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	<title>Georg Stumpf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:55:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Stumpf&amp;diff=1810937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: -typo</title>
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		<updated>2026-02-10T23:27:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Stumpf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1972]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;APA-News&amp;quot;&amp;gt;[[Austria Presse Agentur|APA]]/[[News (Zeitschrift)|News]]: [https://www.news.at/articles/0418/30/80479/bau-unternehmer-georg-stumpf-84-lebensjahr &amp;#039;&amp;#039;Bau-Unternehmer Georg Stumpf senior im 84. Lebensjahr verstorben. Erbauer der Wiener Stadthalle und des ORF-Zentrums&amp;#039;&amp;#039;], 28. April 2004. Abgerufen am 21. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[österreich]]ischer Bauunternehmer, [[Milliardär]] und Investor in Industriebeteiligungen und Immobilien. Sein Vermögen wird auf über 8 Milliarden Euro geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Stumpfs kam als jüngstes von drei Kindern am 14. September 1972 in Wien zur Welt. Er wuchs in einem unternehmerisch geprägten Umfeld auf. Sein Vater war der Wiener Bauunternehmer [[Georg Stumpf senior|Georg Stumpf sen.]] (1920–2004), der mit dem Architekten [[Roland Rainer]] die [[Wiener Stadthalle]] und das [[ORF-Zentrum Küniglberg]] errichtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion Wirtschaft Magazin |url=https://wirtschaft-magazin.de/georg-stumpf/ |titel=Georg Stumpf: Vom Wiener Jungunternehmer zum Globalinvestor |datum=2025-03-27 |sprache=de |abruf=2025-04-09 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Georg Stumpf erbte 36 Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Attac Webteam |url=https://www.attac.at/kampagnen/die-reichsten-gefaehrden-unsere-demokratie/von-tojner-bis-pierer-die-groessten-vermoegenszuwaechse |titel=Von Tojner bis Pierer: Die größten Vermögenszuwächse |sprache=de-DE |abruf=2025-04-09 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Stumpf jun. besuchte die [[Höhere Technische Lehranstalt|HTL]] in [[Wien]] (Abteilung [[Hochbau]]), die er mit der [[Matura]] abgeschlossen hat. Von 1991 bis 1993 absolvierte er innerhalb von zwei Jahren das Studium der [[Handelswissenschaft]]en an der [[Wirtschaftsuniversität Wien]], das er mit dem akademischen Grad Magister abschloss, um möglichst schnell das Bauunternehmen seines bereits kranken Vaters Voitl &amp;amp; Co. zu übernehmen. Gleichzeitig studierte er [[Rechtswissenschaft]]. Dieses Studium schloss er nicht ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitenblicke&amp;quot;&amp;gt;[[Seitenblicke Magazin]]: {{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Georg Stumpf &amp;amp; Patricia Schalko: Hochzeit &amp;amp; Umzug: Neustart in Amerika.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.seitenblicke.at/stars/starstories/tag/11112009/neustart-in-amerika/detail |wayback=20091115062315 }} Heft&amp;amp;nbsp;46/09, 11. November 2009. Abgerufen am 2. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bau- und Immobiliengruppe hatte im Jahr 2006 Ableger in [[London]] und [[Budapest]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Stumpf hat mit seiner damaligen Lebensgefährtin Patricia Schalko zwei Kinder. Im Juli 2021 wurde die Trennung von Stumpf und Schalko bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oe24.at/leute/oesterreich/neue-liebe-fuer-milliardaer-ex/500052741 |titel=Neue Liebe für Milliardär-Ex? |datum=2021-11-22 |sprache=de |abruf=2024-04-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu seinen Schwestern, den „Millionenerbinnen“ Kathi und Gabi Stumpf, die den „Profi-Gästen“ der sogenannten österreichischen &amp;#039;&amp;#039;[[Seitenblicke]]gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; zuzurechnen sind, gilt Georg Stumpf als besonders öffentlichkeitsscheu.&amp;lt;ref&amp;gt;First (1st.at): [http://www.1st.at/articles/1019/761/268399/patricia-schalko-first-interview-das-billion-dollar-baby &amp;#039;&amp;#039;spektakulär im FIRST-Interview: Das Billion Dollar Baby.&amp;#039;&amp;#039;] Interview in Heft 05/2010, 10. Mai 2010. Abgerufen am 2. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in den Medien immer wieder als „Erfinder des Millenniumturms“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;APA-News&amp;quot; /&amp;gt; „Immobilienmogul“&amp;lt;ref name=&amp;quot;oe24&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Das-ist-Oesterreichs-teuerste-Villa-356795.ece |titel=&amp;#039;&amp;#039;Das ist Österreichs teuerste Villa.