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	<title>Georges-Arthur Goldschmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:11:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georges-Arthur_Goldschmidt&amp;diff=18251&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22220-62: /* Literatur und Essay (deutschsprachige Auswahl) */</title>
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		<updated>2026-04-10T15:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur und Essay (deutschsprachige Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:goldschmidt georges-arthur literaturhaus-koeln 060307.jpg|mini|Georges-Arthur Goldschmidt (Literaturhaus Köln, 6. März 2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georges-Arthur Goldschmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1928]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jürgen-Arthur Goldschmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Reinbek]] bei [[Hamburg]]) ist ein [[Frankreich|französisch]]-[[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]], [[Essayist]] und [[Übersetzer]]. Goldschmidt lebt in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben  ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Georges-Arthur Goldschmidt kam 1928 in Reinbek bei Hamburg als Sohn des Oberlandesgerichtsrats [[Arthur Goldschmidt (Jurist)|Arthur Goldschmidt]] (1873–1947) und von Toni Katharina-Maria Jeanette Horschitz, genannt Kitty (9. Februar 1882 in Kassel – 2. Juni 1942 in Reinbek bei Hamburg), zur Welt. Sein Geburtsname war Jürgen-Arthur Goldschmidt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine für Arthur und Katharina Goldschmidt vor dem Goldschmidt-Haus (Reinbek).jpg|mini|Die Villa Goldschmidt in Reinbek, im Vordergrund die [[Liste der Stolpersteine in Reinbek|Stolpersteine]] für die Eltern]]&lt;br /&gt;
Die ursprünglich jüdische Familie war im 19. Jahrhundert zum [[Protestantismus]] konvertiert, und Jürgen-Arthur wurde evangelisch-lutherisch getauft. Aber auch die Goldschmidts blieben vom [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|Antisemitismus]] des aufkommenden [[Nationalsozialismus]] nicht verschont. Bereits 1937 wurde Jürgen-Arthur in Reinbek von dem dortigen Pastor Hermann Hartung (1904–1990), der sich gerne in seiner Marineuniform präsentierte,&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Landgrebe: &amp;#039;&amp;#039;Kückallee 37. Eine Kindheit am Rande des Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Thomas Hübner. Rheinbach 2009, ISBN 978-3-87062-104-9, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; als „Nicht[[arier]]“ vom Kindergottesdienst ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt; Georges-Arthur Goldschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Vom Nachexil.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2020, ISBN 978-3-8353-3590-5, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Judenverfolgung im nationalsozialistischen Deutschland veranlasste die Eltern im Mai 1938, Jürgen-Arthur gemeinsam mit seinem älteren Bruder Erich im Ausland in Sicherheit zu bringen. Die erstgeborene Tochter Ilse-Maria (1906–1982) lebte zunächst mit ihrem Ehemann, dem Philosophen [[Ludwig Landgrebe]], in [[Prag]] und später in [[Belgien]]. Durch die deutschen Überfälle auf beide Staaten verlor Landgrebe seine universitären Aufgaben; das Ehepaar kehrte Ende 1940 mittellos nach Reinbek zurück; Landgrebe musste bis zum Ende der NS-Zeit seinen Lebensunterhalt mit kaufmännischen Hilfsarbeiten in Hamburg verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Reinbek verbliebenen Eltern wurden im Februar 1942 aus der protestantischen Kirche ausgeschlossen. Es war wiederum der Reinbeker Pastor Hermann Hartung, der sich weigerte, der 1942 verstorbenen Mutter als „Glaubensschwester den letzten Segen zu geben“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.offenes-archiv.de/Rathausausstellung_2013_Wehrmachtjustiz_23.pdf Hermann Hartung (1904 –1990) Marinekriegspfarrer in Hamburg und Umgebung]&amp;lt;/ref&amp;gt; weil sie eine „nichtarische Christin“ gewesen sei. Der Vater kam in Haft; er überlebte die Internierung im [[Ghetto Theresienstadt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Goldschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Gemeinde Theresienstadt 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Neu hrsg. von Thomas Hübner. In: Detlev Landgrebe: &amp;#039;&amp;#039;Kückallee 37.