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	<title>Georg von Stein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Landeshauptmann (Schlesien) umbenannt in Kategorie:Landeshauptmann (schlesische Fürstentümer): laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-12-05T06:03:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Landeshauptmann_(Schlesien)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Landeshauptmann (Schlesien) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Landeshauptmann (Schlesien)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Landeshauptmann_(schlesische_F%C3%BCrstent%C3%BCmer)&quot; title=&quot;Kategorie:Landeshauptmann (schlesische Fürstentümer)&quot;&gt;Kategorie:Landeshauptmann (schlesische Fürstentümer)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2025/November/26&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2025/November/26 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Adligen und Hofbeamten Georg von Stein. Zu anderen Personen siehe [[Georg Stein]].}}&amp;lt;!-- dort weitere &amp;quot;von&amp;quot; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg von Stein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Georg vom Stain&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jörg von Stein&amp;#039;&amp;#039;; † [[3. Dezember]] [[1497]] in [[Berlin]]) war ein [[Oberschwaben|oberschwäbischer]] Adliger. Er war ein maßgeblicher Gefolgsmann und enger Vertrauter des Erzherzogs [[Albrecht VI. (Österreich)|Albrecht VI.]] von Österreich. Nach dessen Tod diente er zunächst Herzog [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Sigmund]] von Österreich, dann dem böhmischen König [[Georg von Podiebrad|Georg]] und schließlich dem ungarischen König [[Matthias Corvinus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 269&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1480 bis 1488 war er [[Oberlandeshauptmann|Hauptmann]] der [[Herzogtümer in Schlesien|niederschlesischen Herzogtümer]]. Von 1481 bis 1485 war er [[Landvogt der Niederlausitz]] und 1481 bis 1490 [[Landvogt der Oberlausitz]]. Zudem war er [[Landeshauptmann]] des böhmischen [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer|Erbfürstentums Schweidnitz-Jauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Anfänge ==&lt;br /&gt;
Georg entstammte dem Familienzweig Uttenweiler,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://resource.database.rag-online.org/ngZP3Q870Z963ovVtASolXlY Georg von Stein zu Uttenweiler] (RAG-ID: ngZP3Q870Z963ovVtASolXlY), 6. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Schneider und Ferdinand Kramer |Titel=Heimatbuch Uttenweiler |Ort=Uttenweiler |Datum=1994 |Seiten=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zwar war Hans d. Ä. vom Stein von Steineck (aus der Linie Steinegg) 1443 der Bruder eines damaligen [[Domherre]]n Georg vom Stein, dem der Kirchensatz und die [[Pfründe]]n zu Heimsheim gehörten (Kaufurkunde vom 28. September 1443 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Bestand A 602 Württembergische Regesten, Weltliche und geistliche Ämter, Leonberg W., Nr 10421). Allerdings kann dieser ältere Georg aus der Linie Steinegg zeitlich und vom familiären Umfeld her nicht gleichgesetzt werden mit dem hier behandelten Georg von Stein aus der Linie Uttenweiler, der erst 1445 Domherr in Augsburg wurde und der ein Onkel des Humanisten [[Eitelwolf von Stein]] († 1515) war. Der Domherr Georg von 1443 aus der Linie Steinegg dürfte vielmehr identisch sein mit Georg vom Stain von Staineck, der 1421 Kleriker der Diözese Speyer und 1422 Kanoniker in Worms war und der sich 1424 um ein Kanonikat in Würzburg bewarb ([[Repertorium Germanicum]], Bd. 4).&amp;lt;/ref&amp;gt; hervorgegangen aus der Linie Klingenstein der [[Herren vom Stain]] in Oberschwaben. Laut seinem Biographen Rudolf Kneschke dürfte Georg um 1425/30 geboren sein, sein Vater Konrad († zwischen 1477 und 1481)&amp;lt;ref&amp;gt;Brief seines Bruders Ritter [[Marquart vom Stein]] († 1495/96) an Vater und Bruder Ritter Konrad d. Ä. und Konrad d. J. von Stein († 1495) vom 14. April 1477; Louis Poulain: &amp;#039;&amp;#039;Der Ritter vom Thurn von Marquart von&amp;lt;!---sic!