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	<title>Georg von Ehingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:17:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_von_Ehingen&amp;diff=1266393&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht</title>
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		<updated>2025-10-18T11:16:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:B Zeitblom - Georg von Ehingen - Tafel des Kilchberger Altars n1490.jpg|miniatur|Georg von Ehingen, Tafel des Kilchberger Altars]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehingen Scheibler134ps.jpg|miniatur|Wappen der Familie von Ehingen nach dem [[Scheiblersches Wappenbuch|Scheiblerschen Wappenbuch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kilchberger Altar - (Diözesanmuseum Rottenburg) - Heiliger Georg und Johannes der Täufer mit knieendem Stifter- WUS07716-2.jpg|miniatur|Georg von Ehingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jörg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1428]] auf Burg [[Hohenentringen]]; † [[24. Februar]] [[1508]] auf [[Schloss Kilchberg]]) gehörte dem [[Liste schwäbischer Adelsgeschlechter|schwäbischen Adelsgeschlecht]] der [[Ehingen (Adelsgeschlecht)|von Ehingen]] an. Er war ein [[Reichsritter]], [[Diplomat]] und Reisender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg von Ehingen war der Sohn von Rudolf von Ehingen und der Agnes [[Heimerdingen (Adelsgeschlecht)|von Heimerdingen]]. Sitz der Ehinger war zunächst Hohenentringen, später [[Schloss Kilchberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;F. von Falkenstein: &amp;#039;&amp;#039;Ritterbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 183&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort stiftete der Adelige einen kostbaren Altar, der sich heute im [[Landesmuseum Württemberg|Württembergischen Landesmuseum]] befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kilchb.de/kilchberg/002/georg.html Bebilderte Webseite zu dem gestifteten Altar für Schloss Kilchberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Erziehung und Ausbildung kam Georg von Ehingen frühzeitig in engen Kontakt zu den [[Habsburger]]n, er wurde wohl im Frühjahr 1446 nach Innsbruck an den Hof Sigmunds von Österreich geschickt&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1452 (oder 1453) begegnet er am Hof Herzog [[Albrecht VI. (Österreich)|Albrechts VI. von Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 1462 stand er im Dienst von Eberhard im Bart, des Grafen (später Herzogs) von Württemberg, für den er als Obervogt von Tübingen amtete (und u.&amp;amp;nbsp;a. als Statthalter in Mömpelgard, 1468–1472).&amp;lt;ref&amp;gt;Paravicini: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;, S. 280.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine erste längere Reise führte ihn im Gefolge Albrechts VI. nach Böhmen, wo er am 28. Oktober 1453 der Krönung von König Ladislaus V. Postumus beiwohnte und am selben Tag den Ritterschlag erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekanntheit erlangte er insbesondere aufgrund der Beschreibung seiner Reisen, die ihn in den folgenden Jahren nach Rhodos und Jerusalem führten, aber auch nach Frankreich, auf die Iberische Halbinsel und nach Schottland.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Text wurde zuletzt ediert in Ehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1; zur Reise auf die iberische Halbinsel (anhand weiterer Dokumente) s. Paravicini: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Frühjahr 1454 bis Mitte 1456 befand er sich auf einer Pilgerreise auf [[Rhodos]] und [[Jerusalem]], erhielt aber (anders als in der älteren Literatur zuweilen erwähnt) wohl nicht den [[Ritterschlag]] zum [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritter vom Heiligen Grab]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrmann, &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, S. 91, unter Verweis auf F. von Falkenstein: &amp;#039;&amp;#039;Ritterbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 186 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurze Zeit nach seiner Rückkehr nach Schwaben brach er erneut zu einer Reise auf, die ihn über Frankreich auf die Iberische Halbinsel führte, Ceuta, sowie nach England und Schottland (1457–1459).&amp;lt;ref&amp;gt;Paravicini: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bericht über diese Reisen entstand nach 1467 (möglicherweise auch erst nach 1481).&amp;lt;ref&amp;gt;Paravicini: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;, S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1450 war Georg [[Albrecht VI. (Österreich)|Erzherzog Albrechts]] [[Kämmerer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Schadeck: &amp;#039;&amp;#039;Der Kaiser und seine Stadt&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Schadek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kaiser in seiner Stadt. Maximilian I. und der Reichstag zu Freiburg 1498&amp;#039;&amp;#039;, Koke Edition Verlag, Freiburg 1998, ISBN 3-933056-64-0, S. 219&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg von Ehingen wurde [[Tübingen|Tübinger]] [[Obervogt]] und ein enger Vertrauter des Grafen [[Eberhard im Bart]]. Er ließ die [[Wankheim]]er Jakobuskirche bauen, nachdem er 1482 Ortsherr von Wankheim geworden war. Seine Frau, die [[Reutlingen|Reutlingerin]] [[Anna Ülin]], geadelte von Richtenberg, brachte das Geld dazu mit in die Ehe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/kreis-tuebingen/kusterdingen_artikel,-Besitztuemer-der-frueheren-Ortsherren-von-Ehingen-erkundet-_arid,134544.html Zu Rad auf Ritterspuren: Besitztümer der früheren Ortsherren von Ehingen erkundet.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem vom König und späteren Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] erzwungenen Regierungsverzicht Herzog [[Eberhard II. (Württemberg, Herzog)|Eberhards II. von Württemberg]] kehrte Georg von Ehingen als Mitglied im Regiment für den unmündigen Nachfolger Ulrich nochmals in das Machtzentrum Württembergs zurück und wurde für die Amtsperioden 1500 und 1501 zum Bundeshauptmann des Schwäbischen Bundes gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde in der [[Stiftskirche (Tübingen)|Stiftskirche Tübingen]] beigesetzt, wo sich auch sein [[Epitaph]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orden ==&lt;br /&gt;
