<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Zo%C3%ABga</id>
	<title>Georg Zoëga - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Zo%C3%ABga"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Zo%C3%ABga&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T21:48:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Zo%C3%ABga&amp;diff=608739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledge2need: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Zo%C3%ABga&amp;diff=608739&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-07-02T13:57:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Zoëga.jpg|mini|rechts|Georg Zoëga, Ölgemälde eines unbekannten Malers um 1786]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Zoëga 2.jpg|mini|Zoëga, Stich von [[Anton Ferdinand Krüger]] (1793–1857) nach einer Zeichnung [[Bertel Thorvaldsen|Thorvaldsens]], 1819]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zoega Grab in Rom.jpg|mini|Grabstätte in der Kirche [[Sant’Andrea delle Fratte]], Rom]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Zoëga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1755]] in [[Daler Sogn|Dahler]]; † [[10. Februar]] [[1809]] in [[Rom]]) war ein [[Dänemark|dänischer]] Antiquar, [[Klassische Archäologie|Archäologe]] und [[Generalkonsulat|Generalkonsul]] im [[Kirchenstaat|Vatikan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Zoëga wurde als Sohn des Predigers Wilhad Christian Zoëga (1721–1790) geboren. Er stammte aus einer weit verzweigten Pastorenfamilie, deren Urahn um 1570 aus Verona nach Schleswig-Holstein gekommen war. Über fast 100 Jahre waren seine Vorfahren Prediger in [[Vilstrup Sogn|Vilstrup]]. Noch im Jahr seiner Geburt übernahm sein Vater die seinem Geburtsort benachbarte Propstei von [[Møgeltønder Sogn|Mögeltondern]], wo Georg zu Hause Privatunterricht erhielt. Anschließend besuchte er ein Jahr lang das Gymnasium in [[Bezirk Altona|Altona]], ehe er im Frühjahr 1773 für drei Jahre zum Studium nach [[Göttingen]] ging. Dort kam er in Kontakt mit dem [[Göttinger Hainbund|Hainbund]], trat ihm aber selbst nicht bei. Im Sommer 1776 unternahm er eine Reise, die ihn durch Süddeutschland, die Schweiz und Norditalien bis nach Rom führte. Im Herbst kam er zurück und verbrachte den Winter in [[Leipzig]], von wo aus er im Frühjahr 1777 nach Dänemark zurückkehrte. Er blieb einige Zeit als Hauslehrer in der Heimat und bei seinem Onkel, dem Justizrat Jürgen Zoëga, und seinem Cousin [[Georg Nikolaus Nissen]], dem späteren zweiten Ehemann von [[Constanze Mozart]], in [[Kopenhagen]]. In Kopenhagen schloss er Bekanntschaft mit [[Balthasar Münter]] und dessen Kindern [[Friedrich Münter|Friedrich]] und [[Friederike Brun|Friederike]]. Ab 1779 reiste er als Begleiter des jungen Adligen Herrn von Heinen für zwei Jahre durch Deutschland und Italien. In Rom begegnete er auf dieser Reise dem Orientalisten und späteren Generalsuperintendenten von Schleswig [[Jacob Georg Christian Adler]], der ihm verschiedene Kontakte vermittelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1782 zog es ihn wieder in den Süden, diesmal im königlichen Auftrag und finanziell unterstützt vom Minister [[Ove Høegh-Guldberg]], da er seine Kenntnisse der [[Numismatik]] vertiefen sollte, um anschließend eine Position als Aufseher des königlichen [[Münzkabinett]]s zu übernehmen. Veränderte politische Verhältnisse – Kronprinz [[Friedrich VI. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich]] hatte die Regierung an sich genommen und Guldberg entlassen; dessen Nachfolger [[Andreas Peter von Bernstorff]] hatte kein Interesse an Zoëgas Diensten – verhinderten dies jedoch, und so kehrte er von einem Forschungsaufenthalt in [[Paris]] 1784 nach Rom zurück. Dort hatte er viele Gönner, darunter auch Kardinal [[Stefano Borgia]], der ihm 1785 einen Posten als Aufseher im Päpstlichen Münzkabinett verschaffte. Er trat zur katholischen Kirche über und heiratete Maria Pietruccioli († 5. Januar 1807), die Tochter eines römischen Malers, mit der er elf Kinder hatte, von denen allerdings nur drei das Kindesalter überlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Zoëga wurde korrespondierendes Mitglied der [[Königlich Dänische Kunstakademie|Gesellschaft der schönen Wissenschaften]] in Kopenhagen, was ihm zusätzliche Einnahmen neben dem päpstlichen Gehalt sicherte. 1787 erschien sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Numi Aegyptii imperatorii, prostantes in Museo Borgiani Vellitis&amp;#039;&amp;#039;, danach widmete er sich dem Studium von [[Obelisk]]en sowie den [[Relief|Basreliefs]] von Rom. 1797 erschien &amp;#039;&amp;#039;De origine et usu obeliscorum&amp;#039;&amp;#039;, 1808 der erste Teil von &amp;#039;&amp;#039;Li bassirelievi antichi di Roma&amp;#039;&amp;#039;, das postum (1811) ins Deutsche übersetzt wurde. 