---&amp;gt; Stein&amp;#039;&amp;#039;. Werner Riehm, Basel 1906, S. 141f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Kneschke: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Stein, Versuch einer Biographie&amp;#039;&amp;#039;. (Diss. phil. Leipzig). Weida i. Th., 1913, S. 2 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird 1451 im Gefolge von Albrecht VI. erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|35|608|613|Stein, Georg von|Hermann Markgraf|ADB:Stein, Georg von}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gefördert wurde Georg von seinem Onkel Wilhelm von Stein, der als [[Doktor der Rechte]] Rat von diesem war. Auf Wilhelms Betreiben wandte sich Georg dem geistlichen Stand zu und erhielt auf dessen Empfehlung am 24. Mai 1445 ein [[Kanonikat]] in [[Augsburger Dom|Augsburg]]. 1451/52 begleitete er Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] auf dessen [[Italienzug|Romzug]], zu dieser Zeit dürfte er bereits im Dienst von Erzherzog Albrecht gestanden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 268 und 275&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl er dort von Papst [[Nikolaus V. (Papst)|Nikolaus V.]] zum päpstlichen [[Apostolischer Protonotar|Protonotar]] ernannt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 269&amp;lt;/ref&amp;gt; gab er die geistliche Laufbahn auf und wandte sich dem Rittertum zu. Es folgte ein mehrjähriger Aufenthalt in Italien, während dessen Georg Kontakte mit zahlreichen Humanisten knüpfte. Es entsteht der Eindruck, dass er den neuen geistigen Strömungen seiner Zeit besonders aufgeschlossen gegenüberstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 268f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Dienst von Erzherzog Albrecht ==&lt;br /&gt;
Nach dem Fall von [[Konstantinopel]] verfasste Georg eine kleine Schrift über den Propheten [[Mohammed]], die er Erzherzog Albrecht VI. widmete.&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 269&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1458 verpflichtete sich Georg für ein Leibgeding von 600 Gulden zu lebenslangem Dienst für den Erzherzog, für den er inzwischen als [[Kanzler]] tätig geworden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 497&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1458 wurde er außerdem dessen Rat und machte sich ihm durch die Gewährung von Darlehen unentbehrlich. Im Gegenzug erhielt er von Albrecht VI. zunächst das Schloss Laufenburg und 1463 pfandweise (für 14.000 Gulden) auch die Stadt [[Steyr]] in [[Oberösterreich|Österreich ob der Enns]] mit den dazugehörigen Ämtern, außerdem wurde er nach der Niederschlagung des „[[Wolfgang Holzer (Politiker)|Holzer-Aufstandes]]“ zum Ritter geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 497, S. 590 und S. 613&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr eroberte er die [[Burgruine Aggstein|Burg Aggstein]], die er anschließend ebenfalls als Pfand übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg gehörte zu jenen Gefolgsleuten Albrechts, die bei dessen Tod im Dezember 1463 persönlich dabei waren. Danach wurde er sofort verdächtigt, etwas mit Albrechts Tod zu tun zu haben. Während ihm im 19. Jahrhundert sogar eine Verschwörung gegen den Erzherzog selbst von Historikern unterstellt wurde, hält dies die aktuelle Forschung für wenig wahrscheinlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 636ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Albrechts Tod einigte er sich mit dessen Nachfolger Friedrich III. auf die Herausgabe von Steyr gegen die Rückzahlung der Pfandsumme, die um 6.000 Gulden reduziert wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 644&amp;lt;/ref&amp;gt; eröffnete dann aber eine Fehde gegen den Kaiser. Als Friedrich III. die Stadt nach Neujahr 1467 besetzen ließ, eroberte sie Georg Ende Jänner d. J. zurück. Er setzte sich mit seinen Söldnern auf der [[Schloss Lamberg|Steyrer Burg]] fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen dieser Auseinandersetzung stellte er sich nachfolgend in den Dienst des böhmischen Königs [[Georg von Podiebrad]], der ebenfalls im Streit mit Friedrich III. lag. Ende 1467 verlor Georg von Stein