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	<title>Georg Sick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Sick&amp;diff=1937554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rauenstein: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-01-28T11:31:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IR SH 001 – Georg Sick.jpg|mini|Georg Sick]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Sick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1861]] in [[Sanitz|Teutendorf]]; † [[30. Juni]] [[1937]] in [[Bad Wildbad|Wildbad]]) war ein preußischer [[Oberst]] und Ritter des Ordens [[Pour le Mérite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Sick war der Sohn des mecklenburgischen Gutspächters Ludwig Sick und seiner zweiten Ehefrau Julie Thym&amp;lt;ref&amp;gt;Seine Taufnamen laut dem KB-Eintrag von Sanitz waren „Wilhelm August Georg“.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nachdem Sick sein [[Abitur]] abgelegt hatte, studierte er 1881/82 [[Rechtswissenschaft]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms Universität]]. Studienbegleitend war er [[Einjährig-Freiwilliger]] im [[Garde-Füsilier-Regiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] und trat November 1882 als [[Fahnenjunker|Avantageur]] in das [[Infanterie-Regiment „Prinz Louis Ferdinand von Preußen“ (2. Magdeburgisches) Nr. 27|2. Magdeburgische Infanterie-Regiment Nr. 27]] in [[Halberstadt#Geschichte|Halberstadt]] ein. Dort avancierte er 1883 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] und 1892 zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]]. Mit der Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] wurde er 1898 [[Kompaniechef]] im [[Infanterie-Regiment „von Boyen“ (5. Ostpreußisches) Nr. 41]] in [[Sowetsk (Kaliningrad)#Geschichte|Tilsit]] und stieg bis 1910 zum [[Major]] auf. 1912 erfolgte seine Ernennung zum Kommandeur des II. Bataillons im [[Infanterie-Regiment „König Ludwig III. von Bayern“ (2. Niederschlesisches) Nr. 47|2. Niederschlesischen Infanterie-Regiment Nr. 47]] in [[Śrem|Schrimm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem [[Verband (Militär)|Verband]] zog Sick mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] in die [[Schlacht bei Longwy|Schlacht bei Longwy-Longuyon]] und kämpfte danach zwischen [[Maas]] und [[Mosel]]. Im Wald von [[Le Selonze]] wurde er verwundet. Nach seiner Genesung wurde er durch [[Kabinettsorder|A.K.O.]] vom 5. Januar 1915 zum Kommandeur des [[Infanterie-Regiment „Graf Kirchbach“ (1. Niederschlesisches) Nr. 46|Infanterie-Regiments „Graf Kirchbach“ Nr. 46]] aus [[Posen#Preußische Zeit (1793–1918)|Posen]] und [[Września|Wreschen]] ernannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:IR Lübeck 019 - Loos bis Thelus.jpg|mini|Einsatz des Regiments „Sick“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HaE bei der Arbeit.jpg|mini|Die „Gießler-Höhe“]]&lt;br /&gt;
Nach [[Stellungskrieg|Stellungskämpfen]] an den „Zwillingshöhen von Combres“ wurde Sick am 27. Januar 1915 zum [[Oberstleutnant]] befördert und am 25. April 1915 zum Kommandeur des zu jener Zeit zwischen [[Roye (Somme)|Roye]] und [[Noyon]] kämpfenden [[Schleswig-Holsteinisches Infanterie-Regiment Nr. 163|Schleswig-Holsteinischen Infanterie-Regiments Nr. 163]] aus [[Neumünster]] und [[Heide (Holstein)|Heide]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 1915 wurde er Führer des aus dem [[Füsilier-Regiment „Königin“ (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 86]] und einzelnen Bataillonen der Regimenter [[Infanterie-Regiment „Graf Bose“ (1. Thüringisches) Nr. 31|Nr. 31]] und [[Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162|162]] sowie der [[Maschinengewehr|MG]]-Kompanie des [[Infanterie-Regiment „von Manstein“ (Schleswigsches) Nr. 84|Infanterie-Regiments „von Manstein“ (Schleswigsches) Nr. 84]] nach seinem Führer benannten Regiments „Sick“. Dieses kämpfte bei [[La Bassée]] und [[Arras]] sowie westlich der Straße [[Lens]]-Arras gegenüber [[Écurie]]. Der Senat der Stadt Lübeck würdigte seine Leistung am 6. November 1915 durch die Verleihung des [[Hanseatenkreuz]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Archiv der Hansestadt Lübeck|Lübecker Stadtarchiv]] in Sachen Senatsakten: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Inhaber des Lübeckischen Hanseatenkreuzes.