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	<title>Georg Wurster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:37:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Wurster&amp;diff=940298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: -Kat</title>
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		<updated>2024-02-12T08:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Wurster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1897]] in [[Schmieh]]; † [[19. Mai]] [[1976]] in [[Alpirsbach]]) war ein Funktionär der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann diente er von 1916 bis 1918 als Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], zuletzt im Range eines [[Feldwebel]]s. Ab 1919 nahm er an den Kämpfen von deutschen [[Freikorps]] in den [[Baltikum|baltischen]] Staaten teil. Anschließend hatte er eine Position als Beamter bei der [[Schutzpolizei]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr früh fand er zum Nationalsozialismus und soll schon 1920 dort Mitglied gewesen sein. Nachgewiesen ist seine Mitgliedschaft in der NSDAP seit dem Jahre 1922 (Mitgliedsnummer 8.630)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sauer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Sauer |Hrsg=Bernhard Sauer |Titel=Die »Schwarze Reichswehr« und der geplante »Marsch auf Berlin« |Seiten=147 |Online=http://www.bernhard-sauer-historiker.de/sauer_marsch_auf_berlin.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem beteiligte er sich an damaligen Geheimbünden wie der [[Organisation Consul]] (OC) und dem [[Verband nationalgesinnter Soldaten]] (VNS). Auch soll er im Auftrag von [[Friedrich Wilhelm Heinz]] den Kontakt zwischen der OC in [[Hessen]] und der [[Schwarze Reichswehr|Schwarzen Reichswehr]] hergestellt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Putsch ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Küstriner Putsch]]es soll er am 1. Oktober 1923 von Major [[Bruno Ernst Buchrucker]] den Auftrag erhalten haben, mit seinem Zug das Preußische Ministerium des Inneren zu besetzen. Ein entsprechender Lageplan wurde bei seiner Festnahme sichergestellt, was im Prozess in [[Kottbus]] vom 22. bis 27. Oktober 1923 zur Sprache kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz geht jedoch in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die Nation greift an&amp;#039;&amp;#039; viel weiter. Er zeigte auf, dass in der OC schon länger eine Gruppe &amp;#039;&amp;#039;zur besonderen Verwendung&amp;#039;&amp;#039; zur Ausführung von Geheimaufträgen vorgesehen war. Demnach sollte gemäß dem Plan Buchruckers die vorwiegend aus Stoßtrupplern der Gruppe Westdeutschland bestehende „Formation zur besonderen Verwendung“ des Feldwebels Wurster die preußischen Regierungs- und Polizeibehörden festnehmen oder unschädlich machen, sowie sich der Personen des Reichspräsidenten [[Friedrich Ebert]], des Chefs der Heeresleitung [[Hans von Seeckt]], des Führers des Berliner Gruppenkommandos, [[Generalleutnant]] [[Rudolf von Horn (General, 1866)|Rudolf von Horn]] sowie des Reichswehrministers [[Otto Geßler]] bemächtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Beteiligung am Putsch wurde Wurster wegen [[Hochverrat]]s zu einem Jahr [[Festungshaft]] verurteilt, die er vom 1. Oktober 1923 bis zum 30. September 1924 in [[Goleniów|Gollnow]] verbüßte. In den folgenden Jahren wurde er wieder in der NSDAP und in der [[Sturmabteilung|SA]] aktiv. So trat er am 1. Juni 1928 wiederum in die NSDAP ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 90.449)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sauer&amp;quot; /&amp;gt;. In Calw gründete er 1929 eine Gruppe der SA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
In der Partei stieg Wurster innerhalb des Gaus [[Württemberg]] vom Ortsgruppenleiter zum Bezirks- und zum Kreisleiter in Calw (ab 1934 hauptamtlich) auf. Weiterhin nahm er die Aufgabe eines Gauausbilders wahr und beteiligte sich auch an [[Reichsparteitag]]en. In seiner Eigenschaft als Kreisleiter ließ er im August 1942 die 17-jährige Erna Brehm wegen [[Rassenschande]] auf dem Calwer Marktplatz öffentlich kahlscheren. Nach Haft in Stuttgart und anschließend im [[KZ Ravensbrück]] wurde sie 1944 als lagerunfähig entlassen. Im April 1951 starb sie an den Folgen der Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Reichstagswahl am 29. März 1936 kandidierte Wurster erfolglos auf dem Listenplatz 1002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Pforzheim]] führte er die SA seit dem 1. Mai 1935. Am 9. November 1938 wurde er zum SA-Obersturmführer, am 30. Januar 1942 zum Hauptsturmführer befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Russland fungierte er ab dem 6. Januar 1943 als stellvertretender Bezirksleiter in [[Minsk]]. Ab dem 4. September 1944 war er zur [[Parteikanzlei|Partei-Kanzlei der NSDAP]] kommandiert, um dort Sonderaufgaben zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland wurde gegen Wurster ein Strafverfahren wegen Verbrechen an Fremdarbeitern eingeleitet, jedoch 1961 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Arbogast: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftsinstanzen der württembergischen NSDAP. Funktion, Sozialprofile und Lebenswege einer regionalen NS-Elite 1920–1960&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, München 1998, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* F. W. Heinz, &amp;#039;&amp;#039;Die Nation greift an&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1933, S. 177&lt;br /&gt;
* Bernhard Sauer: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bernhard-sauer-historiker.de/sauer_marsch_auf_berlin.pdf Die Schwarze Reichswehr und der geplante Marsch auf Berlin]&amp;#039;&amp;#039; (pdf, 1,1 Mbyte) In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin&amp;#039;&amp;#039;, 2008.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Bernhard Sauer |Titel=Schwarze Reichswehr und Fememorde |TitelErg=Eine Milieustudie zum Rechtsradikalismus in der Weimarer Republik |Sammelwerk=Reihe Dokumente, Texte, Materialien / Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin |Band=50 |Verlag=Metropol |Ort=Berlin |Datum=2004 |ISBN=3-936411-06-9}}&lt;br /&gt;
* Karl J. Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Georg Wurster: Kreisleiter in Calw: „Ein kerniger Sohn unserer engeren Schwarzwaldheimat“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Proske]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter Helfer Trittbrettfahrer. Band 7: NS-Belastete aus Nordbaden + Nordschwarzwald&amp;#039;&amp;#039;. Gerstetten : Kugelberg, 2017, ISBN 978-3-945893-08-1, S. 348–364&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=114026334X|VIAF=2459150647103110860008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wurster, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Organisation Consul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Weißrusslands 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Calw)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wurster, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Funktionär der NSDAP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schmieh]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Alpirsbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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