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	<title>Gerabronn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerabronn&amp;diff=91358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: das ist eine persönliche tragödie, hier definitiv fehl am platz</title>
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		<updated>2026-02-20T13:19:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;das ist eine persönliche tragödie, hier definitiv fehl am platz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Gerabronn COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/14/58/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/55/13/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gerabronn in SHA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Schwäbisch Hall&lt;br /&gt;
|Höhe              = 301 - 492&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74582, 74585&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07952&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08127032&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GBN&lt;br /&gt;
|Adresse           = Blaufeldener Straße 8&amp;lt;br /&amp;gt;74582 Gerabronn&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gerabronn.de/ www.gerabronn.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = &amp;#039;&amp;#039;vakant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerabronn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt in der Region [[Hohenlohe]], im [[Landkreis Schwäbisch Hall]] im [[Franken (Region)|fränkisch]] geprägten Nordosten [[Baden-Württemberg]]s.&lt;br /&gt;
{|align=right&lt;br /&gt;
|[[Datei:Luftbildarchiv Erich Merkler - Gerabronn - 1983 - N 1-96 T 1 Nr. 605.jpg|mini|300px|Luftbild von Gerabronn (1983). Blickrichtung nach Osten. Im bewaldeten Taleinschnitt hinter dem Städtchen fließt die untere [[Brettach (Jagst)|Brettach]].]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Gerabronn liegt in 422 bis 460 Meter Höhe auf einer Anhöhe in der [[Hohenloher Ebene]]. Das Stadtgebiet liegt in einer der größten [[Karst]]landschaften Deutschlands und erstreckt sich über ein Höhenintervall von etwa {{Höhe|297|DE-NHN}}&amp;lt;!--bei Langenburg-Großforst--&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}} am Ausfluss der Jagst bis hinauf zu etwa {{Höhe|491|DE-NHN}}&amp;lt;!--bei Wasen--&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}} auf den Hochebenen. Es umfasst [[Liste der Naturdenkmale in Gerabronn|48 Naturdenkmäler]], u.&amp;amp;nbsp;a. einige [[Doline]]n. Das Stadtgebiet wird von den beiden tief in die Hohenloher Ebene eingeschnittenen Flüssen [[Jagst]] und [[Brettach (Jagst)|Brettach]] durchzogen, liegt aber überwiegend beidseits beider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Stadt grenzt im Norden an [[Blaufelden]], im Osten an [[Rot am See]], im Süden an die Städte [[Kirchberg an der Jagst]] und [[Ilshofen]] sowie die Gemeinde [[Wolpertshausen]] und im Westen an die Stadt [[Langenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Stadt Gerabronn, bestehend aus den früher selbstständigen Gemeinden [[Amlishagen]], Dünsbach, Gerabronn und Michelbach an der Heide, gehören neben der Kernstadt Gerabronn 15 weitere Ortschaften und Wohnplätze.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 481–487&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Wappen Amlishagen.png|60px|Wappen Amlishagen]] ||&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde Amlishagen gehört die Ortschaft Amlishagen, die Wohnplätze Hammerschmiede, Horschhof und Ziegelhof und Hubertusmühle, sowie die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Horschhof und Schafhof.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Amlishagen Hochzeitsgesellschaft Wedding Party 2015 Anaglyph.jpg|100px|Amlishagen, Kirchplatz (2015)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Coats of arms of None.svg|60px|Wappen unbekannt]] ||&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde Dünsbach gehören die Ortschaften Dünsbach, Elpershofen, Großforst, Kleinforst und Morstein (mit [[Schloss Morstein]]) und die Wohnplätze Hubertushof, Holderhof und Brettachhöhe sowie die abgegangenen Ortschaften Höflein und Reichenhofen.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Jüdischer Friedhof Dünsbach-msu-2021-0678-.jpg|100px|Dünsbach, Jüdischer Friedhof (2021)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:DEU Gerabronn COA.svg|60px|Wappen Gerabronn]] ||&lt;br /&gt;
