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	<title>Georg Sterzinsky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:57:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Sterzinsky&amp;diff=157874&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tom86: /* Leben */ Ergänzt um das Abitur in Erfurt und die Hinweise auf die kurzzeitige Beurlaubung</title>
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		<updated>2025-12-13T19:33:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Ergänzt um das Abitur in Erfurt und die Hinweise auf die kurzzeitige Beurlaubung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sterzinsky2007.jpg|mini|hochkant|Georg Kardinal Sterzinsky (2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of Georg Sterzinsky.svg|mini|hochkant|Sterzinskys Wappen als Kardinal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Maximilian Kardinal Sterzinsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1936]] in [[Worławki (Świątki)|Warlack]], [[Landkreis Heilsberg|Kreis Heilsberg]], [[Ostpreußen]]; † [[30. Juni]] [[2011]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Geistlicher und [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Berlin|Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Maximilian Sterzinsky stammte aus dem [[Ermland]] in Ostpreußen. Er wuchs in einer großen Familie in [[Jaroty (Olsztyn)|Jomendorf]] bei [[Olsztyn|Allenstein]] auf. Seine Mutter starb, als er elf Jahre alt war. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Familie 1946 aus Ostpreußen vertrieben. Sie kam nach [[Thüringen]] in der späteren [[DDR]], wo Georg Sterzinsky 1954 das Abitur an der [[Heinrich-Mann-Gymnasium Erfurt|Heinrich-Mann-Schule]] in Erfurt ablegte. Er war 1953 auch vom sog. Kirchenkampf betroffen, der sich zunächst gegen Mitglieder der [[Junge Gemeinde (evangelisch)|Jungen Gemeinde]] richtete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Bentzinger]] (2019): &amp;#039;&amp;#039;Schuleintritt in die Schule „Zur Himmelspforte“. Schulabschluss in der „Heinrich-Mann-Schule“. Erinnerungen an die Zeit 1950–1954.&amp;#039;&amp;#039; In: Tom Fleischhauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Mann-Gymnasium Erfurt. Staatliches Gymnasium „Zur Himmelspforte“. Eine Festschrift zum 175. Jubiläum mit Schulgeschichte(n) aus drei Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2019, S. 255–261.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem 1954 begonnenen Studium der [[Katholische Theologie|Katholischen Theologie]] wurde er am 15. November 1959 von Bischof [[Ferdinand Piontek]] zum [[Weihesakrament#Diakonat|Diakon geweiht]] und empfing am 29. Juni 1960 in [[Erfurt]] durch [[Joseph Freusberg (Bischof, 1881)|Joseph Freusberg]], Weihbischof in Fulda, die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]], er wurde in das [[Bistum Fulda]] [[Inkardination|inkardiniert]]. Anschließend war er bis 1962 [[Kaplan]] an [[St. Elisabeth (Eisenach)|St. Elisabeth]] in [[Eisenach]], von 1962 bis 1964 Präfekt und Assistent am Regional-[[Priesterseminar Erfurt]], von 1964 bis 1966 [[Vikar]] der [[St. Marien (Heilbad Heiligenstadt)|Propsteikirche St. Marien]] in [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]], ab 1966 bis 1981 [[Pfarrer]] an [[St. Johannes Baptist (Jena)|St. Johannes Baptist]] in [[Jena]]. 1981 wurde er von [[Joachim Wanke]] zum [[Generalvikar]] im [[Bischöfliches Amt Erfurt-Meiningen|Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen]] berufen. Papst [[Johannes Paul II.]] verlieh ihm am 8. März 1982 den Titel [[Ehrenprälat Seiner Heiligkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Annuario Pontificio per l’anno 1987&amp;#039;&amp;#039;, Città del Vaticano 1987, S. 2048.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 wählte ihn das Berliner [[Domkapitel]] zum [[Bischof]] von Berlin; die päpstliche Ernennung erfolgte am 24. Juni 1989. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm Joachim Wanke am 9.&amp;amp;nbsp;September 1989; [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren [[Johannes Kapp]], Weihbischof in [[Bistum Fulda|Fulda]], und [[Wolfgang Weider]], Weihbischof im Bistum Berlin. Sein [[Wahlspruch#Kirchliche Würdenträger|Wahlspruch]] war &amp;#039;&amp;#039;Deus semper maior&amp;#039;&amp;#039; („Gott ist immer größer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Juni 1991 nahm ihn Papst [[Johannes Paul II.]] als [[Kardinalpriester]] mit der [[Titelkirche]] &amp;#039;&amp;#039;[[San Giuseppe all’Aurelio]]&amp;#039;&amp;#039; in das [[Kardinalskollegium]] auf. Mit der Erhebung des [[Erzbistum Berlin|Bistums Berlin]] zum [[Diözese#Zusammenschluss von Diözesen|Erzbistum]] am 27. Juni 1994 wurde Sterzinsky erster [[Erzbischof]] von Berlin und [[Metropolit]] der [[Kirchenprovinz Berlin|Berliner Kirchenprovinz]]. Am [[Konklave 2005|Konklave im Jahr 2005]] nahm er als wahlberechtigter Kardinal teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 2011 nahm Papst [[Benedikt XVI.]] sein bei Erreichen des 75. Lebensjahres aus Altersgründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2011/02/24/0116/00283.html#RINUNCIA%20DELL%E2%80%99ARCIVESCOVO%20DI%20BERLIN%20(GERMANIA) |titel=Rinuncia dell’Arcivescovo di Berlin (Germania) |werk=Tägliches Bulletin |hrsg=[[Presseamt des Heiligen Stuhls]] |datum=2011-02-24 |sprache=it |abruf=2023-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Amtsgeschäfte im Erzbistum Berlin übernahm [[Weihbischof]] [[Matthias Heinrich]] als [[Diözesanadministrator]]. Am 2. Juli