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	<title>George de Hevesy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-01-23T15:55:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:George de Hevesy.jpg|mini|George de Hevesy, um 1913]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;George Charles de Hevesy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;György Hevesy&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Georg Karl von Hevesy&amp;#039;&amp;#039;; * [[1. August]] [[1885]] in [[Budapest]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[5. Juli]] [[1966]] in [[Freiburg im Breisgau]], [[Deutschland]]) war ein [[Ungarn|ungarischer]] [[Chemiker]] und [[Nobelpreisträger]]. Er gilt als [[Nestor (Mythologie)#Übertragene Verwendung als Ehrenbezeichnung|Nestor]] der [[Nuklearmedizin]] und sein Arbeitsgebiet war die [[Radiochemie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[John Douglas Cockcroft]] |Titel=George De Hevesy, 1885-1966 |Sammelwerk=Biographical Memoirs of Fellows of the Royal Society |Band=13 |Datum=1967-11 |Sprache=en |ISSN=0080-4606 |DOI=10.1098/rsbm.1967.0007 |Seiten=125–166 |Online=https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rsbm.1967.0007 |Abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Siegfried Niese|S. Niese]] |Titel=George de Hevesy (1885–1966), founder of Radioanalytical Chemistry |Sammelwerk=Czechoslovak Journal of Physics |Band=56 |Nummer=S4 |Datum=2006-12 |Sprache=en |ISSN=0011-4626 |DOI=10.1007/s10582-006-0482-y |Seiten=D3–D11 |Online=https://link.springer.com/10.1007/s10582-006-0482-y |Abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Vértes |Titel=George Hevesy |Sammelwerk=[[Journal of Radioanalytical and Nuclear Chemistry]] |Band=271 |Nummer=1 |Datum=2007-01 |Sprache=en |ISSN=0236-5731 |DOI=10.1007/s10967-007-0195-0 |Seiten=19–26 |Online=http://link.springer.com/10.1007/s10967-007-0195-0 |Abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.niese-mohorn.de/Hevesy.htm |titel=Das Leben und Wirken des Ungarn Georg v. Hevesy  (1. 8. 1885 - 5. 7. 1966) in Deutschland |hrsg=S. Niese |abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Name wurde auch als &amp;#039;&amp;#039;George Hevesy&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiärer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Eltern Georg von Hevesys waren der Vizepräsident der Oberungarischen Berg- und Hüttenwerke Ludwig (Lajos) Bischitz de Heves (* [[16. Oktober]] [[1853]] in [[Budapest|Pest]]; † [[13. August]] [[1920]] in Budapest) und Jenny (Eugenie) Baronesse Schossberger de Tornya (* ca. 1857; † [[10. April]] [[1931]] in Budapest), Tochter des Budapester Großindustriellen [[Sigmund von Schossberger]] und der aus Wien stammenden Therese Mayer. Die Familie Hevesy entstammte dem Budapester jüdischen Großbürgertum. Ludwig Bischitz de Heves hatte die Schreibweise seines Namens bereits früh in Bisicz magyarisiert, erhielt aber mit 13. April 1904 die Erlaubnis, den Namen in Hevesy-Bisicz de Heves zu ändern. Ab 25. Dezember 1906 durfte er sich lediglich &amp;#039;&amp;#039;Hevesy de Heves&amp;#039;&amp;#039; oder einfach nur &amp;#039;&amp;#039;de Hevesy&amp;#039;&amp;#039; nennen. Der väterliche Großvater George de Hevesys, David Bischitz, erhielt 1895 den erblichen ungarischen Adelstand mit dem Prädikat &amp;#039;&amp;#039;de Heves&amp;#039;&amp;#039;, seine Frau [[Johanna Bischitz von Heves|Johanna geb. Fischer]] war eine der bedeutendsten jüdischen Philanthropinnen des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. den [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;amp;aid=pel&amp;amp;datum=18980331&amp;amp;seite=6&amp;amp;zoom=2 Pester Lloyd vom 31. März 1898] und jewishfamilies.at: [http://www.jewishfamilies.at/ Wer einmal war. 500 Wiener jüdische Familien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Smekal Hevesy 1928 München.jpg|mini|George de Hevesy (rechts mit Hut) bei der Bunsen-Tagung München 1928]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hevesy studierte Chemie, Mathematik und Physik in Budapest, Berlin und Freiburg. 1908 wurde er bei [[Georg Franz Julius Meyer]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über die schmelzelektrolytische Abscheidung der Alkalimetalle aus Ätzalkalien und die Löslichkeit dieser Metalle in der Schmelze&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Academictree |chemistry |51942|Name=George de Hevesy|Datum=10. Februar 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 war er bei [[Ernest Rutherford]] in Manchester, wo er [[Niels Bohr]] traf, der ein lebenslanger Freund wurde. Dort arbeitete er insbesondere über radioaktive Zerfallsreihen und an der Frage, welche Elemente und Isotope aus welchen Ursprungselementen in diesen Zerfallsreihen stammen, was mühsame chemische Untersuchungen erforderte. In dieser Zeit hatte er auch Anteil an der Entdeckung der [[Fajans-Soddysche-Verschiebungssätze|Fajans-Soddyschen-Verschiebungssätze]] (er machte Ende 1912 bei Fajans in Karlsruhe Zwischenstation auf seiner Heimreise nach Ungarn). 