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	<title>Georg Volkert - Versionsgeschichte</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
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| bildname = Georg Volkert (1977).jpg&lt;br /&gt;
| bildunterschrift = Georg Volkert (1977)&lt;br /&gt;
| langname =&lt;br /&gt;
| geburtstag = [[28. November]] [[1945]]&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Ansbach]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[Deutschland 1945 bis 1949|Deutschland]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum =  [[16. August]] [[2020]]&lt;br /&gt;
| sterbeort = [[Erlangen]]&lt;br /&gt;
| sterbeland = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
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| position = [[Stürmer (Fußball)|Sturm]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|{{0|1956}}–1961|SpVgg Ansbach}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1961–1964|1. FC Nürnberg}}&lt;br /&gt;
| vereine_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1964–1965|1. FC Nürnberg Amateure}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1965–1969|[[1. FC Nürnberg]]|105 (27)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1969–1971|[[FC Zürich]]|52 (21)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1971–1978|[[Hamburger SV]]|214 (62)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1978–1980|[[VfB Stuttgart]]|60 (26)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1980–1981|1. FC Nürnberg|31 (10)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1981–    |[[Hummelsbütteler SV]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|         |[[TuS Hoisdorf]]}}&lt;br /&gt;
| indoor_tabelle =&lt;br /&gt;
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{{Team-Station|1967|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-23-Männer)|Deutschland U23]]|1 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1968–1977|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]]|12 {{0}}(2)}}&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg „Schorsch“ Volkert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. November]] [[1945]] in [[Ansbach]]; † [[16. August]] [[2020]] in [[Erlangen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Fußball]]spieler. Der Flügelstürmer absolvierte von 1965 bis 1981 in der [[Fußball-Bundesliga]] bei den Vereinen [[1. FC Nürnberg]], [[Hamburger SV]] und [[VfB Stuttgart]] insgesamt 410 Ligaspiele und erzielte 125 Tore. Mit Nürnberg gewann er [[Fußball-Bundesliga 1967/68|1968]] die deutsche Meisterschaft, mit Hamburg [[DFB-Pokal 1975/76|1976]] den [[DFB-Pokal]] und [[Europapokal der Pokalsieger 1976/77|1977]] den [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokal der Pokalsieger]]. In seinen zwei Jahren beim [[FC Zürich]] (1969 bis 1971) gewann er 1970 den [[Schweizer Cup (Fussball, Männer)|Schweizer Cup]]. In der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] spielte der beidfüßig agierende Außenstürmer von 1968 bis 1977 12 Mal (2 Tore), wobei er vom 10.&amp;amp;nbsp;Mai 1969 bis 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1977 nicht eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Nürnberg und Zürich, bis 1971 ===&lt;br /&gt;
Bis 1961 spielte Volkert in der Jugend der [[SpVgg Ansbach 09|SpVgg Ansbach]]; danach ging es in der Jugend des 1. FC Nürnberg weiter. Die ersten Erfahrungen im Seniorenbereich sammelte der Offensivspieler in der Amateurelf des „Club“. Gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden [[Reinhold Adelmann]] und [[Hubert Schöll]] bekam er zur Saison 1965/66 einen Lizenzspielervertrag. Dazu wurden noch mit [[Franz Brungs]] (Borussia Dortmund) und [[Rudolf Bast]] (VfR Mannheim) zwei torgefährliche Angreifer geholt. In der Mannschaft von Trainer [[Jenő Csaknády]] debütierte Volkert am 20.