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	<title>George Chrystal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T19:57:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=George_Chrystal&amp;diff=1878349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Ergänzung</title>
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		<updated>2025-03-20T12:32:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:George Chrystal.jpg|mini|George Chrystal (1885)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:George Chrystal. Etching by W. Hole, 1884. Wellcome V0001125.jpg|mini|George Chrystal (Radierung von W. Hole)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;George Chrystal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1851]] in [[Oldmeldrum]]; † [[3. November]] [[1911]] in [[Edinburgh]]) war ein schottischer [[Mathematiker]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
George Chrystals Vater, William Chrystal, hatte als Getreidehändler genug verdient, um Land zu erwerben und selbst in die Produktion einzusteigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Seine Mutter war Margaret Burr, Tochter von James Burr aus Mains of Glaik im [[Aberdeenshire]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Die Familie lebte in Mill of Kingoodie, wo Chrystal seine frühe schulische Ausbildung in Old Meldrum erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Er war ein aufgewecktes Kind, das sich wegen seiner körperlichen Behinderung nur wenig sportliche betätigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1863 zog die Familie nach [[Aberdeen]], wo der Junge die [[Aberdeen Grammar School]] besuchte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; 1866 gewann Chrystal das Williamson Stipendium für den besten Schüler der dritten Klasse und 1867 eine Silbermedaille.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Er nahm ein Studium an der [[University of Aberdeen]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Nach Chrystals eigenen Angaben hatte er bis zu seinem Studienantritt praktisch keine mathematische Bildung erhalten. Er schreibt die gute mathematische Ausbildung an der Universität den Professoren Fuller und Thomson zu, die von einem privaten Tutor unterstützt die jungen Männer ausbildeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 schloss er sein Studium mit den höchsten Auszeichnungen in Mathematik und [[Naturphilosophie]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde mit der Town’s Gold Medal für den besten Studenten des Jahrgangs ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem erwarb er so ein Stipendium für das [[Peterhouse]] der [[University of Cambridge]], wo Chrystal 1872 unter den Einfluss von [[James Clerk Maxwell]] geriet, der im Jahr zuvor die Cavendish Professur in experimenteller Physik übernommen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Zwar lamentiert Chrystal über die wenig erhellende Ausbildung, die er für deutlich schlechter als die in Schottland vermittelte hielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Gleichzeitig lernte er so nach eigenen Aussagen einen Querschnitt der klügsten Köpfe seiner Generation im Königreich kennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; 1875 schloss er seine Studien in Cambridge ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde neben [[William Burnside]] als &amp;#039;&amp;#039;Second Wrangler&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet, der Bezeichnung für den zweitbesten Mathematik-Studenten eines Jahrgangs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde zum [[Fellow#Hochschulbetrieb|Fellow]] des [[Corpus Christi College (Cambridge)|Corpus Christi College]] gewählt und lehrte dort zwei Jahre, während er gleichzeitig am [[Cavendish-Laboratorium]] unter Maxwell an einer experimentellen Bestätigung der [[Ohmsches Gesetz|Ohmschen Gesetze]] arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; 1877 bewarb sich Chrystal um die frei gewordene [[Regius Professor of Mathematics (St Andrews)|Regius Professur of Mathematics]] an der [[Universität St Andrews]], die er mit besten Empfehlungen seiner Lehrer zugesprochen bekam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;JOC_EFR2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In St Andrews zeigte er sich als fähiger Lehrer und erstellte zusätzlich Artikel für die neunte Auflage der [[Encyclopædia Britannica|Encyclopaedia Britannica]] über Themen zur [[Elektrodynamik|Elektrizitätslehre]], [[Magnetismus]] und weiteren Themen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; 1879 bewarb sich Chrystal um die frei gewordene Mathematikprofessur an der [[University of Edinburgh|Edinburgh Universität]], wo er bis zum Ende seiner Karriere lehrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;JOC_EFR2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr trat er eine Reise nach Deutschland ein, wo er in [[Bonn]] seine Jugendbekanntschaft Ann Balfour heiratete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; 1891 führte Chrystal als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] einige wichtige Reformen des Studienprogramms durch, die den Studenten mehr Freiheiten bei der Auswahl der Fächer gaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl Chrystal die Mathematikprofessur hielt, betrieb er weiterhin auch Laborforschung, wo ihn die praktische Arbeit mit Studenten in Kontakt brachte, die ihn häufiger zu sehen bekamen, als ihren eigentlichen Lehrer, [[Peter Guthrie Tait]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Chrystal überzeugte auch hier als zugänglicher und hilfreicher Tutor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
George Chrystal wurde 1880 in die [[Royal Society of Edinburgh]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Er diente der Gesellschaft im Vorstand und folgte 1901 Tait als Generalsekretär der Gesellschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Unter Chrystals Führung musste die Gesellschaft zwar die Gebäude verlassen, die sie 80 Jahre genutzt hatte, aber Chrystal erstritt für die Gesellschaft eine angemessene Entschädigung und konnte mit den GBP 25.000 ein Anwesen in 22–24 George Street, Edinburgh, erwerben, wo die Gesellschaft mit einigen Zukäufen bis heute residiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten seiner wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichte er im Organ der Gesellschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Chrystals mathematische Publikationen befassen sich mit vielen Themen, einschließlich der [[Nichteuklidische Geometrie|nichteuklidischen Geometrie]], [[Determinante]]n, [[Kegelschnitt]]e, [[Optik]] und [[Differentialgleichung]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Zudem verfasste er ein bekanntes Buch zur Algebra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Gründungs- und Ehrenmitglied der [[Edinburgh Mathematical Society]], an deren Entwicklung er sich maßgeblich beteiligte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Für seine hydrologischen Untersuchungen an den [[Liste schottischer Lochs|Lochs]] [[Loch Earn|Earn]], [[Loch Tay|Tay]] und [[Loch Lubnaig|Lubnaig]] erhielt er den Gunning Victoria Award der Royal Society of Edinburgh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt; Die königliche Bestätigung zur Verleihung der [[Royal Medal]] der [[Royal Society]] traf erst zwei Stunden nach seinem Tod ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Wedderburn]] war sein Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Algebra. An Elementary Text Book for the Higher Classes of Secondary Schools and for Colleges.&amp;#039;&amp;#039; Edinburgh 1886.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Chrystal}}&lt;br /&gt;
* {{MathGenealogyProject|id=30510 |name= George Chrystal}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/chrystal.g George Chrystal] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;JOC_EFR2003&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=J. J. O’Connor, E. F. Robertson |url=https://mathshistory.st-andrews.ac.uk/Biographies/Turnbull/ |titel=Herbert Westren Turnbull |werk=st-andrews.ac.uk |hrsg=University of St Andrews |datum=2003 |abruf=2015-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MCTutChrystal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=J. J. O&amp;#039;Connor, E. F. Robertson |url=http://mathshistory.st-andrews.ac.uk/Biographies/Chrystal.html |titel=George Chrystal |titelerg=Born: 8 March 1851 in Old Meldrum (near Aberdeen), Scotland / Died: 3 November 1911 in Edinburgh, Scotland |werk=MacTutor |hrsg= |datum=Oktober 2003 |seiten= |format= |sprache=en |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2020-03-12 |abruf-verborgen= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116511230|LCCN=n/86/864431|VIAF=64759564}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Chrystal, George}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (St. Andrews)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regius-Professor für Mathematik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schotte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chrystal, George&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schottischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldmeldrum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Edinburgh]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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