reindorf]] und [[Rote Welle (Wüstung)|Rote Welle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Neuß]]: &amp;#039;&amp;#039;„Wanderungen durch die Grafschaft Mansfeld“ ; Band 3: Im Herzen der Grafschaft&amp;#039;&amp;#039;. Fliegenkopf Verlag, Halle (Saale) 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von einer weiteren Wüstung nordöstlich der Kernstadt ist der Name unbekannt. Eine weitere wüste Ortschaft namens [[Dörlitz]] befindet sich bei Freist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1994 lag Gerbstedt im [[Kreis Hettstedt]] (1952 bis 1990 im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Halle]], dann im Land Sachsen-Anhalt). Nach der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 1994|Kreisreform 1994]] gehörte die Stadt zum [[Landkreis Mansfelder Land]], seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisreform 2007]] ist sie Teil des [[Landkreis Mansfeld-Südharz|Landkreises Mansfeld-Südharz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage eines Gebietsänderungsvertrages haben die Gemeinderäte der Gemeinden [[Augsdorf (Gerbstedt)|Augsdorf]] (am 8. Juni 2009), [[Friedeburgerhütte]] (am: 18. Mai 2009), [[Hübitz]] (am 20. Mai 2009), [[Gerbstedt (Ortschaft)|Stadt Gerbstedt]] (am 19. Mai 2009), [[Ihlewitz]] (am 14. Mai 2009), [[Rottelsdorf (Gerbstedt)|Rottelsdorf]] (am 9. Juni 2009), [[Siersleben]] (am 10. Juni 2009), [[Welfesholz]] (am 3. Juni 2009) und [[Zabenstedt]] (am 23. Juni 2009) beschlossen, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen Stadt Gerbstedt vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde von der Kommunalaufsicht genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mansfeldsuedharz.de/media/pdf/presse/ab_msh_2009_08_s_32.pdf |text=Amtsblatt des Landkreises Nr. 8/2009 Sonderausgabe Seite 1–10 |wayback=20151126171304}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Januar 2010 wurden die Gemeinden [[Freist]], [[Friedeburg (Saale)]] und [[Heiligenthal (Gerbstedt)|Heiligenthal]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=StBA |url=https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html |titel=Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 |abruf=2011-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3.792&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3.068&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 7.928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 7.462&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 6.964&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 6.881&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 6.779&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 6.719&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6.601&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 2005 und 2010 ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat von Gerbstedt besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt aus 20 Mitgliedern und dem Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 37]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 65,6 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/15087165/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=911&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-938_id_1361 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/3af7f46272a016915551cac32704100118037/we19.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;15&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 44,8 % || 9 || 34,3 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergruppe kommunale Gerechtigkeit Gerbstedt || – || – || 18,9 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || 17,5 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Bernd Hartwig || {{0}}8,9 % || 1 || {{0}}7,1 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Bürger Mitteldeutschland]] || {{0}}8,3 % || 2 || {{0}}6,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 21,4 % || 4 || {{0}}4,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}8,3 % || 2 || {{0}}3,1 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Denny Oertel || – || – || {{0}}2,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Jakob Jangel || – || – || {{0}}2,3 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Heimat]] (bis 2023 NPD) || {{0}}3,1 % || 1 || {{0}}1,4 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Matthieu Stange || – || – || {{0}}1,3 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Allianz Freie Wählergemeinschaft Gerbstedt || {{0}}2,7 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bauernverband Mansfeld-Südharz || {{0}}2,6 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2019 entfielen auf den Einzelbewerber Hartwig zwei Sitze, von denen einer unbesetzt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1994–2020: Siegfried Schwarz (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz-web.de/hettstedt/buergermeister-muss-eine-berufung-sein-siegfried-schwarz-nimmt-nach-25-jahren-abschied-33391170 |titel=Gerbstedt. Bürgermeister Siegfried Schwarz (CDU) im Interview |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2019-10-31 |abruf=2025-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020–2021: Bernd Hartwig (parteilos)&lt;br /&gt;
* seit 2021: Ulf Döring (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartwig wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 2. Februar 2020 mit 56,1 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/landkreis-mansfeld-suedharz/gerbstedt-bernd-hartwig-wird-neuer-burgermeister-1644346 |titel=Gerbstedt: Bernd Hartwig wird neuer Bürgermeister |werk=Mitteldeutsche Zeitung |datum=2020-02-03 |abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen ihn wurde im November 2020 vom Stadtrat ein Abwahlverfahren beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/landkreis-mansfeld-suedharz/wie-geht-es-weiter-stadtrat-leitet-abwahlverfahren-gegen-burgermeister-hartwig-ein-3151722 |titel=Wie geht es weiter? Stadtrat leitet Abwahlverfahren gegen Bürgermeister Hartwig ein |werk=Mitteldeutsche Zeitung |datum=2020-11-04 |abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Januar 2021 wurde er nach weniger als einem Jahr im Amt von der Bevölkerung der Stadt mit 65,3 % der gültigen Stimmen wieder abgewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/6/2/5/8/0/5/bekanntmachung_entgueltiges_ergebnis.pdf Ergebnis des Abwahlverfahrens am 24. Januar 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döring wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 25. April 2021 mit 55,7 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/hettstedt/ulf-doring-gewinnt-stichwahl-in-gerbstedt-3154451 |titel=Ulf Döring gewinnt Stichwahl in Gerbstedt |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2021-04-24 |abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 7. Dezember 1998 durch das Regierungspräsidium Halle genehmigt. Die neue Stadt Gerbstedt beantragte die Weiterführung bzw. Übernahme des Wappens der alten Stadt Gerbstedt, dies wurde am 17. Juni 2010 durch den Landkreis genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In Silber ein schwarzhaariger Heiliger in natürlichen Farben in blauem Gewand mit grünem Palmenwedel in der rechten Hand, unten belegt mit zwei pfahlweisen Halbrundschilden, der rechte in Gold ein schwarzes Hexagramm, darin ein grünes Kleeblatt, der linke von Rot und Silber geteilt, auf dessen linker Oberecke die linke Hand ruht.&lt;br /&gt;
|Quelle= {{Webarchiv |url=http://www.mansfeldsuedharz.de/media/pdf/presse/ab_msh_07_10.pdf |text=Amtsblatt des Landkreises Nr. 7/2010 Seite 13 |wayback=20141030160813}} (PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;!-- Bei genauem Hinsehen erkennt man den unteren Gewandsaum, d.