1912 traf er [[Fritz Paneth|Friedrich Adolf Paneth]] im Radium-Institut in Wien, mit dem er sich befreundete, um dann nach Budapest weiterzureisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 habilitierte er sich in Budapest (Gutachter war der Physikochemiker [[Gustav Buchböck]]). In seiner Habilitation stellte er die neuen Ideen vom Bau der Atomkerne von Rutherford dar. Obwohl es auch in Budapest ein Radium-Labor gab, geleitet von [[Julius von Weszelsky]], hatte er dazu kaum Kontakte und arbeitete meist mit Paneth in Wien. Ein Forschungsschwerpunkt von Hevesy war damals die chemische Isolierung von Radium D (so wurde damals das in der [[Uran-Radium-Reihe]] vorkommende Isotop Blei 210 genannt), was sich am Ende als nicht möglich erwies. Hevesy kam aber zu dem Schluss, dass Radium D als Tracer für Blei verwendet werden konnte, der Beginn seiner Tracer-Methode, veröffentlicht mit Paneth 1913. Im weiteren Verlauf des Jahres 1913 ging er wieder nach Manchester, wo er sich mit der Trennung von chemisch nicht separierbaren Elementen und Isotopen durch Diffusion befasste. Dabei arbeitete er mit [[Laszlo Putnoky]] zusammen, unter anderem über Diffusion von Uran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er reiste viel und wechselte zwischen England und mitteleuropäischen Forschungszentren (Budapest, Wien, Holland, Deutschland), wobei er sich in England auch bei [[Henry Moseley (Physiker)|Henry Moseley]] in Oxford aufhielt, um Röntgenkristallographie zu lernen, und in London. Damals strebte er noch eine Karriere in Ungarn an, wo er sich im Ersten Weltkrieg und in den ersten Nachkriegsjahren überwiegend aufhielt und ein Forschungslabor im 3. Chemischen Institut der Universität Budapest aufbaute, das der mittlerweile mit Hevesy befreundete Buchböck leitete. Er diente zwar im Ersten Weltkrieg in der Armee, konnte seine Forschung aber weiterführen. Mit dem schon bestehenden Labor für Radioaktivität von Weszelsky hatte er kaum Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde er außerordentlicher Professor in Budapest und 1919 ordentlicher Professor und Leiter des 2. Physikalischen Instituts (was als Übergang gedacht war, bevor ein Lehrstuhl für Physikalische Chemie eingerichtet war). Sein Kontakt mit dem 3. Chemischen Institut von Buchböck ließ nach, obwohl er mit diesem weiter auf gutem Fuß stand, und er experimentierte vor allem in der Veterinärschule, deren Chemische Abteilung sein Freund Gyula Groh leitete. Zu seinen Studenten zählte damals [[Erzsebet Rona]] und er arbeitete mit [[László Zechmeister]]. Nach [[Miklós Horthy]]s Ernennung zum [[Reichsverweser#Reichsverweser in Ungarn|Reichsverweser]] im Jahr 1920 verlor er seine Professur und seine Lehrerlaubnis und folgte einem Angebot von Niels Bohr nach Kopenhagen. Dort entdeckte er 1922 gemeinsam mit [[Dirk Coster]] das Element [[Hafnium]].&lt;br /&gt;
Er ist einer der Begründer der [[Radiochemie]] und gemeinsam mit Paneth Erfinder der [[Tracer (Nuklearmedizin)|Tracermethode]], mit der chemische Elemente durch die Beimischung ihrer radioaktiven [[Isotop]]e analytisch gekennzeichnet werden und hat auch die [[Neutronenaktivierungsanalyse]] als analytisches Verfahren eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1934 war er Professor an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] floh er nach [[Kopenhagen]] und 1943 weiter nach [[Stockholm]]. Dort arbeitete er bis 1961 und wandte sich physiologischen und klinischen Fragestellungen auf dem Gebiet der Radiobiologie zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hevesy György sírja.jpg|mini|hochkant|Das Grab von George de Hevesy in Budapest]]&lt;br /&gt;
Nachdem [[Carl von Ossietzky]] als Gegner des Nationalsozialismus im Jahr 1935 den [[Friedensnobelpreis]] erhalten hatte, verbot die Naziregierung Deutschen das Annehmen oder Tragen des Nobelpreises. Deshalb hatten die ebenfalls in Opposition zum [[Nationalsozialismus]] stehenden Preisträger [[Max von Laue]] und [[James Franck]] ihre Medaillen [[Niels Bohr]] in [[Kopenhagen]] anvertraut, um ihre [[Konfiskation|Konfiszierung]] in Deutschland zu verhindern. Als während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im April 1940 deutsche Truppen die dänische Hauptstadt besetzten, löste de Hevesy die goldenen [[Nobelpreis]]-Medaillen der beiden deutschen Physiker in [[Königswasser]] auf, um sie dem Zugriff der Besatzer zu entziehen. Nach Kriegsende extrahierte er das gelöste Gold und übergab es der [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften|Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften]], die daraus neue Medaillen herstellte und an von Laue und Franck übergab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nobelprize.org/prizes/about/the-nobel-medals-and-the-medal-for-the-prize-in-economic-sciences/ |titel=A unique gold medal |werk=nobelprize.org |datum=1998-03-11 | zugriff=2025-08-01 |sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