&amp;#039;&amp;#039; CMZ-Verl. Rheinbach, 2009, ISBN 978-3-87062-104-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; und starb 1947 während der Eröffnungsfeier einer Volkshochschule in Reinbek, die er mitbegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article134245167/Ehre-fuer-einen-grossen-Reinbeker.html &amp;#039;&amp;#039;Ehre für einen großen Reinbeker.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brüder haben ihre Eltern nie wiedergesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder Erich blieb in Frankreich, schrieb sich in Paris zunächst für Jura ein. Als die [[Einbürgerung]] auf sich warten ließ, meldete er sich zur [[Légion étrangère|Fremdenlegion]] und war in [[Indochina]]. Nach dem Besuch der [[Offizier]]sschule wurde er als [[Leutnant]] nach [[Algerien]] geschickt. Nach seiner Pensionierung im Range eines Majors wurde er Hauptkassierer der Bank „Crédit Agricole“; er starb 2010 in [[Draguignan]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der versperrte Weg. Roman des Bruders.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2021, ISBN 978-3-8353-5061-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldschmidts Sohn Didier Goldschmidt (1959–2025)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.simplifia.fr/avis-de-deces/didier-goldschmidt-paris |titel=Didier Godlschmidt - Avis de décès - Paris |sprache=fr |abruf=2025-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war Drehbuchautor und Filmregisseur. Dessen Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;Ville étrangére&amp;#039;&amp;#039; (1988) beruht auf [[Peter Handke|Peter Handkes]] Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Stunde der wahren Empfindung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend im Exil ===&lt;br /&gt;
Jürgen-Arthur und Erich Goldschmidt wurden zunächst von einer Kurierin nach [[Florenz]] gebracht, wo Jürgen-Arthur Unterschlupf bei [[Paul Binswanger]] fand. Im März 1939 mussten die Brüder erneut vor den NS-Schergen flüchten und erreichten unter Lebensgefahr das französische [[Savoyen]], wo Georges-Arthur in einem Internat bei [[Annecy]] unterkam. Die dortigen, ihn langzeitig traumatisierenden und konditionierenden Gewalterfahrungen hat er später unter anderem in seiner Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Die Absonderung&amp;#039;&amp;#039; (1991) und in vielen seiner weiteren Werke verarbeitet. Während der deutschen Besetzung Savoyens (1943–1944) wurde er von Bergbauern versteckt gehalten, was ihn vor der [[Deportation]] bewahrte. Die ersten Jahre nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus|Befreiung]] verbrachte Georges-Arthur Goldschmidt in einem jüdischen Waisenhaus in [[Pontoise]] bei Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben in Frankreich als Lehrer, Übersetzer und Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
1949 wurde er französischer Staatsbürger und konvertierte zum [[Katholizismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=699 &amp;#039;&amp;#039;In Gegenwart des abwesenden Gottes.&amp;#039;&amp;#039;] (Klappentext)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur im Jahr 1948 nahm er an der [[Sorbonne]] ein [[Germanistik]]studium auf, 1957 legte er das [[Agrégation|französische Lehrexamen]] ab und unterrichtete von da an bis zu seiner Pensionierung 1992 an verschiedenen Gymnasien in und um Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftstellerisch betätigte sich Goldschmidt erstmals in den 1960er-Jahren. Er begann für namhafte Zeitschriften zu schreiben, teilweise in Zusammenarbeit mit seiner Frau Lucienne Geoffrey, es folgten erste [[Essay]]s und [[Roman]]e in französischer Sprache. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller machte sich Goldschmidt auch als [[Literaturkritiker]] und [[Übersetzer]] einen Namen. Zu den von ihm übersetzten Autoren und Philosophen gehören [[Friedrich Nietzsche]], [[Walter Benjamin]], [[Franz Kafka]], [[Adalbert Stifter]], [[Johann Wolfgang Goethe]] sowie der mit ihm befreundete Österreicher [[Peter Handke]], welcher seinerseits wiederum einige Werke Goldschmidts ins Deutsche übertragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1995 ist er Mitglied der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Darmstädter Akademie]]. 1997 wurde Goldschmidt die [[Ehrendoktor]]würde der Universität [[Osnabrück]] verliehen, eine Auszeichnung, mit der, so der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Osnabrück, sein Einsatz als „einzigartiger Grenzgänger und Brückenbauer“ zwischen Deutschland und Frankreich gewürdigt werden soll. Weiterhin heißt es von Seiten des Fachbereichs zu Goldschmidts literarischem Werk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Georges-Arthur Goldschmidt hat die historische Verantwortung Deutschlands und das Verbrechen des Antisemitismus in ihren extremen Konsequenzen für den Einzelnen sichtbar gemacht. Seine autobiographische Prosa läßt die Dimension der inneren Gefährdung dessen, der ins Räderwerk der Verfolgung gerät, auf erschütternde Weise erkennen.“&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Zeitungsartikel der Uni Osnabrück zur Verleihung der Ehrendoktorwürde (1997) |url=http://www2.uni-osnabrueck.de/pressestelle/zeitung/Ausgabe97-6/Ehre.html |wayback=20060206142753   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft seiner Geburtsstadt Reinbek angetragen. 2022 war er Mitgründer des [[PEN Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.penberlin.de/mitgr%C3%BCnder-innen |titel=Mitgründer:innen |sprache=de |abruf=2022-07-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220718174431/https://www.penberlin.de/mitgr%C3%BCnder-innen |archiv-datum=2022-07-18   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprach- und Übersetzungsdenken ==&lt;br /&gt;
Die französische Sprache ist für Goldschmidt die Sprache der &amp;#039;&amp;#039;hospitalité&amp;#039;&amp;#039;, der Gastfreundlichkeit. Ein Grund für ihn, seine französischen Texte in seine deutsche Muttersprache zurückzuübersetzen, besteht darin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„weil mit dem damaligen Entsetzen nicht alles gesagt sein durfte, weil die deutsche Sprache doch so ganz anderes sagt und sie damals so wundervoll von Menschen gesprochen wurde wie zum Beispiel Hans oder Sophie Scholl […]. Durch die Sprache des Schutzes kam mir die Muttersprache zurück, erhalten, wie unverwundet und nicht verschandelt, wie nicht vom Vokabular des Mordens betroffen, was mir blieb, war die Sprache Joseph Eichendorffs oder Heinrich Heines.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Georges-Arthur Goldschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Wie Grün Rot werden soll oder Die Metamorphose des Übersetzens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alberto Gil]], Manfred Schmeling: &amp;#039;&amp;#039;Kultur übersetzen. Zur Wissenschaft des Übersetzens im deutsch-französischen Dialog.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 2009, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kulturvermittelnde Übersetzen, im Sinne der &amp;#039;&amp;#039;hospitalité&amp;#039;&amp;#039;, schließlich, bedeute, dem anderen seine Menschlichkeit zeigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nichts ist unangenehmer als eine Unterhaltung in fremder Sprache, die man nicht versteht, weil Sprechen zum Verstehen drängt, zur Menschlichkeit des anderen, denn Mensch bin ich ja gerade durch das Verstehen, nicht der Zeichen, sondern des Sprechens, und nur Menschen sprechen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Goldschmidt 2009, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übersetzen erschließt für Goldschmidt, bewusst oder unbewusst, einen Moment des Verstehens einer eigenen Identität. Das Spannungsverhältnis seiner Identitäten scheint Goldschmidt gleichsam räumlich zu fühlen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Je tiefer man in einer Sprache sitzt, desto mehr wird man von ihr besessen und desto mehr braucht man eine andere Sprache, um auf Distanz bleiben zu können.