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	<title>Georgische Legion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georgische_Legion&amp;diff=743044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, ISBN-Format, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-08-17T13:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, ISBN-Format, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Einheit der deutschen Armee. Zur ukrainischen Einheit siehe [[Georgische Legion (Ukraine)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Vorlage:Infobox Militärische Einheit --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Georgische Legion.svg|mini|Ärmelabzeichen der Georgischen Legion]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georgische Legion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{KaS|ქართული ლეგიონი}}) war eine Einheit der [[Deutsches Reich|deutschen]] Armee, der vor allem [[Georgier]] angehörten. Sie bestand während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von 1915 bis 1917 und während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] von 1941 bis 1945. Ihr Kriegsziel war die staatliche Unabhängigkeit [[Georgien]]s von [[Russisches Kaiserreich|Russland]] bzw. der [[Sowjetunion]], die von den jeweiligen deutschen Behörden bei einer militärischen Kooperation zugesichert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1915 bis 1917 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg wurde die Georgische Legion in [[Samsun]], [[Türkei]] aufgestellt. Der Einheit gehörten rund 1.500 Soldaten an. Ihr Kommandeur war zunächst der [[Deutsches Kaiserreich|deutsche]] Leutnant Horst Schliephack. Höchster georgischer Offizier war [[Generalmajor]] [[Leo Kereselidse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legion wurde 1915 durch [[Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg]] rekrutiert, der von 1911 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges deutscher [[Konsul]] im russischen [[Gouvernement Tiflis]] gewesen war. Die Soldaten gewann er in einem extra eingerichteten türkischen Kriegsgefangenenlager für Georgier und Muslime aus dem Kaukasus. Dabei wurde er von dem in Deutschland gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Komitee für die Unabhängigkeit Georgiens]]&amp;#039;&amp;#039; unterstützt. 1915 ernannte der Chef des Generalstabs der [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Feldheeres]] von der Schulenburg zum Leiter der Georgischen Legion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Kämpfe zwischen Russland und dem [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] war die Legion im Gebirge östlich von [[Tirebolu]] am Ufer des Flusses [[Harschit]] unweit des [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meeres]] stationiert. Während die deutsche Reichsregierung sie ausschließlich im Falle einer anti-russischen Revolte in Georgien einsetzen wollte, war die Türkei bestrebt, sie als Freiwilligenverband im Krieg zu verwenden. In Kampfhandlungen war sie deshalb kaum verwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legion wurde im Januar 1917 aufgelöst, nachdem es zu Spannungen zwischen der türkischen Regierung und dem &amp;#039;&amp;#039;Komitee für die Unabhängigkeit Georgiens&amp;#039;&amp;#039; gekommen war. Seine georgischen Offiziere bildeten später unter Kereselidse den Kern der [[Streitkräfte Georgiens#Die erste Republik, 1917–1921|Nationalarmee]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Demokratische Republik Georgien|Demokratischen Republik Georgien]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1941 bis 1945 ==&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Georgische Legion (Georg.Leg.) von der [[Wehrmacht]] auf dem [[Truppenübungsplatz Mitte]] bei [[Radom]] im  [[Generalgouvernement Polen]] aufgestellt. Ihr gehörten über 12.000 Soldaten an, die in 12 [[Bataillon]]en dienten, die jeweils rund 800 Soldaten in fünf [[Kompanie (Militär)|Kompanien]] zusammenfassten. Hinzu kamen etwa 3000 Soldaten als deutsches Rahmenpersonal. Kommandeur war der georgische Generalmajor [[Schalwa Maglakelidse]], von 1919 bis 1920 Generalgouverneur von [[Tiflis]]. Ihm war ein deutscher Führungsstab zur Seite gestellt, der dem &amp;#039;&amp;#039;Kommando der [[Ostlegionen]]&amp;#039;&amp;#039; unterstellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Soldaten wurden vom &amp;#039;&amp;#039;Aufstellungsstab der [[Ostlegionen]]&amp;#039;&amp;#039; unter georgischen Emigranten in [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] rekrutiert, die ihr Land 1921 nach der Besetzung durch die [[Rote Armee]] verlassen hatten. Das [[Ostministerium]] der Reichsregierung garantierte ihnen, Georgien werde nach dem Sieg über die Sowjetunion seine staatliche Unabhängigkeit wiedererlangen. Später wurden Kriegsgefangene der sowjetischen Streitkräfte rekrutiert, die in [[Kriegsgefangenenlager]]n angesprochen worden waren. Im Eintritt in die Georgische Legion sahen sie vor allem eine Chance, Hunger, Krankheit und Tod in den Lagern zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbände der Georgischen Legion wurden 1943 zunächst im nördlichen [[Kaukasus]], dann auf der [[Krim]] und ab 1944 in [[Frankreich]] sowie den [[Niederlande]]n eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1943 erwog das [[Oberkommando des Heeres]], das &amp;#039;&amp;#039;Georgische Feldbataillon I./9&amp;#039;&amp;#039; wegen „Unzuverlässigkeit“ aufzulösen, nachdem die 10. Kompanie desertiert war. Es wurde jedoch teils auf dem Luft-, teils auf dem Seewege auf die Krim verlegt und an verschiedenen Standorten im Eisenbahnsicherungsdienst eingesetzt. Am 15. April 1944 wurde es auf dem Seeweg nach [[Königreich Rumänien|Rumänien]] evakuiert. Bis 17. Mai 1944 Fußmarsch bis [[Békéscsaba]]. Bahntransport nach Frankreich und Einsatz in [[Mazamet]] und [[Agen]] im Eisenbahnsicherungsdienst. Ab 19. August 1944 auf dem Rückzug, kapitulierte die Einheit am 31. August 1944 im [[Département Ardèche]] vor den Alliierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Kordes: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kaukasus zur Ardèche.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Essen 2008 {{DDC|940.548243}} (85 S.); Bruno Chaix: &amp;#039;&amp;#039;Le passage des troupes allemandes par le Coiron en août 1944&amp;#039;&amp;#039;, Privas 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Georgische Infanteriebataillon 822&amp;#039;&amp;#039; führte im April 1945 den [[Georgischer Aufstand auf Texel|Georgischen Aufstand auf Texel]] in den Niederlanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Einheiten der Georgischen Legion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bataillon 795 „Schalwa Maglakelidse“ – Kampfeinsätze: 1942 in [[Nordossetien]], 1943 in Frankreich&lt;br /&gt;
* Bataillon 796 – Kampfeinsatz: 1942–1943 in [[Tuapse]], nördlicher [[Kaukasus]]&lt;br /&gt;
* Bataillon 797 „Giorgi Saakadse“ – Kampfeinsatz: 1943–1944 in Frankreich&lt;br /&gt;
* Bataillon 798 „[[Irakli II.|König Irakli II. Bagrationi]]“ – Kampfeinsatz: 1943–1944 in Frankreich&lt;br /&gt;
* Bataillon 799 „[[Dawit IV. der Erbauer|König David Bagrationi-Agamaschenebli]]“ – Kampfeinsatz: 1943–1944 in Frankreich&lt;br /&gt;
* Bataillon 822 „[[Tamar (Georgien)|Königin Tamara]]“ – Kampfeinsätze: 1943–1944 in Frankreich, Insel [[Texel]], Niederlande&lt;br /&gt;
* Bataillon 823 „[[Schota Rustaweli]]“&lt;br /&gt;
* Bataillon 824 „[[Ilia Tschawtschawadse]]“ – Kampfeinsatz: 1944 in [[Lviv]], [[Zweite Polnische Republik|Polen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere georgische Einheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt dienten rund 30.000 Georgier in den Reihen der Wehrmacht. Neben der Georgischen Legion waren sie in der &amp;#039;&amp;#039;Nordkaukasischen Legion&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;I. Bataillon des [[Sonderverband Bergmann|Sonderverbands Bergmann]]&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Freiwilligen-Stamm-Regiment 1&amp;#039;&amp;#039; anzutreffen. Es gab auch eine &amp;#039;&amp;#039;SS-Waffengruppe Georgien&amp;#039;&amp;#039;, unter dem Kommando von [[SS-Standartenführer|Standartenführer]] Micheil-Fridon Zulukidse. Zudem gab es noch georgische Helfer in  vielen Einheiten der Wehrmacht, die z. B. als Übersetzer tätig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno Chaix: &amp;#039;&amp;#039;Le passage des troupes allemandes par le Coiron en août 1944&amp;#039;&amp;#039;, Privas 2008 [http://www.memoire-ardeche.com/libre_acces/table.htm Online]&lt;br /&gt;
* Ulrich Kordes: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kaukasus zur Ardèche&amp;#039;&amp;#039;, Essen 2008.&lt;br /&gt;
* [[Georg Tessin]]: &amp;#039;&amp;#039;Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Biblio, Osnabrück 1997, ISBN 3-7648-1745-3.&lt;br /&gt;
* Klaus Thörner: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Kaukasusimperialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wider den Zeitgeist: Analysen zu Kolonialismus, Kapitalismus und Imperialismus&amp;#039;&amp;#039;. Bibliotheks- und Informationssystem der Universität Oldenburg, Oldenburg 1996, S. 119–156, [http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/bisverlag/lemwid96/kapi-5.pdf (Online, PDF,  0,224 MB)]&lt;br /&gt;
* Vlis, J. A. van der: &amp;#039;&amp;#039;Tragedie op Texel. Vijftig ooggetuigen vertellen over de Georgische opstand tegen de Duitsers op 6 april 1945. Een gebeurtenis die het eiland gedurende 20 dagen veranderde in een gruwelijk slagveld.&amp;#039;&amp;#039; Den Burg 1978 (Langeveld en de Rooy)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geoarmy.info/statiebi/wehrmacht1.htm Bilder der Georgischen Legion (ge)]&lt;br /&gt;
* [http://www.conflicts.rem33.com/images/Georgia/GEORG%20LEGION.htm E. Andersen: Georgier „auf der anderen Seite“: 1941–1945 (ru)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=7585972-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausländische Freiwilligeneinheit der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Georgiens (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollaboration in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-georgische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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