George de Hevesy starb im Alter von 80 Jahren in Freiburg im Breisgau und wurde dort auf dem [[Friedhof Bergäcker]] in [[Littenweiler]] beigesetzt. Im April 2000 [[Umbettung|überführte]] man ihn auf den [[Kerepesi temető|Kerepeschen Friedhof]] in seiner Heimatstadt Budapest.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/hevesygewissenschaftler_56.html Das Grab von George de Hevesy]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1929 Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 1939 &amp;#039;&amp;#039;Foreign Member&amp;#039;&amp;#039; der [[Royal Society]]&lt;br /&gt;
* 1949 [[Copley-Medaille]] der [[Royal Society]]&lt;br /&gt;
* 1943 [[Nobelpreis für Chemie]] „für seine Arbeiten über die Anwendung der Isotope als Indikatoren bei der Erforschung chemischer Prozesse“&lt;br /&gt;
* 1950 Mitglied der [[American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
* 1957 Aufnahme in den Orden [[Pour le Mérite|Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste]]&lt;br /&gt;
* 1959 [[Atoms for Peace Award]]&lt;br /&gt;
* 1960 Mitglied und [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina#Ehrenmitglieder|Ehrenmitglied]] der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|3483|IDName=georg-von-hevesy|Name=Georg von Hevesy|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=22. September 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009 Benennung des [[Mondkrater]]s [[Hevesy (Mondkrater)|Hevesy]] durch die [[Internationale Astronomische Union|IAU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein hevesy.jpg|miniatur|Stolpersteine von Hevesys in Freiburg im Breisgau, links: neben den chemischen Instituten in der Albertstraße, rechts: von Pia und Georg vor ihrem ehemaligen Wohnsitz in der Rosastr. 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1968 wird von einem internationalen Gremium die Hevesy-Medaille für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Radio- und Kernchemie vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mtaa-icaa.org/#hevesy |titel=Hevesy Medal Award |werk=mtaa-icaa.org |sprache=en |abruf=2023-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin]] (DGN) vergibt den Georg-von-Hevesy-Preis für Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der klinischen oder experimentellen [[Nuklearmedizin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nuklearmedizin.de/leistungen/news/newsdetail.php?navId=14&amp;amp;newsId=170 DGN-Forschungs- und Förderpreise ausgeschrieben] bei der [[Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin|Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin]] (nuklearmedizin.de); abgerufen am 2. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Klinik für Nuklearmedizin am [[Universitätsklinikum Freiburg]] ist eine Station nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.uniklinik-freiburg.de/nuklearmedizin/stationvonhevesy.html | titel=Station von Hevesy&amp;amp;#124;Universitätsklinikum Freiburg | zugriff=2014-07-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Asteroidengürtel|Hauptgürtelasteroid]] [[(10444) de Hevesy]] wurde 2001 nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi?sstr=10444+de+Hevesy 10444 de Hevesy] in der [[Jet Propulsion Laboratory|JPL]] Small-Body Database&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Haus Rosastraße 21 in Freiburg wurden im Juli 2014 [[Stolpersteine]] für George de Hevesy und seine Frau Pia verlegt, ebenso für George am Ort seiner Lehrtätigkeit bei den chemischen Instituten in der Albertstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.badische-zeitung.de/freiburg/fuer-prominente-und-vergessene | titel=Freiburg: Für Prominente und Vergessene - badische-zeitung.de | zugriff=2014-07-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Während des Nobel-Festbanketts im Dezember 1951 erklärte George de Hevesy seiner Tischnachbarin die praktischen Vorzüge seiner Forschungsarbeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Als ich mit meinem ersten Studium der radioaktiven Isotopen beschäftigt war, arbeitete ich in Manchester und wohnte in einem ‚Boardinghouse‘, dessen Wirtin eine regelrechte Künstlerin in der Variierung ein und desselben Gerichtes war. Es schien mir, trotz der ausgezeichneten Camouflage, daß wir die Reste des Sonntagsessens in verschiedener Form Tag für Tag während der ganzen Woche erhielten. Als ich mich beschwerte, leugnete sie empört. Um sie zu überführen, schmuggelte ich winzige radioaktive Partikel in den übriggebliebenen Sonntagsbraten, und mit einem Elektroskop ließ sich noch am Samstag die radioaktive Ausstrahlung im ‚cottagepile‘ nachweisen. Der Wirtin schien das unerlaubte ‚schwarze Magie‘, aber sie beugte sich den nachweisbaren Strahlen, und wir bekamen besseres Essen.