<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_von_Hertling</id>
	<title>Georg von Hertling - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_von_Hertling"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_von_Hertling&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T01:13:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_von_Hertling&amp;diff=77202&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */ Klammer entlinkt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_von_Hertling&amp;diff=77202&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-05T17:18:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Politiker. Zum Verwaltungsjuristen siehe [[Georg von Hertling (Verwaltungsjurist)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg von Hertling, 1908.jpg|mini|Georg von Hertling, gemalt von [[Paul Beckert (Maler)|Paul Beckert]] (1908)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Friedrich Karl Freiherr von Hertling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1914 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graf von Hertling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. August]] [[1843]] in [[Darmstadt]]; † [[4. Januar]] [[1919]] in [[Ruhpolding]], [[Oberbayern]]), war ein deutscher Politiker der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]]. Unter anderen war er in [[Königreich Bayern|Bayern]] [[Bayerisches Staatsministerium des Äußern|Außenminister]] und [[Bayerischer Ministerpräsident|Ministerpräsident]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Hertling danach vom 1. November 1917 bis zum 30. September 1918 [[Reichskanzler]] des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Vorsitzender des Ministerrates von Bayern und als erster Reichskanzler war Hertling nicht [[Parteiloser|parteilos]].&lt;br /&gt;
Hertling gehörte zum konservativen Flügel seiner Partei. Selbst war er zwar gegen eine Parlamentarisierung des Regierungssystems. Doch das [[Kabinett Hertling]] kam trotzdem in Abstimmung mit den Mehrheitsparteien des [[Interfraktioneller Ausschuss|Interfraktionellen Ausschusses]] zustande. Zuvor war [[Georg Michaelis]] der letzte Reichskanzler für einige Monate, den der Kaiser ohne Rücksprache mit dem Reichstag eingesetzt hatte. Hertlings Reichsleitung wurde im Oktober 1918 durch das ausdrücklich parlamentarisch gestützte [[Kabinett Baden]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Vor der Politik ===&lt;br /&gt;
Georg von Hertling stammte aus einer katholischen, [[Großherzogtum Hessen|rheinhessischen]] [[kurmainz]]ischen Beamtenfamilie, die auch in der Vorderpfalz ansässig war. Er war der Sohn des hessischen Hofgerichtsrates Jakob Freiherr von Hertling und seiner Frau Antonie (geb. [[Guaita (Familie)|von Guaita]]) und wurde in Darmstadt geboren. Sein Urgroßvater [[Johann Friedrich von Hertling]] war ab 1790 Geheimer Ratskanzler im [[Kurfürstentum Pfalz-Bayern]] gewesen. Seine Großmutter mütterlicherseits war Magdalena Maria Caroline Francisca [[Brentano]], genannt Meline (1788–1861), die mit [[Georg Friedrich von Guaita]] (1772–1851) verheiratet war, dem mehrfachen Bürgermeister der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die religiöse Erziehung durch seine Mutter ließ ihn erwägen, Priester zu werden. Hertling besuchte das [[Ludwig-Georgs-Gymnasium]] dort war er Schüler unter Direktor [[Christian Boßler]], der das Institut in seinem [[Humanistisches Gymnasium|humanistischen]] Charakter gegen die aufkommenden [[Naturwissenschaft]]en bewahrte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Winfried Becker (Historiker)|Winfried Becker]] |Titel=Georg von Hertling 1843–1919. Jugend und Selbstfindung zwischen Romantik und Kulturkampf |Verlag=Matthias-Grünewald-Verlag |Ort=Mainz |Datum=1981 |ISBN=3-7867-0882-7 |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend studierte er [[Philosophie]] in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Universität Münster|Münster]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], wo er 1864 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Habilitation]] 1867 in [[Bonn]] wurde der bekennende Katholik wegen des [[Kulturkampf]]es dort erst 1880 auf eine außerordentliche Professur berufen. Diese Erfahrung trug dazu bei, dass sich Hertling führend an der Gründung der [[Görres-Gesellschaft|Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft im katholischen Deutschland]] beteiligte, deren Präsident er bis zu seinem Tode 1919 blieb. Hertling erhielt 1882 einen Ruf auf eine ordentliche Professur an der Universität München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hertling war