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	<title>Georghausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:13:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georghausen&amp;diff=210342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Die Georghausener Mühle */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-09-17T15:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Georghausener Mühle: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lindlar&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/59/38/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/16/09/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 125&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 51789&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02266&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland NRW Lindlar&lt;br /&gt;
| Bild                   = Georghausen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Fachwerkhäuser und Mühle in Georghausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georghausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Lindlar]], [[Oberbergischer Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Georghausen liegt westlich von [[Lindlar]] im Sülztal in der Nähe der [[Landesstraße]] 284, die von [[Hommerich]] nach [[Brombach (Overath)|Brombach]] (Overath) führt. Der Wohnplatz Georghausen ist durch eine gleichnamige Straße von der Landesstraße L284 erreichbar. Nachbarortschaften sind [[Offermannsheide]], [[Schmitzhöhe]] und [[Welzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindlar - Schloss Georghausen 06 ies.jpg|miniatur|280px|Schloss Georghausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1466 wurde sowohl der Ort als auch das [[Schloss Georghausen]] als &amp;#039;&amp;#039;Burg Georghausen&amp;#039;&amp;#039; und die dazugehörige Mühle das erste Mal als &amp;#039;&amp;#039;Georghausen&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. In der Urkunde wird der Erwerb und der Bau des Hauses Georghausen erwähnt, was jedoch schon vor diesem Zeitpunkt stattgefunden haben muss.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Pampus: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Oberbergischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.&amp;amp;nbsp;V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georghausen war ein landesherrliches [[Lehnswesen|Lehen]] im [[Amt Steinbach (Berg)|Amt Steinbach]], auf dem das Amt des [[Rentamt|Rentmeisters]] ausgeübt wurde. Dem Rentmeister unterstanden außer dem Herrensitz Georghausen Höfe in [[Hohkeppel]], [[Vellingen]], [[Luttersiefen]], [[Berghausen (Gummersbach)|Berghausen]], [[Klefhaus (Overath)|Klefhause]], [[Halfenslennefe]], [[Herkenhähn]], [[Oeldorf]], [[Engeldorf]] und [[Klef (Overath)|Klef]] bei [[Overath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1490/91 wurde eine neue Zugbrücke für die Wasserburg gebaut und um 1500 wurde das Haus, das ein Schieferdach trug, erweitert. Ferner wurde erwähnt, dass sich in Georghausen eine Burgkapelle befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1778 bis 1789 gehörte Georghausen der [[Rettungsanstalt Düsseltal für Waisenkinder|Zisterzienserabtei Düsselthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Topographia Ducatus Montani]] des [[Erich Philipp Ploennies]], Blatt [[Amt Steinbach (Berg)|Amt Steinbach]], belegt, dass der [[Wohnplatz]] 1715 als &amp;#039;&amp;#039;Gorghusen&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Adelich haus&amp;#039;&amp;#039; beschriftet ist. [[Carl Friedrich von Wiebeking]] benennt die Hofschaft auf seiner &amp;#039;&amp;#039;Charte des Herzogthums Berg&amp;#039;&amp;#039; 1789 als &amp;#039;&amp;#039;Georghausen&amp;#039;&amp;#039;. Aus ihr geht hervor, dass der Ort zu dieser Zeit Teil der [[Tüschen (Lindlar)#Geschichte|Honschaft Tüschen]] im Kirchspiel Hohkeppel war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fabricius&amp;quot;&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039;; Zweiter Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Karte von 1789. Einteilung und  Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794&amp;#039;&amp;#039;; Bonn; 1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist auf der [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Topographischen Aufnahme der Rheinlande]] von 1817 als &amp;#039;&amp;#039;Georghausen&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. Die [[Preußische Uraufnahme]] von 1845 zeigt den Wohnplatz ebenso unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Georghausen&amp;#039;&amp;#039;. Ab der [[Preußische Neuaufnahme|Preußischen Neuaufnahme]] von 1892 ist der Ort auf [[Messtischblatt|Messtischblättern]] regelmäßig als &amp;#039;&amp;#039;Georghausen&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1822 lebten 41 Menschen im als &amp;#039;&amp;#039;[[Rittergut|Rittersitz]] und [[Mühle|Fruchtmühle]]&amp;#039;&amp;#039; kategorisierten Ort, der nach dem Zusammenbruch der [[Großherzogtum Berg|napoleonischen Administration]] und deren Ablösung zur Gemeine Hohkeppel der [[Bürgermeisterei Engelskirchen]] im [[Kreis Wipperfürth]] gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mützell&amp;quot;&amp;gt;{{Wörterbuch Preußischer Staat |Band=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1830 wurde in der &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistischen Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039; vermerkt, der Rittersitz Georghausen habe