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	<title>Georg Simnacher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:25:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Simnacher&amp;diff=1972485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carolus requiescat: Kategorie präzisiert</title>
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		<updated>2025-10-22T18:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Simnacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1932]] in [[Ziemetshausen]]; † [[28. April]] [[2014]] in [[Burgau]]) war ein [[deutscher]] [[Jurist]] und [[Politiker]] der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] im Regierungsbezirk [[Bayerisch-Schwaben|Schwaben]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Simnacher absolvierte zunächst in der Familientradition eine Ausbildung als Seiler. Nach dem Abitur studierte er Jura in München und Erlangen. Er promovierte an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] im Jahr 1960 und trat in den bayerischen Staatsdienst bei der [[Regierung von Oberbayern]] ein. Nach Stationen im [[Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration|bayerischen Innenministerium]] und im Landratsamt [[Schwabmünchen]] wurde er im Februar 1967 zum Landrat des [[Landkreis Günzburg|Landkreises Günzburg]] gewählt; dieses Amt bekleidete er bis 1996. Mit seiner Wahl folgte er [[Bruno Merk]] nach, der als Innenminister in die [[Bayerische Staatsregierung]] wechselte. Simnacher war damals der jüngste Landrat Bayerns. In der eigenen Partei CSU wurde er halb spöttisch, halb bewundernd als „Schwabenherzog“ und „Sonnenkönig“ tituliert, da Simnachers Führungsstil auch „feudale Züge“ gehabt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Roß in der Süddeutschen Zeitung, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1974 bis 2003 war er [[Bezirkstag (Bayern)|Bezirkstagspräsident]] in [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]]. Von 1979 bis 2003 amtierte er außerdem als Präsident der bayerischen Bezirke, des heutigen [[Bayerischer Bezirketag|Bayerischen Bezirketages]]. Ab 1974 war er Mitglied der [[Schwäbische Forschungsgemeinschaft|Schwäbischen Forschungsgemeinschaft]] und ab 1987 deren stellvertretender Vorsitzender;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfister_1999_241&amp;quot;&amp;gt;Doris Pfister, Angela Schlenkrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Pankraz Fried]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Schwäbische Forschungsgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte des bayerischen Schwaben&amp;#039;&amp;#039; 26), Schwäbische Forschungsgemeinschaft, Augsburg 1999, ISBN 978-3-922518-26-6, S.&amp;amp;nbsp;141&amp;amp;nbsp;ff.; hier: S.&amp;amp;nbsp;141.&amp;lt;/ref&amp;gt; darüber hinaus war er Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Ludovicia Augsburg. Simnacher wurde auf dem Friedhof Günzburg beerdigt; die Grabstelle hatte er sich schon vor längerer Zeit ausgesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Bericht in der Augsburger Allgemeinen unter [http://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Georg-Simnacher-Die-Grabstelle-suchte-er-selbst-aus-id29663886.html augsburger-allgemeine.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
In seinen verschiedenen Ämtern widmete sich Simnacher besonders der Sozial- und Kulturpolitik. Er initiierte die Reorganisation derjenigen Krankenhäuser, die dem Bezirk Schwaben gehörten, in [[Günzburg]] und [[Kaufbeuren]] und leitete die Errichtung neuer solcher Einrichtungen in [[Augsburg]], [[Kempten]], [[Memmingen]] und [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] ein. Die fachliche Zusammenarbeit des Krankenhauses in Günzburg mit der vorwiegend medizinisch ausgerichteten [[Universität Ulm]] war ebenfalls sein Werk. Ein Schwerpunkt dieser Bemühungen war die Neuausrichtung der Abteilungen für [[Psychiatrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kulturellem Gebiet lagen Simnacher vor allen Dingen die Pflege und Bewahrung des geistigen und baulichen Erbes vergangener Jahrhunderte in seinem Zuständigkeitsbereich am Herzen. Im Jahre 1980 gelang es ihm in Eigeninitiative, das nach der [[Säkularisation]] im Jahre 1803 aus der Kirche des [[Kloster Buxheim|Klosters Buxheim]] bei Memmingen von den neuen Besitzern, den Grafen [[Waldbott von Bassenheim]], nach England verkaufte barocke Chorgestühl für knapp 2&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] zurückzukaufen. Noch größere Dimension nahm sein Bemühen um die schwäbische Klosterlandschaft an, als er die umfassende Restaurierung der Klöster von [[Kloster Thierhaupten|Thierhaupten]], [[Kloster Roggenburg|Roggenburg]] und [[Kloster Irsee|Irsee]] in die Wege leitete. Sie sind heute wieder Orte vielfältiger kultureller Aktivitäten. Auch das Schwäbische Volkskundemuseum im [[Zisterzienser]]innenkloster [[Oberschönenfeld]] verdankt ihm seinen Ausbau. Weiterhin fußen die Renovierung der ehemaligen [[Synagoge (Ichenhausen)|Synagoge in Ichenhausen]] und ihre Widmung als interreligiöse Begegnungsstätte auf seinen Ideen, die er gleichfalls für die Einrichtung des Wissenschaftszentrums im [[Schloss Reisensburg]] bei Günzburg einbrachte. Für die weiterführende Sorge um diese Institutionen regte er die Gründung der