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Goldschmidt 2009, S. 9; vgl. zur künstlerischen Anverwandlung dieser Bewegung „zwischen den Räumen“ den Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;zweiträume&amp;#039;&amp;#039; von Marlon Poggio, mit Zeichnungen von Ursula Krimm und einem Vorwort von Georges-Arthur Goldschmidt. scaneg-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-89235-514-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Spannungsverhältnis&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu z.&amp;amp;nbsp;B. Pierre Deshusses, [[Irène Kuhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Übersetzer: ein Seiltänzer über dem Abgrund der Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; In: Alberto Gil, Manfred Schmeling: &amp;#039;&amp;#039;Kultur übersetzen. Zur Wissenschaft des Übersetzens im deutsch-französischen Dialog.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 2009, S. 49 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfährt er als positives, bereicherndes Moment, das davor gehütet habe, dem Deutsch der Nazis zu verfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zum Deutschen als „Untertanensprache“ das Gespräch von Georges-Arthur Goldschmidt mit Franziska Augstein in der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung am Wochenende&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1991: [[Preis der SWR-Bestenliste]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Deutscher Sprachpreis]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Geschwister-Scholl-Preis]] (für &amp;#039;&amp;#039;Die Absonderung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1993: [[Literaturpreis der Stadt Bremen]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[Prix lémanique de la traduction]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Prix de l&amp;#039;écrit intime]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Ehrendoktor]]würde der Universität [[Osnabrück]]&lt;br /&gt;
* 1999: [[Ludwig-Börne-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2001: [[Nelly-Sachs-Preis]] der Stadt [[Dortmund]]&lt;br /&gt;
* 2002: [[Goethe-Medaille]]&lt;br /&gt;
* seit 2004: Das „Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm“, ein Ausbildungsprogramm für junge Literaturübersetzer – organisiert von der [[Frankfurter Buchmesse]], dem [[Deutsch-Französisches Jugendwerk|Deutsch-Französischen Jugendwerk]], dem Bureau International de l’Édition Française und der Schweizer Kulturstiftung [[Pro Helvetia]] – trägt seinen Namen. Goldschmidt ist der Schirmherr.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsch-französisches Programm für junge [[Literaturübersetzer]] aus drei Ländern: D, F, CH {{Webarchiv | url=http://www.buchmesse.de/de/im_Fokus/weitere_themen/foerderprogramme/goldschmidt/ | wayback=20190327233450 | text=Das Goldschmidt-Programm für deutsch- und französischsprachige Literaturübersetzer }} oder [https://uepo.de/2016/06/12/goldschmidt-programm-foerdert-junge-literaturuebersetzer-mit-arbeitssprache-franzoesisch/ Goldschmidt-Programm fördert junge Literaturübersetzer mit Arbeitssprache Französisch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004: [[Prix France Culture]] (für &amp;#039;&amp;#039;Le Poing dans la bouche&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2005: [[Joseph-Breitbach-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20061129112127/http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/103921/ &amp;#039;&amp;#039;Georges-Arthur Goldschmidt erhält den Breitbach-Preis 2005&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: [[Erlanger Poetenfest#Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung|Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung]]&lt;br /&gt;
* 2013: [[Prix de l’Académie de Berlin]]&lt;br /&gt;
* 2015: [[Sigmund-Freud-Kulturpreis]]&lt;br /&gt;
