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	<title>Geraer Dialog / Sozialistischer Dialog - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:52:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geraer_Dialog_/_Sozialistischer_Dialog&amp;diff=66049&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: BurghardRichter verschob die Seite Geraer Dialog/Sozialistischer Dialog nach Geraer Dialog / Sozialistischer Dialog: typographisch korrektes Lemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geraer_Dialog_/_Sozialistischer_Dialog&amp;diff=66049&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-24T04:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BurghardRichter verschob die Seite &lt;a href=&quot;/index.php?title=Geraer_Dialog/Sozialistischer_Dialog&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Geraer Dialog/Sozialistischer Dialog (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Geraer Dialog/Sozialistischer Dialog&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;/index.php/Geraer_Dialog_/_Sozialistischer_Dialog&quot; title=&quot;Geraer Dialog / Sozialistischer Dialog&quot;&gt;Geraer Dialog / Sozialistischer Dialog&lt;/a&gt;: typographisch korrektes Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geraer Dialog / Sozialistische Dialog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;GD/SD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Die Linke#Strömungen und Flügel|Strömung innerhalb der Partei Die Linke]]. Ihr Name geht auf den [[Gera]]er [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]-Parteitag im Oktober 2002 zurück. Dort konnten sich erstmals die linken Kräfte in der PDS durchsetzen. Bereits kurz nach dem Parteitag benannte sich die Interessengemeinschaft in &amp;#039;&amp;#039;Sozialistischer Dialog&amp;#039;&amp;#039; um. Zum 31. Dezember 2014 hatte Die Linke etwa 60.550 Mitglieder. Davon gehörten knapp 4.000 derartigen Strömungen und Netzwerken an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://das-blaettchen.de/2015/06/partei-der-funktionaere-33189.html|titel = Partei der Funktionäre|autor = Günter Hayn|hrsg = |werk = Das Blättchen|datum = 2015-06-22|abruf = 2015-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Verfassungsschutzbericht 2017 gibt es keine gesicherten Mitgliederzahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.verfassungsschutz.de/embed/vsbericht-2017.pdf |titel=Verfassungsschutzbericht 2017 |werk=verfassungsschutz.de |hrsg=Bundesamt für Verfassungsschutz |datum= |seiten=158 |abruf=2019-06-14 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180726194219/https://www.verfassungsschutz.de/embed/vsbericht-2017.pdf |archiv-datum=2018-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird als eine der kleineren Zusammenschlüsse innerhalb der Linkspartei bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/international/germany/red-alert-extremists-have-infiltrated-germany-s-left-party-authorities-warn-a-553187.html |titel=Red Alert: Extremists Have Infiltrated Germany’s Left Party, Authorities Warn |werk=Spiegel Online |hrsg= |datum=2008-05-14 |abruf=2019-06-14 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/verfassungsschutz-geheimdienst-beobachtet-25-linken-abgeordnete-a-903309.html |titel=Verfassungsschutz: Geheimdienst beobachtet 25 Linken-Abgeordnete |werk=Spiegel Online |hrsg= |datum=2013-06-02 |abruf=2019-06-14 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Als sich innerhalb der Partei immer mehr abzeichnete, dass der [[Realpolitik|realpolitische]] Flügel in Form des [[Netzwerk Reformlinke|Netzwerks Reformlinke]], der nach Auffassung des Geraer [[Dialog]]s für eine Abkehr vom [[Marxismus]] und für die [[soziale Marktwirtschaft]] steht, wieder eine Mehrheit in der Partei erlangen könnte, gründete sich als Reaktion darauf am 1. Februar 2003 in Berlin der Geraer Dialog.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://archiv2007.sozialisten.de/politik/publikationen/kpf-mitteilungen/view_html/n0/pp1/bs1/zid6450|titel = Gera als Weltanschauung – Die Parteilinke versucht sich zu organisieren|autor = Wolfgang Hübner|hrsg = |werk = |datum = 2003-02|abruf = 2015-08-26|archiv-url = https://web.archive.org/web/20160304064108/http://archiv2007.sozialisten.de/politik/publikationen/kpf-mitteilungen/view_html/n0/pp1/bs1/zid6450|archiv-datum = 2016-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend formierte sich im selben Monat das Netzwerk Reformlinke. Die damalige Bundestagsabgeordnete der PDS [[Sylvia-Yvonne Kaufmann]], die seit 2009 der SPD angehört, bezeichnete die Gründung des Geraer Dialogs als „Schritt vorwärts in die Vergangenheit“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.petrapau.de/pds/dokrf/030216_syk-reflinke.htm|titel = Gründungstreffen des Netzwerkes Reformlinke in und bei der PDS|autor = Sylvia-Yvonne Kaufmann|hrsg = |werk = |datum = 2003-02-16|abruf = 2015-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politischer Einfluss ==&lt;br /&gt;