Bezirk-Schwaben-Stiftung an. Außerdem ist die Renovierung des [[Kurhaustheater]]s im Augsburger Stadtteil Göggingen von ihm entscheidend mit bewirkt worden. Über nationale Grenzen hinaus rief Simnacher Partnerschaften des Bezirks Schwaben mit dem französischen [[Département Mayenne]] und dem rumänischen Bezirk [[Bukowina]] ins Leben: Hiermit steht die Einrichtung des Bukowina Institutes, eines heutigen [[An-Institut]]s der [[Universität Augsburg]], in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1986: [[Bundesverdienstkreuz|Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz|Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* [[Bayerische Verfassungsmedaille]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1987: [[Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste]]&lt;br /&gt;
* Französischer Verdienstorden&lt;br /&gt;
* [[Kommunale Verdienstmedaille]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1987: [[Ehrensenator]] der Universität Ulm&lt;br /&gt;
* 1991: Ehrensenator der Universität Augsburg&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]] der Stadt Günzburg&lt;br /&gt;
* Inhaber der Ehrenfahne des [[Europarat]]es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
* Dieter Draf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwaben – Bayern – Europa: Zukunftsperspektiven der bayerischen Bezirke; Festschrift für Dr. Georg Simnacher&amp;#039;&amp;#039; (Im Auftrag des Verbandes der Bayerischen Bezirke und des Bezirks Schwaben), St. Ottilien: EOS-Verlag 1992, ISBN 3-88096-652-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Roß: &amp;#039;&amp;#039;Der Kuss des Prinzen: Simnacher weckte Bezirke aus ihrem Dornröschenschlaf&amp;#039;&amp;#039;. In: Süddeutsche Zeitung 9./10. Juni 2012, Seite R 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119082748}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeindezeitung.de/cms/core/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=352&amp;amp;Itemid=6 Biografische Notiz in der Bayerischen Gemeindezeitung]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.konrad-verlag.de/biographie/Einzeldarstellungen/Biog-397.html |wayback=20080518102012 |text=Biografische Notiz}} beim Verlag Anton H. Konrad&lt;br /&gt;
* Bertold Veh: [http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Tiefe-Trauer-um-Georg-Simnacher-Er-starb-im-Alter-von-81-Jahren-id29648126.html &amp;#039;&amp;#039;Tiefe Trauer um Georg Simnacher: Er starb im Alter von 81 Jahren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Augsburger Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. April 2014&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bayern.de/Presse-.204.10493933/index.htm |wayback=20140502004827 |text=&amp;#039;&amp;#039;Seehofer zum Tod von Georg Simnacher: „Bayern verliert mit Georg Simnacher einen großen Schwaben, ein Urgestein der Kommunalpolitik und engagierten Anwalt seiner Heimat“.&amp;#039;&amp;#039;}} Erklärung des bayerischen Ministerpräsidenten [[Horst Seehofer]] vom 28. April 2014}&lt;br /&gt;
* Til Hofmann: [http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Georg-Simnacher-Er-war-das-Gesicht-Schwabens-id29654586.html &amp;#039;&amp;#039;Georg Simnacher: Er war das Gesicht Schwabens.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Allgemeine&amp;#039;&amp;#039;, 29. April 2014&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sueddeutsche.de/j58383/1981280/Georg-Simnacher-ist-tot.html |wayback=20140502001206 |text=&amp;#039;&amp;#039;Georg Simnacher ist tot&amp;#039;&amp;#039;.}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. April 2014&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-ulm.de/home2/presse/aktuelles-thema/dr-georg-simnacher-verstorben.html &amp;#039;&amp;#039;Unterstützer der Universität Ulm und Freund der Reisensburg. Dr. Georg Simnacher, Ehrensenator der Universität Ulm, verstorben.&amp;#039;&amp;#039;] Pressemitteilung der Universität Ulm vom 29. April 2014&lt;br /&gt;
* [http://www.myheimat.de/augsburg/politik/zum-gedenken-an-altbezirkstagspraesident-dr-georg-simnacher-d2601932.html &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Altbezirkstagspräsident Dr. Georg Simnacher.&amp;#039;&amp;#039;] In: My Heimat, 29. April 2014&lt;br /&gt;
* [https://rp-online.de/politik/deutschland/georg-simnacher-ist-tot_aid-20420807 &amp;#039;&amp;#039;Georg Simnacher ist tot.&amp;#039;&amp;#039;] In: rp-online, 29. April 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Landkreises Günzburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bezirkstagspräsidenten von Schwaben}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119082748|LCCN=n/93/15100|VIAF=36998054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simnacher, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Günzburg)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirkstagspräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Ulm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Günzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Burgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simnacher, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (CSU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ziemetshausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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