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	<title>Georgi Michailowitsch Gretschko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georgi_Michailowitsch_Gretschko&amp;diff=535969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PM3 am 5. Mai 2025 um 15:15 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-05T15:15:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Raumfahrer&lt;br /&gt;
| name                 = Georgi Gretschko&lt;br /&gt;
| foto                 = Georgy Grechko.jpg&lt;br /&gt;
| foto_text            = Georgi Gretschko im Jahr 2011&lt;br /&gt;
| land                 = UdSSR&lt;br /&gt;
| behörde              = &lt;br /&gt;
| auswahl              = 27. Mai 1968&lt;br /&gt;
| anzahl_flüge         = 3&lt;br /&gt;
| erster_start         = 10. Januar 1975&lt;br /&gt;
| letzte_landung       = 26. September 1985&lt;br /&gt;
| dauer                = 134d 20h 33min&lt;br /&gt;
| anzahl_eva           = 1&lt;br /&gt;
| dauer_eva            = 1h 28min&lt;br /&gt;
| 1.Mission            = Sojus 17&lt;br /&gt;
| 2.Mission            = Saljut 6 EO-1&lt;br /&gt;
| 3.Mission            = Saljut 7 EP-5&lt;br /&gt;
| ausgeschieden        = 1. März 1992&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georgi Michailowitsch Gretschko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Георгий Михайлович Гречко}}; * [[25. Mai]] [[1931]] in [[Sankt Petersburg|Leningrad]], [[Russische SFSR]]; † [[8. April]] [[2017]] in [[Moskau]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Raumfahrer|Kosmonaut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Beginn der Karriere ===&lt;br /&gt;
In den Wirren des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] verbrachte Gretschko seine gesamte Kindheit in der [[Ukraine]] und kehrte erst 1944 nach Leningrad zurück. Er besuchte ab 1949 in seiner Heimatstadt das Institut für Mechanik, das er sechs Jahre später mit Auszeichnung abschloss. Später erhielt er noch zwei weitere Abschlüsse: 1967 einen [[Magister]]-Titel in [[Ingenieurwissenschaft]]en und 1984 eine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] in Physik und Mathematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 begann Gretschko als Mechaniker im [[Experimental-Konstruktionsbüro|Konstruktionsbüro]] ([[RKK Energija|OKB-1]]) von [[Sergei Pawlowitsch Koroljow|Sergei Koroljow]] zu arbeiten. Ab dem folgenden Jahr war er als Ingenieur beschäftigt und berechnete die Flugbahnen von [[Sputnik 1]] sowie anderer Satelliten und Raumsonden. Er war auch am [[Luna-Programm]] beteiligt, besonders an den Mondsonden [[Luna 9]] bis 13. Außerdem wurde ihm die Leitung einer eigenen OKB-Gruppe übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl zum Kosmonauten ===&lt;br /&gt;
Mitte Mai 1964 schlug Koroljow 14 Ingenieure vor, die die Voraussetzungen mitbrachten, Kosmonauten zu werden. Daraus gingen sechs Kandidaten hervor, die zu den intensiven medizinischen Tests geschickt wurden. Im Mai 1966 wurden drei Männer ausgewählt ([[Wladislaw Nikolajewitsch Wolkow|Wladislaw Wolkow]], [[Waleri Nikolajewitsch Kubassow|Waleri Kubassow]] und Gretschko), die schließlich Anfang September 1966 im [[Swjosdny Gorodok|„Sternenstädtchen“]] bei [[Moskau]] mit der Grundausbildung begannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar 1967 bildete Gretschko gemeinsam mit neun anderen Kosmonauten (darunter auch [[Juri Alexejewitsch Gagarin|Juri Gagarin]]) eine Gruppe, die für einen [[Sowjetisches bemanntes Mondprogramm|Flug zum Mond]] trainierten. Er wurde aber im April 1969 abgezogen und bereitete sich von da an für einen Einsatz mit [[Sojus (Raumschiff)|Sojus-Raumschiffen]] vor. Nachdem er als Bordingenieur zur zweiten Ersatzbesatzung von [[Sojus 6]] und [[Sojus 7]] gehört hatte, war er zusammen mit [[Anatoli Wassiljewitsch