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	<title>Georg Weinblum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:19:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Weinblum&amp;diff=1163023&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Longino: Ergänzung Grablage</title>
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		<updated>2026-01-10T15:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung Grablage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Georg Weinblum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|22|1|1897|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im {{Webarchiv | url=http://www.lvva-raduraksti.lv/de.html | wayback=20191029192120 | text=Taufregister der Gemeinde Kalzenau}} (lettisch: [[Kalsnava]])&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Kalsnava|Neu-Kalzenau]], [[Livland]]; † [[4. April]] [[1974]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutsch-Balten|deutsch-baltischer]] [[Ingenieur]], [[Schiffbau]]forscher und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Georg Weinblum.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde]]]]&lt;br /&gt;
Weinblum war Sohn des Oberförsters Karl Weinblum. Er besuchte die Gymnasien in Wenden und St. Petersburg, wo er 1914 das Abitur ablegte.  Er studierte Schiffbau zunächst in [[Sankt Petersburg]], wo er die Arbeiten [[Iwan Grigorjewitsch Bubnow|Bubnows]], [[Alexei Nikolajewitsch Krylow|Krylows]] und [[Stepan Tymoschenko|Tymoschenkos]] kennenlernte. Nach einer Unterbrechung durch die [[Oktoberrevolution]] und dem Dienst in der [[Baltische Landeswehr|Baltischen Landeswehr]] setzte er seine Studien später an der [[Technische Hochschule Danzig|Technischen Hochschule Danzig]] fort, wo er auch 1923 sein Studium als Diplom-Ingenieur abschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Prof. Dr.-Ing. Georg Weinblum – 60 Jahre |Sammelwerk=Schiff und Hafen |Band=Jahrgang 9 |Nummer=Heft 1 |Verlag=C. D. C. Heydorns |Ort=Hamburg |Datum=1957-01 |Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde Mitglied des deutsch-baltischen [[Corps Rubonia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Woldemar Helb: &amp;#039;&amp;#039;Album Rubonorum 1875-1972&amp;#039;&amp;#039;.1972. Nr. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Studium war er von 1923 bis 1929 Assistent für Schiffstheorie und Entwurf an der [[Technische Universität Danzig|Technischen Hochschule Danzig]]. Dort wurde er 1929 zum Dr.-Ing. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. In den Jahren von 1929 bis 1938 arbeitete Weinblum als Forschungsingenieur an der [[Preußische Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau|Preußischen Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau]] in [[Berlin]]. 1931 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]]. Im Jahr 1934 wurde er zunächst [[Privatdozent]], 1936 dann [[Professor#Außerplanmäßige Professoren|apl. Professor]] an der TH Charlottenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 heiratete er die Konzertsängerin &amp;#039;&amp;#039;Gisela Thiess&amp;#039;&amp;#039; (1899–1982).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1938 bis 1943 war Weinblum Forschungsleiter und Direktor bei der [[Sachsenberg-Werke|Gebr. Sachsenberg AG]] in [[Dessau-Roßlau]], Berlin und [[Hamburg-Harburg (Stadtteil)|Harburg]]. Im Jahr 1943 kehrte er als ordentlicher Professor für Schiffstheorie an die TH Danzig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete er zunächst für die [[Admiralität (Vereinigtes Königreich)|Admiralität]] in [[England]], ging dann von 1948 bis 1952 als wissenschaftlicher Berater ans [[David Taylor Model Basin]] in [[Washington, D.C.]] (USA). Im Jahr 1952 kehrte Weinblum nach Deutschland zurück, da er als ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Schiffbau an die [[Universität Hamburg]] berufen worden war. Gleichzeitig erhielt er 1952 noch einen [[Lehrauftrag]] für das Fachgebiet „Widerstand von Schiffen“ an der [[Technische Hochschule Hannover|Technischen Hochschule Hannover]]. 1953 wurde er [[Honorarprofessor]]. Als international anerkannter Experte der Schiffbauforschung wirkte er hier über seine [[Emeritierung]] im Jahre 1962 hinaus bis zu seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte fand Georg Weinblum auf dem Berliner [[Parkfriedhof Lichterfelde]] (Abt.19-629).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 19. November 1960 wurde er an der Technischen Universität Berlin zum Dr.-Ing. E. h. ernannt und 1972 erhielt er ein [[Liste der Ehrendoktoren der Technischen Universität Wien|Ehrendoktorat der Technischen Universität Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tuwien.ac.at/wir_ueber_uns/zahlen_und_fakten/akademische_wuerdentraeger_innen/ | wayback=20160221150413 | text=&amp;#039;&amp;#039;TU Wien: Ehrendoktorate&amp;#039;&amp;#039;}}. Abgerufen am 26. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weinblum wurde 1973 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland verliehen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVK|85/1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach ihm ist die „Georg Weinblum-Stiftung“ benannt, die 1978 in Deutschland und in den USA in Erinnerung an den bekannten Schiffbauforscher gegründet wurde. Zu seinem Gedenken hält jährlich ein renommierter Schiffshydrodynamiker eine Vorlesung, um im Sinne Weinblums die internationale Zusammenarbeit zu fördern. Seit 1963 war er korrespondierendes Mitglied der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]. Wenige Wochen vor seinem Tod wurde er als korrespondierendes Mitglied in die [[Académie des sciences]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.academie-sciences.fr/fr/Liste-des-membres-depuis-la-creation-de-l-Academie-des-sciences/les-membres-du-passe-dont-le-nom-commence-par-w.html |titel=Verzeichnis der ehemaligen Mitglieder seit 1666: Buchstabe W |hrsg=Académie des sciences |sprache=fr |abruf=2020-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Weinblum.&amp;#039;&amp;#039; In: Schiffbautechnische Gesellschaft: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Schiffbautechnische Gesellschaft – Biografien zur Geschichte des Schiffbaus.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin, 1999, ISBN 3-540-64150-5, S. 529/530.&lt;br /&gt;
* Willibald Reichertz: &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche als Dozenten an der Technischen Hochschule Hannover (1831–1956).&amp;#039;&amp;#039; In: „Ostdeutsche Familienkunde“, Band 55, Heft 3/2007, S. 109–120.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|630|632|Weinblum, Georg|[[Eike Lehmann]]|117726826}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117726826}}&lt;br /&gt;
* [http://www.naoe.eng.osaka-u.ac.jp/naoe/naoe1/image/Weinblum.pdf Einladung zur 34. Georg-Weinblum-Gedächtnis-Vorlesung] (PDF; 0,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://www.tuhh.de/weinblum-foundation Webseite der Georg-Weinblum-Stiftung] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117726826|VIAF=62333655}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weinblum, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachsenberg-Werke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weinblum, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weinblum, Paul Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-baltischer Ingenieur, Schiffbauforscher und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neu-Kalzenau]], [[Livland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Longino</name></author>
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