In der Tübinger Stiftskirche hat sich Georg von Ehingen auch durch die Stiftung eines Glasfensters für das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] mit seinen [[Orden und Ehrenzeichen|Orden]] verewigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Ritter mehrerer [[Ritterorden]]: des Salamanderordens Albrechts von Österreich, des neapolitanischen [[Hermelinorden (Neapel)|Hermelinordens]], des [[Ordre du Croissant|Halbmondordens]] [[René I. (Anjou)|Renés von Anjou]], des [[Schuppenorden]]s, des kastilischen [[Orden de la Banda|Schärpenordens]], des aragonesischen [[Kannenorden]]s und wurde vom englischen König zum [[Knight of the Bath]] geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gabriele Ehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen: Reisen nach der Ritterschaft. Edition, Untersuchung, Kommentar&amp;#039;&amp;#039; (Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 262), 2 Bde. Kümmerle Verlag, Göppingen 1979 [Edition in Bd. 1].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des schwäbischen Ritters Georg von Ehingen Reisen nach der Ritterschaft&amp;#039;&amp;#039; (Bibliothek des litterarischen Vereins in Stuttgart, 1, 2), hrsg. von Franz Pfeiffer. Stuttgart 1842 ([[c:File:BLV 1 2 Des schwaebischen Ritters Georg von Ehingen Reisen nach der Ritterschaft.pdf|Digitalisat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
chronologisch&lt;br /&gt;
* Werner Paravicini: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Werner Paravicini: Ehrenvolle Abwesenheit. Studien zum adligen Reisen im späteren Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Jan Hirschbiegel, Harm von Seggern. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2017, ISBN 978-3-7995-1245-9, S. 257–288.&lt;br /&gt;
* Josef Seubert: &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen: Ortsherr von Wankheim&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage 2013, ISBN 978-3-8423-2942-3&lt;br /&gt;
* Klaus Herbers, Nikolas Jaspert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Das kommt mir Spanisch vor“. Eigenes und fremdes in den deutschen und spanischen Beziehungen des späten Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Lit, Münster 2004, ISBN 3-8258-8004-4.&lt;br /&gt;
* [[Horst Carl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schwäbische Bund 1488–1534. Landfrieden und Genossenschaft im Übergang vom Spätmittelalter zur Reformation.&amp;#039;&amp;#039; DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen 2000, ISBN 3-87181-424-5 (= Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde, Band 24), besonders S. 262, 286–288.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg von Ehingen: Höfling, Ritter, Landvogt. Eine Ausstellung im Winter 1986/87&amp;#039;&amp;#039;, Städtische Sammlungen Tübingen 1986&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|343|344|Ehingen, Georg|Hans Jänichen|118538551}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|5|695|697|Ehingen|[[Wilhelm von Heyd]]|ADB:Ehingen, Georg von}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Pfeiffer (Germanist)|Franz Pfeiffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Des schwäbischen Ritters Georg von Ehingen Reisen nach der Ritterschaft&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1843 (= [[Bibliothek des Litterarischen Vereins in Stuttgart|Literarischer Verein]]; [[:Datei:BLV 1 2 Des schwaebischen Ritters Georg von Ehingen Reisen nach der Ritterschaft.pdf|Onlineversion als PDF]]) ([https://books.google.de/books?id=pTQsUlH6tH8C&amp;amp;printsec=frontcover Google Books]).&lt;br /&gt;
* F. von Falkenstein: &amp;#039;&amp;#039;Ritterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1863 (Reprint der Originalausgabe: Reprint-Verlag, Leipzig, 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.geschkult.fu-berlin.de/e/jancke-quellenkunde/verzeichnis/e/ehingen/index.html Webseite der Universität Berlin zu Georg von Ehingen]&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|118538551}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118538551}}&lt;br /&gt;
* [https://kilchb.de/klausmohr/005/stiftskirche.html Webseite zur Stiftskirche Tübingen mit Fotos des Epitaphs und des von Georg von Ehingen gestifteten Fensters]&lt;br /&gt;
* [http://www.kriegsreisende.de/renaissance/ehingen.htm Dr. Frank Westenfelder - Jörg von Ehingen: Ein fahrender Ritter sucht Abenteuer] auf kriegsreisende.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118538551|LCCN=n80046635|VIAF=22932965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ehingen, Georg Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Altwürttemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsritter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat des Heiligen Römischen Reiches]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight of the Bath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Jerusalempilger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1428]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1508]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ehingen, Georg von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Reichsritter und Reisender&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1428&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Burg Hohenentringen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1508&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schloss Kilchberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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