* Zur Stadt Gerabronn in den Grenzen vom 31. Dezember 1971 gehören die Stadt Gerabronn, die Ortschaften Bügenstegen, Oberweiler (1972 von [[Wittenweiler]] umgemeindet), Rückershagen und Unterweiler (1972 von Wittenweiler umgemeindet) und der Wohnplatz Himmelreichshof sowie die abgegangenen Ortschaften Dennenweiler, Eckershagen und Fuchshof.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gerabronn 3153.JPG|80px|zentriert|Gerabronn, Blick in die Stadt (2014)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Coats of arms of None.svg|60px|Wappen unbekannt]] ||&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde Michelbach an der Heide gehören die Ortschaften Michelbach an der Heide, [[Binselberg (Gerabronn)|Binselberg]], Liebesdorf, Rechenhausen und Seibotenberg und der Wohnplatz Kupferhof sowie die abgegangenen Ortschaften Hezelhof und Rüddern.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Burkhard-und-Bonifatius-Kirche Michelbach an der Heide 160711.jpg|80px|zentriert|Michelbach an der Heide, bei der Kirche (2011)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    4038_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend: 714_ha = 17,7_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend:2777_ha = 68,8_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  37_ha =  0,9_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  14_ha =  0,4_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 227_ha =  5,7_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend: 231_ha =  5,7_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  38_ha =  0,8_% Sonstige_Flächen_(Gehölz,_Heide,...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:18.0 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:18.0 till:87.0 color:Land&lt;br /&gt;
 from:87.0 till:87.9 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:87.9 till:88.2 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:88.2 till:93.6 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:93.6 till:99.3 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:99.3 till:100.0 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS127032 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Gerabronn.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Die [[Reiherhalde Morstein]] ist das derzeit einzige [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] auf dem Gebiet der Stadt Gerabronn. Das [[Mittleres Jagsttal mit Nebentälern und angrenzenden Gebieten]] ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und umfasst auf dem Gerabronner Stadtgebiet das Jagsttal und das Brettachtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hat die Stadt Anteil an den [[FFH-Gebiet]]en [[Jagsttal Langenburg-Mulfingen]] und [[Jagst bei Kirchberg und Brettach]] sowie am Vogelschutzgebiet [[Jagst mit Seitentälern (Vogelschutzgebiet)|Jagst mit Seitentälern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/5Fke4d0NR8oUFGgbB1wNuB &amp;#039;&amp;#039;Daten- und Kartendienst der LUBW.&amp;#039;&amp;#039;] [[Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg|LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg]], abgerufen am 5. Februar 2024 (Karte).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Gerabronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberamtei Gerabronn.jpg|mini|Oberamtei, 1811 bis 1938 Sitz des württembergischen [[Oberamt Gerabronn|Oberamts Gerabronn]]. An der Stelle stand zuvor das 1590 errichtete Kastenamt der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, ehe 1793 dieses Gebäude zunächst als Sitz der preußischen Verwaltung errichtet wurde.]]&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Gerabronn entwickelte sich aus einem Dorf, das vermutlich im 10. Jahrhundert gegründet wurde. Ursprünglich Gerhiltebrunnen genannt, wurde es auch als Gerolzbrunn, Geroldbrunn, Gerltbrunn oder Gerhartsbrunn bezeichnet, bis im 17. Jahrhundert der heutige Name in Gebrauch kam. Das Dorf wurde erstmals urkundlich 1226 erwähnt, als das Gebiet unter die Herrschaft des [[Hochstift Würzburg|Fürstbischofs von Würzburg]] kam. Es gehörte zwischen 1500 und 1806 zum [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]]. 1525 beteiligten sich die Bewohner am Bauernkrieg. Nach der Niederlage der Bauern wurden auch mehrere Einwohner aus Gerabronn enthauptet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert war Gerabronn nur ein Dorf, erhielt jedoch bereits 1412 [[Marktrecht (historisch)|Marktrechte]]. Gerabronn war seit 1399 Bestandteil der [[Burggrafschaft Nürnberg]] und kam nach mehreren Verpfändungen schließlich 1530 zur [[Fürstentum Ansbach|Markgrafschaft Ansbach]]. Im Zuge der territorialen Veränderungen während der [[Koalitionskriege]] fiel Gerabronn 1792 zunächst an [[Königreich Preußen|Preußen]], dann 1806 an [[Königreich Bayern|Bayern]] und schließlich auf Grund des [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Grenzvertrags von 1810]] an das [[Königreich Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergische Zeit ===&lt;br /&gt;
