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	<title>Georg Wickop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:33:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Wickop&amp;diff=1873768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-13T20:15:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wickop-georg-1914-12-05-zentralblatt-der-bauverwaltung-jg34-nr097-s671.jpg|mini|Georg Wickop, um 1914]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Wickop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1861]] in [[Aachen]]; † [[21. November]] [[1914]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher [[Architekt]], [[Baubeamter]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wickop war der Sohn des Aachener Gewerbeschullehrers und Architekten [[Wilhelm Wickop]] und der Henriette Elise Schifflin aus Krefeld. Er studierte Architektur an der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule Aachen]] und arbeitete anschließend ab 1884 als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbauführer&amp;#039;&amp;#039; ([[Referendariat|Referendar]] im öffentlichen Bauwesen) in [[Köln]], ab 1888 als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]]). 1888 wurde er mit der Lehrvertretung für seinen erkrankten Lehrer Professor [[Franz Ewerbeck]] an der Technischen Hochschule Aachen betraut. Ewerbeck starb 1889, Wickop wurde als Nachfolger auf dessen Lehrstuhl in Erwägung gezogen, aber die [[Berufung (Amt)|Berufung]] scheiterte. Wickop arbeitete weiterhin in der staatlichen Bauverwaltung, 1893 erhielt er den Auftrag der Bauleitung des Land- und Amtsgerichts in Wiesbaden. Er arbeitete die Pläne des Berliner Geheimrat Noth mehrfach um. Das Gebäude wurde erst 1897 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wurde er als ordentlicher Professor für Baukunst als Nachfolger von Dr. Andreas Simons an die [[Technische Universität Darmstadt|Technische Hochschule Darmstadt]] berufen, wo er von 1899 bis 1904 auch als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Architektur-Abteilung und von 1911 bis 1913 als [[Rektor#Hochschulen|Rektor]] der Hochschule fungierte. Wickop war an der Umgestaltung des Lehrkörpers der Architekturfakultät entscheidend beteiligt. So kam 1897 Karl Hofmann nach Darmstadt, es folgte als Assistent [[Friedrich Pützer]] 1897 und [[Heinrich Walbe]] 1902. Seit 1903 gehörte Wickop dem ersten &amp;#039;&amp;#039;Denkmalrat&amp;#039;&amp;#039; an, der aufgrund des 1902 im Großherzogtum Hessen erlassenen neuen [[Gesetz, den Denkmalschutz betreffend|Denkmalschutzgesetzes]], des ersten modernen Denkmalschutzgesetzes in Deutschland, zusammentrat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, die Bestellung des Denkmalrats betreffend&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Februar 1903. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, Beilage 4, 2. März 1903, S. 49 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war außerdem Denkmalpfleger für die [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wickop war Mitglied im [[Bund Deutscher Architekten]] (BDA) und im [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbund]] (DWB).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Georg Wickop.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historischen Architektenregister „archthek“&amp;#039;&amp;#039;; [http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_wi.htm kmkbuecholdt.de] abgerufen am 9. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wickop war u.&amp;amp;nbsp;a. neben [[Otto Wolfskehl]] langjähriges Mitglied im Vorstand des Darmstädter Musikvereins, der 1832 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wickop heiratete 1888 seine langjährige Jugendliebe Anna Schumann. In Köln kamen vier Kinder des Ehepaars zur Welt: Lotte (1889), Walther (1890), Elsbeth (1891) und Otto (1892). Der älteste Sohn [[Walther Wickop]] (1890–1957) war ebenfalls Architekt und Hochschullehrer an der Technischen Hochschule Hannover.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Walther Wickop&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historischen Architektenregister „archthek“&amp;#039;&amp;#039;; [http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_wi.htm kmkbuecholdt.de] abgerufen am 9. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Darmstadt wurden die Kinder Anna (1897) und Margarete (1898) geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1912 erkrankte Wickop an einem Krebsleiden. Trotz Operation verstarb er mit nur 53 Jahren im November 1914 an den Folgen der Krankheit. Sein Grab befindet sich auf dem [[Alter Friedhof (Darmstadt)|Darmstädter Alten Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Maschinenhalle, Darmstadt I.jpg|mini|[[Ehemaliges Kraftwerk der Technischen Hochschule Darmstadt|Maschinenbau-Laboratorium]] (1901–1904, Foto 2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wickop THDa.jpg|mini|[[Erweiterungsgebäude der Technischen Hochschule Darmstadt|Erweiterungsbau der Technischen Hochschule Darmstadt]] (1905–1908, historische Ansichtskarte)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TU Darmstadt, Westflügel.jpg|mini|Erweiterungsbau der Technischen Hochschule Darmstadt (1905–1908, um 2000)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hstad r 4 nr 17936 Darmstadt Orthodoxe Synagoge Neue Synagoge Bleichstraße.jpg|mini|Orthodoxe Synagoge (Neue Synagoge) in der Bleichstraße in Darmstadt, 1907]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hstad r 4 nr 14622 Darmstadt Orthodoxe Synagoge Neue Synagoge Bleichstraße Innenraum.jpg|mini|Innenraum der Orthodoxen Synagoge (Neue Synagoge) in der Bleichstraße in Darmstadt, 1908]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bismarckturm Konstanz.JPG|mini|[[Bismarckturm (Konstanz)|Bismarckturm in Konstanz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1898: Haus Richard Lepsius in Darmstadt, Klappacher Straße&lt;br /&gt;
