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	<title>George Alexander Albrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:48:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=George_Alexander_Albrecht&amp;diff=469181&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchiDD: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-01-29T12:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| beschreibt den Dirigenten. Zum Kaufmann siehe [[George Alexander Albrecht (Kaufmann)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;George Alexander Albrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Februar]] [[1935]] in [[Leuchtenburg (Schwanewede)|Leuchtenburg]], [[Landkreis Osterholz]]; † [[21. Dezember]] [[2021]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/kultur/musik/weimar-george-alexander-albrecht-tot-100.html &amp;#039;&amp;#039;Trauer in Weimar: Ehrendirigent George Alexander Albrecht ist tot.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[mdr.de]], 22. Dezember 2021, abgerufen am 22. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Dirigent]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Albrecht – Sohn des Arztes [[Carl Albrecht (Mediziner)|Carl Albrecht]] – war ein Ururenkel des Bremer Großkaufmanns Baron [[Ludwig Knoop]], jüngerer Bruder des Politikers [[Ernst Albrecht]] und Vater des Dirigenten [[Marc Albrecht]] sowie Onkel der Politikerin [[Ursula von der Leyen]]. Seine amerikanische Großmutter Mary Ladson Robertson (1883–1960) aus [[Charleston (South Carolina)|Charleston]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Geschlechterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;amp;nbsp;Vol. 187, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine Nachfahrin des Politikers [[James Ladson]] und des Plantagenbesitzers und Geschäftsmanns [[James H. Ladson]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Register of the National Society of the Colonial Dames of America in the State of South Carolina,&amp;#039;&amp;#039; S. 35, The Society, 1945.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte [[Violine]], [[Klavier]] und [[Komposition (Musik)|Komposition]] und erhielt 1954 den „Prix d’excellence“ der Accademia Chigiana in [[Siena]], [[Italien]]. Nach Stationen am Bremer [[Theater am Goetheplatz]] (1958–1961) und am [[Niedersächsisches Staatstheater Hannover|Landestheater Hannover]] (1961–1965) wurde er 1965 im Alter von 29 Jahren zum [[Generalmusikdirektor]] der Niedersächsischen [[Opernhaus Hannover|Staatsoper Hannover]] berufen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Redaktionsbüro Harenberg |Titel=Knaurs Prominentenlexikon 1980. Die persönlichen Daten der Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. |TitelErg=Mit über 400 Fotos |Verlag=Droemer Knaur |Ort=München/Zürich |Datum=1979 |ISBN=3-426-07604-7 |Kapitel=Albrecht, George Alexander |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war damals jüngster Generalmusikdirektor in Deutschland. Er war im Laufe seiner Karriere u.&amp;amp;nbsp;a. Gastdirigent der [[Berliner Philharmoniker|Berliner]], [[Bamberger Symphoniker|Bamberger]] und [[Münchner Philharmoniker]], der [[Staatskapelle Dresden]] und des [[Gewandhausorchester|Gewandhausorchesters Leipzig]]. Er dirigierte sämtliche deutsche Rundfunk-Orchester und stand bei zahlreichen ausländischen Orchestern am Pult, darunter die Warschauer Philharmonie, das [[Orchestre Philharmonique de Radio France|Orchestre Philharmonique de Paris]], die [[Tschechische Philharmonie]] sowie die Rundfunk-Orchester Turin, Mailand und Rom. Opern- und Konzertgastspiele führten ihn nach Bologna, Barcelona, Madrid, Triest, Turin, Venedig, zur [[Sankt Petersburger Philharmoniker|Philharmonie St. Petersburg]], an das [[Opernhaus Zürich]], zur [[Wiener Staatsoper]], zum [[Wiener Konzerthaus]] und zum [[Wiener Musikverein]], den [[Salzburger Festspiele]]n und in die [[Carnegie Hall]] in New York. Im Februar 1992 debütierte er in Japan beim [[NHK-Sinfonieorchester]] Tokio. Nach 32 Jahren verließ Albrecht mit Ende der Spielzeit 1992/93 die [[Opernhaus Hannover|Hannoversche Oper]], um sich zunehmend Gastdirigaten zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastspiele ==&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 1995 war Albrecht Gastdirigent an der [[Semperoper|Semperoper Dresden]] und leitete 1994 in Leipzig die Neuinszenierung der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Moses und Aron]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Arnold Schönberg]]. Eine Honorarprofessur hatte er an der [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar]] inne. Zu seinen Schülern zählen die Dirigenten [[Volkher Häusler]] und [[Michael Mader]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Generalmusikdirektor des [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Deutschen Nationaltheaters Weimar und der Staatskapelle Weimar]] unternahm er seit 1996 Gastspielreisen u.&amp;amp;nbsp;a. nach Berlin, Köln, München, Wien, Salzburg, Antwerpen, Luxemburg sowie nach Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer seiner letzten Gastspielreisen (Herbst 2004) dirigierte er die Staatskapelle Weimar mit [[Wilhelm Furtwängler]]s &amp;#039;&amp;#039;Sinfonischem Konzert für Klavier und Orchester&amp;#039;&amp;#039; und [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] &amp;#039;&amp;#039;[[5. Sinfonie (Beethoven)|5. Sinfonie]]&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland und Österreich. Seine CD-Einspielungen mit diesem traditionsreichen deutschen Orchester konzentrieren sich besonders auf für Weimar geschriebene Werke von Liszt, Wagner, Strauss und Humperdinck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Höhepunkte unter den zahlreichen Gastspielen, die Albrecht unternahm, stellten in der Saison 2003/2004 das Dirigat von [[Antonín Dvořák]]s &amp;#039;&amp;#039;Stabat Mater&amp;#039;&amp;#039; mit dem New Zealand Symphony Orchestra beim New Zealand International Festival und die Einstudierung von [[Richard Wagner]]s [[Der fliegende Holländer]] an der Opera Australia in Sydney und in Melbourne dar. Für