* 2017: Ehrendoktorwürde der [[Universität Bern]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unibe.ch/universitaet/universitaet_fuer_alle/dies_academicus/archiv/ehrungen/2016/georges_arthur_goldschmidt/index_ger.html |titel=Ehrendoktor der Philosophisch-historischen Fakultät |datum=2017-10-11 |zugriff=2018-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: Nominierung für den [[Liste der Preisträger und Nominierten des Deutschen Buchpreises#2021|Deutschen Buchpreis]] (Longlist) mit &amp;#039;&amp;#039;Der versperrte Weg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2023: [[Deutsch-Französischer Journalistenpreis|Großer Deutsch-Französischer Medienpreis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dfh-ufa.org/pressemitteilungen/deutsch-franzosischer-journalistenpreis-2023-feierliche-zeremonie-in-berlin |titel=Deutsch-Französischer Journalistenpreis 2023 – Feierliche Zeremonie in Berlin |werk=Deutsch-Französische Hochschule |datum=2023-09-14 |sprache=de-DE |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Begründung der Jury für die Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „Der Geschwister-Scholl-Preis wird in diesem Jahr einem Buch verliehen, mit dem sein Autor nach zwei thematisch ähnlichen Arbeiten zur deutschen Sprache zurückgefunden hat. Die Erzählung ‚Die Absonderung‘ zeichnet in höchst eindrucksvoller Weise die Erfahrungen eines Kindes nach, das zum Opfer der Willkürmaßnahmen einer Diktatur geworden ist. Georges-Arthur Goldschmidt veranschaulicht uns in beklemmenden Bildern das Erlebnis eines Opfers, das nicht anders kann, als nach und nach die Rolle des Opfers zu akzeptieren. Erfahrung und Sprache sind in dem Text eine vollendete Verbindung eingegangen. Sie bezeugt eine Nähe von beidem im Bewusstsein des Autors, von der dieser in der Absonderung selber spricht: ‚Als er am Spähwagen vorbeikam und so tat, als ginge ihn das nichts an, hörte er zwei Soldaten über ihn sprechen. Gierig beinahe hörte er nach dem Klang der Muttersprache. Jahrelang hatte er ihn nicht mehr gehört, und doch verstand er jedes Wort.‘ Dem Dichter Georges-Arthur Goldschmidt verdanken wir es, wenn wir von unserer Muttersprache und von uns selbst wieder etwas mehr verstehen.“&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 1991 |url=http://www.buchhandel-bayern.de/geschwister-scholl-preis/1991.shtml |wayback=20050419155147   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Literatur und Essay &amp;lt;small&amp;gt;(deutschsprachige Auswahl)&amp;lt;/small&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegeltag.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Le miroir quotidien,&amp;#039;&amp;#039; 1981). Ins Deutsche übertragen von [[Peter Handke]]. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Garten in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Un jardin en Allemagne,&amp;#039;&amp;#039; 1986). Ins Deutsche übertragen von [[Eugen Helmlé]]. Ammann, Zürich 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der unterbrochene Wald.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;La forêt interrompue,&amp;#039;&amp;#039; 1991). Ins Deutsche übertragen von Peter Handke. Ammann, Zürich 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Absonderung.&amp;#039;&amp;#039; Erzählung. Ammann Verlag, Zürich 1991.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der bestrafte Narziss.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Narcisse puni,&amp;#039;&amp;#039; 1990). Ins Deutsche übertragen von Mariette Müller. Ammann, Zürich 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aussetzung.&amp;#039;&amp;#039; Ammann, Zürich 1996.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als Freud das Meer sah. Freud und die deutsche Sprache.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Quand Freud voit la mer,&amp;#039;&amp;#039; 1988). Ins Deutsche übertragen von [[Brigitte Große (Übersetzerin)|Brigitte Große]]. Ammann, Zürich 1999.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Flüsse.&amp;#039;&amp;#039; Autobiografie. (&amp;#039;&amp;#039;La Traversée des fleuves,&amp;#039;&amp;#039; 1999). Ins Deutsche übertragen vom Autor. Ammann, Zürich 2001. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Gegenwart des abwesenden Gottes.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;En Présence du Dieu absent,&amp;#039;&amp;#039; 2001). Ins Deutsche übertragen von Brigitte Große. Ammann, Zürich 2003.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Stoff des Schreibens.&amp;#039;&amp;#039; Essay. (&amp;#039;&amp;#039;La matière de l’écriture,&amp;#039;&amp;#039; 1997). Übersetzt von Klaus Bonn. Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2005, ISBN 978-3-88221-862-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freud wartet auf das Wort. Freud und die deutsche Sprache II.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Quand Freud attend le verbe,&amp;#039;&amp;#039; 1996). Ins Deutsche übertragen von Brigitte Große. Ammann, Zürich 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Befreiung.&amp;#039;&amp;#039; Erzählung. Ammann, Zürich 2007, ISBN 978-3-250-10508-4.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/welt_print/article1395505/Mit-der-Scham-leben.html &amp;#039;&amp;#039;Mit der Scham leben – Georges-Arthur Goldschmidt beschreibt seine Befreiung aus Destruktion und Diktatur.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]],&amp;#039;&amp;#039; 24. November 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://das-beste-lesen.de/19223664294.aspx |archive-is=20120710220211 |text=das-beste-lesen.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Faust im Mund.&amp;#039;&amp;#039; Essay. (&amp;#039;&amp;#039;Le Poing dans la bouche,&amp;#039;&amp;#039; 2004). Übers. Brigitte Große. Ammann, Zürich 2008, ISBN 978-3-250-30021-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meistens wohnt der den man sucht nebenan. Kafka lesen.&amp;#039;&amp;#039; Essay. (&amp;#039;&amp;#039;Celui qu&amp;#039;on cherche habite juste à côté. Lecture de Kafka,&amp;#039;&amp;#039; 2007). Übers. Brigitte Große. S. Fischer, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-10-027824-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Wiederkommen.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;L’esprit de retour,&amp;#039;&amp;#039; 2011). Erzählung. S. Fischer, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-10-027825-8. (Selbstübersetzung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ausweg.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Le recours,&amp;#039;&amp;#039; 2005). Erzählung. S. Fischer, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-10-002209-7. (Selbstübersetzung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hügel von Belleville.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Les collines de Belleville,&amp;#039;&amp;#039; 2015). Erzählung. S. Fischer, Frankfurt am Main, 2018, ISBN 978-3-596-70202-2 (Selbstübersetzung).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Nachexil.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2020, ISBN 978-3-8353-3590-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der versperrte Weg. Roman des Bruders.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2021, ISBN 978-3-8353-5061-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heidegger und die deutsche Sprache.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Heidegger et la langue allemande,&amp;#039;&amp;#039; 2016). Aus dem Französischen von Monika Noll. ça ira, Freiburg 2023, ISBN 978-3-86259-180-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen &amp;lt;small&amp;gt;(Auswahl)&amp;lt;/small&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
* [[Walter Benjamin]]: &amp;#039;&amp;#039;Allemands. Une série de lettres.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1979.&lt;br /&gt;
* [[Georg Büchner]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Lenz (Büchner)|Lenz]].&amp;#039;&amp;#039; Paris 2003.&lt;br /&gt;
* Johann Wolfgang Goethe: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Leiden des jungen Werthers|Les souffrances du jeune Werther]].&amp;#039;&amp;#039; Paris 1973&lt;br /&gt;
* Peter Handke: &amp;#039;&amp;#039;Le non-sens et le bonheur. Poèmes.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1975.&lt;br /&gt;
** ders.: &amp;#039;&amp;#039;L’Absence.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1991.&lt;br /&gt;
** ders.: &amp;#039;&amp;#039;Don Juan.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2006.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Jonigk]]: &amp;#039;&amp;#039;Jupiter.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2004.&lt;br /&gt;
* Franz Kafka: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Process|Le procès]].&amp;#039;&amp;#039; Paris 1983.&lt;br /&gt;