eine Mühle und 56 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Restorff&amp;quot;&amp;gt;{{Beschreibung Rheinprovinz 1830}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 1845 laut der &amp;#039;&amp;#039;Uebersicht des Regierungs-Bezirks Cöln&amp;#039;&amp;#039; als Rittersitz, Frucht- und Oel-Mühle kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit drei Wohngebäude mit 24 Einwohnern, alle katholischen Bekenntnisses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV1846&amp;quot;&amp;gt;{{Uebersicht Ortschaften Cöln}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039; führt &amp;#039;&amp;#039;Gut Georghausen&amp;#039;&amp;#039; 1871 mit einem Wohnhaus und 16 Einwohnern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1871&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1871 |Band=XI}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland&amp;#039;&amp;#039; von 1888 werden für &amp;#039;&amp;#039;Georghausen&amp;#039;&amp;#039; zwei Wohnhäuser mit 16 Einwohnern angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1885&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 besitzt der Ort zwei Wohnhäuser mit 16 Einwohnern,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1895&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1895 |Band=XII}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1905 werden X Wohnhäuser und X Einwohner angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1905&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1905 |Band=XII}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steinerne Standbild des Hl. [[Johann von Nepomuk]] wurde 1904 von [[Drensteinfurt]] nach Georghausen gebracht und steht seither bei der Georghausener Mühle auf der Brücke. Seit 1951 dient die Burganlage als Restaurant und Clubheim einer [[Golfplatz|Golfanlage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund §&amp;amp;nbsp;10 und §&amp;amp;nbsp;14 des [[Köln-Gesetz]]es wurde 1975 die Gemeinde Hohkeppel aufgelöst und umfangreiche Teile in [[Lindlar]] eingemeindet. Darunter auch &amp;#039;&amp;#039;Georghausen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&amp;amp;gld_nr=2&amp;amp;ugl_nr=2020&amp;amp;bes_id=4054&amp;amp;menu=1&amp;amp;sg=0&amp;amp;aufgehoben=N|titel=Das Köln-Gesetz im Wortlaut|autor=|hrsg=|werk=|datum=|zugriff=2016-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die denkmalgeschützte [[Alte Schlossmühle Georghausen|Alte Schlossmühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Georghausener Mühle ===&lt;br /&gt;
Die Georghausener Mühle, auch &amp;#039;&amp;#039;Ölsiefenermühle&amp;#039;&amp;#039; genannt, war eine [[Getreidemühle|Getreide-]], [[Knochenmühle|Knochen-]], [[Ölmühle|Öl-]] und Sägemühle an der [[Sülz (Fluss)|Sülz]] und war Teil der Gutsanlage Georghausens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Herbert Nicke]]|Titel=Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Galunder|Ort=Wiehl|Datum=1998|Seiten=252|ISBN=3-931251-36-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1834 nennt einen &amp;#039;&amp;#039;Th. von Fürstenberg&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Frucht-, Oehlmühlen- und Gutsbesitzer&amp;#039;&amp;#039;. Ein kurzzeitiger Betrieb einer Knochenstampfe ist ab 1869 belegt, die Sägemühle war ab 1894 parallel zu dem Mahlbetrieb in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im noch gut erhaltenen Mühlengebäude sind noch als technische Einrichtungen ein [[Mahlgang]] mit querliegendem Getriebe und eine später eingebaute [[Francis-Turbine]] vorhanden. Von der Zeit der Mühlennutzung zeugen ebenfalls noch Mühlsteine im Gartenbereich und Reste des [[Wassergraben|Untergrabens]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Auf der [[Bahnstrecke Köln-Mülheim–Lindlar]] erfolgte 1912 die Freigabe der Teilstrecke von [[Immekeppel]] nach [[Lindlar]]. Zu dieser Zeit fuhren die Züge nach Lindlar weiter, ohne in Georghausen zu halten. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kamen Flüchtlinge aus [[Köln]], die sich um eine Haltestelle in ihrer neuen Heimat bemühten. Das führte dazu, dass in Georghausen 1943 ein [[Haltepunkt]] eingerichtet wurde, der bis zur Stilllegung der Strecke erhalten blieb. Die Eisenbahn kreuzte die Straße vor den Fachwerkhäusern, Fahrkarten  konnte man in der Mühle kaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Franco Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Sülztalbahn&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Geschichtsverein Rösrath e. V., Rösrath 2012, S. 100&amp;amp;nbsp;f. ISBN 978-3-922413-65-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buslinien ===&lt;br /&gt;
Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Georghausen&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|VRS]] ([[Oberbergische Verkehrsgesellschaft|OVAG]]) Linie 335 Scheel – Frielingsdorf – Lindlar – Linde – Biesfeld – Bergisch Gladbach&lt;br /&gt;
* VRS ([[Kraftverkehr Wupper-Sieg|KWS]]) Linie 401 Industriegebiet Klause – Lindlar – Schmitzhöhe – Kürten Schulzentrum&lt;br /&gt;
* VRS (KWS) Linie 408 Kürten – Offermannsheide – Biesfeld – Kürten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Georghausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Lindlar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1026924839|VIAF=263172558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lindlar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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