die Stadt Steyr endgültig. Nachdem die erwartete Hilfe des Herzogs [[Viktorin von Münsterberg]] ausblieb, verlor er im Januar 1468 auch die Burg Steyr. Mit einer am 30. November 1470 auf [[Schloss Moravská Třebová]] abgeschlossenen Urkunde trat er seine Rechte an Ulrich von [[Boskowitz (Adelsgeschlecht)|Boskowitz]] auf [[Burg Cimburk|Cimburg]] ab. Für Georg von Podiebrad unternahm Georg von Stein in der Folge diplomatische Aufträge, die ihn u. a. auf den [[Haus Burgund|burgundischen Hof]] und zu deutschen Fürsten führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Dienst von König Matthias ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Georgs von Podiebrad 1471 wandte sich Georg von Stein dem ungarischen König [[Matthias Corvinus]] zu. Dieser war zwar von der böhmischen katholischen Liga schon 1469 zum Gegenkönig ausgerufen worden, konnte sich jedoch auch nach Georgs Tod nicht gegen [[Vladislav II. (Böhmen und Ungarn)|Vladislav II.]] durchsetzen. Während der nachfolgenden böhmisch-ungarischen Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft in Böhmen unternahm Georg von Stein zahlreiche diplomatische Aufträge für Corvin, die ihn u. a. auf die Höfe nach [[Mark Brandenburg|Brandenburg]], [[Königreich Sachsen|Sachsen]] und Ungarn führten. Ein von ihm zwischen seinem König und den [[Fürstentum Anhalt-Zerbst|Fürsten von Zerbst]] ausgehandelter Bündnisvertrag wurde am 15. Juli 1472 unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es Matthias Corvinus gelang, seinen Herrschaftsbereich auf die böhmischen [[Nebenland|Nebenländer]] auszudehnen, erlangte Georg von Stein eine einflussreiche Stellung in der [[Lausitz]] sowie in [[Schlesien]], wo er in der Nachfolge [[Stephan Zápolya]]s Landeshauptmann des böhmischen [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer|Erbfürstentums Schweidnitz-Jauer]] und Pfandinhaber von [[Bolków|Bolkenhain]] wurde. 1474 erließ Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] Mandate an Brandenburg, Sachsen, Bayern und Henneberg, „Jorg vom Stein, … der gutt zeit unser veint und widerwärtig gewesen und noch ist“, festzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Kronthal, Heinrich Wendt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politische Correspondenz Breslaus im Zeitalter des Königs Matthias Corvinus&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I. &amp;#039;&amp;#039;1469–1479&amp;#039;&amp;#039; (= Sriptores rerum Silesiacarum 13). Josef Max, Breslau 1893, Nr. 192, S. 152f ([https://books.google.de/books?id=D8I8ED5OIdgC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA152 Google-Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;  Nachdem 1475 Hans von [[Czettritz]], der ein Parteigänger Georg von Podiebrads gewesen war, die [[Burg Nowy Dwór|Herrschaft Neuhaus]] an Corvin verlor, setzte dieser Georg von Stein als Verwalter ein. 1478 gelangte Georg an die Herrschaft [[Zossen]] in der [[Niederlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1481 teilte Matthias Corvinus das böhmische Landesamt des Oberlandeshauptmanns von Schlesien auf. [[Johann Bjelik von Kornitz]] wurde Hauptmann der oberschlesischen Herzogtümer und Georg von Stein Hauptmann der niederschlesischen Herzogtümer. Damit waren sie beide die höchsten Landesbeamten in Schlesien. Im selben Jahr wurde Georg von Stein zum Landvogt der Oberlausitz ernannt. Vermutlich über diese Position gelangte er an die [[Standesherrschaft Hoyerswerda|Herrschaft Hoyerswerda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1482 eroberte Georg von Stein als Heerführer Corvins den [[Schloss Fürstenstein|Fürstenstein]], auf dem er nachfolgend residierte. 1483 veranlasste er die Zerstörung der [[Burg Radosno|Freudenburg]], die ein Raubritternest geworden war. Das gleiche Schicksal widerfuhr im selben Jahr dem benachbarten [[Burg Rogowiec|Hornschloss]]. 1488 heiratete Georgs Tochter Adelgunde („Alligunde“) von Stein Václav Bělík z Kornic (Wenzel Bjelik von Kornitz), einen Sohn des Johann Bjelik von Kornitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Kneschke: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Stein. Versuch einer Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Thomas &amp;amp; Hubert, Weida 1913, S. 58, 61 und öfter.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Matthias Corvinus 1489 das [[Herzogtum Steinau]] aneignete, übertrug er es Georg von Stein. Die Nachricht vom Tod des Königs Matthias Corvinus 1490 erreichte Georg von Stein auf seinem Landvogtsitz, der [[Ortenburg (Bautzen)|Ortenburg]] in [[Bautzen]]. Da er in Schlesien und der Lausitz nicht mehr sicher sein konnte, flüchtete er auf seine Herrschaft Zossen und von da an den kurfürstlichen Hof in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Letzte Lebensjahre ==&lt;br /&gt;
