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	<title>Georg von Broich-Oppert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T11:24:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_von_Broich-Oppert&amp;diff=1568714&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18022-24: Beisetzungsort ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-23T09:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beisetzungsort ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg von Broich-Oppert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Oktober]] [[1897]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[5. Oktober]] [[1979]] in [[Königswinter]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Diplomat]] und Kommunalpolitiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Wilhelmstr 92 (Mitte) Georg von Broich Oppert.jpg|mini|[[Stolperstein]] am Haus, Wilhelmstraße 92, in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
Der Sohn des Landgerichtsrats &amp;#039;&amp;#039;Felix Oppert&amp;#039;&amp;#039; nannte er sich nach seinem Stiefvater &amp;#039;&amp;#039;Franz [[Broich (Adelsgeschlecht)|von Broich]]&amp;#039;&amp;#039;. Er besuchte Schulen in Berlin-Friedenau und Fürstenwalde. Im Ersten Weltkrieg leistete er Kriegsdienst, danach wurde er als Offizier in die [[Reichswehr]] übernommen. Er studierte ab Oktober 1920 Rechtswissenschaft an der [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Später wechselte er an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]], 1924 legte er die erste juristische Staatsprüfung ab. Während der Studienzeit war er im [[Corps Saxonia Göttingen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kösener Corpslisten]] 1960&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Otto Gerlach (Jurist)|Otto Gerlach]]. Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Kassel 1961, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;45&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 682; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 958.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem [[Corps Borussia Bonn]] (ab 1921) aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KCL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 in den [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Dienst]] einberufen, bestand er 1926 die diplomatischkonsularische Hauptprüfung. 1927/28 war er Attaché und Legationssekretär in Budapest. 1929 wurde er als Vizekonsul dem Generalkonsulat in [[Klaipėda|Memel]] und 1932 als Legationssekretär der deutschen [[Auslandsvertretung|Gesandtschaft]] in [[Wien]] zugewiesen. 1934 wurde er Referent für Skandinavien-Fragen in Berlin. Broich-Oppert wurde 1935 in den einstweiligen Ruhestand versetzt, weil er nicht-arische Vorfahren hatte. Dies hatte er in einer Erklärung im August 1934 verschwiegen. Ein Dienststrafverfahren wurde von der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes unter der Leitung von [[Paul Barandon]] zwar gegen ihn eingeleitet, aber eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Conze u.&amp;amp;nbsp;a., &amp;#039;&amp;#039;Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, München 2010, S. 53 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dem Verfahren hatte der Wiener SA-Brigadeführer [[Rudolf May (SA-Mitglied)|Rudolf May]] für Broich-Oppert angeführt, dass er sich für den im [[Ständestaat (Österreich)]] verbotenen [[Nationalsozialismus]] eingesetzt habe. 1937 in den Ruhestand versetzt, arbeitete er ab 1939 als Abteilungsleiter bei der [[I.G. Farben]] in [[Berlin]] und [[Bukarest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat 1945 der neu gegründeten [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|Christlich Demokratischen Union]] bei. Von 1946 bis 1951 war er Mitglied der [[Berliner Stadtverordnetenversammlung]] und stellvertretender Bezirksbürgermeister von [[Berlin-Schöneberg]]. 1949 wurde er Chef der Stadtkanzlei von Groß-Berlin und anschließend Chef der [[Senatskanzlei Berlin]]. Zudem war er Kreisvorsitzender der CDU in Schöneberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45202442.html Großes Bedauern (Der Spiegel, 10/1970)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 in die [[Diplomatie]] zurückgekehrt, wurde er zum Gesandten der Bundesrepublik Deutschland in Norwegen (Oslo) ernannt. 1956 wurde er ständiger Beobachter im Range eines Botschafters bei den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] in [[New York City]]. 1958 wurde er Personalchef des Auswärtigen Amtes in Bonn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel 1958&amp;quot; /&amp;gt; Zuletzt war er von 1959 bis 1962 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Türkei (Ankara). Nach der Pensionierung war er noch als Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amtes zur Durchführung der Ausgleichsverträge mit den [[Niederlande]]n und [[Belgien]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Broich-Oppert heiratete 1925 Carola von Kęszycki und 1965 Elisabeth Pipping.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ittenbach Kirchstraße Friedhof Grab Georg von Broich-Oppert.jpg|Grab von Georg von Broich-Oppert auf dem Friedhof [[Ittenbach]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Wahl zur Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin 1946|Liste der deutschen Botschafter in Norwegen|Liste der deutschen Botschafter in der Türkei#Botschafter in der Türkei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] I. und II. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]] von [[Dallas]]&lt;br /&gt;
* Großes [[Bundesverdienstkreuz]] mit Stern (1955)&lt;br /&gt;
* [[Sankt-Olav-Orden]]&lt;br /&gt;
* Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s&lt;br /&gt;
*Am 5. November 2021 wurde vor dem ehemaligen deutschen Außenministerium, [[Berlin-Mitte]], [[Wilhelmstraße (Berlin-Mitte)|Wilhelmstraße]] 92, ein [[Stolperstein]] für ihn verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=77}}&lt;br /&gt;
* [[Eckart Conze]], [[Norbert Frei]], [[Peter Hayes (Historiker)|Peter Hayes]], [[Moshe Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Amt und die Vergangenheit]]. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89667-430-2.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang von der Groeben]]: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Mitglieder des Corps Saxonia zu Göttingen 1844 bis 2006&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 2006, S. 118.&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 1: [[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;A–F.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2000, ISBN 3-506-71840-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000004117|Georg von Broich-Oppert||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 02/1980 vom 31. Dezember 1979}}&lt;br /&gt;
* [https://www.koeblergerhard.de/werwarwer.htm Eintrag] In: [[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer im deutschen Recht&amp;#039;&amp;#039; (Online-Version)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel 1958&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ohne Verfasser: &amp;#039;&amp;#039;Der Zeuge&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Heft 44/1958, 29. Oktober 1958, Seite 17–20, [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41759477.html Online], abgerufen am 24. Januar 2014.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Felix von Eckardt]]|NACHFOLGER=[[Carl Werner Dankwort]]|AMT=[[Liste der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland#Beobachter/Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, New York|Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen]]|ZEIT= 1956–1958}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Chefs der Senatskanzlei Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116567554|VIAF=316876489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:BroichOppert, Georg von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sankt-Olav-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Dallas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Broich-Oppert, Georg von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat und Politiker (CDU), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Oktober 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königswinter]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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