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	<title>Georg Steitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:17:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Steitz&amp;diff=939652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pyaet: /* Einzelnachweise */ Vor 1866 gestorben</title>
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		<updated>2026-04-02T19:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Vor 1866 gestorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Frankfurter Politiker &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Steitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; für den deutschen evangelischen Theologen und Historiker siehe [[Georg Eduard Steitz]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Steitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Januar]] [[1756]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[18. Juli]] [[1819]] in [[Wiesbaden]]) war ein Politiker der [[Freie Reichsstadt|Freien Reichsstadt]] Frankfurt, des [[Großherzogtum Frankfurt|Großherzogtums Frankfurt]] und der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]], in letzterer ein Jahr lang [[Staatsoberhaupt]] im Amte des [[Liste der Stadtoberhäupter von Frankfurt am Main#Ältere Bürgermeister der Freien Reichsstadt|Älteren Bürgermeisters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie, Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Georg Steitz stammt aus dem alten hessischen [[Steitz (Familie)|Geschlecht Steitz]], das seine urkundlich belegte [[Stammlinie|Stammreihe]] 1412 mit dem [[Kaufmann]] Henne Steitz (&amp;#039;&amp;#039;Stytz&amp;#039;&amp;#039;) in [[Butzbach]] beginnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Clemm]] |Hrsg=Hessische familiengeschichtliche Vereinigung |Titel=Beiträge zur Butzbacher Sippenkunde des 14. bis 16. Jahrhunderts – Steitz. |Sammelwerk=Mitteilungen der hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung |Band=5 |Nummer=Heft 4 |Ort=Darmstadt |Datum=1939-01 |ISSN=0172-1860 |Seiten=260–264}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Familiensage nach stammt der erste Träger des Familiennamens aus [[Böhmen]] und war [[Hussiten|Hussit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Goebel |Hrsg=Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen |Titel=Stammfolge Steitz aus Butzbach |Sammelwerk=Hessische Familienkunde |Band=3 |Nummer=Heft 9 |Ort=Frankfurt a. M. |Datum=1956-03 |ISSN=0018-1064 |Seiten=455}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg entsprang dem &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Haus&amp;#039;&amp;#039; des Geschlechts. Dieses geht auf den Begründer des &amp;#039;&amp;#039;Stockstädter Asts&amp;#039;&amp;#039;, den [[Zentherr|Zentgrafen]] und [[Keller (Amt)|Amtskeller]] Antonius Steitz, zurück. Dessen Sohn der [[Pfarrer]] Heinrich Steitz, war Begründer des &amp;#039;&amp;#039;Pfungstädter Zweigs&amp;#039;&amp;#039; der Familie Steitz und [[Stammvater|Ahnherr]] des Georg Steitz. Seine Familie brachte namhafte Persönlichkeiten Frankfurts hervor darunter einige [[Privatbankier|Bankiers]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Goebel |Hrsg=Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen |Titel=Stammfolge Steitz aus Butzbach |Sammelwerk=Hessische Familienkunde |Band=3 |Nummer=Heft 9 |Ort=Frankfurt a. M. |Datum=1956-03 |ISSN=0018-1064 |Seiten=460}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=August Georg Eduard Steitz |Hrsg= |Titel=Der Staatsrath Georg Steitz und der Fürst Primas Karl von Dalberg – ein Blatt aus Frankfurt&amp;#039;s Geschichte im Anfange des XIX. Jahrhunderts mit urkundlichen Beilagen |Band=Neujahrsblatt des Vereins für Geschichte und Altertumskunde zu Frankfurt a. M. |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1869 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;I. Geschichte biographische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; |Online={{Google Buch |BuchID=f8xLlcTcdrgC}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie [[Senat]]oren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht steht weiterhin über Luckel Steitz (&amp;#039;&amp;#039;Stytz&amp;#039;&amp;#039;), einer Tochter des Henne Steitz in [[Ahnengemeinschaft]] mit [[Johann Wolfgang von Goethe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Arbeitsgemeinschaft der familienkundlichen Gesellschaften in Hessen |Titel=Zur Stammfolge Steitz |Sammelwerk=Hessische Familienkunde |Band=Band 3 |Nummer=Heft 10 |Ort=Frankfurt a. M. |Datum=1956-06 |ISSN=0018-1064 |Seiten=566–567}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der zur [[Althessische Ritterschaft|Althessischen Ritterschaft]] gehörenden [[Adel]]sfamilie [[Friedrich von Heydwolff#Leben|Heydwolff]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Genealogisches Handbuch des Adels]] |Band=Band II. Adelige Häuser B. – Band 12 der Gesamtreihe |Verlag=[[Starke Verlag]] |Ort=Glücksburg |Datum=1956 |ISSN=0431-1302 |Seiten=137}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Steitz war wie sein Vater [[Juwelier]]. 