<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Usadel</id>
	<title>Georg Usadel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Usadel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Usadel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T05:51:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Usadel&amp;diff=1462906&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Usadel&amp;diff=1462906&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-09T23:08:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:UsadelGeorg.jpg|mini|Georg Usadel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Friedrich Hennig Usadel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1900]] in [[Gussew|Gumbinnen]], [[Ostpreußen]]; † [[4. August]] [[1941]] bei [[Uschakowo (Smolensk, Jelnja)|Uschakowo]], Rajon [[Jelnja]], [[Sowjetunion]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;SK&amp;quot;&amp;gt;Bundesarchiv B 563-2, Verlustkartei Georg Usadel (kostenpflichtig [https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/61641/images/48724_6907_0215-00821?treeid=&amp;amp;personid=&amp;amp;rc=&amp;amp;usePUB=true&amp;amp;_phsrc=eVi652&amp;amp;_phstart=successSource&amp;amp;pId=69729 Online] bei [[Ancestry]]. Abgerufen am 14. Dezember 2021.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der grossdeutsche Reichstag&amp;#039;&amp;#039;, 1943, S. 55 sowie Zeitschrift &amp;quot;Weltanschauung und Schule&amp;quot;, 10, Oktober 1941, S. 225&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Gymnasiallehrer und Politiker (NSDAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Usadel, jüngerer Bruder von [[Willy Usadel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 637 (Eintrag: Georg Usadel)&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde als Sohn eines Bauern und Vorwerkvorstehers (Gutsverwalters) geboren. Er besuchte die Volksschule in [[Jasnaja Poljana (Kaliningrad)|Trakehnen]] im [[Landkreis Stallupönen|Kreis Stallupönen]] in der Provinz [[Ostpreußen]], anschließend eine Privatschule in derselben Stadt. Danach lernte Usadel an den Realgymnasien Stallupönen und [[Barmen]]. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Usadel als [[Musketier]] im Infanterieregiment 30 teil. Danach gehörte er dem Infanterieregiment 33, einem [[Freikorps]], an. Von 1919 bis 1923 studierte er an der [[Albertus-Universität Königsberg]] Deutsch, Geschichte und Theologie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Beamte&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Georg Usadel - Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien |Sammelwerk=Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien |Datum=2018-02-05 |Online=https://ns-reichsministerien.de/2018/02/05/georg-usadel/ |Abruf=2018-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie sein Bruder wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Königsberger Burschenschaft Teutonia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 511.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; 45. Jahrgang Heft 5, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923 wurde er in Königsberg zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die Personenbeschreibung in der altdeutschen Epik bis Gottfried von Straßburg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 legte er das 1. Staatsexamen für das höhere Lehramt ab, 1927 das 2. Staatsexamen. 1929 wurde er Studienrat in [[Tschernjachowsk|Insterburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Beamte&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 trat Usadel in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein. In ihr widmete er sich vor allem der Jugendpolitik. Dabei beteiligte er sich an Ausbau und Organisation der [[Hitlerjugend]], zu deren Führern er gehörte. So war er Ende der 1920er Jahre Gauführer HJ in Ostpreußen, dann Obergebietsführer und Führer des [[NS-Schülerbund]]es Ostpreußen. In der [[Völkische Bewegung|völkischen Bewegung]] hatte er sich bereits 1924/1925 als Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Tannenberg&amp;#039;&amp;#039; hervorgetan. Bei den Kommunalwahlen von 1929 wurde er unbesoldeter Stadtrat im Magistrat Insterburg, später auch Mitglied des Bezirksrates von Gumbinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl 1930|Reichstagswahl vom September 1930]] wurde Usadel als Kandidat der NSDAP für den Wahlkreis 1 (Ostpreußen) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Schwarz (Politiker)|Max Schwarz]]: &amp;#039;&amp;#039;MdR, Biographisches Handbuch der Reichstage.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1965, S. 779.