desselben Jahres ernannte Benedikt XVI. den Kölner Weihbischof [[Rainer Maria Woelki]] zum Nachfolger Sterzinskys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Kardinal Sterzinsky starb nach schwerer Krankheit in den frühen Morgenstunden des 30. Juni 2011 in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claudia Keller |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-langer-krankheit-kardinal-georg-sterzinsky-gestorben/4202194.html |titel=Kardinal Georg Sterzinsky gestorben |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2011-06-30 |sprache=de |abruf=2024-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss an das [[Requiem]] in der [[St. Hedwigs-Kathedrale]] wurde er am 9. Juli 2011 in der Unterkirche der Kathedrale beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf dem denkmalgeschützten St.-Hedwigs-Friedhof in der [[Konrad-Wolf-Straße]] im [[Bezirk Lichtenberg]], Ortsteil [[Berlin-Alt-Hohenschönhausen]], wird seiner gedacht. Auf einem schlicht gestalteten Gedenkstein mit der Inschrift {{&amp;quot; |Das ewige Licht leuchte ihnen. Den verstorbenen Brandenburgen}} unmittelbar neben der Friedhofskapelle sind die verstorbenen Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgia&amp;#039;&amp;#039;, einer Vereinigung katholischer Geistlicher, vermerkt, darunter auch Georg Kardinal Sterzinsky.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Kurz nach der Amtsübernahme 1989 hatte Sterzinsky aufgrund der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] die Aufgabe, das [[Erzbistum Berlin|Bistum Berlin]] (seit 27. Juni 1994 Erzbistum) zusammenzuführen, das neben Berlin Teile von [[Brandenburg]] und [[Mecklenburg-Vorpommern]] umfasst. Bei der Neuordnung des flächenmäßig zweitgrößten Bistums in Deutschland hatte er neben der Eingliederung massive finanzielle Probleme zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterzinsky engagierte sich insbesondere für die [[Migration (Soziologie)|Migrations]]- und [[Asyl]]politik und etablierte in der Deutschen Bischofskonferenz die Unterkommission Frauen in Kirche und Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde Sterzinsky vom [[Lesben- und Schwulenverband in Deutschland]] kritisiert, weil er auf einer Gedenkveranstaltung für Opfer des Nationalsozialismus gesagt hatte, es könne Protest gegen staatliche Gesetze nötig sein, „die dem Gesetz Gottes widersprechen“, was auch auf die gleichgeschlechtliche Ehe zutreffe. LSVD-Sprecher Manfred Bruns bezeichnete dies als „unerträgliche Entgleisung“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Katholische Nachrichten-Agentur|KNA]] |url=https://taz.de/!673575/ |titel=Kardinal soll büßen |werk=[[taz.de]] |datum=2004-11-17 |sprache=de |abruf=2021-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
=== Römische Kurie ===&lt;br /&gt;
* [[Dikasterium für die Kultur und die Bildung|Kongregation für das katholische Bildungswesen]] (1991–2011)&lt;br /&gt;
* [[Päpstlicher Rat der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs]] (1995–2011)&lt;br /&gt;
* [[Päpstlicher Rat für den Dialog mit den Nichtglaubenden]] (1991–1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Bischofskonferenz ===&lt;br /&gt;
* Kommission für Ehe und Familie (Vorsitzender) (1991–2011)&lt;br /&gt;
* Migrationskommission (stellv. Vorsitzender) (1996–2011)&lt;br /&gt;
* Pastoralkommission (stellv. Vorsitzender)&lt;br /&gt;
** Unterkommission &amp;#039;&amp;#039;Frauen in Kirche und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (Vorsitzender) (1999–2011)&lt;br /&gt;
* Ökumenekommission (1990–1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2000: Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=georg-sterzinsky|lemma=Sterzinsky, Georg|autor=Bernd Schäfer|band=2|idNum=3416}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122915291}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bster|Artikel=Georg Maximilian Sterzinsky|Abruf=2016-11-08}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Person|ID=164}}&lt;br /&gt;
* {{Pressoffice|ID=sterzinsky_gm|Name=Sterzinsky|Abruf=2023-06-18}}&lt;br /&gt;
* {{Miranda|ID=bios1991.htm#Sterzinsky|Artikel=Sterzinsky, Georg Maximilian|Abruf=2016-11-08}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=H6FLBwxlTu0 Der Bote des Glaubens – Dokumentation über Georg Kardinal Sterzinsky]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Joachim Meisner|Joachim Kardinal Meisner]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Berlin|Bischof von Berlin]]|ZEIT=1989–1994|NACHFOLGER=—&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=—|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Berlin|Erzbischof von Berlin]]|ZEIT2=1994–2011|NACHFOLGER2=[[Rainer Maria Woelki|Rainer Maria Kardinal Woelki]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Bischöfe und Erzbischöfe von Berlin (seit 1930)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122915291|LCCN=n97019285|VIAF=3366610}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sterzinsky, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bistum Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sterzinsky, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sterzinsky, Georg Maximilian (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher und Erzbischof von Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worławki (Świątki)|Warlack]], [[Landkreis Heilsberg|Kreis Heilsberg]], [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tom86</name></author>
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