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	<title>Gerard Manley Hopkins - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerard_Manley_Hopkins&amp;diff=19876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-07-20T21:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GerardManleyHopkins.jpg|mini|Gerard Manley Hopkins]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerard Manley Hopkins&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1844]] in Stratford bei [[London]]; † [[8. Juni]] [[1889]] in [[Dublin]]) war ein britischer [[Lyriker]] und [[Jesuiten|Jesuit]], dessen Gedichte vor allem wegen der Lebendigkeit ihres Ausdrucks bewundert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hopkins wurde in [[London]] als Sohn eines Versicherungsvertreters geboren, seine Vorfahren stammten aus [[Wales]]. Er besuchte die [[Highgate School]] und studierte am [[Balliol College]] der [[University of Oxford]], wo er ein Anhänger [[Edward Bouverie Pusey]]s wurde und sich der [[Oxford-Bewegung]] anschloss. In Oxford begann auch seine Freundschaft mit [[Robert Bridges]], die große Bedeutung für seine Entwicklung als Dichter haben sollte. 1866 folgte er dem Beispiel von [[John Henry Newman|Newman]] und [[Konversion (Religion)|konvertierte]] zur römisch-katholischen Kirche. Er studierte Theologie am &amp;#039;&amp;#039;St. Beuno’s College&amp;#039;&amp;#039; in Tremeirchion in Nordwales. 1868 trat er in den Jesuitenorden ein und verzichtete sieben Jahre lang darauf zu dichten. 1882 wurde er Lehrer am Mount St. Mary’s College [[Sheffield]] und am Stoneyhurst College [[Lancashire]]. Später wurde er – als Priester – Professor für klassische Philologie am [[University College Dublin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Lebens veröffentlichte Hopkins keines seiner Gedichte. Nur aufgrund der Bemühungen seines Freundes Bridges wurden seine gesammelten Gedichte 1918 veröffentlicht. Darunter befanden sich &amp;#039;&amp;#039;The Wreck of the Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (geschrieben 1876, bezugnehmend auf den Untergang der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland (Schiff, 1866)|Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;The Windhover&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pied Beauty&amp;#039;&amp;#039;. Heute gehört er zu den am meisten bewunderten Dichtern Großbritanniens. Er starb am 6. Juni 1889 in Dublin an Typhus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wiederentdeckung des Sprungrhythmus für die englische Dichtung ==&lt;br /&gt;
Seine historische Bedeutung beruht im hohen Maß auf seinen Neuerungen in der poetischen Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Hopkins beruhte die [[mittelenglisch]]e und moderne englische Lyrik auf einer rhythmischen Struktur, die von der normannischen Seite des englischen literarischen Erbes abstammte. Diese Struktur beruhte auf wiederholten Gruppen von zwei oder drei Silben, wobei die betonte Silbe bei jeder Wiederholung an derselben Stelle stand. Hopkins nannte dieses regelmäßige Versmaß &amp;#039;&amp;#039;laufender Rhythmus&amp;#039;&amp;#039;. Obwohl er einige frühe Verse im laufenden Rhythmus schrieb, faszinierte ihn später die ältere rhythmische Struktur der angelsächsischen Tradition, deren berühmtestes Beispiel der &amp;#039;&amp;#039;[[Beowulf]]&amp;#039;&amp;#039; ist. Hopkins nannte diese rhythmische Struktur [[Sprungrhythmus]]. Dieser Sprungrhythmus beruht auf Versfüßen mit einer variablen Zahl von Silben, meist zwischen einer und vier pro Versfuß, wobei die Betonung immer auf die erste Silbe eines Versfußes fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hopkins machte der Sprungrhythmus es möglich, der Gleichmäßigkeit des laufenden Rhythmus zu entkommen, der seines Erachtens in ihm geschriebene Dichtung notwendigerweise »lahm und zahm« machen musste. Viele zeitgenössische Dichter folgten Hopkins’ Vorbild, obwohl die meisten nicht den Sprungrhythmus übernahmen, sondern traditionelle rhythmische Strukturen zugunsten des &amp;#039;&amp;#039;[[free verse]]&amp;#039;&amp;#039; überhaupt aufgegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Dichtkunst untermauerte Hopkins zudem gedanklich mit den Konzepten von &amp;#039;&amp;#039;inscape&amp;#039;&amp;#039; (Ingestalt) und &amp;#039;&amp;#039;instress&amp;#039;&amp;#039; (Inkraft), mit denen er zum Ausdruck zu bringen versuchte, dass alles in