Filiptschenko|Anatoli Filiptschenko]], dem Kommandanten von Sojus 7, in die Ersatzmannschaft von [[Sojus 9]] berufen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr nach dem Sojus-9-Flug, im Juni 1971, trainierten Gretschko und Filiptschenko für einen Kopplungsflug von zwei Sojus-Raumschiffen in der Erdumlaufbahn. Danach betreute Gretschko die Kosmonauten, die die [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Saljut#Kosmos 557 (DOS 3)|Raumstation Saljut]] anfliegen sollten, bis er mit [[Alexei Alexandrowitsch Gubarew|Alexei Gubarew]] zur Ersatzmannschaft von [[Sojus 12]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sojus 17, der erste Flug ===&lt;br /&gt;
Gretschko trainierte weiter zusammen mit Gubarew, bis beide als Besatzung für den Flug [[Sojus 17]] bestimmt wurden. Mitte Januar 1975 starteten beide in Richtung [[Saljut 4]]. Nachdem sie angedockt hatten, lebten und arbeiteten sie fast einen Monat an Bord der Station. Vor allem gehörten astronomische und erdbeobachtende Experimente zum Forschungsumfang. Dieser erste Flug zu dieser Raumstation ging nach 29 Tagen zu Ende, was einen neuen sowjetischen Langzeitrekord darstellte. Die US-Amerikaner hatten dagegen mit [[Skylab 4]] fast drei Monate in einer Raumstation verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sojus 26, der zweite Flug ===&lt;br /&gt;
Nach seinem erfolgreichen Debüt bereitete sich Gretschko für weitere Flüge zu einer Raumstation vor. Nach dem missglückten Versuch einer Kopplung von [[Sojus 25]] im Oktober 1977 an [[Saljut 6]] sollte das Gretschko mit seinem neuen Kommandanten [[Juri Wiktorowitsch Romanenko|Juri Romanenko]] beim nächsten Flug zwei Monate danach gelingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sojus 26]] startete am 10. Dezember 1977. 22 Stunden später dockten die Kosmonauten am Heck von Saljut 6 an. Anderthalb Wochen später sollten die Raumfahrer herausfinden, warum ihre Kollegen zwei Monate zuvor nicht an der Station festmachen konnten. Beide unternahmen einen kurzen [[Extra-vehicular Activity|Ausstieg]], konnten aber keine Beschädigungen am vorderen Andockstutzen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau einen Monat nach ihrem Aufbruch, erreichte [[Sojus 27]] die Raumstation. [[Wladimir Alexandrowitsch Dschanibekow|Wladimir Dschanibekow]] und [[Oleg Grigorjewitsch Makarow|Oleg Makarow]] kamen als Besuch und brachten ein frisches Sojus-Raumschiff mit. Nach fünf Tagen kehrten die zwei Gäste mit dem Sojus-26-Raumschiff zurück. Gretschko und Romanenko blieben noch bis Ende März 1978 an Bord. Als sie wieder auf der Erde gelandet waren, hatten sie mit 96 Tagen einen neuen Langzeitrekord aufgestellt. Für die Gesamtzeit im All war Gretschko aufgrund seines vorangegangenen Flugs mit 125 Tagen im All der alleinige Rekordhalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Gretschko als Ersatzkommandant von [[Sojus 31]] vorgesehen. Er wurde aber von dem Interkosmos-Flug mit dem Deutschen [[Sigmund Jähn]] abgezogen, weil er sich sehr gut mit dem Kopplungsstutzen der Saljut-Station auskannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Sojus 26 arbeitete Gretschko als [[Capsule Communicator|Verbindungssprecher]] in der Bodenkontrolle und trainierte ab Herbst 1983 als Bordingenieur in der Ersatzbesatzung von [[Sojus T-11]], mit Kommandant [[Anatoli Nikolajewitsch Beresowoi|Anatoli Beresowoi]] und dem indischen Forschungskosmonauten [[Ravish Malhotra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sojus T-14, der dritte Flug ===&lt;br /&gt;