&amp;amp;nbsp;November 1965 bei einem 2:1-Heimerfolg gegen Hannover 96 in der Bundesliga. Er spielte auf Rechtsaußen und erzielte in der 55. Minute die 1:0-Führung. Mit Franz Brungs, Rudolf Bast, [[Tasso Wild]] und [[Manfred Greif]] bildete er den „Club“-Angriff. Durch die weiteren Offensiv-Konkurrenten [[Anton Allemann]] und [[Heinz Strehl]] bedingt, musste sich das Talent in seiner ersten Bundesligasaison – Nürnberg belegte den 6. Rang – mit 13 Einsätzen (2 Tore) zufriedengeben. In seiner zweiten Bundesligasaison 1966/67 gehörte der perfekte und trickreiche Techniker mit beidfüßiger Schusskraft mit 31 Ligaspielen und neun Toren bereits unumstritten der Stammbesetzung des FCN an. Durch die Turbulenzen im Trainerbereich – Csaknady war am 7.&amp;amp;nbsp;November 1966 durch [[Jenő Vincze]] abgelöst worden und am 2. Januar 1967 hatte [[Max Merkel]] von München 1860 die Nürnberger auf dem 14. Rang übernommen. Am Rundenende hatte der „Club“ mit 34:34 Punkten eine ausgeglichene Bilanz und belegte den 10. Rang. In der Serie 1967/68 wurde Volkert unter Trainer Merkel überraschend [[Fußball-Bundesliga 1967/68|deutscher Meister]]. In der Meisterrunde bildete er zusammen mit [[Zvezdan Čebinac]] eine außergewöhnlich starke Flügelzange. Im Innensturm verwerteten die zwei Zentrumsstürmer Franz Brungs (25 Tore) und Heinz Strehl (18 Tore) die Maßflanken von den Flügeln in Serie. Volkert beteiligte sich aber an den insgesamt 71 Rundentoren des neuen Meisters auch noch mit neun Treffern. Genau so sensationell wie der Meisterschaftserfolg über die Bundesliga gekommen war, stieg Nürnberg ein Jahr später, [[Fußball-Bundesliga 1968/69|1968/69]], aus der Bundesliga ab. Volkert hatte in 28 Ligaspielen sieben Tore unter den Trainern Merkel (bis 24.&amp;amp;nbsp;März 1969), [[Robert Körner]] (25.&amp;amp;nbsp;März bis 12.&amp;amp;nbsp;April 1969) und [[Kuno Klötzer]] erzielt. Brungs stürmte für Hertha BSC, Halbstürmer [[August Starek]] wurde mit dem FC Bayern München deutscher Meister und bei Strehl hatte die Trefferquote mit fünf Toren deutlich nachgelassen. Vor Beginn der Abstiegssaison wurde Volkert in einem Freundschaftsspiel gegen [[FK Austria Wien|Austria Wien]] am 12. Juni nach 62 Minuten wegen Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwiesen und sorgte durch seine Weigerung, das Spielfeld zu verlassen, für einen Spielabbruch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.austria-archiv.at/spiel.php?Spiel_ID=21165&amp;amp;Runde_ID=3741&amp;amp;Bewerb_ID=378 |titel=Austria Wien – Nürnberg, 1. FC 1:2 (1:1) |hrsg=www.austria-archiv.at |datum= |abruf=2016-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bestritt bis 1969 105 Bundesligaspiele für den Club, in denen er 27 Treffer erzielte. Daneben kam er noch zu 9 Einsätzen im DFB-Pokal, in denen er ein Tor schoss. Mit in die zweitklassige [[Fußball-Regionalliga Süd]] wollte der bereits sechsfache Fußballnationalspieler mit Nürnberg nicht gehen und nahm deshalb das Angebot des finanziell am meisten bietenden [[FC Zürich]] aus der Schweiz an. Die sportliche Perspektive blieb dabei aber auf der Strecke, denn die war in der als „Bundesliga-Altersheim“ verspotteten schweizerischen [[Super League (Schweiz)|Nationalliga A]] eher mau.&amp;lt;ref&amp;gt;Skrentny, Prüß: Mit der Raute im Herzen. S. 242&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Spielzeiten [[Schweizer Fussballmeisterschaft 1969/70|1969/70]] (3. Platz) und [[Schweizer Fussballmeisterschaft 1970/71|1970/71]] (5. Platz) spielte Volkert beim [[FC Zürich]] und erzielte 15 Tore in 52 Partien der Nationalliga A. Er feierte mit dem FCZ an der Seite von Mitspielern wie [[Köbi Kuhn]] und [[Fritz Künzli]] den Gewinn des [[Schweizer Cup (Fussball, Männer) 1969/70|Schweizer Cup 1969/70]] mit einem 4:1 nach Verlängerung gegen Meister FC Basel, der mit [[Helmut Benthaus]], [[Karl Odermatt]] und [[Jürgen Sundermann]] im Mittelfeld antrat. Groß war aber die Enttäuschung, dass er vom Bundestrainer nicht in das Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Mexiko berufen wurde. Stattdessen begab er sich mit dem FC Zürich im Sommer 1970 auf eine Quad-kontinentale Weltreise. In Westaustralien erlitt er dabei bei einem Autounfall Verletzungen, die ihn an der Weiterreise mit der Mannschaft nach Tahiti hinderten. Nach zwei Jahren in der Schweiz zog es Volkert 1971 wieder in die Bundesliga; er hatte einen unterschriftsreifen Vertrag von Hertha BSC vorliegen, ehe er sich kurzfristig für den mitbietenden Hamburger SV entschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Große Jahre beim Hamburger SV, 1971 bis 1978 ===&lt;br /&gt;