Gerabronn wurde 1811 Sitz des gleichnamigen [[Oberamt Gerabronn|Oberamts]], was einem heutigen Landkreis entsprach, und war somit für die Verwaltung des zugehörigen Gebiets zuständig. Jedoch erst 1886 wurden Gerabronn die Stadtrechte verliehen. Die [[Industrialisierung]] und die im Jahre 1900 mit der Eröffnung der [[Bahnstrecke Blaufelden–Langenburg]] vorgenommene Anbindung an das Netz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Eisenbahn]] förderten das Wachstum der Stadt. Ein wichtiger Fürsprecher und Initiator der Anbindung war der spätere Ehrenbürger der Stadt [[Israel Landauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] wurde 1934 das Oberamt Gerabronn in Kreis Gerabronn umbenannt und 1938 aufgelöst. Die Stadt wurde ein Teil des [[Landkreis Crailsheim|Landkreises Crailsheim]]. 1945 geriet Gerabronn in die [[Amerikanische Besatzungszone]] und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]]. Mit der Gründung [[Baden-Württemberg]]s 1952 wurde Gerabronn Bestandteil des jetzigen Bundeslandes. 1973 vollzog sich die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]], bei der die Stadt zum [[Landkreis Schwäbisch Hall]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde die vorher selbstständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Amlishagen]] eingegliedert. Die Ortsteile Ober- und Unterweiler, die bis Ende 1971 zu Wittenweiler gehörten, wurden am 1. Juni 1972 von der Gemeinde [[Blaufelden]] nach Gerabronn umgemeindet. Dünsbach kam am 1. Januar 1973 zu Gerabronn. Michelbach an der Heide folgte schließlich am 1. Januar 1975.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=447f und 468}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich hinsichtlich Michelbach an der Heide zum Bistum Fulda, bezüglich der anderen Ortsteile zum Bistum Würzburg, seit dem 16. Jahrhundert zur Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach gehörig, wurde in und um Gerabronn 1534/36 von Ansbach aus die [[Reformation]] eingeführt. Schon vorher in den heutigen Stadtteilen, 1561 erst in Gerabronn selbst, wurden Pfarreien eingerichtet, die 1810 mit Hohenlohe, Crailsheim und den anderen [[neuwürttemberg]]ischen Gebieten württembergisch wurden. Das Gebiet ist auch heute noch überwiegend evangelisch geprägt. Die nach wie vor rechtlich selbstständigen vier &amp;#039;&amp;#039;evangelischen Kirchengemeinden Amlishagen, Dünsbach, Gerabronn und Michelbach an der Heide&amp;#039;&amp;#039; gehören zu einer einzigen &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Gerabronn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rdhsGKGGerabronn&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kirche-in-gerabronn.de/evangelische-gesamtkirchengemeinde/ Website der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Gerabronn]&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Kirchenbezirk Blaufelden]] der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]]. Die Einzelgemeinden bleiben bestehen. Sie arbeiten in der Verwaltung und im Auftreten nach außen eng zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 1945 vermehrt zugezogenen katholischen Christen erhielten 1957 eine eigene Kirche, die &amp;#039;&amp;#039;Heiliggeist-Kirche in Gerabronn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|TITEL        = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 2019&lt;br /&gt;
|GUV          = &lt;br /&gt;
|PROZENT      = nein&lt;br /&gt;
|PARTEI1       = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1     = 72.19&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1  = 61.7&lt;br /&gt;
|PARTEI2       = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2     = 15.54&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2  = 25.1&lt;br /&gt;
|PARTEI3       = UWV&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3     = 12.27&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3  = 0.0&lt;br /&gt;
|FARBE3        = 0000CC &lt;br /&gt;