&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=[[Österreich (Zeitung)|Österreich]] |datum=2008-09-09 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20100831180016/http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Das-ist-Oesterreichs-teuerste-Villa-356795.ece |archiv-datum=2010-08-31 |abruf=2020-07-02 |abruf-verborgen=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; u.&amp;amp;nbsp;ä. bezeichnete Multimillionär&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitenblicke&amp;quot; /&amp;gt; Stumpf war in der Zeitschrift [[Trend (Wirtschaftsmagazin)|Trend]] von 2008 unter den 100 reichsten Österreichern auf Platz 24 gelistet. An der [[Grinzing]]er Adresse Himmelstraße im Wiener Nobelbezirk [[Döbling]] baute er sich mit seiner Lebensgefährtin im Jahr 2007 um rund 15 [[Million]]en [[Euro]] eine Luxusvilla im Stil eines italienischen Palazzos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oe24&amp;quot; /&amp;gt; Über die Millennium Aviation Flugbetriebs GmbH ist Stumpf in Besitz eines, im deutschen [[Luftfahrzeugregister]] als D-APGS eingetragenen, [[Airbus A319]]. Dessen 144 Sitzplätze wurde in der ACJ Version (Airbus Corporate Jets) auf 19 reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.k5-aviation.com/en/project/airbus-acj319-d-apgs-2/ |titel=Airbus ACJ319 {{!}} D-APGS |werk=K5 Aviation |sprache=en-US |abruf=2025-01-30 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war er auch im Besitz eines [[Bombardier Global Express]] Privatjets, registriert unter OE-IGS, dieser wurde im Jahr 2019 verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Jugend war Stumpf auf dem Weg zum Profigolfer und hat in Österreich mehrere Junioren-Meistertitel gewonnen. Mit 18 Jahren beendete er die Golfkarriere jedoch, konnte sich aber immer noch (2006) sein Handicap&amp;amp;nbsp;0 halten, obwohl er nach eigenen Angaben nur mehr einmal im Jahr auf den Platz geht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumpfs Vermögen wird auf 8,6 Milliarden Euro geschätzt- 2023 lag es noch bei 6,3 Milliarden&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;; er gilt als einer der reichsten Österreicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trend.at/personen/georg-stumpf |titel=Georg Stumpf, Turmbauer und milliardenschwerer Investor |datum=2023-07-06 |sprache=de |abruf=2025-04-09 |kommentar=Porträt }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Millennium Tower (2).JPG|mini|hochkant|Millennium Tower; Wiens zweithöchstes Gebäude]]&lt;br /&gt;
=== Millennium Tower / City ===&lt;br /&gt;
1991, stieg er als 19-jähriger in die väterliche Baufirma Voitl &amp;amp; Co. ein. Das Unternehmen setzte zu diesem Zeitpunkt mit 300 Mitarbeitern 500 Millionen Schilling (etwa 36 Millionen Euro) im Jahr um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Laut unbestätigten Angaben begann er ab 1997, mit knapp 25 Jahren und einer Million [[Österreichischer Schilling|Schilling]] (75.000&amp;amp;nbsp;Euro) Startkapital seines Vaters sich selbständig zu machen und gründete die Stumpf Group.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sein Vater war gut vernetzt in der Österreichischen Wirtschaft und Politik. Er war mit dem früheren [[Creditanstalt|Länderbank]]-Bankmanager und ehemaligen Bundeskanzler [[Franz Vranitzky]] (SPÖ) befreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bedarfsanalyse, Umwidmung und Gemeinderatsbeschluss zur Wohnbauförderung im April 1997 bekam Stumpf die Baubewilligung und Finanzierungszusage für den Bau eines Gewerbehochhauses in Wien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Georg Stumpf investierte das Geld eines Bankenkonsortiums, bestehend aus der [[Bank Austria|Bank-Austria]]-Tochter Creditanstalt und einer [[Commerzbank]]-Tochter als Finanziers, sowie der Unterstützung von Familie Varga in sein erstes Projekt. Er errichtete als [[Bauherr]] und [[Eigentümer]] den [[Millennium Tower (Wien)|Wiener Millennium Tower]] am [[Handelskai]] an der [[Donau]]. Mit 202&amp;amp;nbsp;Metern Höhe ist der Büroturm das zweithöchste Gebäude [[Österreich]]s und wurde 1999 fertiggestellt. In den folgenden zwei Jahren folgte die Erweiterung um das Einkaufszentrum [[Millennium City]], das im Jahr 2001 eröffnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot;&amp;gt;[[NZZ Online]]: [https://www.nzz.ch/articleEGJ2C-1.59503 &amp;#039;&amp;#039;Turmbauer zu Wien – und zu Oerlikon.