&amp;amp;nbsp;h. der Heilige steht im Schildfuß, sein untere Körperpartie ist mit den Schilden belegt. Der Name gehört in die Wappenerklärung, in natürlichen Farben und linke sollten gemeldet werden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Begründung = Das Wappen bezieht sich auf Siegeldarstellungen aus dem 16. Jahrhundert. Im ältesten Siegel von 1404 ist der hl. Stephan noch mit betend erhobenen Händen dargestellt, während seit dem 16. Jh. die Darstellung mit der [[Märtyrerpalme]] (Palmzweig, Palmwedel) bekannt ist. Der heilige [[Stephanus]] ist einer der sieben Diakone der christlichen Urgemeinde zu Jerusalem und erster [[Märtyrer]] der christlichen Kirche (Steinigung). Der hl. Stephan ist der Schutzpatron des [[Hochstift Halberstadt|Hochstifts Halberstadt]] und zugleich auch der Schutzheilige des Damenstifts und der Stadtkirche Gerbstedts. Das [[Hexagramm]] im rechten Schild ist vermutlich das alte Ortszeichen, eine Flurmarke und das grüne Kleeblatt ein Symbol der Benediktiner-Mönche, die den Stephanus verehrten. Das linke Schild ist das Wappen des [[Erzstift Magdeburg|Erzbistums Magdeburg]], dessen Erzbischof [[Günther II. von Schwarzburg|Günther]] dem [[Minderstadt|Flecken]] Gerbstedt das Marktrecht verlieh und welcher Stadt und [[Kloster Gerbstedt]] erst 1541 an die [[Grafen von Mansfeld]] verkaufte.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben der Stadt sind Blau-Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Heraldiker Lutz Döring aus Erdeborn gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1991 besteht eine Ring-Städtepartnerschaft mit den bereits seit 1966 verpartnerten Gemeinden [[Grefrath]] in [[Nordrhein-Westfalen]] und [[Frévent]] (Nordfrankreich). Die Kontakte werden insbesondere durch den „Verein der Freunde von Frévent und Gerbstedt“ gepflegt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Grefrath |url=https://www.grefrath.de/de/verzeichnisse/verein-der-freunde-von-frevent-und-gerbstedt/ |titel=Informationen zum Verein der Freunde von Frevent und Gerbstedt auf der Website der Stadt Grefrath |abruf=2019-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Pfingsten finden alljährlich gegenseitige Besuche zwischen den Partnerstädten statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Gerbstedt}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmale in Gerbstedt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Friedeburg ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Friedeburg befindet sich das [[Schloss Friedeburg (Saale)|Schloss Friedeburg]], eine zum Schloss umgebaute vormalige Burg der [[Grafen von Mansfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche St. Wenzel Thaldorf.JPG|mini|Kirche St. Wenzel in Thaldorf]]&lt;br /&gt;
In den meisten Ortsteilen der Stadt steht eine Kirche, zeitweise existierte in zwei Ortsteilen auch noch eine zweite im Ort. In Gerbstedt und in Siersleben war das der Fall, in diesen Orten existierte neben dem alten evangelischen Kirchengebäude noch ein jüngeres katholisches. Die meisten Kirchen haben einen kräftigen Turm mit deutlich rechteckigem Grundriss. Folgende Kirchen existieren in der Stadt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* St. Moritz in Adendorf&lt;br /&gt;
* St. Annen in Augsdorf&lt;br /&gt;
* St. Michael in Bösenburg&lt;br /&gt;
* St. Johannes in Elben&lt;br /&gt;
* Heilig-Kreuz-Kirche in Freist&lt;br /&gt;
* St. Bonifatius in Friedeburg&lt;br /&gt;
* St. Johannes Baptist in Gerbstedt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stiftung-kiba.de/kirchen/st-johannes-baptist-gerbstedt &amp;#039;&amp;#039;St. Johannes Baptist Gerbstedt.&amp;#039;&amp;#039;] [[Stiftung KiBa]], abgerufen am 8. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Herz-Jesu-Kirche (Gerbstedt)|katholische Herz-Jesu-Kirche in Gerbstedt]] (2016 [[Profanierung|profaniert]])&lt;br /&gt;
* [[St. Andreas (Heiligenthal)|St. Andreas in Heiligenthal]]&lt;br /&gt;
* St. Matthias in Hübitz&lt;br /&gt;
* St. Stephan in Ihlewitz&lt;br /&gt;
* St. Pankraz in Lochwitz&lt;br /&gt;
* St. Simon und Judas in Rottelsdorf&lt;br /&gt;
* [[St.-Andreas-Kirche (Siersleben)|St. Andreas in Siersleben]]&lt;br /&gt;
* katholische St.-Bonifatius-Kirche in Siersleben (profaniert)&lt;br /&gt;
* St. Wenzel in Thaldorf&lt;br /&gt;
* St. Georg in Thondorf&lt;br /&gt;
