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	<title>Georgi Bogdanowitsch Jakulow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georgi_Bogdanowitsch_Jakulow&amp;diff=2662874&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerald Fix: Link</title>
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		<updated>2023-11-17T04:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:George Yakulov by P.Konchalovsky (1910, GTG).jpg|miniatur|[[Pjotr Petrowitsch Kontschalowski|Pjotr Kontschalowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Porträt Georgi Jakulow&amp;#039;&amp;#039; (1910)&amp;lt;br /&amp;gt;([[Tretjakow-Galerie]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:La belle Helene by G. Jakulov 01.jpg|miniatur|Georgi Jakulow: Bühnenbild zu &amp;#039;&amp;#039;Die schöne Helena&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(Armenische Nationalgalerie)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:G. Yakulov. Cafe Pittoresque, 1917.jpg|miniatur|Georgi Jakulow: &amp;#039;&amp;#039;Café Pittoresque&amp;#039;&amp;#039; (1917)&amp;lt;br /&amp;gt;(Armenische Nationalgalerie)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:G. Yakulov, f.26.jpg|miniatur|Georgi Jakulow: Denkmal für die 26 Kommissare von Baku (1923)&amp;lt;br /&amp;gt;(Armenische Nationalgalerie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georgi Bogdanowitsch Jakulow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Георгий Богданович Якулов}}; geboren [[2. Januar]] [[1884]] in [[Tiflis]], [[Russisches Kaiserreich]]; gestorben [[28. Dezember]] [[1928]] in [[Jerewan]], [[UdSSR]]) war ein armenisch-russischer Maler, Bühnen- und Kostümbildner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marcade&amp;quot;&amp;gt;Biografische Angaben bei Valentine Marcadé; Jean-Claude Marcadé: &amp;#039;&amp;#039;Des lumières du soleil aux lumières du théâtre : Georges Yakoulov&amp;#039;&amp;#039;, 1972&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jakulow wuchs in einer armenischen Familie auf, die 1893 nach Moskau übersiedelte, wo er zunächst an einer Schule für Malerei und Zeichenkunst bei [[Konstantin Fjodorowitsch Juon|Konstantin Juon]] und Iwan Dudin ausgebildet wurde. Von 1900 bis 1902 studierte er an der [[Moskauer Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Architektur|Moskauer Schule  für Malerei, Bildhauerei und Architektur]]. 1903 wurde er von der Schule verwiesen und zum Militärdienst an die [[Russisch-Japanischer Krieg|russisch-japanische Front]] eingezogen. 1908 reiste er zum ersten Mal nach Italien und Frankreich, dann wieder 1911 und 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1908 schuf er Bühnenbilder für die Moskauer Sommertheater. Nachdem er schon 1908 an der Ausstellung der „Künstlervereinigung Kranz“ teilgenommen hatte, war er von 1911 bis 1921 regelmäßiger Teilnehmer an den Ausstellungen der [[Mir Iskusstwa]] (Welt der Kunst). In dem programmatischen [[Almanach]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Blaue Reiter]]&amp;#039;&amp;#039; zählte ihn [[Dawid Dawidowitsch Burljuk|David Burljuk]] 1912 in seinem von [[Wassily Kandinsky|Kandinsky]] übersetzten Beitrag zu den &amp;#039;&amp;#039;„Wilden“ Russlands&amp;#039;&amp;#039;. Jakulow hatte bei seinen Aufenthalten in Zentralasien eine malerische Theorie des Lichts entwickelt, ähnlich zu den Ideen von [[Sonia Delaunay|Sonia Terk]] und [[Robert Delaunay]], und tauschte sich 1912 mit ihnen in [[Paris]] aus. Delaunay formulierte daraus den [[Orphischer Kubismus|Orphismus]]. Ebenso wie die Delaunays und die Burljuk-Brüder wurde auch Jakulow im Jahr 1913 von [[Herwarth Walden]] zum [[Erster Deutscher Herbstsalon|Ersten Deutschen Herbstsalon]] nach [[Berlin]] eingeladen, wo er zwei Bilder zeigen konnte. Das Bild &amp;#039;&amp;#039;Dissonances&amp;#039;&amp;#039;, das [[Franz Marc]] schon bei der [[Hängung]] beurteilen konnte, fand nicht dessen Beifall (Marc Brief an Kandinsky am 30. September 1913).