Für 500.000 Mark kam die Neuerwerbung von Zürich zum Hamburger SV. Der erfahrene Spieler sollte im Team von Trainer [[Klaus-Dieter Ochs]] zusammen mit den Routiniers [[Uwe Seeler]], [[Willi Schulz]], [[Jürgen Kurbjuhn]] und [[Franz-Josef Hönig]] die jungen Talente wie [[Manfred Kaltz]], [[Rudi Kargus]], [[Caspar Memering]] und [[Peter Lübeke]] mit anführen und galt als Eckpfeiler beim HSV-Neuaufbau. Der Rundenstart gelang am 14.&amp;amp;nbsp;August 1971 mit einem 5:1-Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt. Danach verlief der Start aber schleppend und das interne Problem, wer stürmt beim HSV auf Linksaußen, der bisherige Platzhirsch [[Gert Dörfel]] oder Volkert, kam noch erschwerend hinzu. Trotzdem beendeten die Rothosen mit 20:14 Punkten auf dem fünften Rang die Hinrunde. In der Rückrunde lief es schlechter und am Rundenende belegte Volkert mit seinem neuen Verein den 10. Rang. Er hatte in 31 Ligaeinsätzen vier Tore erzielt. In seiner zweiten Hamburger Saison, 1972/73 lief es aber wirklich schlecht: Mit 28:40 Punkten konnte gerade noch der Abstieg verhindert werden. Hönig führte mit elf Toren die interne Torschützenliste an, dahinter folgte Volkert mit zehn Toren. Die weitere Verjüngung mit [[Dieter Hochheimer]], [[Walter Krause (Fußballspieler, 1953)|Walter Krause]], [[Peter Krobbach]], [[Peter Hidien]] und [[Kurt Eigl (Fußballspieler)|Kurt Eigl]] war auch noch durch das Karriereende von Uwe Seeler und Jürgen Kurbjuhn erschwert. Während der laufenden Runde wurde deshalb auch noch die Verpflichtung des rustikalen Kämpfers [[Horst Heese]] von Eintracht Frankfurt notwendig. Trotz der offenkundigen Probleme beim Mannschaftsumbau gewann Volkert mit dem HSV am 6.&amp;amp;nbsp;Juni 1973 das Finalspiel um den DFB-Ligapokal 1973 mit 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach. Jetzt war die Trainerzeit von Klaus-Dieter Ochs abgelaufen und [[Kuno Klötzer]] war ab der Saison 1973/74 als HSV-Trainer im Amt. Volkert kannte die Arbeitsweise von Klötzer aus seinem letzten Jahr in Nürnberg und kam in 31 Ligaeinsätzen auf acht Tore. Der HSV beendete die Runde auf dem 12. Rang, kam aber im [[DFB-Pokal 1973/74|DFB-Pokal]] in das Finale. Das verloren die Mannen um Linksaußen Volkert am 17.&amp;amp;nbsp;August 1974 in Düsseldorf mit 1:3 nach Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt. Aber man hatte in dieser Runde gesehen, es ging bei den „Rautenträgern“ aufwärts, man sah den nächsten Runden mit Optimismus entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkert absolvierte 1974/75 alle 34 Rundenspiele für den HSV in der Bundesliga und erzielte sieben Tore. Da auch die Neuzugänge [[Horst Bertl]] (Borussia Dortmund) und [[Willi Reimann]] (Hannover 96) sich sofort in die Stammelf spielten, kam am Rundenende der vierte Rang heraus, punktgleich mit Eintracht Frankfurt auf dem 3. Platz und einen Punkt hinter Vizemeister Hertha BSC. Im UEFA-Cup ragten die Spiele gegen Dynamo Dresden (4:1, 2:2) und gegen Juventus Turin im Viertelfinale heraus (0:2, 0:0). Als zur folgenden Runde 1975/76 mit [[Horst Blankenburg]] (Ajax Amsterdam) und [[Johann Ettmayer|Hans Ettmayer]] (VfB Stuttgart) zwei weitere Verstärkungen zum Kader gekommen waren, erreichte das Team um Volkert (30-7) sogar die [[Fußball-Bundesliga 1975/76|Vizemeisterschaft]] und gewann am 26.&amp;amp;nbsp;Juni 1976 mit einem 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern den [[DFB-Pokal 1975/76|DFB-Pokal]]. Im dritten Wettbewerb, im [[UEFA-Pokal 1975/76|UEFA-Cup]], führte der Weg den HSV nach Erfolgen gegen Young Boys Bern, Roter Stern Belgrad, FC Porto und Stal Mielec bis in das Halbfinale gegen den FC Brügge. Gegen die Belgier scheiterte das Klötzer-Team nach einem 1:1-Heimremis und einer 0:1-Auswärtsniederlage knapp am Finaleinzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anderlecht tegen HSV (finale Europa Cup II ) Georg Volkert (HSV) brengt uit een, Bestanddeelnr 929-1735.jpg|mini|Georg Volkert verwandelt im [[Europapokal der Pokalsieger 1976/77|Europacupfinale 1977]] den Strafstoß zum 1:0]]&lt;br /&gt;