Die drei Jahre alte Raumstation [[Saljut 7]] hatte seit dem Frühjahr 1985 mit erheblichen Energieproblemen zu kämpfen. Im Juni wurde mit [[Sojus T-13]] ein „Reparaturtrupp“ in den Orbit geschickt. Das Kosmonautenduo [[Wladimir Alexandrowitsch Dschanibekow|Wladimir Dschanibekow]] und [[Wiktor Petrowitsch Sawinych|Wiktor Sawinych]] sollte die Station wieder arbeitsfähig machen. Drei Monate später wurde Gretschko zusammen mit Kommandant [[Wladimir Wladimirowitsch Wasjutin|Wladimir Wasjutin]] und Forschungskosmonaut [[Alexander Alexandrowitsch Wolkow (Kosmonaut)|Alexander Wolkow]] mit [[Sojus T-14]] zu Saljut&amp;amp;nbsp;7 entsandt. Gretschkos Aufgabe bestand lediglich darin, die Arbeit von Dschanibekow und Sawinych an der Station aus Sicht des Ingenieurs zu begutachten und die weitere Flugtauglichkeit von Saljut 7 zu attestieren. Nach nur einer Woche kehrten er und Dschanibekow, der 112 Tage an Bord gewesen war, wieder zur Erde zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Raumfahrt ===&lt;br /&gt;
Gretschko verließ 1986 den Kosmonautenkader und nahm eine Stelle in der sowjetischen Akademie der Wissenschaften in Moskau an. Er arbeitete als Geophysiker im Institut für Atmosphärenphysik und war dort maßgeblich an der Entwicklung einiger Experimente für die [[Mir (Raumstation)|Raumstation Mir]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1992 ging Gretschko von der Akademie ab und übernahm für zwei Jahre die Präsidentschaft der Föderation für Frieden und Versöhnung. Dabei handelt es sich um eine [[nichtstaatliche Organisation]] mit Sitz in Moskau, die an der Friedenssicherheit arbeitet. Seit seinem Ausscheiden war er im Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georgi Gretschko war dreimal verheiratet und hatte zwei erwachsene Söhne aus erster Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fliegerkosmonaut der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
* zweifacher [[Held der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
* dreifacher Träger des [[Leninorden]]s&lt;br /&gt;
* [[Ziolkowski-Medaille]]&lt;br /&gt;
* Namensgeber für den Nunatak [[Gora Georgija Grechko]] in der Antarktis&lt;br /&gt;
* Der Asteroid [[(3148) Grechko]] ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Lutz D. Schmadel]] |Hrsg=Lutz D. Schmadel |Titel=Dictionary of Minor Planet Names |TitelErg=Fifth Revised and Enlarged Edition |Auflage=5. |Verlag=[[Springer Spektrum|Springer Verlag]] |Ort=[[Berlin]], [[Heidelberg]] |Datum=2003 |ISBN=3-540-29925-4 |Seiten=186 |Sprache=en |Originaltitel=Dictionary of Minor Planet Names |VerlagEA=Springer Verlag |OrtEA=Berlin, Heidelberg |JahrEA=1992 |DOI=10.1007/978-3-540-29925-7_3149 |Umfang=992 |Zitat=1979 SA12. Discovered 1979 Sept. 24 by N. S. Chernykh at Nauchnyj.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Raumfahrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Georgi Grechko|Georgi Michailowitsch Gretschko}}&lt;br /&gt;
* spacefacts.de: [http://www.spacefacts.de/bios/cosmonauts/german/grechko_georgi.htm Kurzbiografie]&lt;br /&gt;
* space.kursknet.ru: {{Webarchiv |url=http://space.kursknet.ru/cosmos/english/peoples/grechko.sht |text=Biografie |wayback=20160312093934}} (englisch/russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051679109|LCCN=n84035302|VIAF=286215437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gretschko, Georgi Michailowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sojus-Besatzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saljut-Besatzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gretschko, Georgi Michailowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Гречко, Георгий Михайлович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Kosmonaut&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg|Leningrad]], [[Russische SFSR]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. April 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]], [[Russland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PM3</name></author>
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