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Hüneke]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Der blaue Reiter: Dokumente einer geistigen Bewegung&amp;#039;&amp;#039;. Nachwort von Andreas Hüneke, Reclam, Leipzig 1986, S. 480, 482&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit [[Benedikt Konstantinowitsch Liwschiz|Benedikt Liwschiz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Benedikt Livshits, Бенеди́кт Константи́нович Ли́вшиц, siehe englischsprachige Wikipedia [[:en:Benedikt Livshits]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Komponisten [[Arthur Lourié]] verfasste Jakulow das Manifest &amp;#039;&amp;#039;Der Westen und wir&amp;#039;&amp;#039;, das [[Guillaume Apollinaire]] in einer französischen Übersetzung mit dem Titel „macaronique“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marcade&amp;quot; /&amp;gt; am 16. April 1914 im [[Mercure de France]] veröffentlichte. 1914 schloss er sich in Moskau dem [[Futuristisches Manifest|Manifest der Futuristen]] an. Im Jahr 1917 entwarfen er, [[Alexander Michailowitsch Rodtschenko|Alexander Rodtschenko]] und [[Wladimir Jewgrafowitsch Tatlin|Wladimir Tatlin]] die neue Ausstattung des „Café Pittoresque“ in der [[Kusnezki Most]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tendenzen der Zwanziger Jahre. 15. Europäische Kunstausstellung Berlin 1977.&amp;#039;&amp;#039;, S. 1/79&amp;lt;/ref&amp;gt; das nach der Eröffnung im Februar 1918 auch Treffpunkt der Futuristen um [[Wladimir Wladimirowitsch Majakowski|Majakowski]] wurde. Dort traf Jakulow auch die Schriftsteller [[Sergei Jessenin]] und [[Anatoli Borissowitsch Marienhof|Anatoli Marienhof]], mit denen er Freundschaft schloss und 1919 die Deklaration der [[Imaginisten]] unterzeichnete. Im „Café Pittoresque“ hatte  Jakulow 1921 seine erste Werkschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in der Anfangszeit gehörte Jakulow zu den Lehrern der 1918 gegründeten Kunstschule [[WChUTEMAS]]. Ab 1918 war Jakulow regelmäßig als Bühnenbildner am [[Moskauer Kammertheater]] tätig und arbeitete mit [[Alexander Jakowlewitsch Tairow|Alexander Tairow]] zusammen, war aber in den Folgejahren auch mit dem Theater in Jerewan verbunden. Für das jüdische Theater [[Habimah]] in Moskau richtete er eine Inszenierung des „Ewigen Juden“ von [[David Pinski]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurden zwei Theater-Entwürfe und drei Gemälde von ihm bei der [[Erste Russische Kunstausstellung Berlin 1922|Ersten Russischen Kunstausstellung]] in Berlin gezeigt, die Bühnenbildskizze für die &amp;#039;&amp;#039;[[Prinzessin Brambilla|Brambilla]]&amp;#039;&amp;#039; auch im Katalog. Im Jahr 1925 saß er in der Jury der [[Exposition internationale des Arts Décoratifs et industriels modernes]] in Paris. Dort wurde auch sein Modell eines Denkmals für die im Jahr 1918 von den Briten hingerichteten 26 [[Volkskommissar|Kommissare]] in [[Kommune von Baku|Baku]] ausgezeichnet, sein Entwurf setzt sich auch mit dem [[Monument für die Dritte Internationale|Turmentwurf Tatlins]] auseinander und zitiert in der (ebenfalls) spiralförmigen Form auch das [[Minarett von Samarra]], mithin Jakulows Verwurzelung in der asiatischen Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem zu der Zeit in Paris lebenden russischen Komponisten [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Sergei Prokofjew]] erarbeitete er 1925/1926 das Ballett &amp;#039;&amp;#039;Pas d’acier&amp;#039;&amp;#039;, das in der Choreografie von [[Léonide Massine]] 1927 mit [[Sergei Pawlowitsch Djagilew|Djagilews]] [[Ballets Russes]] in London und Paris aufgeführt wurde. &amp;#039;&amp;#039;Der stählerne Schritt&amp;#039;&amp;#039;, ein Werk der [[Maschinenkunst]], orientierte sich an den [[Konstruktivismus (Kunst)|konstruktivistischen]] Theaterarbeiten von Tairow und [[Wsewolod Emiljewitsch Meyerhold|Wsewolod