1798 wurde er Mitglied der [[Königlich Dänische Akademie der Wissenschaften|Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]], 1806 auswärtiges Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen]] und 1808 der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 ernannte ihn [[Friedrich Karl von Reventlow]], der Kurator der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]], zum Professor der Archäologie und zum Oberbibliothekar. Zoëga nahm die Berufung zwar aus familiären Gründen nicht an, das Gehalt entband ihn jedoch von seinen nach dem [[Vertrag von Tolentino]] drückenden finanziellen Sorgen. Zoëga vermittelte dafür dem Kopenhagener Münzkabinett mehrere Sammlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 10. Februar 1809 in Rom. Sein Freund, der dänische Bildhauer [[Bertel Thorvaldsen]], schloss ihm die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Neben [[Johann Joachim Winckelmann]] zählt Zoëga zu den Gründervätern der Klassischen Archäologie. [[Hans B. Jessen]] charakterisiert ihn als typisches Beispiel „nordländischen [[Sturm und Drang]]s, kühn genug sich gebender Präromantik“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans B. Jessen: &amp;#039;&amp;#039;Georg Zoëga.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhard Lullies]], [[Wolfgang Schiering]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologenbildnisse]]. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 1988, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch Zoëga entwickelte nicht nur Winckelmanns idealisierende Renaissance der antiken Kunstdenkmäler fort, er brachte auch unter dem Einfluss seines Lehrers [[Christian Gottlob Heyne]] neue Methoden in die Archäologie ein, die sein letzter Schüler und Biograf [[Friedrich Gottlieb Welcker]] aufnahm und weiterentwickelte. Aufgrund seiner Wirkmacht und seines düsteren Wesens wurde Zoëga auch der „[[Pythagoras]] des Nordens“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans B. Jessen: &amp;#039;&amp;#039;Georg Zoëga.&amp;#039;&amp;#039; In: Reinhard Lullies, Wolfgang Schiering (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archäologenbildnisse. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 1988, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gottlieb Welcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Zoega’s Leben. Sammlung seiner Briefe und Beurtheilung seiner Werke.&amp;#039;&amp;#039; Cotta, Stuttgart/Tübingen 1819 ([https://archive.org/stream/bub_gb_xsAEAAAAYAAJ#page/n8/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|45|386|402|Zoëga, Georg|[[Adolf Michaelis]]|ADB:Zoëga, Georg}}&lt;br /&gt;
* Ojvind Andreasen, Harald Graf von Lüttichau: &amp;#039;&amp;#039;Das Geschlecht der Zoëga.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Genealogie. Zeitschrift für Familienkunde.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, 1962, S. 171–174.&lt;br /&gt;
* Hans B. Jessen: &amp;#039;&amp;#039;Georg Zoëga.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhard Lullies]], [[Wolfgang Schiering]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologenbildnisse]]. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0971-6, S. 10–11.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630040742/http://www.bautz.de/bbkl/z/zoega.shtml |band=14|autor=[[Georgios Fatouros]]|spalten=564–567}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 6|1352|1356|Zoëga, Georg|Lucia Faedo}}&lt;br /&gt;
* Daniela Williams, [[Bernhard Woytek]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.academia.edu/10830633/Zo%C3%ABga_studente_di_numismatica._Il_soggiorno_a_Vienna_1782_e_i_contatti_con_Joseph_Eckhel Zoëga studente di numismatica. Il soggiorno a Vienna (1782) e i contatti con Joseph Eckhel.]&amp;#039;&amp;#039; In: Karen Ascani, Paola Buzi, Daniela Picchi: &amp;#039;&amp;#039;The Forgotten Scholar. Georg Zoëga (1755–1809). At the Dawn of Egyptology and Coptic Studies.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden / Boston 2015, ISBN 978-90-04-29023-5, S. 101–110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117009229}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Georg%20Zo%C3%ABga&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Georg Zoëga] im Internet Archive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117009229|LCCN=no/2010/91276|VIAF=69064075}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zoega, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1755]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zoëga, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zoëga, Johann Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Antiquar, Archäologe und Generalkonsul im Vatikan&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1755&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Daler Sogn|Dahler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1809&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
	</entry>
</feed>