einer der Vordenker der Bewegung der katholischen [[Studentenverbindung]]en. Er trat 1862 der [[KDStV Aenania München]] bei und dem katholischen Leseverein Berlin, der späteren [[KStV Askania-Burgundia Berlin|KStV Askania Berlin]], sowie später dem [[KStV Arminia Bonn]]. Seine Rede auf dem [[Katholikentag]] 1863 in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], auf der er die Begriffe [[Religion]], [[Wissenschaft]] und [[Freundschaft]] als Leitsätze eines katholischen Verbindungsstudenten vorstellte, gilt als Auslöser für die Gründung des [[Würzburger Bund]]es, aus dem später die Verbände [[Cartellverband]] und [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|Kartellverband]] hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Gründung 1893 bis 1911 war Hertling Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst|Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Georg von Hertling war verheiratet mit Anna Freiin von Biegeleben (1845–1919). Sie entstammte einer einflussreichen Beamtenfamilie. Ihre Eltern waren Engelbert Caspar Anton von Biegeleben (1798–1851), hessischer [[Oberappellationsgericht|Oberappellations-]] und [[Kassatorische Entscheidung|Kassationsgerichtsrat]], und [[Edler|Edle]] Magdalena [[Solemacher (Adelsgeschlecht)|von Solemacher]]. Das Ehepaar Hertling hatte einen Sohn, Karl Graf von Hertling, Kgl. Bayer. [[Kammerherr]], [[Rittmeister]] a.&amp;amp;nbsp;D., Regierungsrat, und fünf Töchter (davon eine früh verstorben). Eine Tochter war Maria Gisberta Freifrau von Weitershausen, geb. Freiin von Hertling (1877–1947), verheiratet mit Heinrich Freiherr [[Weitershausen (Adelsgeschlecht)|von Weitershausen]], Kgl. Preuß. Oberst a.&amp;amp;nbsp;D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg von Hertling war ein Großneffe von [[Bettina von Arnim]] und [[Clemens Brentano]]. Die Schauspielerin [[Gila von Weitershausen]] (* 1944) ist seine Urenkelin. Georg von Hertlings Cousine [[Ignatia von Hertling]] (1838–1909) wirkte als [[Oberin]] der [[Kapuzinerinnen von der Ewigen Anbetung|Klarissen-Kapuzinerinnen]] und gründete das [[Kloster Bethlehem (Koblenz)|Anbetungskloster Bethlehem]] in [[Koblenz-Pfaffendorf]]. Ein Cousin seines Großvaters war der [[Bayerisches Kriegsministerium|bayerische Kriegsminister]] [[Franz Xaver von Hertling]] (1780–1844).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter und bayerischer Ministerpräsident ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg von Hertling JS.jpg|mini|Georg von Hertling als Reichstagsabgeordneter, 1911]]&lt;br /&gt;
Neben die akademische war bei Hertling auch eine politische Tätigkeit getreten; er gehörte von 1875 bis 1890 und von 1896 bis 1912 als Vertreter des [[Zentrumspartei|Zentrums]] dem [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] an. Dort widmete er sich erst sozialpolitischen, später vor allem außen- und finanzpolitischen Fragen. Von 1909 bis 1912 war er, der sich für die Aussöhnung des deutschen Katholizismus mit dem preußisch-protestantisch geprägten [[Nationalstaat]] einsetzte, Vorsitzender der Zentrumsfraktion. Als Reichsrat auf Lebenszeit war Hertling zudem von 1891 bis 1918 Mitglied der [[Reichsrat (Bayern)|Kammer der Reichsräte]], der ersten Kammer des [[Bayerische Ständeversammlung|bayerischen Landtages]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Löffler: &amp;#039;&amp;#039;Die Bayerische Kammer der Reichsräte von 1848 bis 1918. Grundlagen, Zusammensetzung, Politik.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte. Band 108). C.H. Beck, München 1996, S. 611.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Februar 1912 berief der [[Luitpold von Bayern|Prinzregent Luitpold]] Hertling zum [[Bayerischer Ministerpräsident|Vorsitzenden des bayerischen Staatsministeriums]] und [[Bayerisches Staatsministerium des Äußern|Außenminister]], also zum [[Ministerpräsident]]en. Die Beauftragung eines Vertreters der Mehrheitsfraktion im Landtag mit dem Amt des Regierungschefs deutete auf eine beginnende [[Parlamentarisierung]] [[Königreich Bayern|Bayerns]] hin. Bei den Wahlen 1912 lagen die Liberalen mit 22 Abgeordneten nur mehr an dritter Stelle hinter dem Zentrum (84) und den Sozialdemokraten (24). Anders als sein liberalerer Vorgänger [[Clemens von Podewils-Dürniz]] verfügte Hertling über eine sichere parlamentarische Basis. Er bildete das [[Kabinett Hertling (Bayern)|Kabinett Hertling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Soziale Frage]] gehörte zu den dringlichsten Probleme der Politik und 1913 waren von der bayerischen Regierung Pläne zur staatlichen Unterstützung Arbeitsloser ausgearbeitet worden, die aber