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	<title>Gerald H. Haug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:51:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerald_H._Haug&amp;diff=1812583&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Biblio MPIC Mainz Zimmer Andreas: Vorzustand in Ermangelung von Nachweisen wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2026-02-23T14:35:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorzustand in Ermangelung von Nachweisen wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerald Haug.jpg|mini|Gerald H. Haug (2019)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerald H. Haug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1968]] in [[Karlsruhe]]) ist ein deutscher [[Paläoklimatologie|Paläoklimatologe]], [[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis]]-Preisträger und seit 2007 Professor an der [[ETH Zürich]], der sich auf die Untersuchung von [[Sediment und Sedimentgestein|Sedimentkernen]] aus Ozeanen und Seen spezialisiert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=51955601 |Autor=Samiha Shafy |Titel=Stadt für die Wissenschaft |Jahr=2007 |Nr=25 |Seiten=164–165}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2015 ist Gerald Haug Direktor der Abteilung Klimageochemie und Wissenschaftliches Mitglied am [[Max-Planck-Institut für Chemie]] in Mainz. Von März 2020 bis Februar 2025 war er Präsident der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leopoldina.org/presse-1/pressemitteilungen/pressemitteilung/press/2688/ |titel=Gerald Haug zum neuen Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt (11.12.2019) |abruf=2019-12-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2026 ist er Vorsitzender des [[Rat für Nachhaltige Entwicklung|Rats für Nachhaltige Entwicklung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ocean core sediments on the Polarstern.jpg|mini|240px|Sedimentkern aus dem [[Südatlantik]] mit abwechselnd dunklen und hellen Bereichen, welche die [[Klimazyklus|Klimazyklen]] des [[Quartär (Geologie)|Quartär]] widerspiegeln.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Definitions MCA.svg|mini|240px|Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Konzepte in der historischen Klimatologie am Beispiel des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
Gerald Haug legte sein Diplom in Geologie am [[Karlsruher Institut für Technologie]] 1992 ab und promovierte 1995 an der [[Universität Kiel]]. 1995–1996 war er Postdoktorand am GEOMAR, [[Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel]]. 1996–1997 war er Postdoktorand in der Abteilung für Ozeanografie an der [[University of British Columbia|University of British Columbia in Vancouver]], Canada. Anschließend verbrachte er ein Jahr als Postdoktorand an der [[Woods Hole Oceanographic Institution]] in Massachusetts, USA, und wurde anschließend (1997–1998) Research Assistant Professor an der [[University of Southern California|University of Southern California in Los Angeles]], USA. 2000–2002 arbeitete er als Oberassistent an der [[ETH Zürich]] und habilitierte dort in den Geowissenschaften (2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde er Professor an der [[Universität Potsdam]] und Leiter der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Klimadynamik und Sedimente&amp;#039;&amp;#039; am [[Deutsches GeoForschungsZentrum|Deutschen GeoForschungsZentrum]]. Im Jahr 2007 erhielt er den mit 2,5&amp;amp;nbsp;Millionen Euro dotierten [[Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis|Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/leibniz-preis-2007-zehn-forscher-ausgezeichnet-a-453235.html |titel=Leibniz-Preis 2007: Zehn Forscher ausgezeichnet |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2006-12-07 |abruf=2013-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde zum Professor für Klimageologie an die ETH Zürich berufen. Seit 2008 ist er Mitglied der [[Academia Europaea]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ae-info.org/ae/Member/Haug_Gerald |titel=Mitgliederverzeichnis: Gerald H. Haug |hrsg=Academia Europaea |abruf=2017-08-09 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2012 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|7551|IDName=gerald-h-haug|Name=Prof. Dr. Gerald H. Haug|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=12. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 in die [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]] Mainz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.adwmainz.de/mitglieder/profil/prof-dr-gerald-haug.html |titel=Prof. Dr. Gerald Haug: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz |abruf=2018-05-31 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Medienecho fand sein Nachweis historischer Dürreperioden aus Untersuchungen von Sedimenten vor der Küste [[Venezuela]]s. Mehrere langanhaltende Trockenperioden in den Jahren 810 bis 910 führten nach Haug mit zum [[Maya#Der Untergang der Maya-Zentren im zentralen Tiefland|Fall der Hochkultur der Maya]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Stirn |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimabeweise-duerre-brachte-maya-zu-fall-a-240162.html |titel=Klimabeweise: Dürre brachte Maya zu Fall |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2003-03-14 |abruf=2013-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgeschwächte [[Monsun]]zeiten könnten demnach auch den Untergang mehrerer chinesischer Dynastien wie etwa der [[Tang-Dynastie]] erklären.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/01/03/AR2007010301724.html |titel=Findings: Did Weak Monsoons End the Tang Dynasty? |werk=[[The Washington Post]] |datum=2007-01-04 |abruf=2013-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sven Stockrahm]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/online/2008/46/monsun-kultur-untergang Paläoklima: Eine Brise Apokalypse].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 46, 7. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit seinem Wechsel an die ETH Zürich äußerte Haug sich kritisch über die deutsche Forschungslandschaft, die er in einem Widerstreit zwischen wissenschaftlicher Freiheit und Forschungsbürokratie sieht. Haug kritisierte dabei „typisch deutschen Dirigismus“ und eine „irrwitzige Relevanzdebatte“, auf die er einen wesentlichen Teil seiner Arbeitszeit verwenden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Schwägerl]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/leibniz-preistraeger-gerald-haug-flucht-vor-dem-deutschen-paradoxon-1410635.html Leibniz-Preisträger: Gerald Haug Flucht vor dem „deutschen Paradoxon“].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 12. März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Sentker]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/2007/12/Glosse-12 Brain Drain: Forschung im Korsett].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12, 15. März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haug ist Unterzeichner einer Protestnote von 2009, in der auf die Gefahren einer Verharmlosung der [[Klimaveränderung]] hingewiesen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerald Traufetter |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erderwaermung-klimaforscher-protestieren-gegen-institutsdirektoren-a-661568.html |titel=Erderwärmung: Klimaforscher protestieren gegen Institutsdirektoren |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2009-11-17 |abruf=2013-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hubertus Fischer, Nicolas Gruber, Gerald Haug &amp;amp; Peter Lemke |url=http://www.scilogs.de/klimalounge/ein-limit-von-zwei-grad-erw-rmung-ist-aus-geowissenschaftlicher-sicht-notwendig/ |titel=Ein Limit von zwei Grad Erwärmung ist aus geowissenschaftlicher Sicht notwendig |werk=KlimaLounge ([[Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft|SciLogs]]) |datum=2009-11-18 |abruf=2013-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Dezember 2019 wurde Haug zum 27. Präsidenten der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina]] gewählt. Haug folgte dem Mikrobiologen [[Jörg Hacker]] am 1. März 2020 im Amt nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2025 endet die Leopoldina-Präsidentschaft von Haug; Nachfolgerin wurde ab 1. März 2025 die Ökonomin [[Bettina Rockenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2026 wurde er in den [[Rat für Nachhaltige Entwicklung]] (RNE) berufen, zu dessen Vorsitzendem er am 11. Februar 2026 gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rat für nachhaltige Entwicklung |url=https://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuelles/rat-fuer-nachhaltige-entwicklung-neu-berufen/ |titel=Rat für Nachhaltige Entwicklung neu berufen - Rat für Nachhaltige Entwicklung |sprache=de-DE |abruf=2026-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Die Abteilung Klimageochemie am Max-Planck-Institut für Chemie befasst sich mit den Prozessen und Interaktionen des Klima-, Ozean- und Atmosphärensystems von geologischen bis hin zu jährlichen Zeitskalen. Das Klimasystem ist charakterisiert durch zahlreiche Rückkopplungsprozesse und Schwellenwerte. Zu diesen internen Rückkopplungen gehören Änderungen in den Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre, der Wärmetransport des Ozeans, das ozeanische Nährstoffreservoir und die biologische Produktivität, die große Auswirkungen auf die atmosphärische Treibhausgaskonzentration hat. Von besonderem Interesse ist das [[Känozoikum]], also die letzten 65 Millionen Jahre, einschließlich der [[Pliozänen]] Warmzeit vor rund drei Millionen Jahren. Letztere ist das jüngste Erdzeitalter, in dem der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gehalt