Seine Besitzungen konnte er nicht behaupten. 1492 musste er Steinau an den rechtmäßigen Besitzer, Herzog [[Konrad X. (Oels)|Konrad X. „den jungen Weißen“]] herausgeben. Da er seine Ansprüche auf Steinau trotzdem nicht aufgegeben hatte, verkaufte er sie 1494 dem [[Burg Karlštejn|Karsteiner]] Burggrafen und [[Königreich Böhmen|böhmischen]] Oberstmünzmeister [[Weitmühl|Benesch von Weitmühl]] (&amp;#039;&amp;#039;Beneš z Veitmile&amp;#039;&amp;#039;), der 1496 starb. Dessen Brüder Christoph und Sebastian von Weitmühl verkauften Steinau mit [[Rudna (Powiat Lubiński)|Raudten]] 1497 dem Herzog [[Heinrich I. (Münsterberg-Oels)|Heinrich I. von Münsterberg]], der den neu erworbenen Besitz seinem [[Herzogtum Oels]] eingliederte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte der Stadt Steinau an der Oder&amp;#039;&amp;#039;. Breslau 1885, Verlag von Max Woywod, S. 32f. und 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg von Stein starb am 3. Dezember 1497 bei den Franziskanern im [[Graues Kloster (Berlin)|Grauen Kloster]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich.&amp;#039;&amp;#039; Köln u. a. 2015, S. 644, Fußnote 401&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Chmel]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Urkunden, Briefe und Actenstücke zur Geschichte der habsburgischen Fürsten K. Ladislaus Posth., Erzherzog Albrecht VI. und Herzog Siegmund von Österreich. Aus den Jahren 1443–1473&amp;#039;&amp;#039;. (Fontes rerum Austriacarum II/2). K.K. Hof- und Staats-Druckerei, Wien 1850 ([https://books.google.de/books?id=Ys9GAAAAcAAJ Google-Books])&lt;br /&gt;
* Brief von Herzog [[Karl der Kühne|Karl „der Kühne“ von Burgund]] an den „ungarischen Botschafter“ (&amp;#039;&amp;#039;regie maiestatis Hungariae ambassator&amp;#039;&amp;#039;) Georg vom Stein vom 20. Juli 1476 aus [[Salins-les-Bains]]. In: [[Berthold Kronthal]],&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Kronthal (1860-1942) aus Posen, Leiter der Stadtbücherei Breslau.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Heinrich Wendt (Archivar)|Heinrich Wendt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politische Correspondenz Breslaus im Zeitalter des Königs Matthias Corvinus&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I. &amp;#039;&amp;#039;1469–1479&amp;#039;&amp;#039; (= Sriptores rerum Silesiacarum 13). Josef Max, Breslau 1893, Nr. 251, S. 181f ([https://books.google.de/books?id=D8I8ED5OIdgC&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA198 Google-Books]); vgl. Nr. 70, S. 136, und Bd. II. &amp;#039;&amp;#039;1479–1490&amp;#039;&amp;#039; (= Sriptores rerum Silesiacarum 14). Josef Max, Breslau 1894, Nr. 489, S. 144 ([https://books.google.de/books?id=WjwFrAnRql4C&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA144 Google-Books])&lt;br /&gt;
* [[Adolph Friedrich Riedel]] (Bearb.): Codex diplomaticus Brandenburgensis, Bd. III. G. Reimer, Berlin 1861 ([https://books.google.de/books?id=yz0OAAAAQAAJ Google-Books]).; Bd. XI. Reimer, Berlin 1856 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11443067 Digitalisat] der Bayerischen Staatsbibliothek München); Bd. XXIV. Reimer, Berlin 1863 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11443080 Digitalisat] der Bayerischen Staatsbibliothek München).&lt;br /&gt;
* [[Felix Priebatsch]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Politische Correspondenz des Kurfürsten [[Albrecht Achilles]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. II &amp;#039;&amp;#039;1475–1480&amp;#039;&amp;#039;. (Publicationen aus den K. Preußischen Staatsarchiven 67). S. Hirzel, Leipzig 1894, &amp;#039;&amp;#039;passim&amp;#039;&amp;#039;, S 734: Registereintrag ([https://archive.org/details/politischecorre02priegoog Digitalisat] im Internet Archive)&lt;br /&gt;