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit den Wahlen vom Juli 1932 bis zum November 1933 gehörte Usadel dem Reichstag auf Reichswahlvorschlag an. Vom November 1933 schließlich bis zu seinem Tod im August 1941 saß Usadel erneut für den Wahlkreis 1 (Ostpreußen) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]]. Dem deutschen Parlament gehörte er damit insgesamt knapp elf Jahre lang von September 1930 bis August 1941 an. Knapp zwei Monate nach Usadels Tod übernahm [[Arthur Axmann]] im Oktober 1941 dessen Reichstagsmandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sturmabteilung|SA]] wurde Usadel Oberführer der Brigade 27 und 1931 [[Sturmabteilung#Dienstränge|Standartenführer]] der SA-Gruppe Ostland, später [[SA-Oberführer]] im Stab der [[SA-Gruppe Berlin-Brandenburg]]. Nach 1933 war Usadel Leiter der [[Reichsführerschule]] in [[Potsdam]]. Im Jahr der „[[Machtergreifung]]“ wurde er zudem ins [[Reichsministerium des Innern]] berufen. Ferner zog ihn das preußische Kultusministerium als Berater für die Reform der Lehrpläne für die weiterführenden Schulen heran. Etwa zur selben Zeit wurde er Leiter der Schulabteilung der [[Reichsjugendführung]] und Verbindungsoffizier des Reichsjugendführers zum Reichsministeriums des Innern. 1934 wurde Usadel im Range eines [[Ministerialrat]]s Leiter der Abteilung für körperliche Erziehung der Jugend im [[Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Beamte&amp;quot;/&amp;gt; Er amtierte als Gaufachberater für Rasse und Kultur und war Hauptlektor für Jugendschriften im [[Amt Rosenberg]] und Mitglied des [[Frontbann]]s. Daneben verfasste Usadel populäre Schriften zur Jugenderziehung im nationalsozialistischen Sinne, darunter die Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Zucht und Ordnung&amp;#039;&amp;#039;, die in 85.000 Exemplaren erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Egon Heinrich Lüth: &amp;#039;&amp;#039;Literatur als Geschichte. Deutsche Dichtung von 1885 bis 1947&amp;#039;&amp;#039;, 1947, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usadel fiel mit 41 Jahren als [[Oberleutnant]] der Reserve des [[Heer (Wehrmacht)|Wehrmachtheeres]] im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Bedeutung der nationalsozialistischen Jugendbewegung&amp;#039;&amp;#039;, 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eiserne Zeit. Germanen marschieren&amp;#039;&amp;#039;, 1935 (zusammen mit [[Kurt Pastenaci]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Goldene Zeitalter der Germanen&amp;#039;&amp;#039;, 1935. (zusammen mit Kurt Pastenaci)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zucht und Ordnung. Grundlagen einer nationalsozialistischen Ethik&amp;#039;&amp;#039;, 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volksgeschichte der Germanen&amp;#039;&amp;#039;, 1936. (zusammen mit Kurt Pastenaci)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Forderung&amp;#039;&amp;#039;, 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Werden. Überschau und Nationalsozialistische Wertung&amp;#039;&amp;#039;, 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der junge Reichsbürger&amp;#039;&amp;#039;, 1937.&lt;br /&gt;
* mit [[Walther Hofstaetter]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus reinem Quell. Deutsche Dichtung von Hölderlin bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Wort und Bild. Vom alten zum neuen Reich&amp;#039;&amp;#039;, 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wissen, Erziehung, Schule&amp;#039;&amp;#039;, 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Schriften Usadels wurden nach Ende des Zweiten Weltkrieges in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-u.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone],  Liste der auszusondernden Literatur, Berlin, Transkript Buchstabe U, Seiten 423–426, Zentralverlag 1946&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5063-0, S. 99–101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101265131}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|101265131}}&lt;br /&gt;
* [https://ns-reichsministerien.de/2018/02/05/georg-usadel/ Kurzbiografie] – [https://ns-reichsministerien.de/ Projekt &amp;quot;Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101265131|LCCN=no/2008/31167|VIAF=64368600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Usadel, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Erziehung im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Usadel, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Usadel, Georg Friedrich Hennig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gymnasiallehrer und Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gussew|Gumbinnen]], Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. August 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Uschakowo (Smolensk, Jelnja)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
	</entry>
</feed>