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	<title>Georg Wellhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Wellhausen&amp;diff=2564966&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Formulierungen.</title>
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		<updated>2025-10-24T13:26:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formulierungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Wellhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1898]] in [[Gießen]]; † [[23. Juli]] [[1987]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wellhausen begann mit 15 Jahren eine Lehre im Architekturbüro von [[Hans Meyer (Architekt)|Hans Meyer]] und 1916 ein Architekturstudium an der [[Ingenieurschule für Bauwesen Darmstadt|Baugewerkschule Darmstadt]]. Im gleichen Jahr meldet er sich als Freiwilliger in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und wurde an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt. Nach Kriegsende nahm er sein Studium wieder auf, ab 1920 als Meisterschüler von [[Arthur Wienkoop]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Lubitz |url=https://www.architekturarchiv-web.de/portraets/u-z/wellhausen/index.html |titel=Hamburgisches Architekturarchiv - Georg Wellhausen |sprache=de |abruf=2022-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
1922 hatte Wellhausen in [[Düsseldorf]] seine erste Anstellung im Architekturbüro von [[Karl Wach]], wo er unter anderem als Bauleiter den Bau der [[Kunstakademie Düsseldorf]] betreute. 1925 wurde Wellhausen Mitarbeiter im Bauamt der [[Ruhrknappschaft]] in [[Bochum]], zuerst als Bauleiter, dann auch bei Entwurf und Ausführung von Krankenhäusern der Ruhrknappschaft beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wechselte Wellhausen in die Bauabteilung der [[Rhenania-Ossag|Rhenania-Ossag-Mineralölwerke]] in Düsseldorf, der späteren [[Shell plc|Shell AG]]. Mit dem Umzug der Hauptverwaltung ging er 1930 nach [[Hamburg]], wo er an dem Aufbau der Tankstellenorganisation arbeitete. Für Shell entwickelte er Bautypen von [[Tankstelle|Tankstellen]], die sich durch Verzicht auf übermäßige Werbebeschilderung harmonisch in das jeweilige [[Ortsbild]] einfügen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm auch an [[Architekturwettbewerb|Architekturwettbewerben]] teil, bei denen er mehrfach ausgezeichnet und 1939 mit dem Bau eines [[Hitlerjugend|HJ]]-Heims in [[Hamburg-Bergedorf]] beauftragt wurde. Wegen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde der Bau nicht mehr ausgeführt. 1940 wurde Wellhausen zum Militärdienst eingezogen und als Wetterdienstassistent auf dem Fliegerhorst Ludwigslust stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich an den unter [[Konstanty Gutschow]] durchgeführten Planungen für die Neugestaltung Hamburgs zu beteiligen, wurde Wellhausen 1941 vom Militärdienst freigestellt und gründete in Hamburg ein eigenes Architekturbüro. Als freier Mitarbeiter von Gutschow erstellte er [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungspläne]], Gutachten sowie Wettbewerbsentwürfe und war mit Instandsetzungen kriegsbeschädigter Gebäude beschäftigt, die das ebenfalls von Gutschow geleitete Amt für kriegswichtigen Einsatz koordinierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges wurde Wellhausen 1946 mit dem Wiederaufbau der [[Hamburger Börse]] beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 nahm Wellhausen am Wiederaufbau-Architekturwettbewerb für die Insel [[Helgoland]] Teil und wurde mit einem Teilbebauungsplan sowie dem Bau von Wohnversuchshäusern beauftragt. Er nahm die dichte Bebauung historischer Strukturen auf, die der starken Windbelastung folgten. Charakteristisch sind die asymmetrischen Giebelprofile, die zur besseren Belichtung der engen Gassen verwendet wurden. Bei den Helgoländer [[Hummerbuden]] orientierte er sich 1954 an skandinavischen Vorbildern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Großstadt Hamburg entwarf Wellhausen Bauten wie die [[Norddeutsche Bank]] oder das Victoria-Haus. Er zählte hier neben [[Werner Kallmorgen]], [[Bernhard Hermkes]] und [[Ferdinand Streb]] zu wichtigen Architekten des Wiederaufbaus. Ab Mitte der 1950er Jahre wurde er zum favorisierten Architekten des Hamburger [[Signal Iduna|Iduna-Versicherungskonzerns]] und entwarf zahlreiche Geschäftshäuser in und um Hamburg, deren Fassaden durch die Verkleidung mit weißen Keramiksteinen geprägt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aufnahme seines Sohnes Michael als Partner wandelte Georg Wellhausen das Büro 1967 in eine Partnerschaft um, die zwei Jahre später um seine Tochter Gabriele erweitert wurde. Aufgrund einer weitgehenden Erblindung zog sich Georg Wellhausen 1970 von der aktiven Mitarbeit im Büro zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wettbewerbe (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1928 Neubau des Landesfinanzamtes und des Polizeipräsidiums in Düsseldorf: 3. Preis Georg Wellhausen, Bochum-Weitmar, und Hugo Behrendt, Bochum&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zentralblatt der Bauverwaltung]], Jg. 1928, Seite 297 und Seite 367 mit Abbildungen 5–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jan Lubitz: &amp;#039;&amp;#039;Baumeister einer pragmatischen Moderne. Der Architekt Georg Wellhausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Jahrbuch 2005, S. 162–173.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Lange]]: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg. Wiederaufbau und Neuplanung 1943–1963.&amp;#039;&amp;#039; Königstein 1994.&lt;br /&gt;
* Volker Roscher: &amp;#039;&amp;#039;Georg Wellhausen (1898–1987).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Architekt|Der Architekt]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1987, Heft 10, S. 460.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.architekturarchiv-web.de/portraets/u-z/wellhausen/index.html Porträt im Hamburgischen Architekturarchiv mit Fotografien]&lt;br /&gt;
* [http://www.architekten-portrait.de/georg_wellhausen/index.html Architekten-Porträt Georg Wellhausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13961141X|VIAF=101332995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wellhausen, Georg }}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Wellhausen, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juli 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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