* Prozessakten &amp;#039;&amp;#039;Dr. Jörg Neidecker, RKG-Beisitzer, für (Vater) Martin von Neideck ./. Marquard vom Stein zu Ottenweiler und Ytelwolf vom Stein&amp;#039;&amp;#039;; Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Reichskammergericht C3, N 666), 1496/97; Alexander Brunotte, Raimund J. Weber (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Akten des Reichskammergerichts im Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Inventar des Bestandes C3&amp;#039;&amp;#039;, Bd. V &amp;#039;&amp;#039;N–R&amp;#039;&amp;#039;. (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg 46,5). Kohlhammer, Stuttgart 2001, Nr. 3008, S. 20.&amp;lt;ref&amp;gt;„Bürgschaft über 3000 ungarische Gulden, die † [[Wolfgang V. von Walsee|Wolfgang von Waldsee]] und † Jörg vom Stein, öst. Hofmeister bzw. Kanzler für Erzherzog Albrecht von Österreich gegenüber † Bernhard Neidecker, Bruder des klag. Martin von Neideck, geleistet haben. … als Entgelt für geleistete Dienste. Kl. verlangt Schadenersatz wegen Nichterfüllung in Höhe von 75 fl. jährlich, die er bei entspr. Anlage des Geldes an [[Gült]] hätte erzielen können.“ Die Verpfändung erfolgte am 5. Mai 1460 in [[Linz]]; [[Franz Xaver Pritz]]: &amp;#039;&amp;#039;Jörg von Stein, der Herr und Regierer der Herrlichkeit Steier. Ein Bruchstück aus der Geschichte des Landes ob der Enns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über das Museum [[Francisco-Carolinum]]&amp;#039;&amp;#039; 14 (1854), S. 1–42, bes. S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Pritz]]: &amp;#039;&amp;#039;Jörg von Stein, der Herr und Regierer der Herrlichkeit Steier. Ein Bruchstück aus der Geschichte des Landes ob der Enns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über das Museum Francisco-Carolinum&amp;#039;&amp;#039; 14 (1854), S. 1–42 ([https://books.google.de/books?id=1Il0pSvWp54C&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA1 Google-Books])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Schlesiens&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Von der Urzeit bis zum Jahre 1526&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Sigmaringen 1988, ISBN 3-7995-6341-5, S. 221, 223f., 226f. und 229&lt;br /&gt;
* {{ADB|35|608|613|Stein, Georg von|Hermann Markgraf|ADB:Stein, Georg von}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Kneschke: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Stein, Versuch einer Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Phil. Diss., Weida i. Th., 1913 ([http://steyr.dahoam.net/wp-content/uploads/2018/10/Rudolf-Kneschke-Georg-von-Stein.pdf#page7 PDF] des Digitalarchivs Steyr)&lt;br /&gt;
* Konstantin Moritz A. Langmaier: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 38). Böhlau, Köln u. a. 2015, ISBN 978-3-412-50139-6 (Teilweise zugleich: München, Ludwig-Maximilians-Universität, Dissertation, 2013).([http://www.sehepunkte.de/2016/10/28187.html Rezension]), siehe Register, S. 763&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 33, 104, 112, 196 und 341.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138515417|VIAF=90800656}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stein, Georg Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (schlesische Fürstentümer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberlandeshauptmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landvogt der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Friedrich III. (HRR)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1497]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stein, Georg von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stain, Georg von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=oberschwäbischer Adliger; Landeshauptmann von Schweidnitz-Jauer; Oberlandeshauptmann von Schlesien; Landvogt der Nieder- und der Oberlausitz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1497&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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