|PARTEI4       = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4     = 0.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4  = 13.2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
In Gerabronn wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Überhangmandate verändern. 2024 umfasst der Gemeinderat 16 Personen, 2019 waren es 20 Personen. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08127032/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2662&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-9346_id_15047 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=text-align:center| Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;7&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| %&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
| Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | FWV&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]]&lt;br /&gt;
| 72,19&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 61,7&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | CDU&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 15,54&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 25,1&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | UWV&lt;br /&gt;
| align=left | Unabhängige Wählervereinigung&lt;br /&gt;
| 12,27&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | SPD&lt;br /&gt;
| align=left | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 13,2&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=text-align:left | Gesamt&lt;br /&gt;
! 100 %&lt;br /&gt;
! 16&lt;br /&gt;
| 100 %&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=text-align:left | Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 57,97 %&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 56,0 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1960–1996 Dieter Rometsch&lt;br /&gt;
* 1996–2017 Klaus-Dieter Schumm&lt;br /&gt;
* 2017–2026 Christian Mauch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Stegmayer |url=https://www.swp.de/lokales/crailsheim/toedlicher-unfall-gerabronn-traurige-gewissheit-buergermeister-christian-mauch-verunglueckt-78655706.html |titel=Tödlicher Unfall in Gerabronn: Traurige Gewissheit – Bürgermeister Christian Mauch verunglückt |werk=[[Südwest Presse|swp.de]] |datum=2026-02-18 |abruf=2026-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Gerabronn ist der Sitz der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Städte Gerabronn und Langenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: „In von Silber und Schwarz geviertem Schild im ersten und vierten Feld je ein steigendes schwarzes [[Pferd (Wappentier)|Ross]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Gerabronn unterhält [[Gemeindepartnerschaft|partnerschaftliche Beziehungen]] zu [[Nouan-le-Fuzelier]] im [[Département Loir-et-Cher]] in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Verkehrsanbindung erfolgt überwiegend über die A6 Heilbronn – Nürnberg. Die Entfernung zur Autobahn A6 beträgt vom Hauptort Gerabronn ca. 15 km bzw. 20 Minuten, vom Teilort Dünsbach ca. 5,5 km bzw. 6 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Flughäfen befinden sich in Stuttgart (ca. 1,5 Stunden), Frankfurt (ca. 2,5 Stunden) und München (ca. 3,0 Stunden). Für kleinere Geschäftsflugzeuge steht ein Flugplatz in Schwäbisch Hall (ca. 30 Minuten) und in Niederstetten (ca. 20 Minuten) zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnverbindungen führen, je nach Richtung, über Bad Mergentheim, Crailsheim oder Schwäbisch Hall. Die Weiterfahrt nach Gerabronn beträgt dann jeweils 30–45 Minuten. Hier ist die Stadt Gerabronn über eine Regiobuslinie im stündlichen Takt von früh Morgens bist spät Nachts an 7 Tagen in der Woche an den Fernverkehr über den Crailsheimer Bahnhof angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1900 und 1996 waren Gerabronn und Oberweiler über die [[Bahnstrecke Blaufelden–Langenburg]] an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen]] erbauten das Gerabronner Bahnhofsgebäude als [[Einheitsbahnhof (Württemberg)|Einheitsbahnhof]] vom Typ IIIa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stein&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Stein |Titel=Der württembergische Einheitsbahnhof auf Nebenbahnen |Sammelwerk=Eisenbahn-Journal Württemberg-Report |Band=1 |Nummer=V/96 |Verlag=Merker |Ort=Fürstenfeldbruck |Datum=1996 |ISBN=3-922404-96-0 |Seiten=80–83}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Personenverkehr auf der Strecke wurde bereits 1963 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