in der [[Reichsrat (Bayern)|Kammer der Reichsräte]] scheiterten. Anfang 1914 kam es daher in ganz Bayern zu Demonstrationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der österreichische Thronfolger [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Franz Ferdinand]] im Juni 1914 in [[Sarajevo]] einem Attentat zum Opfer gefallen war, war jedoch in der Sitzung des bayerischen Ministerrats am 15. Juli die Lage auf dem Balkan kein Thema. Und als der württembergische Ministerpräsident [[Karl von Weizsäcker]] anregte, den Bundesratsausschuss einzuberufen, um eine gemeinsame Position der kleineren Bundesstaaten zu finden, winkte man in München ab. Gleichwohl gab es bereits umfangreiche Gesandtschaftsberichte der bayerischen Gesandtschaft in Berlin unter Graf [[Hugo von Lerchenfeld-Köfering|Lerchenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] unterstützte Hertling die Positionen des [[Reichskanzler]]s [[Theobald von Bethmann Hollweg]]. Vermutlich von dem von ihm verehrten [[Großadmiral]] [[Alfred von Tirpitz|Tirpitz]] vorgeschoben, schlug der Oldenburger Großherzog [[Friedrich August (Oldenburg, Großherzog)|Friedrich August]] als ein Wortführer der Annexionisten bereits im März 1915 dem Bayerischen König vor, im Namen der deutschen Fürsten von Wilhelm II. die Entlassung des seiner Meinung nach zu schwachen Reichskanzlers Bethmann-Hollweg zu verlangen, der einem „deutschen Frieden“ im Wege stehe. [[Ludwig III. (Bayern)|Ludwig III.]], der selbst auch Bayern nach einem Sieg vergrößern wollte, ging darauf aber nicht ein, da diese Initiative Hertling zu verhindern wusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwelende Konflikt zwischen Bauern und Stadtbewohnern im Zuge der Nahrungsmittelknappheit während des Krieges wurde auch im Bayerischen Landtag zwischen den Parteien ausgetragen und führte im Dezember 1916 zu Ministerrücktritten. Die [[Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Bayerns im Ersten Weltkrieg|soziale Lage Bayerns]] verschlechterte sich zunehmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ablösung [[Erich von Falkenhayn]]s durch [[Erich Ludendorff]] und [[Paul von Hindenburg]] am 29. August 1916 (3. [[Oberste Heeresleitung|OHL]]) brachte einen Wechsel in der Politik der OHL gegenüber dem [[Bayerisches Kriegsministerium|Bayerischen Kriegsministerium]] und der bayerischen Wirtschaft: Am 31.&amp;amp;nbsp;August 1916 wurde das [[Hindenburg-Programm]] verkündet, das drastische Maßnahmen zur Steigerung der Wirtschaftskraft verlangte. Dieses von Hindenburg und Ludendorff eingerichtete Programm entsprach nun einer Militärdiktatur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtarchivAugsburg-17256&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stadtarchiv.augsburg.de/index.php?id=17256 |wayback=20131002130916 |text=&amp;#039;&amp;#039;Alltag im 1. Weltkrieg – Ausgewählte Aspekte.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-05-10 11:34:08 InternetArchiveBot }} Stadtarchiv Augsburg; abgerufen am 25. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die massive Stärkung der Reichsgewalt ging nun auch mit einer enormen Schwächung der politischen Handlungsmöglichkeit der [[Gliedstaat|Bundesstaaten]] einher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Bethmann Hollwegs im Juli 1917 lehnte Hertling die Übernahme der Reichskanzlerschaft zunächst ab. Erst nach dem Scheitern von Bethmanns Nachfolger [[Georg Michaelis]] übernahm der körperlich bereits hinfällige Hertling&amp;lt;ref&amp;gt;„Hertling – von Hause aus Philosophieprofessor – war schon immer ein etwas blutleerer Politiker gewesen, ein Mann, dessen Stärke im Verhandeln, nicht im Handeln lag. Jetzt war er ein Greis von 74 Jahren, der bei Abendsitzungen manchmal einschlief und wegen einsetzender Blindheit beim Aktenlesen die Unterstützung eines Vorlesers benötigte.“ – Klaus Epstein: &amp;#039;&amp;#039;Der Interfraktionelle Ausschuss und das Problem der Parlamentarisierung 1917–1918.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; (HZ). Band 191, 1960, S. 562–584, hier S. 582.