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	<title>Georgenhalle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:46:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georgenhalle&amp;diff=2452939&amp;oldid=prev</id>
		<title>185.109.154.98 am 14. März 2025 um 10:05 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-14T10:05:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georgenhalle Leipzig.jpg|miniatur|Die Georgenhalle in Leipzig um 1860]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Georgenhalle Leipzig Baugrube.jpg|miniatur|Die Baugrube für die Georgenhalle in Leipzig 1855 (auch Koch-Loch genannt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1879) b 660.jpg|miniatur|Die Georgenhalle als Sitz des Reichsgerichts von 1879 bis 1895]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georgenhalle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Gebäudekomplex in Leipzig an der [[Goethestraße (Leipzig)|Goethestraße]], der südlich von der [[Ritterstraße (Leipzig)|Ritterstraße]] und nördlich vom [[Brühl (Leipzig)|Brühl]] begrenzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1416 entstand am östlichen Ende des [[Brühl (Leipzig)|Brühl]] als private Stiftung das [[Frauenkolleg (Leipzig)|Frauenkolleg]] der [[Universität Leipzig|Universität]], eigentlich „Collegium Beatae Mariae Virginis“, nach einer benachbarten Marienkapelle (Unser Lieben Frau) benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-leipzig.de/~agintern/baugeschichteuni/koll.htm Die Kollegien der Universität]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1850er-Jahren hatte der Rat der Stadt das Kolleg und angrenzende Gebäude gekauft und beabsichtigte hier Ersatz für die [[Fleischbank|Fleischbänke]] in der Reichsstraße zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 wurde ein vierstöckiger [[Klassizismus|klassizistischer]] Bau eingeweiht, dessen Erdgeschoss vorrangig dem Fleischverkauf diente. Die Baugrube dazu muss wohl den Leipzigern zu lange offen gewesen sein, denn auf einer sich auf das Jahr 1855 beziehenden Zeichnung wird sie „Koch-Loch“ genannt. [[Carl Wilhelm Otto Koch|Koch]] hieß der damalige Bürgermeister. Der Name des Gebäudes nahm Bezug auf das auf der gegenüber liegenden Seite des Brühl befindliche Georgenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Jahre lang, von 1879 bis 1895, war die Georgenhalle Sitz des neu gegründeten [[Reichsgericht]]s, bis dieses in den [[Reichsgerichtsgebäude|Neubau]] in der Südwestvorstadt einzog. Danach nutzten die [[Stadtwerke Leipzig]] das Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 war [[Otto von Bismarck]] [[Reichskanzler]] und im gleichen Jahr Ehrenbürger von Leipzig geworden. Seit 1875 gab es zudem nun noch in der Georgenhalle ein Caféhaus mit dem Namen „Fürst Reichskanzler“.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Dietze: &amp;#039;&amp;#039;Eine Konditorei erzählt: 60 Jahre „Fürst Reichskanzler“&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1935&amp;lt;/ref&amp;gt; 1912 pachtete es Ernst Fischer, der spätere Besitzer des [[Café Corso (Leipzig)|Café Corso]] und betrieb hier ein Lesecafé mit 200 in- und ausländischen Zeitungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://corsoela.de/chronik/ Chronik der Konditorei Corso]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Dezember 1943 wurde die Georgenhalle durch einen [[Luftangriffe auf Leipzig|Bombenangriff]] zerstört und anschließend nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgebauten ==&lt;br /&gt;
Nachdem das Grundstück lange Jahre unbebaut war, errichtete 1964/65 der [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Chemieanlagenbau ein Verwaltungsgebäude. Es war ein siebengeschossiger Zweiflügelbau mit roter Glasfassade längs der Goethestraße und des Brühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2008 verkaufte die Stadt das Areal. Das Verwaltungsgebäude wurde abgerissen. Die Opernpark-Center GmbH, eine Tochter der [[Unister]] Holding GmbH, welche Internet-Websites betreibt und vermarktet, plante die Errichtung eines Büro- und Wohngebäudes mit mindestens 25.000 m² Grundfläche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://ads.unister-gmbh.de/newsletter_img/presse/2010/kw06/UnisterBauLeipzig20100213.pdf | wayback=20140401102757 | text=LVZ 13./14. Februar 2010 Seite 24}} (PDF; 387&amp;amp;nbsp;kB) mit Bildern des abgerissenen und des geplanten Baus&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2015 gab Unister bekannt, auf den Bau eines neuen Unternehmenssitzes verzichten zu wollen. Das Baugrundstück wurde verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Unister-verzichtet-auf-Firmenzentrale-Baugrundstueck-in-Leipziger-City-verkauft |wayback=20160204171819 |text=Unister verzichtet auf Firmenzentrale – Baugrundstück in Leipziger City verkauft}} in [[Leipziger Volkszeitung]] (abgerufen am 21. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;PRO&amp;#039;&amp;#039;LEIPZIG, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8, S. 175&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.leipzig-lexikon.de/reg/ge.htm Leipzig-Lexikon, Ge-Gl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Georgenhalle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brühl (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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