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	<title>Georg von Caro - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T17:32:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_von_Caro&amp;diff=880318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-27T21:49:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg von Caro.jpg|mini|Georg von Caro]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Caro Militär.JPG|mini|Caro als Militärangehöriger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg von Caro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1849]] in [[Breslau]]; † [[22. September]] [[1913]] auf [[Schloss Wilkendorf]]) war ein deutscher [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Georg Caro entstammte einer bekannten [[Sephardim|jüdisch-sephardischen]] Familie, die sich in [[Schlesien]] niedergelassen hatte. Er selbst war [[protestantisch]] getauft. Sein Vater [[Robert Caro (Industrieller)|Robert Caro]] (1819–1875) war Kaufmann und Hüttenbesitzer in Breslau und Teilhaber des dort ansässigen, von dessen Vater Moritz Isaak Caro 1807 ins Leben gerufenen Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;M.&amp;amp;nbsp;I. Caro Söhne Eisenhandel&amp;#039;&amp;#039;, er trug den [[Nichtakademischer Titel|Ehrentitel]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kommerzienrat]]&amp;#039;&amp;#039;. Georg Caros Mutter Hermine Caro geborene Kern (1826–1889) war eine Tochter des [[Brünn]]er Kaufmanns Samuel Kern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Oscar Caro]] (1852–1931), einer seiner Brüder, galt als bedeutende Führungspersönlichkeit der oberschlesischen Industrie. Er war Besitzer der vom Vater begründeten Herminenhütte in [[Łabędy|Laband]] bei [[Gliwice|Gleiwitz]] und Teilhaber des Gleiwitzer Drahtwerks Heinrich Kern &amp;amp; Co. Zwei weitere Brüder waren der Komponist [[Paul Caro]] (1859–1914) und der Schriftsteller [[Carl Caro]] (1850–1884).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caro war zweimal verheiratet, 1881 in erster Ehe mit Julie Mathilde geborene May (1856–1900), nach deren Tod 1902 mit Karoline Esser verwitwete May (*&amp;amp;nbsp;1875). Die von ihm [[Adoption|adoptierte]] Tochter aus erster Ehe seiner zweiten Frau, Adele Caro-May, wurde im September 1910 in den preußischen [[Adelsstand]] erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873–1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war verheiratet mit dem niederländischen [[Legationssekretär]] Dr.&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;W. Mosselmans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Caro besuchte von 1859 bis 1867 das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] in Breslau. Nach dem [[Abitur]] nahm er das Studium der [[Rechtswissenschaften]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] auf. 1868 wechselte er an die [[Universität Breslau|Schlesische Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau]], 1869 an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Caro war Mitglied der Corps [[Corps Rhenania Heidelberg|Rhenania Heidelberg]] und [[Corps Borussia Breslau zu Köln und Aachen|Borussia Breslau]], wo er mit [[Waldemar Dyhrenfurth]] und mit [[Ernst Remak]] aktiv war.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;70&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 178; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 525&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] nahm er als [[Leutnant der Reserve]] im [[Leib-Kürassier-Regiment „Großer Kurfürst“ (Schlesisches) Nr. 1|Leib-Kürassier-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;1]] teil, einer recht angesehenen Einheit, in der bürgerliche Offiziere selten und solche jüdischer Herkunft die Ausnahme waren. Anschließend [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;jur.]] an der [[Universität Greifswald]]. 1875 starb sein Vater. Georg Caro übernahm die väterliche Eisengroßhandlung, die er zu einem der größten Unternehmen seiner Art in Deutschland ausbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 erwarb Georg Caro gemeinsam mit seinem Bruder Oscar die Julienhütte in [[Bobrek (Bytom)|Bobrek]] bei [[Bytom|Beuthen]], die seither die [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;Georg und Oscar Caro, Hochofenwerk Bobrek&amp;#039;&amp;#039; führte. 