==== Grundschule ====&lt;br /&gt;
Die Grundschule Gerabronn, die seit dem Schuljahr 2015/16 eine Ganztagsbetreuung anbietet, wird von rund 150 Schülern besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gymnasium ====&lt;br /&gt;
Das Gymnasium Gerabronn ist ein 8-jähriges Vollgymnasium mit n- und s-Profil. Derzeit werden ca. 460 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einziges staatliches Gymnasium im nördlichen Landkreis Schwäbisch Hall hat es ein Einzugsgebiet, welches sich auf sämtliche umliegende Gemeinden erstreckt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Öffentliche Einrichtungen == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Staatliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildungseinrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ämter === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Freizeit- und Sportanlagen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gerabronn-1900.jpg|Gerabronn um 1900&lt;br /&gt;
 Rathaus Gerabronn.jpg|Rathaus Gerabronn&lt;br /&gt;
 Gerabronn Stadttor 3151.JPG|Stadttor Gerabronn&lt;br /&gt;
 Gerabronn Evangelische Kirche 3150.JPG|Evangelische Kirche Gerabronn&lt;br /&gt;
 Bahnhof Gerabronn Bauzug 1987.jpg|Der stillgelegte Bahnhof Gerabronn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nudelburg-Schüle-msu-2021-1102-.jpg|mini|Die Nudelburg [[Schüle-Hohenlohe]] gilt als eines der wichtigsten Industriedenkmale im Kreis Schwäbisch Hall.]]&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Amlishagen#Evangelische Kirche St. Katharina|Evangelische Katharinenkirche Amlishagen]]&amp;#039;&amp;#039;: Nach Brandzerstörung der Vorgängerkirche und des Dorfes im Sommer 1760 wird die Kirche im Auftrag des Schloss- und Patronatsherrn Gottfried Freiherr vom Holtz durch den gräflich–hohenlohischen Hofbauzimmermeister Leonhard Joseph Ernst aus Kirchberg/Jagst im [[Markgrafenstil]] neu erbaut. Sie bildet mit Burg, Schloss, ehemaligem Rathaus, ehemaliger Schule, Gasthaus und Pfarrhaus ein Ensemble am Kirchplatz. Handwerker aus Kirchberg an der Jagst (Bildhauer Ritter, Schreinermeister Johann Jakob Pfirsch), Johann Conrad Mögeling aus Amlishagen und der Künzelsauer Bildhauer Johann Andreas Sommer (1716–77) waren für Konzeption und Ausgestaltung der Markgräfler Wand (Ansbacher Kanzelwand) aus Holz und Stuckmarmor in hoch aufgerichteter Kreuzform zuständig. Sie besteht aus Altar, Kanzel, Orgelempore und Parterre-Türen für den Altarumgang beim Abendmahlsempfang. Die Katharinenkirche enthält je eine Nord- und Südempore sowie eine Westempore mit ehemaligem Patronatsraum oder Herrschaftsstand mit dem Wappen der Herren vom Holtz, ferner eine Gruft und mehrere Einzelgrabstätten im Boden sowie von Johannes Allgeyer aus dem Jahr 1763 die Orgel.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Speck, Sven-Uwe Bürger: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Pfarrkirche St. Katharina in Amlishagen&amp;#039;&amp;#039;; siehe [https://www.kirche-in-gerabronn.de/evangelische-gesamtkirchengemeinde/amlishagen/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Auferstehungskirche Dünsbach&amp;#039;&amp;#039;: Sie wurde 1973 von dem Stuttgarter Architekt [[Johannes Wetzel (Architekt)|Johannes Wetzel]] (1926–2006) neu errichtet, nachdem die bisherige Gemeindekirche, die [[Schloss Morstein|Schlosskirche in Morstein]], am Vormittag des Heiligen Abends 1969 ausgebrannt war. Die Ehefrau des Architekten und Künstlerin [[Gertrud Angelika Wetzel]] hat das Altar- und das Südwandfenster mit farbigem [[Betonglas]] (Wellenlinien) sowie Altar, Taufstein und Kanzel in Muschelkalk und Aluminiumguss künstlerisch gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansgeorg Kraft: &amp;#039;&amp;#039;Streifzug durch die Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Dünsbach&amp;#039;&amp;#039;; hg. Ev. Kirchengemeinde Dünsbach, Überarbeitete Fassung – August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hansgeorg Kraft: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Steine predigen – Das Gebäude der Auferstehungskirche in Dünsbach&amp;#039;&amp;#039;; Dünsbach 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche Peter und Paul, Gerabronn&amp;#039;&amp;#039;: Eine Kapelle Peter und Paul wurde 1423 erbaut. An ihr stifteten die Herren von Berlichingen eine Kaplanei, die zur Pfarrei Michelbach an der Heide gehörte. 