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang November 1917 doch noch die Ämter des Reichskanzlers und preußischen Ministerpräsidenten. Zunächst war geplant gewesen, Michaelis dabei das Amt in Preußen zu belassen, was jedoch keine Mehrheit fand. In Bayern folgte Hertling nun der parteilose [[Otto von Dandl]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Reichskanzler}}Reichskanzler und preußischer Ministerpräsident ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hertling hatte vom 27. bis zum 30. Oktober 1917 in Berlin unter anderem mit Vizekanzler [[Karl Helfferich|Helfferich]] und den Parteiführern verhandelt. Der konservative Zentrumspolitiker erklärte sich mit dem (vage formulierten) Minimalprogramm einverstanden und damit, einige Vertreter der Mehrheitsparteien in die Kabinette zu berufen. Im Einklang mit den Mehrheitsparteien bestand er aber darauf, sowohl Reichskanzler als auch Ministerpräsident zu werden. Die Berater des Kaisers konnten nicht mehr anders als dem Kaiser die Ernennung Hertlings zu empfehlen. Am 1. November entließ der Kaiser Michaelis und ernannte Hertling zum Nachfolger in beiden Ämtern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Rudolf Huber: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789.&amp;#039;&amp;#039; Band V: &amp;#039;&amp;#039;Weltkrieg, Revolution und Reichserneuerung: 1914–1919.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. 1978, S. 392, 395.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hertling gehörte dem rechten Flügel der Zentrumsfraktion an, der im Gegensatz zum linken die Parlamentarisierung entschieden ablehnte. Er sah in ihr auch die Gefahr, dass sie den Föderalismus aushöhlen und die Sozialdemokraten stärken würde. Seine Reichskanzlerschaft bedeutete, dass sich diejenige Richtung in Zentrum und linksliberaler [[Fortschrittliche Volkspartei|Fortschrittlicher Volkspartei]] durchsetzte, die Rücksicht auf die Sonderrechte der deutschen Bundesstaaten nehmen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Rauh: &amp;#039;&amp;#039;Die Parlamentarisierung des Deutschen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1977, S. 383/384.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch stellte die Regierung Hertling (seit 1. November 1917) einen wichtigen Schritt zur Parlamentarisierung des Reiches dar, da der neue Kanzler sein Regierungsprogramm vorab mit den Mehrheitsparteien des Reichstages abstimmen musste. Das Zentrum erhielt Zeit, sich an ein „proto-parlamentarisches Regiment“ und die Zusammenarbeit mit SPD und Linksliberalen zu gewöhnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Rauh: &amp;#039;&amp;#039;Die Parlamentarisierung des Deutschen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1977, S. 386.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Linksliberalismus|Linksliberalen]] [[Friedrich von Payer]] als Vizekanzler und dem [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen]] [[Robert Friedberg]] als stellvertretendem preußischen Ministerpräsidenten wurden zwei altgediente Parlamentarier als Verbindungsmänner zu den Parteien in die Kabinette aufgenommen. Die Sozialdemokraten blieben außerhalb der Regierung, um die Regierungsbildung nicht zu erschweren. Für die Verbindung von SPD und Regierung war ebenfalls Friedrich von Payer zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Rauh: &amp;#039;&amp;#039;Die Parlamentarisierung des Deutschen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1977, S. 401, S. 405.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hertlings Amtszeit kam es zu einigen wichtigen Schritten in Richtung Parlamentarisierung und Demokratisierung, zum Beispiel eine anvisierte Wahlreform mit Elementen eines [[Verhältniswahlrecht]]s. Insgesamt aber war die SPD mit ihm unzufrieden, weil der Einfluss der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung (OHL)]] (der militärischen Spitze) unverändert groß war und die Reformen nur langsam vorangingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Rauh: &amp;#039;&amp;#039;Die Parlamentarisierung des Deutschen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1977, S. 423.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende September 1918 hatte Hertling das Vertrauen der SPD endgültig verloren; sie wollte nur unter einem Politikwechsel in die Regierung eintreten. Auch die Regierungen von Bayern und [[Baden (Land)|Baden]] meinten, dass Hertling nicht der geeignete Mann für eine konsequente Friedenspolitik war. Die Fortschrittliche Volkspartei dachte nicht anders, wollte aber die Koalition nicht gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Rauh: &amp;#039;&amp;#039;Die Parlamentarisierung des Deutschen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1977, S. 425/426.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabtafel Georg von Hertling Ruhpolding Kapelle Bergfriedhof.jpg|mini|Grabtafel für Hertling in Ruhpolding]]&lt;br /&gt;
