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	<title>Georg von Frantzke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:22:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_von_Frantzke&amp;diff=284602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2024-04-09T20:05:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg von Frantzke.jpg|mini|hochkant|Georg von Frantzke]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg von Frantzke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg von Franzke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1594]] in [[Leobschütz]], [[Schlesien]]; † [[15. Januar]] [[1659]] in [[Gotha]]), war ein deutscher Jurist und Hofbeamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Frantzke war der Sohn des Kaufmanns Georg Frantzke und dessen Ehefrau Margarethe Reimann. Nach erstem Unterricht durch Hauslehrer besuchte Frantzke mit 15 Jahren ab 1609 das Gymnasium in [[Brzeg|Brieg]]. Anschließend studierte er in den Jahren 1612 bis 1613 an der Universität [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt/Oder]] Philosophie und Theologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Onkel [[Georg Reimann]] war in Frankfurt/Oder Professor für Rhetorik und Bibliothekar. 1613 wechselte Frantzke mit ihm an die [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] und studierte dort Jura.  Als er sechs Jahre später sein Studium abschloss, bekam er einen Ruf als Dozent an die Universität [[Jena]]. Dort in Jena heiratete er am 2. März 1622 Anna Maria Wex und neun Tage später promovierte Frantzke zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre versuchte Frantzke immer wieder – allerdings vergeblich – als Dozent an der Universität Königsberg Fuß zu fassen. 1626 wurde er als Assessor ans Hofgericht in Jena berufen. Dieses Amt hatte er drei Jahre inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Februar 1629 engagierte ihn Graf [[Karl Günther (Schwarzburg-Rudolstadt)|Karl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt]] als Rat an seinen Hof. Nach dessen Tod am 24. September 1630 war Frantzke für seine Witwe Anna Sophia als eine Art privater juristischer Beistand tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1633 wurde Frantzke am Weimarer Hof als &amp;#039;&amp;#039;Juristischer Rat&amp;#039;&amp;#039; zugelassen. Gerade in Erbschaftsangelegenheiten legten die Herzöge [[Wilhelm (Sachsen-Weimar)|Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar]], [[Albrecht (Sachsen-Eisenach)|Albrecht von Sachsen-Eisenach]], und [[Ernst I. (Sachsen-Gotha-Altenburg)|Ernst I. von Sachsen-Gotha]] großen Wert auf seine Meinung. Die Errichtung des herzoglichen Teilungsabkommen wurde unter Frantzkes Federführung ausgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1640 vertrat er [[Weimar]] auf dem [[Frankfurter Konvent]] und auf dem [[Reichstag (HRR)|Reichstag]] in [[Regensburg]] war er beim Empfang der Lehen mit dabei. Nach der Gründung des neuen Herzogtums [[Sachsen-Gotha]] wechselte Frantzke 1641 als Kanzler und Konsistorialpräsident an den Hof von Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha und prägte durch seine Tätigkeit den Aufbau dieses neuen Staatswesens mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Mai 1645 besuchte Fürst [[Ludwig I. (Anhalt-Köthen)|Ludwig I. von Anhalt-Köthen]] [[Weimar]]. Anlässlich dieses Besuchs nahm er Georg von Frantzke zusammen mit Herzog [[Bernhard (Sachsen-Jena)|Bernhard von Sachsen-Jena]], [[Christian Legell]] und [[Samuel von Goechhausen]] in die [[Fruchtbringende Gesellschaft]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fürst verlieh Frantzke den Gesellschaftsnamen &amp;#039;&amp;#039;der Gleichende&amp;#039;&amp;#039; und das Motto &amp;#039;&amp;#039;dem Weihrauche&amp;#039;&amp;#039;. Als Emblem wurde Frantzke &amp;#039;&amp;#039;der [[Sevenbaum]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Sadebaum|Juniperus sabina L. var. Cupressifolia Ait.]]&amp;#039;&amp;#039;) zugedacht. Im Köthener Gesellschaftsbuch findet sich der Eintrag Frantzkes unter der Nr. 428. Dort ist auch das Reimgesetz verzeichnet, das er anlässlich seiner Aufnahme verfertigt hatte:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Des Sevenbaumes holtz fast im geruche sich&amp;lt;br/&amp;gt;Dem Weyrauch angezünd am nächsten wol vergleichet,&amp;lt;br/&amp;gt;Der Gleichend’ auch genant daher bin worden ich&amp;lt;br/&amp;gt;Da seht wie die natur die hand freygebig reichet&amp;lt;br/&amp;gt;Jn allem uns Zu gutt’: Es will auch williglich&amp;lt;br/&amp;gt;Ein from andächtigs hertz durch gutthat sein erweichet&amp;lt;br/&amp;gt;Zu bringen wahre frucht, die reichlich uns gedeyet,&amp;lt;br/&amp;gt;Wan wir auf das gebet seind aller angst befreyt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung vom 20. Juni 1646 wurde Frantzke in den Reichsadelsstand  und &amp;#039;&amp;#039;Palatinat ad personam&amp;#039;&amp;#039; erhoben und drei Jahre später als ordentliches Mitglied der neuen geheimen Ratskammer zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten Lebensjahren veröffentlichte Frantzke einige Kirchenlieder unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Christianus Philometer&amp;#039;&amp;#039;. Im Alter von 65 Jahren starb Georg von Frantzke am 15. Januar 1659 in Gotha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Commentarius in XXI libros pandectarum iuris civilis&amp;#039;&amp;#039; (1644)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Exercitationes iuridicae XII in quibus CXV controversiae iuris eruuntur&amp;#039;&amp;#039; (1623)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Libri duo sacrorum carminum&amp;#039;&amp;#039; (1656)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|357||Frantzke, Georg|Ulrich Heß|117536563}}&lt;br /&gt;
* Helmut Roob, Günter Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Frantzke, Georg.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Taschenlexikon. 2. Aufl., RhinoVerlag, Ilmenau 2006, ISBN 3-932081-37-4, S. 48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117536563|LCCN=n/91/82815|VIAF=22921494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frantzke, Georg Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofbeamter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1594]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1659]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frantzke, Georg von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Philometer, Christianus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Hofbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1594&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leobschütz]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1659&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gotha]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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