der Atmosphäre 400 ppm (Teilchen pro einer Million Teilchen) betrug – der gleiche Wert, der heute aufgrund von menschgemachten CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Emissionen vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den biogeochemischen Prozessen in den Polarmeeren und ihre Rolle bei der Regulierung der atmosphärischen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Konzentration zwischen Eiszeiten und wärmeren Zeitperioden. Um die Mechanismen und Ursachen für einschneidende Veränderungen der Umweltbedingungen der Erde ermitteln zu können, verwendet die Abteilung verschiedene geochemische Methoden. Die analytische Palette reicht von leichten stabilen Isotopenmessungen an [[Foraminiferen]] (einzellige Kleinstlebewesen) bis zur Isotopenanalyse von Biomarkern und Spurenmetallen. Des Weiteren kommen hochauflösende zerstörungsfreie Analysetechniken, wie beispielsweise das XRF-Scannen, zum Einsatz. Die Abteilung untersucht verschiedenste geologische Archive wie Sedimente aus dem offenen Ozean, isolierten Meeresbecken, Süßwasserseen und Tropfsteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 betreibt die Arbeitsgruppe die nach [[Eugen Seibold]] (1918–2013) benannte Hochseeforschungsyacht [[Eugen Seibold (Schiff)|&amp;#039;&amp;#039;Eugen Seibold&amp;#039;&amp;#039;]], um die Wechselwirkungen zwischen [[Ozean]] und [[Erdatmosphäre|Atmosphäre]] zu untersuchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mpicrv&amp;quot;&amp;gt;[https://www.mpic.de/4224323/rv-eugen-seibold &amp;#039;&amp;#039;Das Schiff Eugen Seibold&amp;#039;&amp;#039;]. Website des Max-Planck-Instituts für Chemie. Abgerufen am 18. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz&amp;quot;&amp;gt;Claus Reissig: [https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/wie-ein-professor-eine-yacht-fuer-die-klimaforschung-baut-15360246.html &amp;#039;&amp;#039;Der Ozean, der Professor und die Yacht&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2001: [[Albert Maucher-Preis|Albert Maucher-Preis für Geowissenschaften]] der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] (DFG)&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Forschungsgemeinschaft: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2001/pressemitteilung_nr_47/index.html |wayback=20191212200627 |text=Albert Maucher-Preis 2001 an Gerald Haug |archiv-bot=2025-03-28 00:25:04 InternetArchiveBot }}.&amp;#039;&amp;#039; 5. November 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Forschungsgemeinschaft: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.dfg.de/gefoerderte_projekte/wissenschaftliche_preise/maucher-preis/archiv/2001/index.html Albert Maucher-Preis 2001]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: [[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis]] der DFG&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Forschungsgemeinschaft: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.dfg.de/gefoerderte_projekte/wissenschaftliche_preise/leibniz-preis/2007/ Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2007]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Rössler-Preis]] der ETH Zürich&amp;lt;ref&amp;gt;Simone Ulmer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/100618_roessler_preis_su/ Grundlagenforschung unabdingbar].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ETH Life.&amp;#039;&amp;#039; 18. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ethz-foundation.ch/roessler-preis/ |titel=Rössler-Preis • ETH Zürich Foundation |werk=ETH Zürich Foundation |sprache=de-DE |abruf=2024-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leopoldina.org/mitgliederverzeichnis/mitglieder/member/Member/show/gerald-h-haug/ |titel=Gerald H. Haug |hrsg=Leopoldina |abruf=2021-03-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: Aufnahme in die [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ann-Christin Bolay |url=https://idw-online.de/de/news770940 |titel=14 neue Mitglieder in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften aufgenommen |hrsg=idw - Informationsdienst Wissenschaft |datum=2021-06-17 |abruf=2021-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.adwmainz.de/mitglieder/profil/prof-dr-gerald-haug.html].&amp;#039;&amp;#039; 10. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: Ehrendoktorwürde der Mathematisch-Technischen und Naturwissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Heidelberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Heidelberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/experte-auf-dem-gebiet-der-palaeoklimaforschung-ehrendoktorwuerde-fuer-gerald-h-haug].&amp;#039;&amp;#039; 10. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: auswärtiges Mitglied (Foreign Member) der [[Royal Society]] des Vereinigten Königreichs&amp;lt;ref&amp;gt;Royal Society: &amp;#039;&amp;#039;[https://royalsociety.org/news/2023/05/new-fellows-2023/].&amp;#039;&amp;#039; 10. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Paläo-Ozeanographie und Sedimentationsgeschichte im Nordwest-Pazifik während der letzten 6 Millionen Jahre (= Geologisch-Paläontologisches Institut und Museum (Kiel), Berichte Nr. 78).&amp;#039;&amp;#039; (zugleich Dissertation Universität Kiel 1995). Kiel 1996&lt;br /&gt;
