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	<title>Georgios Papandreou - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georgios_Papandreou&amp;diff=407357&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Laserjones am 26. April 2026 um 18:51 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-26T18:51:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den ehemaligen griechischen Politiker Georgios Papandreou. Zu seinem gleichnamigen Enkel und griechischen Ministerpräsidenten von 2009 bis 2011 siehe [[Giorgos Andrea Papandreou]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Γεώργιος Α. Παπανδρέου 1.jpg|mini|Georgios Papandreou]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georgios Papandreou&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Γεώργιος Παπανδρέου}}; * [[13. Februar]] [[1888]] in [[Kalentzi]] in [[Achaia]]; † [[1. November]] [[1968]] unter Hausarrest in [[Athen]]) war ein griechischer Politiker und [[Ministerpräsident]] von [[Griechenland]] 1944 bis 1945 und 1964 bis 1965. Georgios Papandreou war der Vater von [[Andreas Papandreou]] und der Großvater von [[Giorgos Andrea Papandreou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Jurastudium in Athen und [[Berlin]] wurde Papandreou, ein Anhänger des liberalen Premierministers [[Eleftherios Venizelos]], 1916 Präfekt von [[Lesbos]] und 1917–1920 Gouverneur von [[Chios]], wo 1919 auch sein Sohn [[Andreas Papandreou|Andreas]] zur Welt kam. Seine Frau war Zofia (Sofia) Mineyko, Tochter eines polnischen Ingenieurs [[Zygmunt Mineyko]], der sich im griechischen Freiheitskampf gegen die Osmanen engagiert hat. 1923 wurde Papandreou ins Parlament gewählt. Von 1930 bis 1932 legte er als Bildungsminister im Kabinett Venizelos ein groß angelegtes Schulbildungsprogramm auf. In der Folgezeit wandte er sich wegen der putschistischen Methoden vom Venizelismus ab und gründete die kleine &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Sozialistische Partei&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:G Papanreou on the Prince David 1944.jpg|mini|Papandreou kehrt 1944 auf der HMCS „Prince David“ nach Griechenland zurück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ioannis Metaxas|Metaxas]]-Diktatur trieb ihn ins Exil. Kurzzeitig durch die Achsenmächte verhaftet, floh er 1944 nach Kairo und wurde Premierminister der Exilregierung der nationalen Einheit. Als solcher kehrte er nach der Befreiung im Oktober 1944 nach Griechenland zurück. Nach dem kommunistischen Aufstand wurde Papandreou, ein überzeugter Antikommunist, bereits Anfang 1945 als Regierungschef abgelöst. 1950/51 war er als Anführer der &amp;#039;&amp;#039;Georgios-Papandreou-Partei&amp;#039;&amp;#039; an der Bildung mehrerer kurzlebiger Zentrumskoalitionen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 gründete Papandreou die &amp;#039;&amp;#039;[[Enosis Kendrou]]&amp;#039;&amp;#039; (EK, {{elS|΄Ενωση Κέντρου}}, Zentrumsunion), in der sich die bis dahin zersplitterten liberalen und zentristischen Gruppen zusammenfanden. Diese wurde bei den Wahlen im Oktober 1961 zweitstärkste politische Kraft; Papandreou zweifelte die Rechtmäßigkeit des Siegs der Rechten bei diesen Wahlen jedoch an, was zu jahrelangen erbitterten politischen Auseinandersetzungen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1963 und im Februar 1964 gewann die EK die Parlamentswahlen, Papandreou wurde Premierminister. Die Durchführung seines Reformprogramms –&amp;amp;nbsp;vor allem auf dem Bildungssektor&amp;amp;nbsp;– wurde jedoch bald überschattet von einem neuen [[Zypernkonflikt#Blutige Weihnachten 1963 und ihre Folgen|Zypernkonflikt]], Verschwörungsverdächtigungen um seinen von ihm als Minister in die Regierung berufenen Sohn [[Andreas Papandreou]] und Auseinandersetzungen über die Kontrolle des Verteidigungsministeriums mit dem jungen König [[Konstantin II. (Griechenland)|Konstantin&amp;amp;nbsp;II.]] Dem gelang es im Juli 1965 mit Hilfe von Überläufern aus der EK (angeführt von [[Konstantinos Mitsotakis]]), Papandreou von der Regierungsmacht zu verdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe instabiler Regierungen und verschärfter politischer Auseinandersetzungen folgte. Die verworrene Situation sollte im Mai 1967 durch die von Papandreou seit langem geforderten Neuwahlen geklärt werden. Um den von ihr befürchteten Wahlsieg Papandreous zu verhindern, riss am 21. April 1967 eine [[Griechische Militärdiktatur|Militärjunta]] die Macht im Staate durch einen Putsch an sich. Papandreou wurde verhaftet, dann unter Hausarrest gestellt, wo er 1968 starb. Seine Beisetzung, an der ein Fünftel der Bevölkerung Athens teilnahm, wurde zur ersten Manifestation des Widerstands gegen die Diktatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Clogg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Griechenlands im 19. und 20. Jahrhundert. Ein Abriss.&amp;#039;&amp;#039; Romiosini, Köln, 1997, ISBN 3-929889-13-7.&lt;br /&gt;
* Georg Veloudis: [https://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=1392 &amp;#039;&amp;#039;Papandreu, Georgios&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. München 1979, S. 393–395&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/013206}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/nachrichten-verlese-ruecktrittsankuendigung-von-ministerpraesident-georgios-papandreou/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vODcxMjQ Rücktrittsankündigung von Ministerpräsident Georgios Papandreou] [[Deutscher Fernsehfunk]], 15. Juli 1965 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot der [[ARD Mediathek]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der griechischen Premierminister|Premierminister von Griechenland]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1944–1945&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Alexandros Svolos]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Nikolaos Plastiras]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der griechischen Premierminister|Premierminister von Griechenland]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1963&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Stylianos Mavromichalis]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Ioannis Paraskevopoulos]]&lt;br /&gt;
|AMT3=[[Liste der griechischen Premierminister|Premierminister von Griechenland]]&lt;br /&gt;
|ZEIT3=1964–1965&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER3=[[Ioannis Paraskevopoulos]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER3=[[Giorgos Athanasiadis-Novas]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119153572|LCCN=n82050817|VIAF=42641822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Papandreou, Georgios}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Regierungschef (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der griechischen Militärdiktatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Papandreou, Georgios&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Papandreou, Giorgos&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kalentzi]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Athen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Laserjones</name></author>
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