&amp;#039;&amp;#039;], NZZ am Sonntag, 10. September 2006. Abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2003 verkaufte Stumpf die Millennium City mit dem Turm um 360&amp;amp;nbsp;Millionen Euro an die [[Hamburg]]er Fondsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;MPC Münchmeyer Petersen Capital&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;APA-News&amp;quot; /&amp;gt; der ihm nach Abzug der Kosten einen Gewinn von rund 215&amp;amp;nbsp;Millionen Euro einbrachte (→ [[Millennium Tower (Wien)#Eigentümer|Millennium Tower, Abschnitt Eigentümer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik wurde an Stumpf im Zusammenhang mit dem Bau des Millennium Towers laut. Der Turm und das Einkaufszentrum wurden von Stumpf wesentlich höher und größer gebaut als vom Wiener Gemeinderat genehmigt worden war: Der Tower wurde 202 Meter hoch statt nur maximal 140 Meter – seine gewerbliche Büro-Nutzfläche war nicht mit 38.000 Quadratmeter, sondern 10.000 Quadratmeter genehmigt worden. Auch das Einkaufszentrum Millennium City wurde deutlich größer als gedacht: Das Zentrum ist 15.000 Quadratmeter groß statt wie ursprünglich genehmigt 10.000 Quadratmeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumpf wies die Kritik zurück und behauptete, er habe sich an alle gesetzlichen Vorgaben gehalten und nur baulich alle Grenzen ausgereizt. Er wurde jedoch behördlicherseits weder zum Rückbau gezwungen noch mit Strafen belegt. Die Wiener Behörden genehmigten unter heftigen Protesten der Wiener Grünen die „Fehlbauten“ im Nachhinein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Veronika Gasser |url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/chronik/327464_Gruene-orten-Guenstlingswidmung.html |titel=- Grüne orten Günstlingswidmung - Millennium Tower wurde weit größer gebaut als bewilligt |sprache=de |abruf=2022-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Medien verwiesen in dem Zusammenhang auf die guten Kontakte der Familie Stumpf zu hochrangigen SPÖ-Politikern, besonders zu Ex-Bundeskanzler Franz Vranitzky.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumpf sagte zu seinem Projekt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|‚Der Millennium Tower ist heute in Wien auf jeder zweiten Postkarte zu finden, aber es war nie meine Absicht, ein Wahrzeichen zu bauen‘, sagt Stumpf. Der Bau war ein Geschäft, und bei Geschäften zählt nur eines: Geld. |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot; /&amp;gt;}}Mit MCN (Millennium Communication Network) war der Bauunternehmer Stumpf auch zeitweise als Anbieter von Internet- und Telekommunikationsdienstleistungen aktiv. Für die Versorgung der 450 Wohnungen und etlicher Büros in seinem Millennium-Tower gegründet, plante er schnelle Bauobjekte in ganz Österreich mit Breitband Datenleitungen auszustatten. Sein Unternehmen wurde jedoch bereits im Jahr 2002 nach heftigen Auseinandersetzungen mit anderen Marktanbietern und einem Ausgleichsverfahren wieder liquidiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2024 wurde bekannt, dass das auf Grund der Insolvenz der [[Signa Holding|SIGNA Gruppe]] nicht fertiggestellte Kaufhaus Lamarr benannt nach [[Hedy Lamarr]] auf der Wiener [[Mariahilfer Straße]] von einer Tochterfirma der Stumpf Gruppe erworben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/3000000240370/wiener-investor-stumpf-erwirbt-kaufhaus-lamarr-aus-signa-insolvenz | titel=Wiener Investor Stumpf erwirbt Kaufhaus Lamarr aus Signa-Insolvenz|datum=2024-10-11|abruf=2024-10-12|autor=|werk=[[DerStandard.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stumpf bezahlte 100,5 Millionen Euro für das unfertige Kaufhaus Lamarr. Zuvor wurden 290 Mio. Euro für den Rohbau ausgegeben, weitere 200 Mio. Euro soll die Fertigstellung kosten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3373498/ | titel=„Kurier“: Stumpf bezahlt 100 Mio. Euro für Kaufhaus Lamarr|datum=2024-10-21|abruf=2024-10-22|autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweizer Beteiligungen ===&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf der Immobilie betätigte er sich als [[Investor]]. Neben mehreren anderen Projekten gründete er mit [[Mirko Kovats]] die Industriebeteiligungsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Victory&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit [[Ronny Pecik]] gewannen Kovats und Stumpf mit ihrer &amp;#039;&amp;#039;Victory&amp;#039;&amp;#039; 2005 die Übernahmeschlacht um den Schweizer Mischkonzern