Die hochgehandelten Neuzugänge [[Arno Steffenhagen]] (Ajax Amsterdam), [[Felix Magath]] (1. FC Saarbrücken) und [[Ferdinand Keller (Fußballspieler)|Ferdinand Keller]] (1860 München) brachten den HSV zwar [[Fußball-Bundesliga 1976/77|1976/77]] nicht an die Tabellenspitze, machten sich aber doch leistungssteigernd im [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokal der Pokalsieger]] bemerkbar. Routinier Volkert steigerte sich in 29 Bundesligaeinsätzen auf 13 Tore und hatte im Europacupfinale am 11.&amp;amp;nbsp;Mai 1977 in Rotterdam gegen RSC Anderlecht seinen größten Tag im HSV-Dress: In der 80. Minute verwandelte er einen Strafstoß zum 1:0 und gab auch den Pass auf Magath in der 90. Minute, den dieser zum 2:0 verwandelte. Der anschließend vollzogene Trainerwechsel durch Generalmanager [[Peter Krohn]] von Klötzer zu [[Rudi Gutendorf]] klappte in der Saison 1977/78 überhaupt nicht. Sogar sportlich so starke Neuzugänge wie [[Kevin Keegan]] und [[Ivan Buljan]] konnten den Misserfolg in dieser Runde nicht verhindern. Klötzer-Nachfolger Gutendorf wurde bereits am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 1977 durch [[Özcan Arkoç]] abgelöst. Der HSV fiel in der Bundesliga auf den 10. Rang zurück, schied im DFB-Pokal im Achtelfinale gegen FC Schalke 04 und im Europapokal ebenfalls im Achtelfinale gegen den RSC Anderlecht aus. Volkert hatte trotz der leistungsmindernden internen Probleme in 28 Ligaeinsätzen 13 Tore erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den HSV bestritt Volkert zwischen 1971 und 1978 214 Bundesligaspiele, in denen er 62 Tore schoss. Außerdem wurde er 25 mal (acht Tore) im DFB-Pokal und in 29 Europapokalspielen (10 Tore) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783895335860|Seite=348}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wieder in Süddeutschland, 1978 bis 1981 ===&lt;br /&gt;
1978 wechselte er zum [[VfB Stuttgart]] und wurde mit den Schwaben in der ersten Saison unter Trainer [[Jürgen Sundermann]] deutscher [[Fußball-Bundesliga 1978/79|Vizemeister]]. Für  Stuttgart kam Volkert zwischen 1978 und 1980 zu 60 Bundesligaspielen, in denen er 26 Tore schoss. Außerdem spielte er für die Schwaben 1979 und 1980 dreimal im DFB-Vereinspokal und erzielte in diesen Spielen drei Tore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Volkert kehrte 1980 zum 1. FC Nürnberg zurück, wo er seine 16-jährige Profikarriere 1981 beendete. Dort absolvierte er nochmals 31 Bundesligaeinsätze, in denen er zehn Tore erzielte. Er kam auch noch zu vier Pokaleinsätzen mit zwei Toren. Sein letztes Bundesligaspiel bestritt er am 6. Juni 1981 bei einem 2:0-Heimerfolg gegen Arminia Bielefeld. Er bildete dabei mit [[Werner Heck]] und [[Herbert Heidenreich]] den Angriff der „Club“-Elf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
In der Meistersaison 1968 wurde er von Bundestrainer [[Helmut Schön]] in die Nationalmannschaft berufen. Sein erstes Länderspiel bestritt er am 6.&amp;amp;nbsp;März 1968 beim 3:1 gegen [[Belgien]] und erzielte in der 3. und 21. Minute seine ersten beiden Tore im Nationaltrikot. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1968 war er in der Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft, die in Hannover mit 1:0 den historischen ersten Sieg gegen England herausspielte. Beim Spiel gegen Brasilien zwei Wochen später war er wegen des „ungebührlichen Verhaltens“ beim Spiel gegen die Wiener Austria nicht im Kader.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die außergewöhnlich guten Leistungen Volkerts beim Hamburger SV führten den mittlerweile 30-Jährigen zurück in die Nationalmannschaft. Er machte 1977 weitere sechs Länderspiele. In seinem letzten Spiel erreichte die deutsche Mannschaft dabei den ersten Erfolg gegen [[Italienische Fußballnationalmannschaft|Italien]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Insgesamt brachte es Volkert auf zwölf Länderspiele.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Arnhold |url=https://www.rsssf.org/miscellaneous/gvolkert-intl.html |titel=Georg Volkert – International Appearances |hrsg=Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation |datum=2015-04-30 |abruf=2015-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Profi-Karriere ===&lt;br /&gt;