* Marienkapelle von Welfesholz&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Zabenstedt|Dorfkirche von Zabenstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Es gab in der Vergangenheit noch weitere Kirchen, wie die Klosterkirche St. Johannes Baptista von Gerbstedt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Teil 7, &amp;#039;&amp;#039;Der Kulturkampf und das Bischöfliche Kommissariat 1871-1887.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1971, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch einige Wüstungen hatten kleine Gotteshäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Ortsteile Siersleben und Thondorf fahren im Sommer die dampfbetriebenen Museumszüge der [[Mansfelder Bergwerksbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baumdenkmal ===&lt;br /&gt;
Das [[Einheitsbäume|Baumdenkmal für die Deutsche Einheit]] wurde anlässlich des 25.&amp;amp;nbsp;Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung am 30.&amp;amp;nbsp;September 2015 von Vertretern verschiedener Generationen am Sportplatz auf dem Festplatz gepflanzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wladimir Kleschtschow: [https://www.mz.de/lokal/hettstedt/pflanzaktion-in-gerbstedt-baume-fur-die-einheit-3062011 &amp;#039;&amp;#039;Pflanzaktion in Gerbstedt: Bäume für die Einheit&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Mitteldeutsche Zeitung]], 30.&amp;amp;nbsp;September 2015; abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. Halle, J. Kürbis: [https://www.stadt-gerbstedt.de/fotos/1/86819/einheitsgemeinde-gerbstedt/party-fotos/wachsende-baumdenkmale-f%C3%BCr-deutschlands-einheit/ &amp;#039;&amp;#039;Wachsende Baumdenkmale für Deutschlands Einheit&amp;#039;&amp;#039;]. In: Internet-Seite Einheitsgemeinde Gerbstedt, 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 2015; abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In Gerbstedt gibt es ein Stadtmuseum mit verschiedenen Ausstellungsstücken aus der älteren und jüngeren Vergangenheit. In diesem ist auf Anfrage die Besichtigung eines mittelalterlichen, unterirdischen Kellers unter dem Marktplatz möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wladimir Kleschtschow |url=https://www.mz-web.de/hettstedt/heimatmuseum-gerbstedt---folterwerkzeug--vom-friseur-23863084 |titel=Heimatmuseum Gerbstedt „Folterwerkzeug“ vom Friseur |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2016-04-10 |abruf=2020-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brücke HHE Heiligenthal.JPG|mini|Brücke der Halle-Hettstedter Eisenbahn über die L151 nördlich von [[Helmsdorf (Gerbstedt)|Helmsdorf]]]]&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
* [[Bundesstraße 180]], die jedoch nur 500 Meter im Süden auf Stadtgebiet verläuft&lt;br /&gt;
* [[Landesstraße]]n (nur der Verlauf in der Stadt bzw. der erste Ort außerhalb, ist genannt):&lt;br /&gt;
** 72: (Kreuzung Thälmannschacht – Siersleben – Welfesholz – [[Sandersleben (Anhalt)|Sandersleben]] – [...])&lt;br /&gt;
** 151: ([...] – Belleben – Gerbstedt – Helmsdorf – [[Polleben]] – [...])&lt;br /&gt;
** 154: (Helmsdorf – Heiligenthal – Zabenstedt – Friedeburgerhütte – Pfeiffhausen – Thaldorf – Zellewitz – [...])&lt;br /&gt;
** 157: ([...] – [[Rumpin]] – Friedeburg – Brucke)&lt;br /&gt;
** 158: (Friedeburg – Adendorf – Friedeburgerhütte – Zabenstedt – Gerbstedt – Welfesholz – [[Hettstedt]] – [...])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Personennahverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GerbstedtBf4.JPG|mini|Altes Bahnhofsgebäude Gerbstedts an der stillgelegten Bahnstrecke Halle-Klaustor–Hettstedt]]&lt;br /&gt;
In Gerbstedt befindet sich kein Bahnhof der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]], der in Betrieb ist. Die [[Halle-Hettstedter Eisenbahn-Gesellschaft|HHE]], die mit den Strecken &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnstrecke Halle Klaustor–Hettstedt|Halle–Hettstedt]]&amp;#039;&amp;#039; (in der heutigen Stadt die Bahnhöfe Rottelsdorf, Heiligenthal, Gerbstedt und Welfesholz) und &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnstrecke Gerbstedt–Friedeburg|Gerbstedt–Friedeburg]]&amp;#039;&amp;#039; (in der heutigen Stadt die Bahnhöfe Gerbstedt, Zabenstedt, Friedeburgerhütte, Zabitz und Friedeburg) das Gebiet erschlossen hatte, wurde von 1962 bis 2002 schrittweise stillgelegt. Ein Verein bemüht sich um die Reaktivierung