Unaxis, der in der Folge in Oerlikon umbenannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Differenzen kam es im Jahr 2006 zur Trennung, Kovats stieg aus der &amp;#039;&amp;#039;Victory&amp;#039;&amp;#039; aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oe24&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot; /&amp;gt; Stumpf war von April 2006 bis Mai 2008 [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsratspräsident]] der &amp;#039;&amp;#039;OC Oerlikon Corporation AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister des Kantons Schwyz: {{Webarchiv | url=http://www.hra.sz.ch/cgi-bin/fnrGet.cgi?fnr=0203919027&amp;amp;amt=130&amp;amp;lang=1&amp;amp;hrg_opt=11000&amp;amp;shab=0000000 | wayback=20070927010913 | text=Eintrag der «OC Oerlikon Corporation AG, Pfäffikon»}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stumpf entließ einen Tag nach der Übernahme fast alle Divisionsleiter sowie wichtige Führungskräfte. Diese wurden aufgefordert, innerhalb von drei Stunden ihren Arbeitsplatz zu räumen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stumpf und Pecik gaben an den russischen Oligarchen [[Wiktor Felixowitsch Wekselberg|Viktor Feliksovich Vekselberg]] rund 14 Prozent ihres 48-Prozent-Oerlikon-Aktienpakets zu äußerst günstigen Konditionen und unter dem Marktwert ab. Am Ende führte diese Verbindung die Österreicher in einen zähen Kampf um die Kontrolle des Oerlikon-Konzerns, den sie verloren. Im Juni 2008 hielt Viktor Vekselbergs Renova Industries Ltd. 39,5 Prozent an Oerlikon, die Wiener Victory AG hingegen nur mehr 13,5 Prozent. Und Georg Stumpf musste als oberster Konzernlenker bei Oerlikon abtreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Trennung mit Pecik kam es wegen „unterschiedlicher strategischer Interessen“, die Industriebeteiligungen der &amp;#039;&amp;#039;Victory&amp;#039;&amp;#039; wurden unter den beiden aufgeteilt. Er stieg aus der &amp;#039;&amp;#039;Victory&amp;#039;&amp;#039; aus. Die Beteiligungsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Victory&amp;#039;&amp;#039; und deren 12-%-Beteiligung am damals angeschlagenen Technologiekonzern &amp;#039;&amp;#039;Oerlikon&amp;#039;&amp;#039; verblieben bei Pecik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oe24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2006 übernahm Stumpf die 100-%-Beteiligung am deutschen Hochtechnologiekonzern &amp;#039;&amp;#039;M+W Zander&amp;#039;&amp;#039; (seit 2018 [[Exyte]]), sowie das 2007 gegründete Solartechnikunternehmen &amp;#039;&amp;#039;intico solar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 erwarb er 20,1 Prozent am Berner Telekommunikations Konzern [[Ascom]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wurden zum Teil die [[Investition]]en von Georg Stumpf und seinem Partner Ronny Pecik in Schweizer Unternehmen kritisiert und sie aufgrund ihrer Vorgehensweise gelegentlich als [[Corporate Raider|Raider]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Weltwoche]]: [https://web.archive.org/web/20150530003345/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007-25/artikel-2007-25-trost-aller-schu.html &amp;#039;&amp;#039;Trost aller Schulversager.&amp;#039;&amp;#039;] Ausgabe 25/07, 20. Juni 2007. Abgerufen am 21. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Übernahme der [[Sulzer AG]] stellte sich später heraus, dass die Transaktion unter Verletzung des Schweizer Börsengesetzes erfolgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;F&amp;quot;&amp;gt;Eidgenössische Finanzmarktaufsicht: [https://www.finma.ch/d/aktuell/Seiten/mm-sulzer-20090126.aspx &amp;#039;&amp;#039;FINMA stellt Verletzung der Offenlegungspflichten in Sachen Sulzer fest.&amp;#039;&amp;#039;] Presseaussendung, 26. Januar 2009. Abgerufen am 2. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafverfahren wegen Verletzung des Börsengesetzes ===&lt;br /&gt;
Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA erstattete mehrfach Anzeige gegen Stumpf. Ein Verfahren wurde gegen eine (Wiedergutmachungs)Zahlung von 10 Millionen Schweizer Franken eingestellt. Eine zweite Buße in Höhe von 40 Millionen wurde aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eidgenössische Finanzmarktaufsicht]] FINMA erstattete gegen Georg Stumpf und seinen Partner Ronny Pecik sowie Wiktor Wekselberg erstmals Anfang 2009 beim [[Eidgenössisches Finanzdepartement|Eidgenössischen Finanzdepartement]] eine [[Strafanzeige]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;F&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eidgenössische Finanzmarktaufsicht: [https://www.finma.ch/d/aktuell/Seiten/mm-sulzer-20091103.aspx Eidgenössische Finanzmarktaufsicht &amp;#039;&amp;#039;FINMA schliesst Untersuchung in Sachen Sulzer ab.&amp;#039;&amp;#039;] Presseaussendung, 3. November 2009. Abgerufen am 2. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihnen wurde vorgeworfen, beim Kauf von Beteiligungen am Maschinenbauunternehmen [[Sulzer AG|Sulzer]] gegen Meldepflichten verstoßen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Eidg. Finanzdepartement, 6.&amp;amp;nbsp;April 2009:  {{Webarchiv|text=Fall Sulzer – Eröffnung des Verwaltungsstrafverfahrens |url=http://www.efd.admin.ch/00468/index.html?lang=de&amp;amp;msg-id=26311 |wayback=20100724060906   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;NZZ, 6.&amp;amp;nbsp;April 2009: [https://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/verfahren_vekselberg__1.2346394.html Strafverfahren gegen Vekselberg im Fall Sulzer]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verfahren wurde im Oktober 2010 gegen eine Wiedergutmachungszahlung von insgesamt zehn Millionen Franken eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blick.ch/news/wirtschaft/fall-sulzer-strafverfahren-eingestellt-milliardaer-vekselberg-ist-fein-raus-id61267.html &amp;#039;&amp;#039;Fall Sulzer: Strafverfahren eingestellt. Milliardär Vekselberg ist fein raus&amp;#039;&amp;#039;] bei blick.ch, abgerufen am 20. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Januar 2010 wurde Georg Stumpf erneut wegen vermeintlicher Nicht-Meldung einer Gruppe beim Verkauf eines Aktienpakets der damaligen Unaxis (heute [[OC Oerlikon]]) von Victory an Wekselberg, zusammen mit Ronny Pecik und Wiktor Wekselberg vom [[Eidgenössisches Finanzdepartement|Eidgenössischen Finanzdepartement]] je eine [[Buße (Verwaltungsrecht)|Buße]] von 40 Mio. Franken auferlegt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Oerlikon/Renova: EFD büsst Vekselberg – Russischer Investor rekurriert&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/oerlikonrenova-efd-buesst-vekselberg-russischer-investor-rekurriert-zus |wayback=20151120203237 }} bei handelszeitung.ch, abgerufen am 20. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich der russische Vize-Ministerpräsident und Finanzminister [[Alexei Leonidowitsch Kudrin|Alexei Kudrin]] daraufhin über dieses Urteil beschwerte und diese politischen Verwicklungen die Beziehungen zu Russland belasten würden,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blick.ch/news/millionenbusse-vekselberg-busse-belastet-russland-beziehung-id1510264.html &amp;#039;&amp;#039;Vekselberg-Busse belastet Beziehungen zu Russland&amp;#039;&amp;#039;] bei blick.ch, Artikel vom 29. Januar 2010, abgerufen am 20. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Verfahren ans [[Bundesstrafgericht]] in [[Bellinzona]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Vekselberg-zieht-Rekordbusse-ans-Bundesstrafgericht-weiter/story/19018089 &amp;#039;&amp;#039;Vekselberg zieht Rekordbusse ans Bundesstrafgericht weiter&amp;#039;&amp;#039;] bei tagesanzeiger.ch, Artikel vom 30. Mai 2010, abgerufen am 20. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stumpf, Wekselberg und Pecik wurden daraufhin am 23. September 2010 vom Bundesstrafgericht freigesprochen und die Bußen hinfällig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/freispruch_fuer_vekselberg_pecik_und_stumpf_1.7659801.html &amp;#039;&amp;#039;40-Millionen-Busse vorerst vom Tisch&amp;#039;&amp;#039;] bei nzz.ch, Artikel vom 23. September 2010, abgerufen am 20. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Eidgenössische Finanzdepartement die Urteilsbegründung eingehend analysierte, verzichtete man darauf, das Urteil vor dem [[Bundesgericht (Schweiz)|Schweizerischen Bundesgericht]] in Lausanne anzufechten.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Kein Weiterzug des Urteils in Sachen OC Oerlikon&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/?lang=de&amp;amp;msg-id=36795 |wayback=20151121014910   }} bei [[admin.ch]] vom 14. Dezember 2010, abgerufen am 20. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stumpf, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Investor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stumpf, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Investor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1972&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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