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	<title>Georg Wilhelm Issel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:46:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Wilhelm_Issel&amp;diff=1740282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchstapler: /* Familie */ erg.</title>
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		<updated>2026-03-11T22:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Issel by PeterRittig.jpg|miniatur|G. W. Issel, um 1820 (Porträt von [[Peter Rittig]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Wilhelm Issel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Oktober]] [[1785]] in [[Darmstadt]]; † [[15. August]] [[1870]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], Darmstädter [[Hofrat]] und [[Kunsthistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Georg Wilhelm Issel wurde als Sohn des Darmstädter [[Tuchmacher]]meisters Johann Franz Issel und der ehemaligen Bediensteten Maria Friedericka Dorothea Issel (geb. &amp;#039;&amp;#039;Bürger&amp;#039;&amp;#039;) geboren. Seine Mutter arbeitete ehemals als Bedienstete beim Darmstädter [[Landgraf]]en und späteren [[Großherzog]] [[Ludwig I. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig I. von Hessen]]. In der Familienchronik ist vermerkt, dass nicht Johannes Issel der leibliche Vater sei, sondern der Erbprinz Ludwig I. selbst. Dieser Umstand würde die lebenslangen Zuweisungen des Darmstädter Hofs an Issel erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Die Erziehung wurde von der Mutter übernommen, da der [[Vater|soziale Vater]] Johannes Issel schon 1787 verstarb. Seine Schulausbildung erfuhr er wahrscheinlich in Darmstadt. Im April 1803 wurde er an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]] als Jurastudent immatrikuliert. In [[Frankfurt-Höchst|Höchst]] und [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], wo er ab 1804 lebte, bildete er sich autodidaktisch als Zeichner und Maler heran, wobei ihn wahrscheinlich der Wiener Landschaftsmaler [[Anton Radl]] unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit entstanden auch einige literarische Versuche, zum Beispiel eine [[Tragödie]] über die Gräfin Platen, die Mätresse des [[Kurfürst]]en [[Ernst August (Hannover)|Ernst August von Braunschweig-Lüneburg und Hannover]], die in Frankfurt einmal aufgeführt wurde, aber durchfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Karriere und Studienreisen ===&lt;br /&gt;
Ab 1810 reiste Issel durch den [[Odenwald]] und nach [[Heidelberg]]. Zu dieser Zeit führte er den Titel &amp;#039;&amp;#039;Kammersekretär&amp;#039;&amp;#039;. Von da an bezog er ein festes Gehalt vom Darmstädter Hof und musste nie seinen Lebensunterhalt durch Malerei verdienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anneka Metzger |Titel=Georg Wilhelm Issel (1785–1870) |Hrsg=Carl Ludwig Fuchs, Susanne Himmheber |Sammelwerk=Bidermeier in Heidelberg 1812–1853 |Verlag=C. Winter |Ort=Heidelberg |Datum=1999 |ISBN=3-8253-0984-3 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er machte Bekanntschaft mit [[Friedrich Cropp (Jurist)|Friedrich Cropp]] und mit [[Heinrich Voß (Philologe)|Heinrich Voß]], Sohn des Dichters [[Johann Heinrich Voß]]. Außerdem lernte er den damals 15-jährigen [[Karl Philipp Fohr|Carl Philipp Fohr]] kennen und nahm ihn nach Darmstadt mit, wo Fohr von 1811 an bei ihm wohnte. Im Jahr 1814 machte Issel Bekanntschaft mit [[August von Platen-Hallermünde|Graf Platen]]. Noch im selben Jahr unternahm Issel zusammen mit dem [[Tiermalerei|Tiermaler]] [[Max Josef Wagenbauer]] eine Reise nach [[Tirol]]. Er war ebenfalls befreundet mit dem Landschaftsmaler [[Simon Warnberger]] und dem Portraitisten [[Joseph Karl Stieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend reiste Issel nach [[Paris]], ab 1815 reiste er in die [[Schweiz]], dann in den [[Schwarzwald]], danach nach [[Konstanz]] und anschließend führte es ihn zum [[Vierwaldstättersee]] und zum [[Zürichsee]]. Ab Oktober 1816 ließ er sich einige Zeit in Konstanz nieder, wo er mit der dortigen Künstlergemeinde verkehrte, darunter [[Johann Jakob Biedermann]], [[Robert Eberle]], [[Lorenz Schönberger]], [[Friedrich Mosbrugger]], [[August von Bayer]] und [[Ernst Baer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er interessierte sich für die Einrichtung von Museen für alle Bürger und verfasste im Jahr 1817 eine Denkschrift für den Großherzog: &amp;#039;&amp;#039;Über deutsche Volks-Museen 1817. Einige fromme Worte über Museen deutscher Alterthümer und Kunst&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März 1818 wurde Issel zum Hofrat ernannt. Weitere Reisen folgten nach [[Berlin]], [[Dresden]] und [[Thüringen]], wo er im Juli 1818 mit [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] zusammentraf. Im Jahr 1819 ließ Issel sich in Darmstadt nieder und begann, Kunstgegenstände für den Darmstädter Hof einzukaufen. Er hoffte auf eine Anstellung als Galerieinspektor, doch diese wurde dem Maler [[Franz Hubert Müller]] zuerkannt. 