Nach der Beendigung seiner Profi-Karriere spielte Volkert noch bei den Amateurvereinen [[Hummelsbütteler SV]] und [[TuS Hoisdorf]] und übernahm die Generalagentur einer Versicherungsgesellschaft, um anschließend eine Managerkarriere zunächst beim [[FC St. Pauli]] und dann beim Hamburger SV zu beginnen. Seine Zeit als Manager eines Profifußballvereins war jedoch nicht von solchen Erfolgen gekennzeichnet wie seine Spielerlaufbahn. Von 1986 bis 1990 war er Manager des FC St. Pauli. Anfang Mai 1990 reichte er seinen Rücktritt bei dem Verein ein, unter anderem da er das Verhalten des Vorstands bei Vertragsverhandlungen nicht guthieß und weil sein Verhältnis zu Trainer [[Helmut Schulte]] gestört war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1990/pdf/19900504.pdf/ASV_HAB_19900504_HA_024.pdf |titel=Abschied von St. Pauli |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1990-05-04 |abruf=2022-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1990 wurde Volkert Manager des Hamburger SV und erhielt einen Vertrag bis Ende Juni 1991.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1990/pdf/19900912.pdf/ASV_HAB_19900912_HA_014.pdf |titel=Manager auf Probe |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1990-09-12 |abruf=2022-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Volkert den HSV-Vorsitzenden [[Jürgen Hunke]] öffentlich kritisierte und im Mai 1991 eine Abmahnung erhielt, da er ohne vorherige Absprache ein Verkaufsangebot für [[Thomas Doll]] einholte, warf Hunke einen Vertrauensbruch vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19910522.pdf/ASV_HAB_19910522_HA_029.pdf |titel=Abmahnung für Volkert |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1991-05-22 |abruf=2022-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Streit zwischen Volkert und Hunke weitete sich aus. Volkert kritisierte den Führungsstil Hunkes,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19910611.pdf/ASV_HAB_19910611_HA_019.pdf |titel=„Stasi-Methoden“ |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1991-06-11 |abruf=2022-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der wiederum Volkerts Arbeitsweise in Zweifel zog. Der [[Sport-Informations-Dienst|Sportinformationsdienst]] stufte die Auseinandersetzung der beiden Führungskräfte als „Hunke-Volkert-Horror-Show“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19910612.pdf/ASV_HAB_19910612_HA_024.pdf |titel=Die Horror-Show |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1991-06-12 |abruf=2022-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang Juli 1991 erhielt Volkert vom Hamburger SV die Kündigung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19910705.pdf/ASV_HAB_19910705_HA_021.pdf |titel=HSV-Manager Volkert fristlos entlassen |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1991-07-05 |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Sommer 1992&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1992/pdf/19920627.pdf/ASV_HAB_19920627_HA_042.pdf |titel=Volkert nach Lübeck |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1992-06-27 |abruf=2023-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1996 war Volkert Manager des [[VfB Lübeck]] und von 1996 bis zum 12. Dezember 1998 war er Manager beim 1. FC Nürnberg. Dort wurde er allerdings für die fehlende Konkurrenzfähigkeit des „Club“-Kaders verantwortlich gemacht und entlassen, womit auch seine Funktionärslaufbahn beendet war. Volkert lebte in der Gemeinde [[Sachsen bei Ansbach]] in der Nähe seiner Geburtsstadt, wo er eine Sportagentur betrieb. In seiner Freizeit spielte er Golf. Der ehemalige Nationalspieler verstarb am 16. August 2020 im Alter von 74 Jahren in Erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Schäflein |url=https://www.sueddeutsche.de/sport/georg-volkert-tod-nuernberg-hsv-nachruf-1.5001510 |titel=Eine Nürnberger Legende. Zum Tod von Georg Volkert |werk= |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung#Internetportal|SZ.de]] |datum=2020-08-17 |zugriff=2020-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