1461 wurde sie zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Anstelle der Kapelle wurde 1742–1751 von Architekt [[Leopoldo Retti]] nach den Plänen des [[Johann David Steingruber]], Baumeister der ehemaligen Markgrafschaft Ansbach, die heutige Kirche in [[Querkirche|Querkirchen-Konzeption]] als fast quadratischer Saalbau im [[Markgrafenstil]] erbaut. Die typische Kanzel-Altar-Orgelwand lag im Westen auf der Turmseite, gegenüber die Patronatsloge. Die Forderungen nach einem modernisierten Gottesdienst führten 1967 zu einer völligen Umgestaltung des Innenraums. Der beauftragte Architekt [[Peter Haag (Architekt)|Peter Haag]] aus Schorndorf ließ nicht nur beide Emporen, sondern auch die Kanzelwand, das bescheidene Schmuckstück der Kirche, sowie die Querkirchenkonzeption entfernen. Altar und Kanzel sind jetzt in moderner Form an der Südwand platziert. Die heutige [[Orgel]] stammt von der [[Giengener Orgelmanufaktur Gebr. Link]] nach einem Konzept von [[Helmut Bornefeld]] und wurde 1969 erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Gerabronn,_Peter_und_Paul |titel=Informationen zur Orgel auf Organ index |abruf=2023-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der einheimische Künstler [[Werner Grund]] hat 1971 ein symbolkräftiges Wandmosaik geschaffen, das den Mittelpunkt des Altarkreuzes wieder aufnimmt und die von dort ausgehenden Strahlen verdeutlichen will. Der Künstler Wilfried Richter aus Gerabronn-Morstein schuf 1995 Wandbilder auf Acryl-Basis, Ton in Ton zur Wandfarbe, zu den Namensgebern der Kirche, Petrus und Paulus. Aus der Zeit vor der Innen-Umgestaltung gibt es noch das farbverglaste Rundfenster (1933) des expressionistischen Künstlers [[Ernst H. Graeser]] mit einer Christusdarstellung. Zwei kleinere Fenster von ihm wurden bei der Umgestaltung ausgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Historischer Arbeitskreis Gerabronn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Tor zu Tor. Geschichte und Geschichten der Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039;; Selbstverlag, Gerabronn 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche St. Bonifatius und Burkhard, Michelbach an der Heide&amp;#039;&amp;#039;: Die bereits 1245 erwähnte Kirche im ummauerten Friedhof ist frühgotisch mit romanischem Rechteckchor (gotisches Maßwerk-Ostfenster, innen durch die große Chororgel verdeckt), zusätzlich sehr kleiner Apsis sowie [[Zahnschnitt]]friesen an den Ostgiebel-[[Ortgang|Ortgängen]] und dem [[Kranzgesims]]. Sie hat eine Barockkanzel von 1683. Das Schiff wurde 1914/15 von Architekt [[Theodor Dolmetsch]] umgebaut&amp;lt;ref&amp;gt;Planunterlagen im Architekturmuseum der TU München siehe [https://mediatum.ub.tum.de/node?id=940759]&amp;lt;/ref&amp;gt; und in der nordwestlichen Ecke zwischen Westturm und Langhaus mit einem runden Treppenturm für den Emporenzugang versehen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelische St. Wendelinskapelle Rückershagen&amp;#039;&amp;#039;: Die bereits 1499 erstmals erwähnte  Kapelle [[Wendelin|St. Wendelin]] im Gerabronner Weiler Rückershagen ist ein spätgotischer Chorturmbau und besitzt einen kreuzrippengewölbten Chor. Am Bau ist ablesbar, dass sowohl der Turm als auch das Schiff früher höher waren. Die Trennmauer zwischen Turm und Schiff enthält außen romanische Neidfratzen, die gotischen Fenster im Schiff sind in den Spitzbögen zum Teil vermauert, zum Teil mit Maßwerk oder Zierbogen versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Steidle: &amp;#039;&amp;#039;Unsere St. Wendelinskapelle zu Rückershagen&amp;#039;&amp;#039; – einsehbar siehe [https://www.kirche-in-gerabronn.de/evangelische-gesamtkirchengemeinde/gerabronn/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burgen und Schlösser ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Morstein 160208.jpg|mini|hochkant|Schloss Morstein, Torturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amlishagen Burg.jpg|mini|hochkant|Schildmauer der Burg Amlishagen]]&lt;br /&gt;
* Im Teilort Morstein liegt das [[Schloss Morstein]], eines der Schlösser der [[Crailsheim (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Crailsheim]] (derzeit keine Besichtigung).&lt;br /&gt;
* Im Teilort Amlishagen kann die [[Burg Amlishagen]], eine alte Burg- und Schlossanlage, besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Pferdemarkt Gerabronn, jedes Jahr am Faschingsdienstag&lt;br /&gt;
* Marktplatzfest Gerabronn, jedes Jahr i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. ein Wochenende zwischen Pfingsten und Sommerferien&lt;br /&gt;