Gottes Schöpfung eine individuelle Formkraft habe und damit jeden Betrachter in seinen Bann ziehen könne. Zentrale Themen wurden für ihn Natur und Religion, Gott und Mensch. Die Gedichte Hopkins’ beeindrucken noch heute durch originelle Wortschöpfungen, oft dunkle Metaphern, durch bewussten Bruch von Semantik und Syntax und vor allem durch die neuartige Metrik des Sprungrhythmus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lionel Charles Hopkins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Englischsprachige Originalversionen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Wreck of the Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (Online als [https://www.bartleby.com/122/4.html Digitalisat] verfügbar; englisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;God’s Grandeur&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.bartleby.com/122/7.html Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;As Kingfishers Catch Fire&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.bartleby.com/122/34.html Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pied Beauty&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.bartleby.com/122/13.html Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carrion Comfort&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.bartleby.com/122/40.html Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Windhover. To Christ our Lord&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.bartleby.com/122/12.html Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweisprachige Ausgaben (Deutsch, Englisch):&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geliebtes Kind der Sprache. Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. [[Nimrod Förlag#Die Edition Rugerup|Edition Rugerup]], Hörby/Schweden 2009, ISBN 978-91-89034-21-1. (Übertragung aus dem Englischen und Kommentierung: [[Dorothea Grünzweig]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Rückflug zur Erde. Gerard Manley Hopkins – eine Einführung in seine poetische Welt&amp;#039;&amp;#039;. Lyrik-Kabinett München, Inigo Medien &amp;amp; Edition Rugerup, Hörby/Schweden 2009, ISBN 978-3-938776-25-4. ([[Hörbuch]] als [[Compact Disc|CD]])&lt;br /&gt;
* Eine sehr gekonnte Übersetzung der Gedichte durch Ursula Clemen und [[Friedhelm Kemp]] findet sich in einer vergriffenen zweisprachigen Ausgabe des Verlages Reclam (ISBN 3-15-009440-2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Humphrey House and Graham Storey (ed.): &amp;#039;&amp;#039;The Journals and Papers of Gerard Manley Hopkins&amp;#039;&amp;#039; (London &amp;amp; New York, 1959).&lt;br /&gt;
* Tom Dunne: &amp;#039;&amp;#039;Gerard Manley Hopkins. A Comprehensive Bibliography&amp;#039;&amp;#039; (Oxford, 1969).&lt;br /&gt;
* R. K. R. Thornton (ed.): &amp;#039;&amp;#039;All My Eyes See: The Visual World of Gerard Manley Hopkins&amp;#039;&amp;#039; (Sunderland, 1975).&lt;br /&gt;
* Paddy Kitchen: &amp;#039;&amp;#039;Gerard Manley Hopkins&amp;#039;&amp;#039; (New York, 1979).&lt;br /&gt;
* Catherine Phillips (ed.): &amp;#039;&amp;#039;Gerard Manley Hopkins. The Poems with Selections from the Letters and Journals&amp;#039;&amp;#039; (Oxford, 1986).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Poetical Works&amp;#039;&amp;#039;. Ed. Norman H. MacKenzie (Oxford, 1990).&lt;br /&gt;
* Kornelia Koepsell: &amp;#039;&amp;#039;Die Lyrik von Gerard Manley Hopkins&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 4/2021, S. 528–537&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118553526}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zikaden.de/gesondert/hopkins.html Arnfrid Astel über Ingestalt und Inkraft bei Hopkins]&lt;br /&gt;
* [https://www.bartleby.com/122/index.html Die erste Ausgabe seiner Gedichte (1918) online] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118553526|LCCN=n80032727|NDL=00443733|VIAF=9847864}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hopkins, Gerard Manley}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University College Dublin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hopkins, Gerard Manley&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Lyriker und Jesuit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Stratford bei [[London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dublin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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