1820 verbrachte er in Heidelberg und versucht dort, Werke des verstorbenen [[Carl Philipp Fohr]] anzukaufen; insgesamt brachte er 255 Blatt zusammen, womit er die heutige Darmstädter Sammlung des Fohrschen Werks begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Frau zog Issel 1820 nach Konstanz, wo er auf eine Anstellung als Konservator hoffte. Jedoch standen diesem Wunsch die Interessen des Darmstädter Kabinettsekretärs [[Ernst Christian Friedrich Schleiermacher]] entgegen, der die Konkurrenz Issels fürchtete, woraufhin es zu einem Zerwürfnis kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1827 bis 1835 war Issel Gutsbesitzer des Hauses Egg gegenüber der Insel [[Mainau]]. In Konstanz konnte Issel einen Künstlerkreis um sich scharen, zu dem unter anderem [[Annette von Droste-Hülshoff]] und kurzzeitig auch [[Ludwig Uhland]] stoßen. Er war außerdem im Stadtarchiv von Konstanz tätig und veröffentlichte wahrscheinlich als [[Herausgeber]] &amp;#039;&amp;#039;Der Konstanzer Sturm im Jahre 1548&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Vögeli]] und [[Christoph Schultheiß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Issel 1865.jpg|miniatur|G. W. Issel im Jahr 1865]]&lt;br /&gt;
1836 zog Issel nach [[Freiburg im Breisgau]] um. Von dort unternahm er Reisen durch den [[Schwarzwald]] und fertigte Gemälde mit Schwerpunkt auf das [[Glottertal]] an. Im Jahr 1844 siedelte er nach Heidelberg über, wo er bis zu seinem Tod blieb. Über [[Henriette Feuerbach]], die ihn in Heidelberg oft besuchte, lernte Issel auch den Maler [[Anselm Feuerbach]] kennen, dessen Mentor er wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Issel heiratete am 6. Juli 1820 Victoria von Chrismar. Sie war die Tochter von [[Joseph von Chrismar]], Stadtdirektor von Freiburg.&lt;br /&gt;
Er hatte sechs Kinder: Friederike (geboren 1821), Joseph (geboren 1822), Klara (geboren 1823), Karl (geboren 1825), Anna (geboren 1827) und Viktoria (geboren 1832). [[Heinrich Issel]] war ein Enkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Issel malte vor allem Landschaften in realistischer Manier, meist ohne [[Staffage]]. Der Schwarzwald (insbesondere das Glottertal) und der [[Bodensee]] waren bevorzugte Motive. Sein Stil unterschied sich deutlich von anderen zeitgenössischen Malern, er dramatisierte die Landschaft nicht wie die Romantiker und er vermied oft gemalte Motive. So hat er z. B. das Heidelberger Schloss nur selten gemalt und zog das Neckartal im Odenwald vor. Er liebte das „Idyllische“ der Landschaft und brachte es in der Darstellung zur Meisterschaft. Besonders seine Wald- und Baumstudien fallen auf: sie sind realistisch, aber keine wissenschaftlichen Darstellungen, sondern „lyrisch gestimmt“, so wie in seinen späten Werken das Friedlich-Idyllische der Landschaft vorherrscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anneka Metzger |Titel=Georg Wilhelm Issel (1785–1870) |Hrsg=Carl Ludwig Fuchs, Susanne Himmelheber |Sammelwerk=Biedermeier in Heidelberg (1812–1853) |Verlag=C. Winter |Ort=Heidelberg |Datum=1999 |ISBN=3-8253-0984-3 |Seiten=51f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blick von Leutstetten aus über das wellige Gelände zwischen Seeshaupt, Pähl auf den Starnberger See&amp;#039;&amp;#039; (1814)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aussicht auf Habach in Oberbayern&amp;#039;&amp;#039; (1814)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St. Etienne du Mont&amp;#039;&amp;#039; (1815)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwaldwiese mit Bach&amp;#039;&amp;#039; (1815)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bodenseelandschaft mit Blick auf die Mainau&amp;#039;&amp;#039; (1815)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Teil des Triberger Wasserfalls&amp;#039;&amp;#039; (1815)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mondscheinlandschaft&amp;#039;&amp;#039; (1819)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Lohmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben und den Briefen des Landschaftsmalers und Hofrats George Wilhelm Issel 1785–1870&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1929.&lt;br /&gt;
* Almuth Heidegger: &amp;#039;&amp;#039;Georg Wilhelm Issel (1785-1870). Monographie und Werkkatalog eines Landschaftsmalers des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. München 1993.&lt;br /&gt;
* Sylva van der Heyden: &amp;#039;&amp;#039;Issel, Georg Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;, in: Bénédicte Savoy, France Nerlich, France (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1793–1843&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Boston 2013, S. 124–126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks  ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Georg Wilhelm Issel|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=119136627|titel=Issel, Georg Wilhelm|datum=2019-10-13}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-ps00653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119136627|LCCN=nr94032403|VIAF=49997136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Issel, Georg Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1785]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Issel, Georg Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und hessischer Hofrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1785&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchstapler</name></author>
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