** ders.: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Schloss|Le Château]].&amp;#039;&amp;#039; Paris 1984.&lt;br /&gt;
* Friedrich Nietzsche: &amp;#039;&amp;#039;[[Also sprach Zarathustra|Ainsi parlait Zarathoustra]].&amp;#039;&amp;#039; Paris 1972.&lt;br /&gt;
* Adalbert Stifter: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Hagestolz|L’homme sans postérité]].&amp;#039;&amp;#039; Paris 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Leben, Werk, Einzelaspekte&lt;br /&gt;
* Wolfgang Asholt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Werk von Georges-Arthur Goldschmidt.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück 1999.&lt;br /&gt;
* Klaus Bonn: &amp;#039;&amp;#039;Zur Topik von Haus, Garten und Wald, Meer. Georges-Arthur Goldschmidt.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld 2003, ISBN 3-89528-395-9.&lt;br /&gt;
* Michaela Holdenried: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Aufrichtigkeit? Zum Wandel autobiographischer Dispositive am Beispiel von Georges-Arthur Goldschmidt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen]].&amp;#039;&amp;#039; 149. Jg. (1997), Bd. 234, H. 1, S. 1–19.&lt;br /&gt;
* [[Günther Rüther]]: &amp;#039;&amp;#039;Wohnen zwischen den Sprachen: Der deutsch-französische Autor Georges-Arthur Goldschmidt. Einführung in Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Französische Gegenwartsliteratur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen mit dem Nachbarn.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin 2004, ISBN 3-937731-33-4, S. 127–137 ([https://www.kas.de/wf/doc/kas_7553-544-1-30.pdf?051118133259 Kurzfassung online]; PDF-Datei, 39 kB).&lt;br /&gt;
* Anne-Kathrin Reulecke: &amp;#039;&amp;#039;Poetik der Zweisprachigkeit. Autobiographie und Übersetzung bei Georges-Arthur Goldschmidt. Poétique du bilinguisme. Autobiographie et traduction chez Georges-Arthur Goldschmidt Reihe Conférences. Traduit de l’allemand par Franck Lemonde.&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Franz Hessel Lectures / Conférences Franz Hessel&amp;#039;&amp;#039;). Hg. v. Stephan Braese, Céline Trautmann-Waller. Editions de l’éclat, Paris 2018, ISBN 978-2-84162-439-3.&lt;br /&gt;
* Tim Trzaskalik: &amp;#039;&amp;#039;Gegensprachen. Das Gedächtnis der Texte. Georges-Arthur Goldschmidt.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-86109-178-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georges-Arthur Goldschmidt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kultur &amp;amp; Gespenster]]&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 5), Konzipiert von Tim Trzaskalik. Textem Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-938801-40-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georges-Arthur Goldschmidt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[text + kritik|Text + Kritik]].&amp;#039;&amp;#039; H. 181). edition text + kritik, München 2009, ISBN 978-3-88377-993-5.&lt;br /&gt;
* Renate Göllner: &amp;#039;&amp;#039;Masochismus und Befreiung: Georges-Arthur Goldschmit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerhard Scheit]], Manfred Dahlmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[sans phrase]]. Zeitschrift für Ideologiekritik.&amp;#039;&amp;#039; Heft 8, Frühjahr 2016. ça ira, Freiburg/Wien, 2016, S. 180–191&lt;br /&gt;
* Patrick Suter, [[Barbara Mahlmann-Bauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Georges-Arthur Goldschmidt, Überqueren, überleben, übersetzen.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2018.&lt;br /&gt;
* Jenny Willner: &amp;#039;&amp;#039;Sprache, Sexualität, Nazismus. Georges-Arthur Goldschmidt und die deutsche Sprache.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sprache(n) im Exil. Jahrbuch für Exilforschung.&amp;#039;&amp;#039; 32. Hg. v. Dörte Bischoff, Christoph Gabriel und Esther Kilchmann. Edition Text + Kritik, München 2014, ISBN 978-3-86916-374-1&lt;br /&gt;
* David Hellbrück: &amp;#039;&amp;#039;Versuch, Georges-Arthur Goldschmidts „Vom Nachexil“  zu verstehen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerhard Scheit]], Manfred Dahlmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik.&amp;#039;&amp;#039; Heft 17, Winter 2021. ça ira, Freiburg/Wien 2017, S. 198–208&lt;br /&gt;