1792 wurde er Mitglied des [[Stadtrat|Rats]] der Freien Reichsstadt. Seine politische Tätigkeit fiel von Beginn an in eine äußerst schwierige Zeit. Am 22. Oktober desselben Jahres wurde die Stadt im Zuge des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskriegs]] von den Franzosen unter General [[Adam-Philippe de Custine|Custine]] besetzt und mit einer [[Kontribution]] von 2 Millionen [[Gulden]] belegt, am 2. Dezember von preußischen und hessischen Truppen verlustreich zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahre später, am 13./14. Juli 1796, bombardierten französische Truppen unter General [[Jean-Baptiste Kléber|Kléber]] die von den Österreichern gehaltene Stadt und besetzen sie schließlich. Erneut forderten die Besatzer eine erhebliche Kontribution in Höhe von 6&amp;amp;nbsp;Millionen [[Französischer Franc|Franken]] ein. Um die Zahlung sicherzustellen, wurden mehrere Ratsherren, unter ihnen Steitz und der mehrfache [[Bürgermeister]] [[Adolph Carl von Humbracht]], als [[Geisel]]n nach Frankreich verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 verlor die Freie Reichsstadt ihre jahrhundertealte Selbständigkeit und wurde dem [[Fürstentum Aschaffenburg]] (ab 1810 [[Großherzogtum Frankfurt]]) im [[Rheinbund]] angegliedert. Fürst [[Karl Theodor von Dalberg]] ernannte Georg Steitz zum [[Geheimer Rat|Geheimen Finanzrat]] mit Zuständigkeit für die 1803 [[Säkularisation|enteigneten]] Stifte und Klöster. 1810 berief der zum Großherzog aufgestiegene Dalberg Steitz in den [[Staatsrat (Großherzogtum Frankfurt)|Staatsrat]] des kurzlebigen Großherzogtums. Nach der von Steitz betriebenen Entlassung des als unglücklich empfundenen [[Finanzminister]]s Graf [[Friedrich Ferdinand von Beust]] wurde ersterer mit der Leitung des Finanzministeriums betraut, wobei der Großherzog das Ministeramt formell selbst bekleidete. Zwischen Dalberg und Steitz bestand ein vertrauensvolles, freundschaftliches Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steitz&amp;#039; Tätigkeit im großherzoglichen Finanzministerium ist zu verdanken, dass die Stadt Frankfurt vor dem finanziellen Zugriff des Staates verschont blieb. Neben seiner staatlichen Tätigkeit war Steitz auch Leiter der Frankfurter [[Rechnei]], also Hüter der Stadtkasse. Nach Dalbergs Sturz 1813 berief der Generalgouverneur des Großherzogtums, Prinz [[Philipp (Hessen-Homburg)|Philipp von Homburg]], Steitz in den Verwaltungsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wiener Kongress]] stellte 1815 die Souveränität der Stadt Frankfurt wieder her. Die Freie Stadt Frankfurt wurde eine von vier Stadtrepubliken im [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]]. Anstelle des früheren Rats leitete nun ein [[Senat]] die Geschicke der Stadt. Steitz wurde Mitglied des Senats, hatte dort aber zunächst in eigener Sache zu streiten, da die Stadt es ablehnte, die Steitz seiner Ansicht nach zustehende [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] als großherzoglicher Beamter zu übernehmen. Dennoch widmete er sich auch der Gestaltung der Zukunft der Stadt und war als Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Dreizehnerausschusses&amp;#039;&amp;#039; maßgeblich am Zustandekommen der freistädtischen [[Verfassung]], der 1816 in Kraft getretenen [[Konstitutionsergänzungsakte]], beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1818 bekleidete Steitz das jeweils für ein Kalenderjahr vergebene höchste Amt im Stadtstaat, das des &amp;#039;&amp;#039;Älteren Bürgermeisters&amp;#039;&amp;#039;. Ein halbes Jahr nach Ende seiner Amtszeit verstarb er im Alter von 63 Jahren während einer Kur in Wiesbaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner politischen Tätigkeit widmete sich Georg Steitz der Erforschung der [[Geschichte von Frankfurt am Main]]. Seinen Nachlass verwaltete sein Neffe, der Frankfurter Senator [[Johann Gerhard Christian Thomas]]; heute befindet er sich im [[Institut für Stadtgeschichte (Frankfurt am Main)|Institut für Stadtgeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stadtoberhäupter von Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|29|30|Steitz, Georg|[[Rudolf Jung (Historiker)|Rudolf Jung]]|ADB:Steitz, Georg}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904591}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-111500 BUNDESARCHIV - Zentrale Datenbank Nachlässe] In: &amp;#039;&amp;#039;nachlassdatenbank.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 1. September 2016 (Informationen über den Nachlass Georg von Steitz&amp;#039; im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ältere Bürgermeister der Freien Stadt Frankfurt}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11726461X|VIAF=62321620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steitz, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1756]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steitz, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker, Bürgermeister von Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1756&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1819&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pyaet</name></author>
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