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	<title>Georges Rodenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T16:54:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georges_Rodenbach&amp;diff=792025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-05-10T20:41:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georges Rodenbach, portrait.jpg|mini|Georges Rodenbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombeau Georges Rodenbach.jpg|mini|Rodenbachs Grab, [[Cimetière du Père-Lachaise]], geschaffen von [[Charlotte Besnard]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georges Raymond Constantin Rodenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juli]] [[1855]] in [[Tournai]]; † [[25. Dezember]] [[1898]] in [[Paris]], [[Frankreich]]) war ein belgischer Dichter und Schriftsteller des [[Symbolismus (Literatur)|Symbolismus]], der in französischer Sprache schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georges Rodenbach wurde als Sohn von Constantin Ferdinand Auguste Rodenbach aus [[Brügge]] und dessen wallonischer aus [[Tournai]] stammender Ehefrau geboren. Sein Urgroßvater Ferdinand Rodenbach stammte aus [[Andernach]] im Rheinland und war als Militärarzt tätig. Ende des 18. Jahrhunderts wanderte er in das heutige Belgien, das zu jener Zeit noch zur [[Österreichische Niederlande|Habsburgermonarchie]] gehörte, ein. Rodenbachs Großvater Constantin-François und drei seiner Brüder waren maßgeblich am Unabhängigkeitskampf der Belgier gegen die niederländische Herrschaft beteiligt. Georges’ Vater hatte in Paris Philosophie und in Brüssel Rechtswissenschaften studiert. Anschließend war er als Beamter des Eichamtes in [[Ypern]], Tournai, wo er seine Frau kennenlernte und Georges geboren wurde, sowie ab Ende 1855 in [[Gent]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot;&amp;gt;[[Hermann Weber (Jurist)|Hermann Weber]]: „Juristen als Schriftsteller nichtdeutscher Sprache: Georges Rodenbach“, in: [[Neue Juristische Wochenschrift]], Heft 11/2018, Seiten 749 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gent wuchs Rodenbach, der später auf Französisch schrieb, in einer rein flämischen Umgebung auf. Nach dem Besuch der Mittelschule besuchte er ab 1866 das &amp;#039;&amp;#039;Collège Sainte-Barbe&amp;#039;&amp;#039;. Dort lernte er 1868 als Mitschüler [[Émile Verhaeren]] kennen, der ein lebenslanger Freund werden sollte. 1874 schloss er die Schule mit dem Schlussexamen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot; /&amp;gt; Über diese Zeit schrieb er die Erzählung „Au Collège“, in der er sich mit der eher tristen Atmosphäre der Schule beschäftigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Unter dem Titel „In der Schule“ von [[Friedrich von Oppeln-Bronikowski]] in das Deutsche übersetzt und 1913 veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Schule nahm er ein Jurastudium an der [[Universität Gent]] auf, das er im Juli 1878 mit dem Doktorat abschloss. Während seines Studiums erscheint 1877 ein erster Gedichtband unter dem Titel „Le Foyer et le champs“. Auf Wunsch seines Vaters ging er nach dem Examen für ein Jahr nach Paris, wo er an der [[Sorbonne]] philosophische Vorlesungen hört, aber auch bereits als Rechtsanwalt arbeitet. Zudem schreibt er regelmäßig „Lettres Parisiennes“, die er in der katholischen Zeitschrift „La Paix“ in Brüssel veröffentlicht. Gedichte aus dem Jahr in Paris, die auch von französischen Zeitschriften gedruckt werden, erscheinen 1879 unter dem Titel „Les Tristesses“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1880 arbeitete Rodenbach als Rechtsanwalt in Gent, war aber auch weiterhin journalistisch und schriftstellerisch tätig. Sein dritter Gedichtband „La Mer élégante“ erscheint 1881. Er wurde in diesem Jahr auch Mitarbeiter der neugegründeten Zeitschrift „La Jeune Belgique“, in deren Redaktion sich vor allem jüngere belgische Autoren versammeln. Nachdem sich ab 1886 Auseinandersetzungen in der Redaktion zeigen, bricht er 1887 mit der Zeitschrift. Bereits 1883 war er nach [[Brüssel]] gezogen, wo er weiterhin sowohl rechtsanwaltlich als auch journalistisch tätig ist. Die Gedichtsbände „L&amp;#039;Hiver mondain“ (1884) und „La Jeunesse blanche“ (1886) erscheinen in jener Zeit. Letzteren sieht er später als sein erstes Werk von wirklicher literarischer Bedeutung an. Die anwaltliche Tätigkeit, die auch wirtschaftlich nicht erfolgreich war, gab er nun auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Camille Lemonnier]], ebenfalls Schriftsteller und zudem sein Mandant, formulierte, die Anwaltshonorare Rodenbachs in Brüssel hätten sich auf acht graue Zylinder beschränkt, die ihm ein Hutmacher anstelle eines vereinbarten Honorars gegeben habe.