* [[Herta Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Von ihm selbst war nur irgendjemand dabei oder Die Umgebung als Heimwehschutz.&amp;#039;&amp;#039; In: Herta Müller: &amp;#039;&amp;#039;Eine Fliege kommt durch einen halben Wald.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2023, S. 86–94.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Interviews und Gespräche&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzfahrer des Schicksals.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Martin Doerry]] (Hg): &amp;#039;&amp;#039;„Nirgendwo und überall zu Haus.“ Gespräche mit Überlebenden des Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; DVA, München 2006, ISBN 978-3-421-04207-1. S. 186–194. (auch als CD)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Pudels Kern.&amp;#039;&amp;#039; Ein Gespräch (mit Tim Trzaskalik). Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2008, ISBN 978-3-88221-737-7.&lt;br /&gt;
* [[Gero von Boehm]]: &amp;#039;&amp;#039;Georges-Arthur Goldschmidt. 6. Juni 2002.&amp;#039;&amp;#039; Interview in: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen. Menschenbilder aus drei Jahrzehnten.&amp;#039;&amp;#039; Collection Rolf Heyne, München 2012, ISBN 978-3-89910-443-1, S. 298–306&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzfahrer des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Georges-Arthur Goldschmidt im Dialog mit [[Hans-Jürgen Heinrichs]]. S. Fischer, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-10-034440-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119216361}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|georges-arthur-goldschmidt}}&lt;br /&gt;
* Georges-Arthur Goldschmidt: [http://www.exilpen.de/Texte/goldschmidt_essay_070215.html &amp;#039;&amp;#039;Wozu Negationismus?&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Website des [[PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland|PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland]]&lt;br /&gt;
* Caroline Grunwald: [https://www.relue-online.de/2006/08/uebersetzen-ueber-die-fluesse/ &amp;#039;&amp;#039;Übersetzen über die Flüsse.&amp;#039;&amp;#039;] Interview mit Goldschmidt. In: &amp;#039;&amp;#039;[[ReLÜ]],&amp;#039;&amp;#039; Rezensionszeitschrift, 24. April 2006, 3, 2006. (Unter anderem zur Zweisprachigkeit des Autors und sein Verhältnis zum Deutschen, zur [[Übersetzungsphilologie]] und -philosophie.)&lt;br /&gt;
* Barbara Mahlmann-Bauer: [https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=24476 &amp;#039;&amp;#039;Georges-Arthur Goldschmidt – Erzähler, Essayist und Übersetzer. Eine Würdigung zu seinem 90. Geburtstag, die Geschichte eines Traumas und was ihm Nietzsche und Freud bedeuten.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[literaturkritik.de]], 30. April 2018&lt;br /&gt;
* Marco Baschera: [https://dedalus.blog/textes/creations/marco-baschera-2/ &amp;#039;&amp;#039;Was heisst, zwischen den Sprachen leben? Überlegungen zu Georges-Arthur Goldschmidts zweisprachigem Werk.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Website dedalus.blog, einem Projekt zur Reflexion des Übersetzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119216361|LCCN=n84801742|NDL=00795423|VIAF=109136890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goldschmidt, Georgesarthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Homosexualität in der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sadomasochistische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Deutschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Französische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Geschwister-Scholl-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Osnabrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Goldschmidt|Georgesarthur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goldschmidt, Georges-Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goldschmidt, Jürgen-Arthur&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französisch-deutscher Schriftsteller, Essayist und Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reinbek]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-22220-62</name></author>
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