* 1901: Haus Tammler, Darmstadt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Haenel]], [[Heinrich Tscharmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Einzelwohnhaus der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. J. J. Weber, Leipzig 1909, S. 68 f. [mit Abb.].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901–1904: [[Ehemaliges Kraftwerk der Technischen Hochschule Darmstadt|Maschinenbau-Laboratorium und Kraftwerk der Technischen Hochschule Darmstadt]] in der Magdalenenstraße, mit Stahlkonstruktion der Firma Donges-Stahlbau (Darmstadt); Nach Bombenschäden und einem Großbrand 1963 wurde diese durch Betonfertigteil-Winkelplatten des Betonwerks &amp;#039;&amp;#039;Darmstädter Bausysteme&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Das Kesselhaus wurde abgerissen, die erhaltenen Bauteile stehen unter [[Denkmalschutz]]. Im Jahre 2012 wurden in die [[Maschinenhalle (Darmstadt)|Maschinenhalle]] ein Hörsaal und Seminarräume bei weiterer Benutzung der Verteilstationen für Fernwärme, Elektrizität etc. eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Konversion (Stadtplanung)|Konversion]] eines technischen Baudenkmals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Oktober 2011, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Hörsaal wurde im Februar 2013 der Universität übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Darmstadts schönster Hörsaal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Februar 2013, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1902–1905: zwölf Wohnhäuser (u.&amp;amp;nbsp;a. 1902: Haus Wickop, Roquetteweg 45; 1903: Haus Klingelhöfer, Am Erlenberg 9) im Paulusviertel (auch „Tintenviertel“) in Darmstadt (beim [[Luftangriff auf Darmstadt|Bombenangriff 1944]] weitgehend zerstört)&lt;br /&gt;
* 1904–1906: Synagoge der israelitischen (orthodoxen) Religionsgemeinschaft Darmstadt in der Bleichstraße, &amp;#039;&amp;#039;Orthodoxe Synagoge&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Neue Synagoge&amp;#039;&amp;#039; genannt (Kuppelbau mit hoher durchlichteter Schwebekuppel, Jugendstil, 1938 zerstört)&lt;br /&gt;
* 1905–1908: [[Erweiterungsgebäude der Technischen Hochschule Darmstadt|Erweiterungsbau der Technischen Hochschule Darmstadt]] (Westflügel am Herrengarten)&lt;br /&gt;
* 1906: Wohnhaus „Villa Nora“ für den Steinbruchbesitzer Ludwig Mathes in [[Hirschhorn (Neckar)]] (unhonorierter Entwurf von Wickop im Rahmen einer amtlichen [[Bauberatung]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.deutsches-factoring-institut.de/presse/03c1989c4808abb01.html |text=kurze Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;Villa Nora&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100726090544}} auf der Internetpräsenz des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Factoring-Instituts&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1911–1912: [[Bismarckturm (Konstanz)|Bismarckturm]] in [[Konstanz]]&lt;br /&gt;
* 1912: [[Kaufhaus Henschel|Warenhaus Gebr. Rothschild]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Henschel &amp;amp; Ropertz&amp;#039;&amp;#039;) am Marktplatz in Darmstadt (in Zusammenarbeit mit dem Architekten Georg Küchler)&lt;br /&gt;
* Wohnhäuser (u.&amp;amp;nbsp;a. für Bürgermeister Rudolf Binding) in der von [[Friedrich Pützer]] geplanten [[Villenkolonie Buchschlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die technischen Hochschulen und ihre zukünftigen Aufgaben in den Fragen der staatsbürgerlichen und künstlerischen Erziehung&amp;#039;&amp;#039;. Bergsträsser, Darmstadt 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1909: [[Nichtakademischer Titel|Ehrentitel]] eines &amp;#039;&amp;#039;Geheimen Baurats&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* In Darmstadt wurde eine Straße („Wickopweg“ {{Coordinate|NS=49.89700|EW=8.68814|type=landmark|region=DE-HE|text=DMS|name=Wickopweg}}) nach Georg Wickop benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Georg Wickop – Architekt und Professor der TH Darmstadt&amp;#039;&amp;#039; im Maschinenhaus der Technischen Universität (mit Katalog)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hochschullehrer, Architekt und Denkmalpfleger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. März 2013, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=Heinrich Walbe |Titel=Georg Wickop † |Jahr=1914 |Heft=97 |Seiten=671–672 |zlb=691}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Wickop, Georg |Band=35 |Seite=514 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* Georg Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Darmstadts Straßennamen.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Darmstadt 1984.&lt;br /&gt;
* Roland Dotzert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-1930-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127843701}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=127843701|titel=Wickop, Georg|datum=2025-11-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127843701|VIAF=25637949}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wickop, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Universität in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wickop, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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