Angesichts der sich verschlechternden militärischen Lage forderten die Parteien des [[Interfraktioneller Ausschuss|Interfraktionellen Ausschusses]], darunter auch Hertlings eigene Zentrumspartei, Verhandlungen über einen Separatfrieden mit den Alliierten, der keine Annexionen umfassen solle, sowie eine Parlamentarisierung des Reiches: Durch eine Verfassungsänderung sollte die Regierung vom Vertrauen des Reichstags abhängig gemacht werden. Hertling war entschlossen, gegen diese Forderungen Widerstand zu leisten. Im September forderte sein bayerischer Amtsnachfolger Dandl die Ablösung Hertlings als Reichskanzler, als Hertling, über den die Ereignisse zunehmend hinweggingen, die bayerische Friedensinitiative zum Entsetzen des [[Rupprecht von Bayern|Kronprinzen Rupprecht]] unbeantwortet gelassen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. September 1918 informierten jedoch Abteilungsleiter im Generalstab den Staatssekretär im Außenministerium, [[Paul von Hintze]], über die aussichtslose militärische Lage – vorbei an OHL-Generalquartiermeister [[Erich Ludendorff]], aber auch ohne Reichskanzler Hertling einzubinden. Hintze erarbeitete ein Konzept zur &amp;#039;&amp;#039;Revolution von oben&amp;#039;&amp;#039;. Als auch die OHL am 28. September eine breitere Basis für die Regierung forderte, wohl um die Verantwortung für die Niederlage den demokratischen Parteien aufzubürden, saß Hertling zwischen allen Stühlen. Besiegelt wurde das Ende seiner Kanzlerschaft am 29. September in [[Spa (Belgien)|Spa]] im [[Großes Hauptquartier|Großen Hauptquartier]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sönke Neitzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltkrieg und Revolution. 1914–1918/19&amp;#039;&amp;#039;. be.bra-Verlag, Berlin 2008, S. 150 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. erging ein Erlass des Kaisers zur Parlamentarisierung.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Rauh: &amp;#039;&amp;#039;Die Parlamentarisierung des Deutschen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1977, S. 430–432.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger Hertlings wurde am 3. Oktober [[Maximilian von Baden|Prinz Max von Baden]], der Wunschkandidat seines Vizekanzlers Payer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Georg von Hertling starb drei Monate später in seiner Wahlheimat [[Ruhpolding]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.traunsteiner-tagblatt.de/das-traunsteiner-tagblatt/chiemgau-blaetter/chiemgau-blaetter-2021_ausgabe,-georg-freiherr-von-hertling-war-ein-wahlruhpoldinger-_chid,2007.html &amp;#039;&amp;#039;Georg Freiherr von Hertling war ein Wahl-Ruhpoldinger&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde dort in der Gruftkapelle des Bergfriedhofs beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Darmstadt]] wurde eine Straße ({{Coordinate|NS=49.91675|EW=8.64700|type=landmark|region=DE-HE|text=DMS |name=Hertlingstraße}}) nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* unter dem Pseudonym „G. F. von Hoffweiler“: &amp;#039;&amp;#039;Sicilien. Schilderungen von Gegenwart und Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Alfons Leipzig 1870, illustriert mit Holzschnitten von [[Alfred Metzener]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Princip des Katholizismus und die Wissenschaft. Grundsätzliche Erörterungen aus Anlaß einer Tagesfrage&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg: Herder, 1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recht, Staat und Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 1906, Neuausgabe: Björn Bedey (Hrsg.), Severus, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86347-093-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historische Beiträge zur Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Joseph Anton Endres (Hrsg.), 1914, Neuausgabe: Björn Bedey (Hrsg.), Severus, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86347-033-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinen Leben&amp;#039;&amp;#039;. (1919–1920) Digitalisat: [https://archive.org/details/a587314801hertuoft Band I], [https://archive.org/details/a587314802hertuoft Band II].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl von Hertling: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahr in der Reichskanzlei. Erinnerungen an die Kanzlerschaft meines Vaters&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 1919 ([https://archive.org/details/einjahrinderreic00hertuoft Digitalisat] auf [[Archive.org]]).&lt;br /&gt;
* Antonius Friedrich Eickhoff: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Hertling als Sozialpolitiker&amp;#039;&amp;#039;. Gilde-Verlag, Köln 1932.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|702|704|Hertling, Georg Friedrich Graf von|[[Ernst Deuerlein]]|118550071}}&lt;br /&gt;