Trotz zahlreicher Bemühungen und regen Mitgliederzustroms war der Geraer Dialog beim Berliner Sonderparteitag (auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Tempodrom-Parteitag&amp;#039;&amp;#039;) am 28. Juni 2003 einflusslos, der realpolitische Flügel konnte sich besser durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.vsp-vernetzt.de/soz/0308061.htm|titel = PDS im Tempodrom – Zurück hinter Gera|autor = [[Ekkehard Lieberam]]|hrsg = |werk = SoZ – Sozialistische Zeitung|datum = 2003-08|abruf = 2015-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ba&amp;amp;dig=2003%2F06%2F30%2Fa0192&amp;amp;cHash=11b1868a5de3ac028f3125c667b71c1d|titel = PDS doch nicht gegen Rot-Rot|autor = Robin Alexander|hrsg = |werk = taz|datum = 2003-06-30|abruf = 2015-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen wurden einige Vertreter des eher linken Flügels nicht wieder in den neuen Parteivorstand gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Debakel und dem verabschiedeten Parteiprogramm Ende 2003 gab es innerhalb des Geraer Dialogs eine rege Diskussion, wie es weitergehen solle. Zum einen benannte sich der Geraer Dialog in &amp;#039;&amp;#039;Sozialistischer Dialog / Geraer Dialog&amp;#039;&amp;#039; um, zum anderen setzte die Strömung nun auch darauf, mehr nach außen zu arbeiten und nicht nur in die PDS hinein. Infolge dieser Debatten kam es zu zahlreichen Austritten aus der PDS und dem Sozialistischen Dialog, weil viele das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Linkspartei&amp;#039;&amp;#039; als [[sozialistische Partei]] als gescheitert betrachteten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.dkp-online.de/uz/3527/s0603.htm|titel = Neustart mit alten Herren|autor = |hrsg = |werk = unsere zeit – Zeitung der DKP|datum = 2003-07-04|abruf = 2015-08-26|archiv-url = https://web.archive.org/web/20150923215424/http://www.dkp-online.de/uz/3527/s0603.htm|archiv-datum = 2015-09-23  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend stabilisierte sich der Sozialistische Dialog und beteiligte sich aktiv an einem möglichst linken Parteineubildungsprogramm mit der [[Arbeit &amp;amp; soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative|WASG]]. Heute ist der Sozialistische Dialog / Geraer Dialog ein anerkannter innerparteilicher Zusammenschluss in der Partei [[Die Linke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einschätzung der Verfassungsschutzbehörde ==&lt;br /&gt;
Das [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] bezeichnet im Bericht 2008 den GD/SD als „Sammelbecken der extremistischen Kräfte“ in der Partei &amp;#039;&amp;#039;Die Linke&amp;#039;&amp;#039;. Konkret begründet wird diese Einschätzung mit der Mitgliederversammlung am 9. Februar 2008 in [[Kassel]], welche beschloss, sich inhaltlich streitbar für den Marxismus einzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VS2008&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_pressefassung2008.pdf | wayback=20090612020328 | text=Verfassungsschutzbericht von 2008 (Vorabversion)}} S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verfassungsschutzbericht 2014 steht: „Der bundesweite Zusammenschluss ‚Geraer/Sozialistischer Dialog‘ […] setzt sich für eine Stärkung und Verbreitung der marxistisch-sozialistischen Positionen in der Partei ein und fordert einen grundlegenden Richtungswechsel gesellschaftlicher Entwicklung hin zum Sozialismus.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.verfassungsschutz.de/embed/vsbericht-2014.pdf|titel = Verfassungsschutzbericht 2014|autor = |hrsg = Bundesministerium des Innern|seiten = 191|werk = |datum = |abruf = 2015-08-26|archiv-url = https://web.archive.org/web/20150714112823/http://www.verfassungsschutz.de/embed/vsbericht-2014.pdf|archiv-datum = 2015-07-14 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Berichte in den darauffolgenden Jahren enthalten ähnliche Bemerkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geraer Dialog ist jahrelang vom Verfassungsschutz beobachtet worden, wie auch eine Reihe einzelner Parteimitglieder oder Abgeordneter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-01/linkspartei-beobachtung-verfassungsschutz|titel = Linke: Eine Partei unter Beobachtung|autor = Tilman Steffen|hrsg = |werk = Die Zeit|datum = 2012-01-23|abruf = 2015-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird angenommen, dass Die Linke das Ziel der „revolutionären Überwindung des Kapitalismus und die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft“ nie aus den Augen verloren hat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/linkspartei-und-verfassungsschutz-die-ddr-ist-unsere-zukunft-11622359.html|titel = Linkspartei und Verfassungsschutz – „Die DDR ist unsere Zukunft“|autor = Peter Carstens|hrsg = |werk = FAZ.net|datum = 2012-01-24|abruf = 2015-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein „Sammelbecken extremistischer Kräfte“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.cicero.de/kapital/wohlstand-der-ddr/39025|titel = Wohlstand in der DDR|autor = Jochen Traut|hrsg = |werk = Cicero|datum = 2008-09-17|abruf = 2015-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Angesichts derartiger Bedenken sah sich in [[Thüringen]] ein Beamter außer Stande, unter dem der Partei Die Linke angehörenden Ministerpräsidenten [[Bodo Ramelow]] weiter als Beamter tätig zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = http://www.tagesspiegel.de/politik/beamter-trotzt-linken-regierungschef-ramelow-mein-eid-ist-verletzt/11604876.html|titel = Beamter trotzt Linken-Regierungschef Ramelow – „Mein Eid ist verletzt“|autor = Eike Kellermann|hrsg = |werk = Der Tagesspiegel|datum = 2014-04-08|abruf = 2015-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vereinigungen und Organisationen von Die Linke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Linke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei des Demokratischen Sozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteiflügel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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