* mit Ralf Tiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Effect of the formation of the Isthmus of Panama on Atlantic Ocean thermohaline circulation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 393, 1998, S.&amp;amp;nbsp;673–676, [[doi:10.1038/31447]] ([http://www.climategeology.ethz.ch/people/ghaug/Haug_and_Tiedemann_1998.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* mit Daniel M. Sigman, Ralf Tiedemann, Thomas F. Pedersen &amp;amp; [[Michael Sarnthein]]: &amp;#039;&amp;#039;Onset of permanent stratification in the subarctic Pacific Ocean.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 401, 1999, S.&amp;amp;nbsp;779–782, [[doi:10.1038/44550]] ([http://www.climategeology.ethz.ch/people/ghaug/Haug_et_al.__1999.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* mit Ralf Tiedemann, Rainer Zahn &amp;amp; A. Christina Ravelo: {{Literatur |Autor=Gerald H. Haug, Ralf Tiedemann, Rainer Zahn, A. Christina Ravelo |Titel=Role of Panama uplift on oceanic freshwater balance |Sammelwerk=Geology |Band=29 |Nummer=3 |Datum=2001-01-03 |Seiten=207–210 |Online=http://www.climategeology.ethz.ch/people/ghaug/Haug_et_al.__2001_Geology.pdf |Format=PDF |KBytes= |DOI=10.1130/0091-7613(2001)029&amp;lt;0207:ROPUOO&amp;gt;2.0.CO;2 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* mit Konrad A. Hughen, Daniel M. Sigman, Larry C. Peterson &amp;amp; Ursula Röhl: &amp;#039;&amp;#039;Southward Migration of the Intertropical Convergence Zone Through the Holocene.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 299, No. 5533, 2001, S. 1304–1308, [[doi:10.1126/science.1059725]] ([http://www.climategeology.ethz.ch/people/ghaug/Haug_et_al.__2001.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* mit Daniel M. Sigman: &amp;#039;&amp;#039;The biological pump in the past.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Henry Elderfield]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Treatise on Geochemistry. Volume 6: The Oceans and Marine Geochemistry.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, 2003, ISBN 0-08-043744-3 ([http://www.climategeology.ethz.ch/people/ghaug/Sigman_Haug_2003.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* mit [[Detlef Günther (Chemiker)|Detlef Günther]], Larry C. Peterson, Daniel M. Sigman, Konrad A. Hughen &amp;amp; Beat Aeschlimann: &amp;#039;&amp;#039;Climate and the Collapse of Maya Civilization.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 299, No. 5613, 2003, S. 1731–1735, [[doi:10.1126/science.1080444]] ([http://www.climategeology.ethz.ch/people/ghaug/Haug_et_al_2003.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* mit Andrey Ganopolski, Daniel M. Sigman, Antoni Rosell-Mele, George E. A. Swann, Ralf Tiedemann, Samuel L. Jaccard, Jörg Bollmann, Mark A. Maslin, Melanie J. Leng &amp;amp; [[Geoffrey Eglinton]]: &amp;#039;&amp;#039;North Pacific seasonality and the glaciation of North America 2.7 million years ago.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 433, 2005, S.&amp;amp;nbsp;821–825, [[doi:10.1038/nature03332]] ([http://www.climategeology.ethz.ch/people/ghaug/Haug_et_al._2005.pdf PDF])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mpic.de/forschung/klimageochemie/profil-gerald-h-haug.html Gerald H. Haug] auf der Website des Max-Planck-Instituts für Chemie, Mainz&lt;br /&gt;
* [https://www.leopoldina.org/mitgliederverzeichnis/mitglieder/member/Member/show/gerald-h-haug/ Gerald H. Haug] auf der Website der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina&lt;br /&gt;
* Gerald H. Haug: [https://video.ethz.ch/speakers/lecture/d76f3b38-6208-40ba-931a-380d6025c0ea.html &amp;#039;&amp;#039;Der Klimawandel: Zurück in die Zukunft. Einführungsvorlesung.&amp;#039;&amp;#039;] Videoportal der ETH Zürich, 14. November 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012809323|LCCN=no2017133584|VIAF=171646627}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haug, Gerald H}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläoklimatologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leibnizpreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Academia Europaea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auswärtiges Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haug, Gerald H.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Paläoklimatologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Biblio MPIC Mainz Zimmer Andreas</name></author>
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