&amp;#039;&amp;#039; Signatur 1093, Belegnummer 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1916 trat er zurück zu seinen 163ern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutsamste Ereignis jener Zeit war die Erstürmung der „Gießler-Höhe“ am 21. Februar 1916. [[Hans am Ende]], ein Soldat des Nachbarregiments, hielt jenes Ereignis auch für die 163er auf einem Gemälde, das er auf dem nebenstehenden Bilde malte, fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1916 führte Sick sein Regiment in die [[Schlacht an der Somme]]. Nach kurzzeitiger Versetzung nach [[Loos-en-Gohelle|Loos]] ging es zurück zur [[Somme]]. Die hiesigen Leistungen seines Regiments fanden ihre äußere Anerkennung in der Verleihung des Ritterkreuzes des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern. Zuvor war Sick bereits mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April und Mai 1917 zog er mit seinem Regiment in die [[Schlacht von Arras (1917)|Schlacht von Arras]]. Seine dortigen Leistungen fielen dem [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[IX. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|IX. Reserve-Korps]], [[Generalleutnant]] [[Karl Dieffenbach]], auf. Dieser reichte ihn daraufhin zum Pour le Mérite ein. Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] verlieh Sick die höchste preußische Tapferkeitsauszeichnung durch A.K.O. vom 20. Mai 1917 und überreichte ihm zwei Tage später bei der Kaiserparade in [[Kanton Marchiennes|Fénain]] persönlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Regiment kämpfte im [[Stellungskrieg]] von [[Artois]], der [[Schlacht von Messines]] und bewährte sich in der [[Siegfriedstellung]], bevor man im Winter 1917/18 wieder in Flandern war. Am 27. Januar 1918 wurde er zum Oberst befördert. Während der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Deutschen Frühjahrsoffensive]] kämpfte es bei [[Armentières]], [[Mesen (Belgien)|Messines]] und Wytschaete (heute ein Stadtteil). Zum [[Kommandeur]] der 59. Landwehr-Infanterie-Brigade wurde er am 24. Juli 1918 ernannt. Die Brigade war zu jener Zeit bei [[Reims]]. Anfang September 1918 erkrankte Sick an [[Paratyphus]] und kehrte nicht wieder an die Front zurück. Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] wurde er auf sein [[Abschied (Militär)|Gesuch]] hin am 15. April 1919 zur [[Z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt und zwei Monate darauf mit [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zu den verabschiedeten [[Offizier]]en überführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:20201217 Grabstätte Georg Sick (1861-1937).jpg|mini|Grabstätte auf dem Neuen Friedhof Potsdam.]]&lt;br /&gt;
Er ist auf dem [[Neuer Friedhof (Potsdam)|Neuen Friedhof Potsdam]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde 1938 die Neumünsteraner [[Sick-Kaserne|Kaserne]] „seiner“ im Ersten Weltkrieg geführten 163er nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Ritter des Ordens »pour le merite« im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 334–336.&lt;br /&gt;
* Holger Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schleswig-Holsteinischen Infanterie-Regiments Nr. 163.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Gerhard Stalling, Hamburg 1926.&lt;br /&gt;
* [[Otto Dziobek (Offizier)|Otto Dziobek]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Infanterie-Regiments Lübeck (3. Hanseatisches) Nr. 162.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Gerhard Stalling, erste Auflage 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sick, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sick, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Oberst, Ritter des Ordens Pour le Mérite&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sanitz|Teutendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Wildbad|Wildbad]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rauenstein</name></author>
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