&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Wiener Kurier&amp;#039;&amp;#039; vom 31. Dezember 1951&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wku|31|12|1951|8|Menü&amp;amp;nbsp;– radioaktiv|HERVORHEBUNG=Als&amp;amp;#32;ich&amp;amp;#32;mit&amp;amp;#32;meinem&amp;amp;#32;ersten&amp;amp;#32;Studium}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=mit Fritz Paneth |Titel=Über Versuche zur Trennung des Radium D von Blei |Sammelwerk=Monatshefte für Chemie |Band= |Verlag= |Ort= |Datum=1913 |Seiten=1393–1400}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mch|04|00|1913|1557|ALTSEITE=1393|Über Versuche zur Trennung des Radium D von Blei|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=mit Fritz Paneth |Titel=Über Radioelemente als Indikatoren in der analytischen Chemie |Sammelwerk=Monatshefte für Chemie |Band= |Verlag= |Ort= |Datum=1913 |Seiten=1401–1407}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mch|04|00|1913|1565|ALTSEITE=1401|Über Radioelemente als Indikatoren in der analytischen Chemie|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=mit Fritz Paneth |Titel=Über die elektrochemische Vertretbarkeit von Radioelementen |Sammelwerk=Monatshefte für Chemie |Band= |Verlag= |Ort= |Datum=1913 |Seiten=1593–1603}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mch|04|00|1913|1757|ALTSEITE=1593|Über die elektrochemische Vertretbarkeit von Radioelementen|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=mit Fritz Paneth |Titel=Zur Elektrochemie des Poloniums |Sammelwerk=Monatshefte für Chemie |Band= |Verlag= |Ort= |Datum=1915 |Seiten=45–49}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mch|04|00|1915|133|ALTSEITE=45|Zur Elektrochemie des Poloniums|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=mit Fritz Paneth |Titel=Zur Frage der isotopen Elemente |Sammelwerk=Monatshefte für Chemie |Band= |Verlag= |Ort= |Datum=1915 |Seiten=75–93}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mch|04|00|1915|163|ALTSEITE=75|Zur Frage der isotopen Elemente|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Isotope als Indikatoren in der physiologischen Forschung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta rheumatologica.&amp;#039;&amp;#039; Band 6. Geigy, Basel (Mai) 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bunsentagung 1932 Münster.jpg|mini|Bunsentagung Münster 1932, George de Hevesy stehend links]]&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|61|62|Hevesy, Georg von|Alfred Faessler|116785179}}&lt;br /&gt;
* Hilde Levi: &amp;#039;&amp;#039;George de Hevesy. Life and Work&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen: Rhodos 1985&lt;br /&gt;
* Siegfried Niese: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Hevesy : 1885–1966 ; Wissenschaftler ohne Grenzen&amp;#039;&amp;#039;, Münster/Westfalen : Principal-Verlag 2009, ISBN 978-3-89969-081-1.&lt;br /&gt;
* Gábor Palló: &amp;#039;&amp;#039;Hevesy György&amp;#039;&amp;#039;, Budapest: Akademiai Kiado, 1998&lt;br /&gt;
* Gábor Palló: &amp;#039;&amp;#039;Isotope research before Isotopy: George Hevesy’s early radioactivity research in the Hungarian context&amp;#039;&amp;#039;, Dynamis 29, 2009, S. 167–189&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hevesy, Georg Karl von&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. München: Saur, 1983, S. 505&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Nobel-ch|1943|George de Hevesy}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116785179}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116785179}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Nobelpreises in Chemie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116785179|LCCN=n82024885|VIAF=95188478|NDL=00743697}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hevesy, George de}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nuklearmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entdecker eines chemischen Elements]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Copley-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auswärtiges Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Atoms for Peace Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Bunsen-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Freiburg im Breisgau ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Transleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernchemiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hevesy, George de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hevesy, György; Hevesy, Georg Karl von; Hevesy, George Charles de (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Chemiker und Nobelpreisträger für Chemie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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