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	<title>Georg Sprecher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Sprecher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1813]] in [[Davos]]; † [[27. Juli]] [[1854]] in [[Chur]]) war ein [[Schweiz]]er [[Reformierte Kirche|reformierter]] [[Geistlicher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Sprecher wurde als Sohn des [[Statthalter]]s Florian Sprecher und dessen Frau Elisabeth Alder in Davos geboren. Schon einen Tag später wurde er in der [[St. Johann (Davos)|St.-Johann-Kirche]] getauft. Nach dem Besuch der Dorfschule ging er 1826 im Alter von 13 Jahren nach [[Brescia]], um zum [[Konditor]] ausgebildet zu werden. Im nächsten Jahr war er für einige Wochen Lehrer an der Dorfschule Davos. 1828 gab er die Lehrstelle auf, die Gründe dazu sind nicht bekannt. Im Winter 1928 lernte er auf Wunsch seines Vaters in [[Poschiavo]] die Italienische Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1829 besuchte Sprecher die [[Bündner Kantonsschule]] in Chur. Unter anderem holte er dort ein Studium der [[Lateinische Sprache|Lateinischen Sprache]] nach. Im Januar 1834 verliess er die Schule mit Ausblick auf ein universitäres Theologiestudium – warum er die Schule nicht erst zu Ende des Schuljahres, zu Ostern, verliess, ist nicht geklärt, möglicherweise handelte es sich um einen Konflikt mit dem Schulleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Universität München]] besuchte er vor dem eigentlichen Theologiestudium [[Vorlesung]]en [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling]]s. Im Herbst 1834 begann er sein anderthalbjähriges Theologiestudium an der [[Universität Halle]] und beschäftigte sich mit der [[hebräische Sprache|hebräischen Sprache]]. 1836/1837 war Sprecher an der [[Universität Jena]] eingeschrieben, im Frühling kehrte er in seine Heimat zurück, um sich im Juni der Prüfung der [[Bündner Synode|evangelisch-rätischen Synode]] zu stellen. Am 27. Mai 1837 erhielt vom [[Kirchenrat]] die Erlaubnis, zu predigen. Er bewarb sich jedoch nicht bei der Synode; vermutlich lag dies daran, dass er sich intensiv mit [[David Friedrich Strauß]]’ Werk &amp;#039;&amp;#039;Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet&amp;#039;&amp;#039; befasste. Tatsächlich ging er im Sommer für ein Semester an die [[Universität Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1838 nahm die Synode Sprecher in [[Vicosoprano]] auf, nachdem dieser sich doch beworben hatte. Da er damit im Freistaat der [[Drei Bünde]] als Pfarrer tätig sein durfte, übernahm er im gleichen Jahr die Pfarrstelle in [[Conters im Prättigau]]. 1840 heiratete er dort Anna Brosi. Es dürfte jedoch Spannungen zwischen ihm und anderen Pfarrern gegeben haben, da er sich mit [[Friedrich Schleiermacher]] und dessen Werken beschäftigt hatte und dessen theologische Botschaft unterstützte, die meisten anderen Pfarrer jedoch der [[Erweckungsbewegung]] angehörten. In der Synode hingegen achtete man ihn sehr, so dass er 1840 zum Prüfer für Examen zur Aufnahme in die Synode ernannt wurde. Im Sommer des nächsten Jahres gab er die Pfarrstelle in Conters auf und wechselte nach [[Igis]], doch schon im Winter dieses Jahres folgte er einem Angebot, Religionslehrer in Chur sowie zweiter [[Diakon]] zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 setzte man Sprecher zusätzlich als Pfarrer an der Kantonsstrafanstalt [[Sennhof (Chur)|Sennhof]] ein. Zugleich wurde er [[Schriftführer]] der Predigergemeinschaft wie auch der Synode. Auch war er im Evangelischen Schulverein tätig. Inzwischen ging es ihm gesundheitlich schlechter, doch 1846 ging er nach Chur, um an der dortigen Kantonsschule Lehrer der alten Sprachen sowie der Religion und der Geschichte zu werden. Noch im gleichen Jahr unterrichtete Hebräisch. Der evangelische Kirchenrat nahm Sprecher 1850 auf und zwei Jahre darauf war er auch für die [[Proposition (Reichstag)|Synodal-Propositionen]] zuständig. Im Jahr 1854 entschied die Synode, ihn im nächsten Jahr zu ihrem Vorsitzenden und [[Dekan (Kirche)|Dekan]] zu erklären. Doch diese Ämter konnte Sprecher nicht mehr annehmen: Am 14. Juli 1854 holte er Examen von der Kantonsschule ab, erkrankte noch am gleichen Tag und starb am 27. Juli im Alter von 41 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprecher wollte die Kirche Graubündens reformieren. Vor der Synode hielt er entsprechende Vorträge, die veröffentlicht wurden. Er forderte eine Reform des Kirchenwesens, wollte eine staatsfreie Volkskirche erschaffen. Für die Rechte der [[Laie (Religion)|Laien]] setzte er sich ein sowie für die Einführung einer [[Presbyter]]ialverwaltung. Für diese Anstrebungen war eine Kommission gegründet worden, die das prüfen sollte, und 1856 verhandelte man das Thema öffentlich vor der Synode. Sprecher war allerdings inzwischen verstorben. Schlussendlich lehnte die Synode seine Vorschläge ab, doch wurden sie teilweise in der Kirchenverfassung von 1874 berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Synodalproposition über Staat und Kirche und ihre gegenseitige Vertretung. Vorgelesen zu Ilanz am 28. Juni&amp;#039;&amp;#039; (Chur 1852)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* B. Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Professor und Dekan Georg Sprecher (1813–1854)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bündner Monatsblatt]]: Zeitschrift für bündnerische Geschichte, Landes- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;, 1943, ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bmb-001%3A1943%3A0%3A%3A3#5 &amp;#039;&amp;#039;Teil 1&amp;#039;&amp;#039;], [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bmb-001%3A1943%3A0%3A%3A3#41 &amp;#039;&amp;#039;Teil 2&amp;#039;&amp;#039;]).&lt;br /&gt;
*[[Christian Immanuel Kind]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedrängter Bericht über die Verhandlungen der evangelisch-rhätischen Synode zu Ilanz. Vom 24. Bis 30. Juni 1852&amp;#039;&amp;#039; (Chur 1852)&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20060301124307/http://www.bautz.de/bbkl/s/sprecher_g.shtml |autor=[[Erich Wenneker]]|artikel=Sprecher, Georg|band=19|spalten=1307–1310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-06-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sprecher, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bündner Synode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenreformer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Graubünden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sprecher, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer reformierter Geistlicher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1813&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Davos]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Juli 1854&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chur]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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