Meyerhold]]. Eine Neuaufführung des Balletts nach achtzig Jahren in den [[Princeton (New Jersey)|Princeton NJ]], USA rekonstruierte Jakulows Ausstattung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pasdacier.co.uk/yakulov.htm &amp;#039;&amp;#039;Pas d’acier&amp;#039;&amp;#039;], Ballett und Ausstellung New Jersey 2004. Ausstellung der Rekonstruktion des Bühnenmodells [[Victoria and Albert Museum]], London 2011, [[Centre Pompidou]], Paris 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg mit seinem Ballett wurde er zu seinem silbernen Künstlerjubiläum aufgefordert, 1928 in Paris eine Retrospektive seines Schaffens zu zeigen. Für das Ausstellungskomitee konnten [[Pablo Picasso|Picasso]], Prokofjew, Djagilew, R. Delaunay, Tairow, [[Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski|Lunatscharski]], [[Konstantin Sergejewitsch Stanislawski|Stanislavski]], [[Anatole de Monzie|Monzie]] und [[Schalwa Eliawa|Eliawa]] gewonnen werden. Während der Vorbereitungszeit verstarb Jakulow bei einem Arbeitsaufenthalt in Jerewan. Eine Großzahl seiner Bilder verblieb bei Raphaël Khérumian und [[Michail Fjodorowitsch Larionow|Michail Larionow]] in Frankreich und ging erst in den 1970er Jahren zurück in die Sowjetunion. Sie befinden sich heute vorwiegend in der [[Nationalgalerie Armeniens]] in Jerewan. Eine &amp;#039;&amp;#039;Société des Amis de Georges Yakoulov&amp;#039;&amp;#039; wirkte in 1960er und 1970er Jahren in Paris und versuchte, seine Spuren zu sichten, da Jakulow selbst sein Leben und seinen Nachlass nicht für eine Nachwelt eingerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* S. Prokofjew und G. Jakulow: &amp;#039;&amp;#039;Le pas d’acier&amp;#039;&amp;#039; („Der stählerne Schritt“) op. 41, Ballett in zwei Szenen, 1925/26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur / Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* Valentine Marcadé; Jean-Claude Marcadé: &amp;#039;&amp;#039;Des lumières du soleil aux lumières du théâtre : Georges Yakoulov&amp;#039;&amp;#039;. In: Cahiers du monde russe et soviétique. Mouton &amp;amp; Coed., 1972 Vol. 13 N°1. pp. 5–23. [http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/cmr_0008-0160_1972_num_13_1_1866]&lt;br /&gt;
* T. S. Abalowa; S. G. Dschafarowa; T. N. Dulnewa (Katalogzusammenstellung): &amp;#039;&amp;#039;Russische und Sowjetische Kunst. Werke aus sechs Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf; Stuttgart; Hannover 1984, S. 120/121&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tendenzen der Zwanziger Jahre. 15. Europäische Kunstausstellung Berlin 1977.&amp;#039;&amp;#039; Katalog. Reimer, Berlin 1977, S. B/33&lt;br /&gt;
* Raphaël Khérumian: &amp;#039;&amp;#039;Les Soleils multicolores de Georges Yakoulov.&amp;#039;&amp;#039; Extr.: Vostan. T.1, no 1, 1948-49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|George Yakulov}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130083372}}&lt;br /&gt;
* Lesley-Anne Sayers: [http://www.pasdacier.co.uk/yakulov.htm Georgi Yakoulov]  Kurzbio (2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130083372|LCCN=n/97/858497|VIAF=74119533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jakulow, Georgi Bogdanowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenbildner (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler des Konstruktivismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armenier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jakulow, Georgi Bogdanowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Якулов, Георгий Богданович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=armenisch-russischer Maler, Bühnen- und Kostümbildner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tiflis]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerewan]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerald Fix</name></author>
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