* [[Winfried Becker (Historiker)|Winfried Becker]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Hertling 1843–1919. Jugend und Selbstfindung zwischen Romantik und Kulturkampf.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, 1981, ISBN 3-7867-0882-7 ([https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00043886_00001.html online]).&lt;br /&gt;
* Winfried Becker: &amp;#039;&amp;#039;Christliche Wertorientierung in Wissenschaft und Politik. Georg von Hertling (1843–1919)&amp;#039;&amp;#039;. Bachem, Köln 1993, ISBN 3-7616-1216-8.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|h/hertling_g_f|band=20|autor=[[Klaus-Gunther Wesseling]]|spalten=737-757}}&lt;br /&gt;
* Markus Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Für Wahrheit, Freiheit und Recht. Georg von Hertling – Sein Beitrag zur Entstehung und bleibenden Gestalt der Katholischen Soziallehre&amp;#039;&amp;#039; (= Contributiones Bonnenses. Reihe II, Band 2). Bernstein-Verlag, Gebr. Remmel, Bonn 2009, ISBN 978-3-9809762-1-3.&lt;br /&gt;
* Eckhard Hansen, [[Florian Tennstedt]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1871 bis 1945]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Sozialpolitiker im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2010, ISBN 978-3-86219-038-6, S. 71 ([https://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-86219-038-6.volltext.frei.pdf Online], PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Katharina Weigand: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Hertling.&amp;#039;&amp;#039; In: Katharina Weigand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Gestalten der bayerischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Herbert Utz Verlag, München 2011, ISBN 978-3-8316-0949-9.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Morsey]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Graf v. Hertling (1843–1919)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Aretz]], Rudolf Morsey, [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern. Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Aschendorff  Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Münster 2022, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 43–52. ([https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17576 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118550071}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118550071}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/007705}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118550071|Freiherr von Hertling, Georg}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Georg Graf-Comte Hertling|1010}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=georg-hertling|Titel=Georg Graf von Hertling|Autor=Sonja Kock/Kai-Britt Albrecht}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/f2ed467c-c675-4b96-bc03-465f4f78ee14/ Nachlass Bundesarchiv N 1036]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118550071|titel=Hertling, Georg Graf von|datum=2022-05-27}}&lt;br /&gt;
* [https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/georg-von-hertling/ Georg von Hertling] Eintrag bei der [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique|Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]] (französisch)&lt;br /&gt;
* {{ÖCV|38800012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Reichskanzler Deutsches Kaiserreich&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Hertling&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende im Ministerrat (Bayern)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Preußische Ministerpräsidenten&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Preußische Außenminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bayerische Außenminister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118550071|LCCN=n/82/157541|VIAF=37017169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hertling, Georg von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskanzler (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender des Bayerischen Ministerrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Görres-Gesellschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Hertling|Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Hertling)|Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hertling, Georg von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hertling, Georg Friedrich Karl von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrum), MdR und Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ruhpolding]], [[Oberbayern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
	</entry>
</feed>