das letztere Projekt erhielt er im Jahr 2005 den &amp;#039;&amp;#039;Conductors Award&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Oper&amp;#039;&amp;#039; vom australischen Kritikerpreis &amp;#039;&amp;#039;Green Room Award&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Albrechts Opern- und Konzertrepertoire war breit gefächert. Einen Schwerpunkt bildete die [[Neue Musik]], was zahlreiche Uraufführungen und exemplarische Einstudierungen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Aribert Reimann]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Troerinnen|Troades]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Bernd Alois Zimmermann]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Soldaten (Oper)|Die Soldaten]]&amp;#039;&amp;#039;, Schönbergs &amp;#039;&amp;#039;Moses und Aron&amp;#039;&amp;#039;) belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den musikdramatischen Werken [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] und [[Richard Wagner|Wagners]] bildete die Symphonik [[Anton Bruckner|Bruckners]] und [[Gustav Mahler|Mahlers]] einen weiteren Schwerpunkt in Albrechts Schaffen. So erhielt er unter anderem für seine Aufführung des Mahlerschen Gesamtwerkes 1985 die &amp;#039;&amp;#039;Gustav-Mahler-Goldmedaille&amp;#039;&amp;#039; der [[Internationale Gustav Mahler Gesellschaft|Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft]] und schrieb das umfangreiche Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Symphonien Gustav Mahlers&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Symphonien von Gustav Mahler. Eine Einführung. „Was uns mit mystischer Gewalt hinanzieht …“ |Verlag=Niemeyer |Ort=Hameln |Datum=1992 |ISBN=3-87585-241-9 |Kommentar=Mit einer CD}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Immer wieder setzte er sich für selten gespielte Werke ein, wie z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Hans Pfitzner]], über den er auch wissenschaftlich forschte und die Studie &amp;#039;&amp;#039;Das Sinfonische Werk Pfitzners&amp;#039;&amp;#039; verfasste, [[Erwin Schulhoff]], [[Allan Pettersson]] und nicht zuletzt [[Wilhelm Furtwängler]], dessen Sinfonien er als Präsident des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Furtwängler-Gesamtausgabe&amp;#039;&amp;#039; edierte. Es sind drei CDs mit allen Sinfonien Furtwänglers mit der [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Staatskapelle Weimar]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komponist ==&lt;br /&gt;
Seine erste Komposition, ein Lied, schrieb George Alexander Albrecht im Alter von elf Jahren im Oktober 1946. Bis Anfang zwanzig hatte er schon über hundert Werke geschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://onlinemerker.com/george-alexander-albrecht-mein-ganzer-innerer-weg-fuehrt-zu-mahler/ |titel=George Alexander ALBRECHT: „Mein ganzer innerer Weg führt zu Mahler“. |sprache=de |abruf=2021-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit einem Herzstillstand während eines Dirigats im Jahr 2002 wendete er sich wieder verstärkt dem Komponieren zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Juni 2018 wurde sein &amp;#039;&amp;#039;Requiem für Syrien&amp;#039;&amp;#039; in [[Dresden]] uraufgeführt ([[Dresdner Philharmonie]] unter der Leitung von [[Michael Sanderling]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nmz.de/online/zur-urauffuehrung-von-george-alexander-albrechts-requiem-fuer-syrien-in-dresden |titel=Zur Uraufführung von George Alexander Albrechts „Requiem für Syrien“ in Dresden {{!}} nmz – neue musikzeitung |abruf=2021-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später, im August 2019, kam es zur Uraufführung seiner 1. Sinfonie, &amp;#039;&amp;#039;Sinfonia due Mondi&amp;#039;&amp;#039; für Mezzosopran und großes Orchester auf Texte von [[Ulla Hahn]] ([[Staatskapelle Weimar]], Leitung: [[Marc Albrecht]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nmz.de/online/der-klang-der-welt-oder-der-mut-zu-gefallen-spielzeitauftakt-der-staatskapelle-weimar |titel=Der Klang der Welt oder der Mut zu Gefallen – Spielzeitauftakt der Staatskapelle Weimar {{!}} nmz – neue musikzeitung |abruf=2021-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Albrecht engagierte sich in der [[Hospiz]]arbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/03/13/im-angesicht-des-todes-werden-menschen-hellsichtig-und-weise/ |wayback=20170821170356 |text=&amp;#039;&amp;#039;Im Angesicht des Todes werden Menschen hellsichtig und weise&amp;#039;&amp;#039;}}. In: Mitteldeutsche Kirchenzeitungen, 13. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 10. November 1993: [[Niedersächsischer Verdienstorden]] (Verdienstkreuz 1. Klasse)&lt;br /&gt;
* 27. November 1997: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]] (Verdienstkreuz am Bande)&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft der Ordenskanzlei im Bundespräsidialamt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Symphonien von Gustav Mahler&amp;#039;&amp;#039; – [[Ries &amp;amp; Erler]], Berlin 2014, 344 Seiten, ISBN 978-3-87676-025-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.george-alexander-albrecht.de Website von G. A. Albrecht]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124742920|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|2168853}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm11546073}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124742920|LCCN=n80158325|VIAF=109644771}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Albrecht, George Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmusikdirektor (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastdirigent (Sächsische Staatskapelle Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Beamten- und Politikerfamilie Albrecht|George Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernst Albrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Albrecht, George Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwanewede|Leuchtenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchiDD</name></author>
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