1887 wurde das Werk mit dem Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Kern &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, der Herminenhütte in Laband und der [[Baildonhütte]] in [[Kattowitz]] zur &amp;#039;&amp;#039;Oberschlesische Eisenindustrie AG für Bergbau und Hüttenbetrieb&amp;#039;&amp;#039; [[Fusion (Wirtschaft)|fusioniert]]. Oscar Caro wurde Generaldirektor und alleiniges Vorstandsmitglied der neuen Gesellschaft. Georg Caro gehörte, ebenso wie bei der von ihm begründeten Eisenhütte Silesia AG, bis zu seinem Tod dem [[Aufsichtsrat]] an. Zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1910 rief er in Breslau die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Eisenhandels-AG&amp;#039;&amp;#039; ins Leben, die die diesbezüglichen Abteilungen der Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;M.&amp;amp;nbsp;I. Caro &amp;amp; Sohn&amp;#039;&amp;#039; (Breslau), &amp;#039;&amp;#039;Eduard Lindner&amp;#039;&amp;#039; (Breslau) und &amp;#039;&amp;#039;Jacob [[Ravené]]&amp;#039;&amp;#039; (Berlin) zusammenführte. Zusätzlich gehörten dem Konzern über 40 [[Tochtergesellschaft]]en in ganz Deutschland an, bei Caros Tod betrugen das Kapital 23&amp;amp;nbsp;Millionen [[Mark (1871)|Mark]] und der jährliche Umsatz über 120&amp;amp;nbsp;Millionen Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Friedhof II Jerusalems- und Neue Kirche, Mausoleum Caro.jpg|mini|hochkant|Mausoleum der Familie Caro]]&lt;br /&gt;
Für sein unternehmerisches Engagement wurde Georg Caro mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem [[Nichtakademischer Titel|Ehrentitel]] &amp;#039;&amp;#039;Geheimer [[Kommerzienrat]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1906 wurde er in den preußischen [[Adel]]sstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873–1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ankauf der Rittergüter Schloss Wilkendorf bei [[Strausberg]] (1250&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]) und [[Altlandsberg|Gielsdorf]] (1350&amp;amp;nbsp;ha) östlich von Berlin wurde er dort Stifter eines [[Familienfideikommiss]]es. 1910 erhielt er den [[Kronenorden (Preußen)|Königlichen Kronenorden]] 2.&amp;amp;nbsp;Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg von Caro starb 1913 im Alter von 64 Jahren auf Schloss Wilkendorf. Beigesetzt wurde er im Familien[[mausoleum]] auf dem [[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor#Friedhof II der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde|Friedhof&amp;amp;nbsp;II der Jerusalems- und Neuen Kirche]] vor dem [[Hallesches Tor|Halleschen Tor]] in Berlin. Das erhaltene Mausoleum im Stil der [[Neorenaissance]] wurde 1901 nach Entwurf der prominenten Berliner Architekten [[Heinrich Joseph Kayser|Kayser]] und [[Karl von Großheim|von Großheim]] errichtet und ist einem antiken Tempel nachempfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;231.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09046170|&amp;#039;&amp;#039;Friedhof&amp;amp;nbsp;I und&amp;amp;nbsp;II der Jerusalems- und Neuen Kirche&amp;#039;&amp;#039;}} in der Denkmaldatenbank des [[Landesdenkmalamt Berlin|Landesdenkmalamts Berlin]], abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Leo Lustig]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Georg von Caro&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jahresbericht der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Cultur&lt;br /&gt;
   |Nummer=91&lt;br /&gt;
   |Datum=1913&lt;br /&gt;
   |Seiten=6–8&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Nekrolog}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Alfons Perlick]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Oberschlesische Berg- und Hüttenleute. Lebensbilder aus dem oberschlesischen Industrierevier&lt;br /&gt;
   |Verlag=Holzner&lt;br /&gt;
   |Ort=Kitzingen&lt;br /&gt;
   |Datum=1953&lt;br /&gt;
   |Seiten=79–81}}&lt;br /&gt;
* {{NDB |Autor=- |Lemma=Caro |Band=3 |Seite=152 |SeiteBis=153 |GND=1062793463 |Kommentar=Familie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Kalliope|Person|135718716}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135718716|VIAF=25828428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Caro, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Caro, Georg von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Montan-Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1913&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schloss Wilkendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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