* Heimattage Dünsbach, alle 5 Jahre an Pfingsten im Stadtteil Dünsbach, zuletzt 2015&lt;br /&gt;
* Heimattage Michelbach an der Heide, zuletzt 2019&lt;br /&gt;
* Heimattage Amlishagen, zuletzt 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* TSV Gerabronn&lt;br /&gt;
* TSV Dünsbach&lt;br /&gt;
* Surfclub Gerabronn&lt;br /&gt;
* Sozialverband [[Sozialverband VdK Deutschland|VdK]], Ortsverband Gerabronn&lt;br /&gt;
* Schutzgemeinschaft ländlicher Raum Hohenlohe e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Naturschutzbund Deutschland, NABU-Gruppe Gerabronn&lt;br /&gt;
* Musikverein „Stadtkapelle Gerabronn“&lt;br /&gt;
* Gesangverein „Eintracht“ Michelbach/Heide&lt;br /&gt;
* Posaunenchöre Gerabronn-Beimbach, Dünsbach, Michelbach/Heide&lt;br /&gt;
* Landfrauenverein Gerabronn-Rückershagen, Amlishagen, Dünsbach, Michelbach/Heide&lt;br /&gt;
* Kleintierzuchtverein Gerabronn&lt;br /&gt;
* Burgschauspiele Leofels&lt;br /&gt;
* Bauernverband, Ortsverein Gerabronn-Langenburg&lt;br /&gt;
* Die Ortsgruppe Gerabronn des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]] wurde im Jahr 2001 mit der [[Eichendorff-Plakette]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrungen&amp;#039;&amp;#039; in [[Schwäbischer Albverein#Blätter des Schwäbischen Albvereins|Blätter des Schwäbischen Albvereins]] Heft 2/2002, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gerabronn.de/kultur-und-freizeit/vereine.html |titel=Stadt Gerabronn - Vereinsliste |abruf=2021-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Israel Landauer]] (1843–1913), Bankier, Fabrikant und Wohltäter&lt;br /&gt;
* David v. Landauer (1853–1927), Großkaufmann in London&lt;br /&gt;
* Friedrich Model (1848–1928), Veterinärrat&lt;br /&gt;
* Karl Eßlinger (1851–1933), Postdirektor&lt;br /&gt;
* Graf Hillaire de Laage de Meux, Mitbegründer der Städtepartnerschaft Nouan-le-Fuzilier 1966&lt;br /&gt;
(Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Historischer Arbeitskreis Gerabronn |Hrsg=Historischer Arbeitskreis Gerabronn |Titel=Das Rathaus Gerabronn - 110 Jahre Rathausgeschichte |Sammelwerk=Gerabronner Fundstücke |Band=4 |Nummer= |Ort= |Datum= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Israel Landauer]] (1843–1913), Bankier, Fabrikant und Wohltäter&lt;br /&gt;
* [[Gottlob Egelhaaf]] (1848–1934), Politiker und Landtagsabgeordneter ([[Deutsche Volkspartei|DVP]])&lt;br /&gt;
* [[Gustav Regelmann]] (1880–1947), Oberamtmann und Landrat von Rottweil&lt;br /&gt;
* [[Werner Grund]] (1919–2006), Kunstmaler&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.werner-grund.de/ Homepage zum Werk von Werner Grund] (abgerufen am 14. Juni 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fritz Frank (Schriftsteller)|Fritz Frank]] (1923–2017), Schriftsteller, Begründer der Burgschauspiele Leofels&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hohenloher-land.de/inhalt/landschaft/leute/frank-fritz.html |text=Porträt Fritz Franks bei hohenloher-land.de |wayback=20071029143635 |archiv-bot=2019-04-13 10:11:41 InternetArchiveBot}} (abgerufen am 14. Juni 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Manfred Wankmüller]] (1924–1988), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Rezzo Schlauch]] (* 1947), Jurist, Politiker ([[Bündnis 90/Die Grünen]])&lt;br /&gt;
* [[Joschka Fischer]] (* 1948), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesaußenminister und Vizekanzler 1998–2005&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Gerabronn |Titel=Gemeinde Gerabronn |Seite=93–104 |Wikisource=Kapitel B 1}}&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= |Band=2 |Sp=299 |SpBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|STICHWORT =  |SEITE = 392 | SEITE_BIS=394}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|STICHWORT = Michelbach an der Hayd |SEITE = 589 | SEITE_BIS=590}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gerabronn.de/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/2926/Gerabronn LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Gerabronn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4433386-9|VIAF=236990206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerabronn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schwäbisch Hall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberamtsstadt in Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1226]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1886]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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