Georg Volkert absolvierte insgesamt 410 Bundesligaspiele und erzielte 125 Tore.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Arnhold |url=https://www.rsssf.org/players/gvolkertdata.html |titel=Georg Volkert – Matches and Goals in Bundesliga |hrsg=Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation |datum=2015-04-30 |abruf=2015-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 31 von 35 verwandelten Elfmetern gehörte er zu den besten Elfmeterschützen der Bundesliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge ===&lt;br /&gt;
* [[Europapokal der Pokalsieger 1976/77|Europapokalsieger der Pokalsieger 1977]], mit dem [[Hamburger SV]]&lt;br /&gt;
* [[Fußball-Bundesliga 1967/68|Deutscher Meister 1968]], mit dem [[1. FC Nürnberg]]&lt;br /&gt;
** [[Fußball-Bundesliga 1975/76|Vize-Meister 1976]], mit dem Hamburger SV&lt;br /&gt;
** [[Fußball-Bundesliga 1978/79|Vize-Meister 1979]], mit dem [[VfB Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* [[DFB-Pokal 1975/76|Deutscher Pokalsieger 1976]], mit dem Hamburger SV&lt;br /&gt;
** [[DFB-Pokal 1973/74|Pokalfinalist 1974]], mit dem Hamburger SV&lt;br /&gt;
* [[Schweizer Cup (Fussball, Männer) 1969/70|Schweizer Cup 1969/70]], mit dem [[FC Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[DFB-Ligapokal 1972/73|Ligapokal-Sieger 1973]], mit dem Hamburger SV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2019 – [[Bayerischer Verdienstorden]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.sueddeutsche.de/leben/auszeichnungen-nuernberg-club-manager-georg-volkert-erhaelt-bayerischen-verdienstorden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191120-99-810606 |titel=Club-Manager Georg Volkert erhält Bayerischen Verdienstorden |werk=sueddeutsche.de |hrsg= |datum=2019-11-20 |format= |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2019-11-20 |abruf-verborgen=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Karn, Reinhard Rehberg: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs.&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Spielerlexikon 1963–1994. Bundesliga, Regionalliga, 2. Liga.&amp;#039;&amp;#039; AGON Sportverlag, Kassel 2012, ISBN 978-3-89784-214-4, S. 523.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3328007490|Seite=514 f}}&lt;br /&gt;
* Christoph Bausenwein, Bernd Siegler, Harald Kaiser: Die Legende vom Club. Die Geschichte des 1. FC Nürnberg. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2012. ISBN 978-3-89533-907-3.&lt;br /&gt;
* Werner Skrentny, [[Jens Reimer Prüß]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit der Raute im Herzen. Die große Geschichte des Hamburger SV.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2008, ISBN 978-3-89533-620-1, S. 241–242.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|georg-volkert}}&lt;br /&gt;
* {{Fussballdaten|volkertgeorg}}&lt;br /&gt;
* {{NFTPlayer|16926}}&lt;br /&gt;
* {{DFB.de|43435}}&lt;br /&gt;
* [http://www.glubberer.de/v/volkert__georg/volkert__georg.html www.glubberer.de: Georg Volkert]&lt;br /&gt;
* [https://www.hsv1887.de/hsv/biografien/volkert-georg.php www.hsv1887.de: Georg Volkert]&lt;br /&gt;
* {{Kicker|13211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1200293304|VIAF=710157470191922640001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Volkert, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Hamburger SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (1. FC Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Hamburger SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Hummelsbütteler SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (TuS Hoisdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (VfB Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sieger des Fußball-Europapokals der Pokalsieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFB-Pokal-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Volkert, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Volkert, Schorsch (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. November 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ansbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. August 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erlangen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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