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Lebensunterhalt konnte er durch eine Stellung als Sekretär der Zeitschrift „Le Progrès“ sichern, für die er außerdem regelmäßig die „Chroniques Bruxelloises“ schrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Le Progrès 1888 aus finanziellen Gründen eingestellt worden war, bekam er das Angebot, für die wichtigste katholische Tageszeitung „Journal des Bruxelles“ als Korrespondent nach Paris zu gehen. Ein Angebot, das er sofort annahm. Wenige Monate später heiratete er Anna-Maria Urbain, eine wallonische Belgierin, die er 1887 bei Freunden in Brüssel kennengelernt hatte, und mit der er 1892 den Sohn Constantin bekam. In seiner Pariser Zeit, die bis zu seinem Tode andauerte, verfasste er insgesamt 481 Briefe aus Paris, von denen 330 im Journal, 135 in „Le Patriote“ und 16 im „Journal de Genève“ veröffentlicht wurden. Aber auch im „Figaro“ veröffentlichte er, so z.&amp;amp;nbsp;B. eine vierteilige Essayreihe unter dem Titel „Agonie der Städte“, die sich mit der holländischen Insel [[Walcheren]] und den flandrischen Städten, unter ihnen Gent und Brügge, beschäftigt. 1892 erschien sein Hauptwerk „[[Das tote Brügge|Bruges-la-Morte]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Unter dem Titel „Das tote Brügge“ von [[Friedrich von Oppeln-Bronikowski]] in das Deutsche übersetzt und 1902 veröffentlicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb am 25. Dezember 1898 an einer akuten Blinddarmentzündung und wurde auf dem [[Cimetière du Père-Lachaise]] (Div. 15) beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Rodenbach publizierte acht Gedichtsammlungen, vier Romane und zahlreiche Erzählungen, Arbeiten für die Bühne und Kritiken. Sein bekanntestes Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Das tote Brügge]]&amp;#039;&amp;#039; (1892) erweckte diese Stadt für den modernen Tourismus wieder zum Leben und wurde von [[Erich Wolfgang Korngold]] als Grundlage für dessen Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Die tote Stadt]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die stille Stadt (Schauspiel). Der Schleier (dramatisches Gedicht)&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzer: [[Siegfried Trebitsch]], Wien 1902 {{archive.org|diestillestadtsc00rode|online}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jakob Elias Poritzky: &amp;#039;&amp;#039;Georges Rodenbach&amp;#039;&amp;#039;. In: Rein A. Zondergeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Phaïcon]] 4.&amp;#039;&amp;#039; Almanach der phantastischen Literatur. Suhrkamp Taschenbuch Verlag (st 636), Frankfurt 1980, S. 72–77.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Jurist)|Hermann Weber]], &amp;#039;&amp;#039;Juristen als Schriftsteller nichtdeutscher Sprache: Georges Rodenbach&amp;#039;&amp;#039;, [[Neue Juristische Wochenschrift]] 2018, 749 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Georges Rodenbach}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118790854}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|rodenbac}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=42826&amp;amp;key=standard_rezension_36013912 Rezension zur Neuausgabe &amp;#039;&amp;#039;Brügge tote Stadt&amp;#039;&amp;#039; (2003) auf hr-online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118790854|LCCN=n/81/103542|NDL=00473924|VIAF=76322185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rodenbach, Georges}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tournai)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rodenbach, Georges&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rodenbach, Georges Raymond Constantin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Dichter und Schriftsteller des Symbolismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tournai]], [[Belgien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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