der Strecke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörg Müller |url=https://www.mz-web.de/hettstedt/halle-hettstedter-eisenbahn-schienen-streit-eskaliert--bruecke-und-gleise-zerlegt-30084940 |titel=Halle-Hettstedter Eisenbahn Schienen-Streit eskaliert: Brücke und Gleise zerlegt |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2018-04-27 |abruf=2019-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnhof von Siersleben, der an der Eisenbahnstrecke von [[Magdeburg Hauptbahnhof|Magdeburg]] nach [[Erfurt Hauptbahnhof|Erfurt]] liegt, fahren seit 1993 keine Züge mehr ab. Nur auf der Schmalspurstrecke der [[Mansfelder Bergwerksbahn]] fahren gelegentlich Bahnen die Haltepunkte Thondorf und Gleisdreieck Siersleben an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bergwerksbahn.de/fahrplan-2011-zusammen-F.pdf |text=Fahrplan der Mansfelder Bergwerksbahnen Sommer 2011 |wayback=20111129172429}} (PDF; 127&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Bahnhöfe mit Zugverkehr befinden sich in Hettstedt, [[Klostermansfeld]] (beide [[Bahnstrecke Berlin–Blankenheim]]), [[Sandersleben (Anhalt)|Sandersleben (Anh)]] (Bahnstrecke Berlin–Blankenheim und [[Bahnstrecke Halle–Vienenburg]]) und [[Lutherstadt Eisleben|Eisleben]] ([[Bahnstrecke Halle–Hann. Münden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel innerhalb der Stadt sind die [[Omnibus]]se der [[Verkehrsgesellschaft Südharz|VGS Südharz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
Ortschaft Gerbstedt&lt;br /&gt;
* [[Valentin Haussmann]] (um 1560–um 1614), Komponist, Organist und Ratsherr in Gerbstedt&lt;br /&gt;
* [[Gotthilf Heinrich Schnee]] (1761–1830), Pfarrer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Ernst Haase (Pädagoge)|Ernst Haase]] (1871–1959), Pädagoge und Mineraloge&lt;br /&gt;
* [[Karl Seidenstücker]] (1876–1936), Indologe&lt;br /&gt;
* Otto Brosowski (1885–1947), Bergarbeiter, Mitglied der [[KPD]] (siehe [[Fahne von Kriwoi Rog]])&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Haring]] (1900–1975), Mediziner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Johanna Jura]] (1923–1994), Bildhauerin und Keramikerin&lt;br /&gt;
* [[Eugen Ray]] (1957–1986), Leichtathlet und Olympiateilnehmer&lt;br /&gt;
Ortschaft Siersleben&lt;br /&gt;
* [[Marie Ahlers]] (1898–1968), Politikerin (KPD), 1930–1933 Reichstagsabgeordnete&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Brunner (Politiker)|Wilhelm Brunner]] (1899–1944), Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Gottlieb Klopstock 1.jpg|mini|hochkant=0.7|Friedrich Gottlieb Klopstock, gemalt von [[Jens Juel (Maler)|Jens Juel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere mit Gerbstedt verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Rikdag|Rikdag II.]] (–985 oder 986), Markgraf von Meißen, Gründer des Nonnenklosters in Gerbstedt&lt;br /&gt;
* [[Thimo von Wettin]] (vor 1134–1091 oder 1118), Vogt des Klosters Gerbstedt&lt;br /&gt;
* [[Hoyer I. von Mansfeld]] (–1115), Feldmarschall von [[Heinrich V. (HRR)|Kaiser Heinrich V.]], starb in der [[Schlacht am Welfesholz]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gottlieb Klopstock]] (1724–1803), Dichter, verbrachte in Friedeburg seine Jugendzeit&lt;br /&gt;
* [[Joseph Schäfers]] (1878–1916), katholischer Theologe, Vikar in Gerbstedt von 1903 bis 1907&lt;br /&gt;
* [[Petrus Legge]] (1882–1951), katholischer Bischof, Vikar in Gerbstedt von 1907 bis 1911&lt;br /&gt;
* [[Julius Kurth]] (1870–1949), Pfarrer in Gerbstedt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.harzlife.de/harzrand2/kloster-gerbstedt.html Das ehemalige Kloster Gerbstedt]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-gerbstedt.de/ Stadt Gerbstedt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mansfeld-Südharz}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7731953-9|VIAF=240160127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerbstedt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen-Anhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pomfuttge</name></author>
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